[:de]Low Carb Blondies mit Zimtzucker[:]

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Backen ist ja bekanntlich eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Neues ausprobieren und ein wenig rumexperimentieren sowieso. Meine neueste Entdeckung: Kokosmehl. Was soll ich sagen? Ich bin ein klein wenig süchtig. Das Zeug hats echt in sich. Superfood, super lecker und leider auch super teuer. Dafür aber super ergiebig. Denn die erste Regel beim Umgang mit Kokosmehl hab ich schon mal gelernt: weniger ist mehr. Das leckere und sehr kohlehydratarme Mehl kann nämlich nicht 1:1 mit Getreidemehlen ausgetauscht werden. Man braucht tendenziell etwas weniger Mehl und dafür etwas mehr Flüssigkeit. Nach ein paar kleineren Experimenten (meine Brownies konntet ihr ja schon auf instagram anschmachten, hehe!), habe ich mich gestern an meine Zimt-Zucker Blondies gewagt. Normalerweise mit Weizenmehl und Butter – dieses Mal mit Kokosmehl und Kokosöl.  Bei Blondies kann ich ja nie nein sagen. Vor allem bei dieser Variante mit der knackigen Zimt-Zucker-Kruste oben drauf. Eine eeetwas leichtere Variante kann da nicht schaden oder? Auf geht’s! Wer keine Measuring Cups besitzt und einen Cup-Umrechner braucht, hier *klick* findet ihr eine gute Tabelle.

Low Carb Blondies

with cinamon sugar (paleo friendly)

  • 3 Eier verschlagen
  • 1/2 Cup geschmolzenes Kokosöl
  • 1 Cup brauner Zucker
  • 1 Cup Kokosmehl
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Vanillemark nach Geschmack
  • Etwa 4-5 Tl Kristallzucker oder brauner Zucker gemischt mit 1/2 Tl Zimt
  1. Den Backofen auf 165 Grad O-U-Hitze vorheitzen und eine kleine Brownieform mit Backpapier auslegen.
  2. Das geschmolzene Kokosöl mit dem braunen Zucker in einer Schüssel gut verrühren. Dazu braucht man nicht mal einen Mixer – geht ganz fix von der Hand. Ich verwende hier gern einen Holzkochlöffel.
  3. Die verschlagenen Eier vorsichtig unterrühren. Die Zucker-Öl-Mischung darf nicht heiß sein, da sonst die Eier stocken.
  4. Vanillemark, Mehl und Salz untermischen und zu einem Teig verrühren.
  5. Die Masse auf der Brownieform verteilen, die Zimtzucker-Mischung oben drauf großzügig verteilen und ca. 25-30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Wer es weich mag, hält sich an diese Zeitangabe, sonst ein bisschen länger im Ofen lassen.
  6. Die Blondies unbedingt komplett auskühlen lassen und dann erst in Stücke schneiden!

Was sind eure Erfahrungen mit Kokosmehl? Wenn ihr Tipps oder Rezepte habt – immer nur her damit und in den Kommentaren mit allen Kokosfans teilen!

Damit wünsche ich euch einen schönen Wochenstart und viel Spaß beim Nachbacken!

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[:de]S’mores Mini Cupcakes // Rezept[:]

[:de]IMG_7646Marshmallows sind ja eigentlich gar nicht sooo mein Ding. Pampig, süß und die Konsistenz – äh, naja. Aber neulich bin ich über ein amerikanisches Rezept gestolpert, das ich erstens total kreativ fand und das zweitens auch noch sehr lecker aussah. S’mores sind in den USA ja sowas wie ein Camping Nationalgericht. Wer’s nicht kennt:  Ein Marshmallow  wird überm Feuer geschmolzen und dann zwischen zwei Graham Crackern und Schoki eingesandwicht. Yummy! Aber auch verdammt süß. Wir haben das mal im Backofen ausprobiert und uns war es echt einfach zu süß. Aber zurück zum Rezept. Die S’mores Cupcakes sind nämlich dank etwas Salz im Teig nicht zu süß und der Marshmallow Anteil hält sich in Grenzen. Perfekt. Gefunden habe ich das Rezept bei Laura Vitale, ich habe es ausgetestet und leicht abgewandelt. Seid ihr bereit? Alles klar. Die kleinen Schweinereien sind nämlich auch noch ziemlich schnell gezaubert.

