Low carb Kekse? Jooaa, kann man mal machen.

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Najoooa. So könnte man meine ersten Erfahrungen in Sachen „low carb cookies“ mit einem Wort zusammenfassen. Anfangs dachte ich noch „nicht schlecht, nicht schlecht“. Ja und wisst ihr was? Genau so finde ich die mehlfreien Erdnussbutterkekse auch nach dem zweiten und dritten Bissen noch. Nicht schlecht. Aber auch nicht umwerfend lecker. Herr Bunt verschmäht sie überhaupt. So einer! Zu seiner Verteidigung muss ich aber einwerfen, dass ihm schon beim Wort „Erdnussbutter“ übel wird und er normalerweise wirklich alles lecker findet, was ich koche und backe. Guter Mann.

Warum texte ich euch hier also von durchschnittlich leckeren Keksen voll, wollt ihr wissen? Zum einen sind die kleinen Teilchen wirklich extrem schnell gebacken (sieht man ihnen an, oder? Schönheiten sind sie ja nicht gerade) und zum anderen sind sie eine wirkliche Alternative zu den Kohlehydrat Bomben in der Weihnachtszeit. Vorausgesetzt natürich, man mag den Erdnussgeschmack. Mal ganz abgesehen davon, dass meine Mädels jegliche Form von Keks lieben und da nicht grade wählerisch sind. Also alle Erdnussfans und Freunde der blitzschnellen möchtegern gesunden Rezepte, hier lang. Alle anderen holen jetzt die Triple-Chocolatechip-Cookies aus der Speisekammer und lachen uns aus. Haha!

Low carb peanut butter cookies

1 cup* Erdnussbutter
1 cup Birkenzucker oder Stevia
1 großes Ei
Etwas Vanillearoma oder Vanillemark

Alles zusammen in einer Schüssel verrühren. Kleine Kugeln auf ein Backblech setzen (das funktioniert mit dem Eisportioniere recht gut) und flach drücken. Wer mag, kann mit der Gabel ein Muster reindrücken. Und jetzt ab mit den Keksen in den Backofen. Bei 175°C ca. 15 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen und probieren.

Bei meinem ersten Backversuch habe ich dem ganzen Low Carb Hokuspokus noch nicht so recht getraut (Kekse ohne Mehl? Wie jetzt?) und etwas Dinkelmehl sowie Backpulver dazugegeben. Das Ergebnis war auch ok, aber eben theoretisch nicht Low Carb. Da war die zweite Ladung dann schon so richtig mehlfrei und pur. Schmeckte aber nicht schlechter. Als Variation könnte ich mir auch gut vorstellen, einen kleinen Teil der Erdnussbutter durch geschmolzene Schokolade zu ersetzen oder ein paar Schokostückchen mit hineinzumischen.

Den Birkenzucker (Xylit) habe ich übrigens neulich zu meiner Verwunderung im Supermarkt entdeckt. Bisher kannte ich den nur aus dem Onlineversand.

Also wer jetzt so richtig Heißhunger auf etwas Süßes hat und sofort Kekse braucht, kann sich ja mal an den Erdnussbutter Cookies versuchen. Auf jeden Fall ist dann der Heißhunger gestillt und kleine Krümelmonster sind wieder friedlich gestimmt.

Demnächst werden wir uns aber mal wieder über „richtige“ Weihnachtskekse hermachen. Und nachdem ich jedes Jahr aufs Neue auf der Suche nach schnellen, leckeren und Mini-Küchenhilfen-geeigneten Keksrezepten bin, immer nur her mit euren Vorschlägen! Ich bin ganz Ohr.

*Eine tolle Aufstellung von Zutaten in amerikanischen Maßeinheiten – u.a. auch in cups – findet ihr hier. Ich habe für die Erdnussbutter die cup Angabe von Butter genommen.

 

 

Holzbrettchen: eulenschnitt

Kerzenhalter: Dänisches Bettenlager

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