Stoffgeschmeide

Wenn stilles bunt ein neues Stück Stoff sieht, passiert so in etwa folgendes: Tausende und Abertausende Zellen im Obernähstübchen beginnen ganz aufgeregt durcheinanderzureden. Jede hat nämlich sofort irgendeine Idee oder ein Bild von einem neuen Projekt im Sinn – ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie anstrengend das ist. Ich meine, erst mal für Ruhe im Obernähstübchen zu sorgen und dann – ganz schlimm – eine Entscheidung treffen zu müssen, was denn nun mit dem schönen Stöffchen geschehen soll! Nicht auszudenken: Diese Unentschlossenheit. So viele Ideen. So wenig Zeit. Wie gemein. Aber gut. Genug aus dem Nähkästchen … ähm … -stübchen geplaudert. Warum ich euch das erzähle? Na, erstens, weil ich mich immer wieder frage, ob es denn anderen DIY-Freunden auch so geht. Und zweitens, weil ich erst kürzlich wieder mal so ein Kopfchaos miterleben musste.

Gottseidank fiel dieses Mal die Entscheidung recht schnell. Inspiration: Meine Uralt-Ledertasche bzw. ihr Henkel. Projekt: Schicke Halsketten und passende Armbänder aus Jersey. Na, findet ihr raus, wo sich der Henkel meiner Tasche quasi wieder findet?

Achso, ja und ein schicker Name für die Teile ist mir bei der Gelegenheit auch noch eingefallen: „Stoffgeschmeide“ sollen sie heißen. Na gut, die Idee ist genau genommen von Zelle 2.349 (sie wollte gern „persönlich“ genannt werden – *demonstrativdieaugenroll*), die ganz links oben im stillen bunten Köpfchen.

Also, ich finde, das Set ist ganz hübsch geworden. Vielleicht mach ich ja bald mal eine kleine Verlosung …

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