 

S’mores Mini Cupcakes

Zutaten (ergibt ca. 24 Stück)

smores mini 1

  • 1 cup Mehl*
  • 1 cup Vollkornbutterkekse fein gerieben (das sind 12-15 Kekse)
  • 1/2 Tl Backpulver
  • 1/2 Tl Salz
  • etwas Vanillemark
  • 1 cup brauner Zucker
  • 1 cup Kristallzucker
  • 1/2 cup sehr weiche Butter
  • 1 Ei
  • Mini Marshmallowss
  • Schokolade in kleine Stückchen gebrochen

Zubereitung

  1. Backofen auf 175 Grad Celsius vorheizen und eine Mini-Muffinform ausbuttern.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz, der Vanille und den Keksbröseln vermischen.
  3. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren, dann das Ei dazugeben und unterrühren.
  4. Die Mehlmischung zugeben und kurz durchrühren.
  5. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und in die vorbereitete Minimuffinform geben. Leicht flach drücken. Jetzt kleine Mulden hineindrücken – das klappt super mit einem Kochlöffelstiel oder einem Nudelholzgriff.
  6. Die Minimuffins im vorgeheitzten Backofen ca. 7-9 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und die Mulde nochmals leicht nachdrücken.
  7. Je ein Stückchen Schokolade und darauf ein paar Minimarshmallows in die Muffinmulden geben, leicht andrücken.
  8. Im Backofen nun nur noch kurz übergrillen, bis die Marshmallows leicht geschmolzen sind. Achtung! Das geht ziemlich schnell, also Handy weglegen und dabei bleiben 😉 . Das dauert nicht viel länger als ein zwei Minuten!
  9. Wer mag, kann auf die noch heißen Minimuffins noch ein kleines Stückchen Schoki legen. Die schmilzt nämlich dann und geschmolzene Schokolade, halloooo?! Geht immer, oder?

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Also diese Minidinger schmecken echt gemein gut. Ich finde ja, die sind perfekt für die nächste Faschingsparty oder als kleine Bäckerei für Schul- oder Kindergartengeburtstag. Was meint ihr?

 

*Ich habe vor längerer Zeit schon Cupmeßbecher auf amazon bestellt und würde sie nicht mehr hergeben. Wenn ihr kein Cupmaß zu Hause habt, dann könnt ihr hier In der Umrechnungstabelle nachsehen, wirviel es in Gramm ausmacht.[:]

Lecker und gesund // vegan raw bites

IMG_7478Schon mal was von raw bites gehört? Auch energy balls, energy bites genannt. Seit geraumer Zeit sind die kleinen Happen bei uns extrem gefragt. Die Mädels lieben sie und auch Herr bunt kann da nicht nein sagen. Das beste daran: Die süßen Kleinigkeiten sind auch noch gesund! Also jedenfalls kommen die raw bites ganz ohne extra Zucker aus und das ist doch schon mal ziemlich spitze. Ach und einfach gemacht sind sie auch noch. Genau mein Ding. Übrigens habe ich beschlossen, dass die leckeren Bissen auch perfekt als eine Art Praline durchgehen. Also eine Sorte „Kekse“ steht schon mal auf der Weihnachtsbäckereiliste für dieses Jahr.


