Müsliriegel selbstgemacht // Unser Lieblingsrezept

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Die Adventszeit steht bei uns zu Hause vor allem für eines: Mehl. Überall. Zucker. Ü b e r a l l. Haha! Ja, ja. Wer sich schon mal mit zwei kleinen Kindern in die Küche gestellt hat und ein halbwegs sauberes gemeinsames Koch/Backerlebnis erwartet hat, weiß, wie der Hase wirklich läuft. Meine Kinder lieben es, in der Küche mitzuhelfen – und zwar mit Händen und Füßen. Ja, echt. Totaler Körpereinsatz ist beim Backen, Schütten und Umrühren offenbar Pflicht. Ich bin daher schon relativ abgehärtet und spanne die kleinen Kochhilfen auch später beim Aufräumen ein. Macht ihnen meistens auch Spaß. Eines unserer neuen Lieblingsrezepte, das mitunter totales Oberküchenchaos verursacht, die Action aber definitiv wert ist, hat mit Keksen eher wenig zu tun. Macht aber möglicherweise genausoviel Mist. Selbstgemachte Müsliriegel nämlich. Und zwar nicht irgendwelche! Die hier sind so ein leckerer süßer Snack, dass sie fast als Kekse duchgehen. Ich habe etwas herumprobiert, bis ich zu diesem Rezeptgekommen bin. Seid ihr bereit? Alles klar. Dann holt mal eure kleinen Helferleins her, es geht los! Als Maßeinheit habe ich eine normale Kaffeetasse verwendet. Und lasst euch von der langen Zutatenliste nicht abschrecken. Die Müsliriegel sind wirklich schnell zusammengemischt und auch mit kleinen Kindern super vorzubereiten.

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Zutaten:

  • 1 Tasse Haferflocken
  • 1 Tasse Dinkelflocken
  • 1/2 Tasse gehackte Walnüsse oder Mandeln (wir haben Walnüsse genommen)
  • 1/2 Tasse Weizenkleie
  • 1 Hand voll Sonnenblumenkerne
  • 3 EL Butter und etwas Pflanzenöl
  • 1/2 Tasse Honig
  • 1/2 Tasse Ahornsirup
  • 1/3 Tasse brauner Zucker
  • 1/2 Tasse Dörrzwetschken (Dörrpflaumen) oder anderes Trockenobst
  • 1 Hand voll gehackte Schokolade
  • Etwas Vanillearoma oder etwas Vanillemark
  1. Erstmal den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen und die trockenen Zutaten draufkippen. Das ganze wird erstmal direkt auf dem Blech vermischt. Alles gut verteilen und möglichst glatt streichen. Das Backblech etwas schütteln, dann klappt es gut!
  2. Die Flockenmischung kommt jetzt zum Rösten in den Backofen. Nach ca. 10 Minuten ist alles leicht gebräunt. Nicht zu lange drin lassen, sonst verbrennen die Flocken!
  3. Während die Mischung im Ofen bräunt, die restlichen Zutaten – außer auf Dörrobst und Schokolade – in einem kleinen Topf erwärmen. Die Butter und der Zucker sollten geschmolzen sein und alles gut vermischt sein.
  4. Jetzt könnt ihr die noch heißen leicht gebräunten Flocken in eine Schüssel kippen und die flüssige Mischung darunterrühren. Alles gut vermischen. Die Dörrzwetschken klein hacken und mit der Schokolade unter die warme Masse mischen. Durch die Wärme schmelzen die Schostückchen gleich. Das ist gewollt.
  5. Eine etwas tiefere rechteckige Form oder ein Backblech ausbuttern (ihr seht schon, das ist hier nicht unbedingt „Gesunde Snacks mit Lilly“ ). Damit die Müsliriegelplatte später besser rausflutscht, gibt es einen Trick:  auf die Butter kommt noch ein zurechtgeschnittenes Stück Backpapier. Darauf die Masse verteilen und mit (angefeuchteten) Händen gut festdrücken. Ich lege gerne nochmal Backpapier drauf und drücke alles mit einer flachen rechteckigen Schale oder Form fest. Gut runterdrücken und festpressen, dann hält alles gut zusammen.
  6. Bei 150 Grad für ca. 20 Minuten backen. Dann kurz auskühlen lassen. Ihr könnt jetzt die Müsliriegelplatte einfach auf ein Brett stürzen und dann in Riegel schneiden.
Wenn mir jemand etwas mehr über Lagerung und Haltbarkeit sagen kann – bitte immer nur her mit den Tipps. Bei uns waren sie bisher immer ratz fatz weg und das Lagerungsthema hat sich erübrigt. Hehe!
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Wenn die Müsliriegel zum Beispiel in die Lunchbox der Mädchen sollen oder als Geschenk verpackt werden, dann wickel ich sie immer gerne in Butterbrotpapier und verschließe sie mit etwas Küchengarn. Das verhindert, dass sie festkleben und sieht auch noch hübsch aus.
Ich sage euch. Alleine beim Niederschreiben des Rezepts sind mir schon wieder so vield leckere Variationen durch den Kopf gegangen. Zimt wäre lecker! Oder Cashewnüsse. Yummy!
Also, hoch die Hände: Wer hat schon mal Müsliriegel selbst gemacht? Habt ihr ein Lieblingsrezept?

 

2 Comments

  1. Ute 8. Dezember 2015

    wir haben die selbstgemachten müsliriegel erst vor kurzem für uns entdeckt: cashewnüsse, getrocknete datteln, cranberries, eine prise salz und kokosöl, damit sie zusammen halten – wir liiiiieben sie!! kein zucker, kein getreide – und trotzdem so lecker und süß. sind auch inmer ratz fatz weg und tolle energiespender, wenn man mal eine extra dosis braucht! 🙂

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    • stilles bunt 8. Dezember 2015

      Toll. danke! Das klingt auch sehr lecker. Lieben Gruß, Lilly

      Antworten

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