 

RAW BITES // MIT KOKOS TOPPING

  • 1 Tasse Mandeln
  • 1 -1 1/2 Tassen Datteln entsteint
  • 1-3 TL Backkakao
  • Wasser
  • Kokosflocken

  1. Zuerst die Datteln ca. 10 Minuten in heißem Wasser einweichen.
  2. In der Zwischenzeit die Mandeln klein reiben bzw. mit der Küchenmaschine zerhacken.
  3. Die Datteln abgießen und mit der Küchenmaschine oder dem Food Processor klein hacken. Falls nötig etwas Wasser zugeben.
  4. Die geriebenen Mandeln und den Kakao dazugeben. Wir geben auch gern etwas Kokos in die Masse, das müsst ihr aber nicht. Eure Masse sollte eine Keksteigartige Konsistenz haben.
  5. Jetzt mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen rollen oder Ministangen formen. Diese in Kokosflocken wälzen und die fertigen raw bites gut durchkühlen. Fertig!

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Wir haben die raw bites auchschon mal in Kakao gewälzt, auch saulecker. Cashews machen sich ebenfalls extrem gut drin!

Ich muss dann auch jetzt weg. Muss dringend die Leckereien aus dem Kühlschrank holen. Hehe. Auf unserer „to try“-Liste stehen übrigens auch noch carrot cake bites. Habt ihr auch schon mal raw bites probiert? Was ist denn eure Lieblingskombi?

Oh yummy! // no bake oreo cheesecake + Rezept

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Dass ich ein Fan von schnellen und leckeren Kuchenrezepten bin, dürfte sich ja schon herumgesprochen haben. Eines unserer go-to-recipes wenn es mal ganz flott gehen soll, habt ihr ja vor ein paar Tagen auf Instagram gesehen und da so viele nach dem Rezept gefragt haben, gibt’s das heute mal ganz flott. Der „no bake oreo cheesecake“ ist eine echte Offenbarung, finde ich. Also ganz ehrlich – das Ding ist der Wahnsinn. Und kommt mir jetzt nicht mit „Oh Gott wie viele Kalorien hat DER denn?!“ Ich. Weiß. Es. Nicht. Will es nicht wissen. Ist mir schnurzpiepegal. Der ist nämlich einfach lecker und da ist es mir wurscht wie viel Fett da drin ist. Hehe! Rezept? Geht klar.

 

no bake oreo cheesecake

2 Packungen Oreo Kekse (ca. 40 Stück – oh jaaa!)

Philadelphia Doppelrahmfrischkäse (1 Pkg. reicht bei uns, wer extra viel Creme braucht, nimmt 2 Packungen. Muaahhahaha!)

250 ml Schlagsahne

1 Pkg. Sahnesteif

Staubzucker nach Geschmack

Flüssige Butter (die Menge richtet sich etwas nach der Menge der Kekse für den Boden)

  1. 6-8 Stück Oreo Kekse beiseite legen. Die braucht ihr später zur Deko. Für den Boden etwas Butter schmelzen. Inzwischen die Oreo Kekse krümelig zerkleinern. Das klappt super mit einer Küchenmaschine oder auch ganz einfach – die Kekse in eine Gefriertüte geben , Tüte zu und mit dem Nudelholz zu Krümeln zerkleinern.
  2. Ich nehme ganz gerne immer ein bis zwei Handvoll von den Krümeln raus, wenn alles noch nicht ganz klein gemacht ist. Die kommen dann später in die Creme.
  3. Jetzt gebt ihr die zerkleinerten Kekse in eine Schüssel und fügt die flüssige Butter hinzu. Verrühren und eventuell noch mehr flüssige Butter zugeben bis die Brösel leicht zusammenkleben. Das ganze soll kein Matsch werden sondern nur gut zusammenhalten. Jetzt eine Springform mit (zum Kreis geschnittenem) Backpapier auslegen. Kleiner Tipp: Das Backpapier hält besser in der Form, wenn ihr die Form vorher etwas mit Wasser besprenkelt. Den Keksboden in die Form kippen und gleichmäßig festdrücken. Das klappt ganz gut mit einem angefeuchteten Glasboden. Jetzt ab in den Kühlschrank oder kurz in den Tiefkühler, während wir uns um die Creme kümmern.
  4. Frischkäse mit dem Mixer glatt rühren. Staubzucker nach Geschmack zugeben. Wir mögen es nicht ganz so süß, denn es kommen ja auch noch die sehr süßen Oreos in die Creme, aber das kann jeder selbst entscheiden.
  5. Schlagsahne mit Sahnesteif fest schlagen und dann unter die Frischkäsemasse rühren. Jetzt noch die vorhin beiseite gelegten Oreo-Krümel unterheben.
  6. Den Kuchenboden aus dem Kühlschrank/Gefrierschrank holen und die Creme gleichmäßig darauf verteilen. Am besten 1 Stunde durchkühlen lassen. Wenn der Hunger unmenschlich groß ist, geht natürlich auch kürzer.

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Meine Erfahrung ist: Je länger der Kuchenboden kühlt und im Anschluss dann der gesamte Cheesecake, desto besser und kompakter ist das leckere Teil.

Variante: Ihr könnt natürlich auch als Variante oder für eine Party mit Freunden viele kleine flache Gläser mit Minicheesecakes füllen. Klappt auch super und kann als leckeres Dessert ausgelöffelt werden.

Das Oreo-Fanteam hier wünscht euch happy no baking und einen wunderschönen Wochenstart!

Läuft hier. Meine Top 3 Mama-Entschleuniger

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Hey Mama, entspann dich mal! Haha. Als Mama ist man im Stress. Meistens jedenfalls. Kennt ihr, oder? Das ist nun mal die Realität. Dauertiefenentspannte, superrelaxte Mütter, die uns aus der Social Media Welt freundliche Selfie-Gesichter zuwerfen und mit ihren „wild and free“ Bobo-Kids die Welt entdecken – die gibt es. Ja. Aber nicht immer. Definitiv nicht immer. Kinder sind ganz unglaublich wunderbar toll. Sicher, ja. Das wollen wir mal gleich vorausschicken. Und wir lieben sie natürlich über alles. Logisch. Aber jede auch noch so entspannte Mutter stößt hin und wieder an ihre Grenzen. Ich finde, dass muss mal wieder klargestellt werden. Hey, wäre toll gewesen, wenn mir diese Realität schon beim ersten Kind jemand zugeflüstert hätte. Ich hätte mir das Leben als junge Mutter, die es einfach richtig machen will, sicher nicht so schwer gemacht. Beim zweiten ist man entspannter. Das ist wahr. Aber auch geforderter. Das ist auch sehr wahr. Aber eben auch relaxter. Ich kann ja nur von mir sprechen, aber mit Kind Nr. 2  sieht man nicht mehr alles so eng, lässt das Kind auch erst mal mit Schere und Buntstiften bewaffnet durch die Wohnung ziehen, bevor man einschreitet. Und – achtung, jetzt kommt’s – man legt sich ein paar Tricks zu, um dem täglichen Wahnsinn die Stirn bieten zu können. Denn ganz ehrlich, seine Kinder laut und wild und wunderbar aufwachsen zu lassen, ist schön, kostet aber auch viel Kraft und Energie. Machen wir alle gerne. Mit ein paar Tricks, geht es aber auch etwas stressfreier. Heute verrate ich euch mal ein paar meiner bewährten Mama-Entschleuniger.

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1 // Megariesenstück Packpapier an die Wand kleben. Kinder mit Stiften bestücken. Kaffee machen. Den Kindern beim erlaubten „Wandanmalen“ zuschauen. Läuft.

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2 // Wenn du zu müde bist oder einfach mal keine Lust hast zu kochen, dann tu es einfach nicht. Die Kinder werden’s überleben. Stattdessen gibt’s einen Tomate-Mozzarella Blitzsalat mit Schnipselgemüse und Streichkäseweckerl. Als Picknick am Boden übrigens nochmal spannender und auch nicht mehr Aufwand. Wer es extrem zackig will, holt die (hübschen) Pappteller raus und spart sich den Abwasch. Läuft.

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3 // Smores. Smores. Smores. Ja. Süßes hilft. Immer. Neueste Entdeckung: Keks + Marshmellow + 5 Minuten im Backofen + Schoki + 2 Minuten + Keks = Smores. Muahhh! Aber Achtung! Bitte folgende Warnhinweise unbedingt beachten: Nicht zu viele von den Dingern machen. Sie. Sind. Süß. Sehr süß. Und nicht zu spät. Zuckerschockbedingte Einschlafdramen sind nicht unbedingt hilfreich für unseren Entschleunigungsplan. Läuft.

Mehr Mama-Entschleunigungstipps? Kann ich. Kommen. To be continued …

Apfel-Rhabarber-Blaubeer Crumble

Was muss ein guter Kuchen eigentlich können? Lecker schmecken. Logisch. Schnell gemacht sein? Auch nicht schlecht. Den Kindern schmecken? Bitte, gerne! Ich sag euch was: Den Kuchen gibt’s und er ist streng genommen nicht mal ein Kuchen. Der Crumble nämlich. Einer unserer absoluten Lieblingsblitz – äh – Kuchendingsspeisen. Voll gepackt mit Obst, unten saftig und oben knusprig. Mhhh! Für mich ja am allerliebsten mit Rhabarber (auch wenn der eigentlich ein Gemüse ist) aber auch sonst immer der Knaller. Wer von euch noch kein Crumble-Fan ist, sooofort ran an die Streusel. Geht los! Heute hab ich für euch die Apfel-Rhabarber-Blaubeer-Variante. Süß-sauer und total lecker.

Apfel-Rhabarber-Blaubeer Crumble

3 Stangen Rhabarber (ca. 180 g)

4 Äpfel

Zwei Hände voll Heidelbeeren/Blaubeeren

1 EL Vanillezucker 

140 g Mehl

100 g Butter

100 g Zucker

  1. Obst waschen, Äpfel schälen und klein schneiden. Die Enden des Rhabarbers abschneiden und die Fäden abziehen. Auch in kleine Stücke schneiden.
  2. Äpfel, Rhabarber und Heidelbeeren in eine Auflaufform geben und mit 1 EL Vanillezucker (am besten selbst gemacht) vermischen. Kurz stehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Streusel vorbereiten. Dazu einfach Mehl mit Butter und Zucker am besten mit den Fingern zu Streuseln verkneten.
  4. Die Streusel über dem Obst verteilen und ab in den Ofen. Bei 180 Grad Umluft ca. 20-30 Minuten. Je nachdem wie stark gebräunt ihr euren Crumble gerne esst.
  5. Kleiner Tipp: Ich gebe den Crumble immer für ca 25 Minuten bei Umluft in den Ofen und stell ihn dann nochmal für ca. 2-5 Minuten unter den Grill. Dann werden die Streusel besonders knackig und schön gebräunt.




Perfekt schmeckt der Crumble warm. Passt auch super zu Frozen Yogurt, Eis oder einfach so ganz pur. Ich habe mir sagen lassen, dass Schlagobers sehr lecker dazu schmeckt, aber da ich kein großer Schlagobers Fan bin, kommt für mich keine Sahne an den Crumble. No Sir! 

Seid ihr auch so große Crumble Fans? Was ist eure Lieblingskombination von Obst + Streusel? 

Spring cleaning // DIY Zitronenreiniger


Wir sind hier alle riesige Zitronenfans. Die kleinen Vitaminbomben pimpen bei uns Getränke, werden zur Tarte gebacken und sind heiß gemacht im Trio mit Honig und Ingwer echte Immunbooster. Heute gibt’s aber kein kulinarisches Rezept, sondern ich zeige euch schnell mal, wie die Zitronen unser Zuhause blitblank machen. Ein Powerputzmittel, 100 % natürlich und ganz ohne Chemie. Ihr braucht auch nicht viel dafür. Auf geht’s:

DIY Allzweckreiniger 

  • 3 Zitronen
  • Haushaltsessig
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 gut schließendes Glasgefäß, Einmachglas o.Ä. Wir verwenden dieses hier.
  • Sieb
  • Sprühflasche

  1. 2 Zitronen halbieren und dann vierteln. Dann in das Einmachglas geben. Die übrige Zitrone auspressen, den Saft ins Glas geben. Die ausgepresste Zitrone nicht wegwerfen! Damit könnt ihr super die Küchenspüle oder Duschkopf reinigen und vom Kalk befreien oder einfach auch ab damit ins Einmachglas.
  2. Mit Essig aufgießen bis die Zitronen bedeckt sind.
  3. Nun das Glas verschließen und an einem dunklen Ort einige Tage bis 1 Woche stehen lassen. Falls ihr keine Zeit habt zu warten oder eurer Zuhause ganz ganz dringend geputzt werden muss – haha – dann könnt ihr natürlich auch die Zitronen auspressen, die Schalen wegwerfen oder verwerten, und gleich mit dem nächsten Schritt  weitermachen. Ich finde aber, das Warten lohnt sich, weil die Zitronen den Essiggeruch etwas entschärfen.
  4. Jetzt könnt ihr den Zitronenessig durch ein Sieb in einen Behälter gießen. das ganze wandert entweder gleich so in die Sprühflasche (halb voll und halb mit heißem Wasser aufgefüllt) oder ihr gebt noch das Backpulver dazu. Achtung: Die Sache schäumt etwas, daher ruhig ein wenig warten bis ihr es in die Sprühflasche umfüllt. Fertig. Es darf geputzt werden.


Übrigens schmeckt der Zitronenessig auch so richtig lecker! Ich nehme gerne einen Teil davon ab und verwende ihn für Dressings.
Wenn ihr auch so wie wir gerne auf natürliche Alternative zu chemischen Reinigungsmitteln setzt, probiert mal die Zitronenvariante. Eine weitere Sprühflasche mit halb Essig, halb Wasser befüllt, steht übrigens bei uns auch immer bereit für den Kühlschrankputz, als Badreiniger oder schnell mal zum Spiegel putzen.

Happy spring cleaning!

Bananenbrot macht hier auf Purist

 Hä? Wie Purist? Naja, also, ich meine Bananen pur. Ohne Zucker und ohne Mehl. Whäm! Ganz genau. Bananenbrot schmeckt ohnehin lecker. Dass es auch ohne Zucker und Mehl pipifein schmecken kann, na, dazu kommen wir gleich. Vorher kurz: warum überhaupt ohne Zucker? 

Inspiriert durch Herrn bunt, der derzeit (in der Fastenzeit) auf Süßes verzichtet, habe ich mir vorgenommen, in nächster Zeit dem Zucker mal leise Servus zu sagen. Sprich: weißer Industriezucker out, natursüße Lebensmittel und der eine oder andere Zuckerersatz rein. Mal sehen, wie lange ich es durchhalte, aber nachdem ich eh nicht so eine „Süße“ bin – mich zieht’s im Zweifelsfall eher zu Herzhaftem – sollte es ein Weilchen klappen. Und bisher fehlen mir weder Schoki noch sonst was. Kaum zu glauben, denn Schokolade ist mein go to-Nervenfutter. Aber ich klopfe jetzt mal auf Holz. Bisher keine Rückfälle. Das liegt vielleicht daran, dass ich zum einen immer Nüsse als Energielieferant parat habe, auf Fruchtzucker im Obst nicht verzichte und mich zum anderen auch sonst nicht groß kasteie. Ich will ja keinen Diätwettbewerb gewinnen. Wenn es dann doch mal etwas süßer sein soll, hier meine bisherigen Tipps:

Mandelmilch – sehr lecker und von Natur aus süß

Reissirup – nicht so süß wie Zucker, klappt aber auch gut als Alternative

Honig – darf am sonntäglichen Frühstückstisch Platz nehmen

Nüsse – zwischendurch ein Powersnack

Bananen und Obst an sich – tut gut und darauf möchte ich nur wegen des Fruchtzuckers nicht verzichten

So, jetzt aber husch husch zum Rezept, damit ihr das leckere Teil schnell nachbacken könnt. 

  
Bananenbrot ohne Zucker und Mehl

2 reife Bananen (je brauner, desto süßer)

3 Eier

1 Tasse gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

Etwas gemahlenen Zimt

Ein Schuss Hafermilch (ich hatte Vanille da, geht aber auch normale oder eine andere Getreidemilch)

1 EL Pflanzenöl (das hat es nicht auf’s Bild geschafft)

Ein paar gehackte Nüsse nach Geschmack (Cranberries passen sicher auch gut dazu)

Reissirup bei Bedarf oder wenn die Bananen noch nicht ganz so reif sind.
Auf geht’s!

  1. Die Bananen zermatschen und mit den Eiern verrühren. Mandeln mit Backpulver und Zimt mischen und ebenfalls unterrühren.
  2. Das Öl und einen Schuss Hafermilch dazugeben. Bei Bedarf mit Reissirup süßen.
  3. Wenn die Masse zu flüssig ist, etwas mehr Mandeln untermischen. Zum Schluss die gehackten Mandeln unterrühren und den Teig in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
  4. Bei 175 Grad Ober- und Unterhitze (vorgeheizt) für ca. 35-40 Minuten backen.

   

    
 
Das Bananenbrot ist wirklich blitzschnell gebacken. Sogar am Sonntag Morgen während die Eier kochen und der Tisch fürs Frühstück gedeckt wird. Ach ja, meine beiden Testesserinnen waren übrigens sehr begeistert von Mamas neuem zuckerfreien „Kuchenbrot“. Kinder glücklich. Mama glücklich. Perfekt.

Viel Spaß beim Nachbacken! 

Und, wer von euch nutzt die Fastenzeit, um auf Süßes zu verzichten? Oder habt ihr euch andere Vorsätze gemacht?

Perfect sunday cake // Joghurt-Vanille-Kuchen mit maple glaze

sunday cake

Sonntag ist „ausschlafen“. Für 50 % unserer Familie jedenfalls. Denn Herr bunt muss am Wochenende ziemlich oft arbeiten und Fräulein bunt zieht es vor, auch Sonntags nicht mit ihrem üblichen Tagesablauf zu brechen und steht so gegen 6.00 auf. J e d e n  T a g. Seit so ca. einem Jahr aber lässt sie uns schlafen und spielt in ihrem Zimmer bis wir wach sind. Gutes Kind! Ausschlafen heißt also für die restlichen 50 % von Familie bunt tatsächlich ausschlafen. Mini bunt würde gerne unter der Woche länger schlafen, darf aber nicht, weil der Kindergarten ruft. Sonntags aber schafft sie es oft bis 9.00 (!) Uhr zu schlafen. Nasenspitze an Nasenspitze mit mir. Ich liebe es, so aufzuwachen. Sonntag = Lieblingstag. Eindeutig. Denn Sonntag heißt bei uns auch laaaange frühstücken, wie einige von euch ja via Instagram schon mitbekommen haben dürften. Haha! Sonntag ist auch Mal- und Basteltag, Lesetag, slow motion Tag.

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Und ganz wichtig: Sonntag ist Kuchentag! Jawohl. Heute habe ich mal einen ganz gewagten Backversuch gemacht. Kuchen freehand – so ohne Rezept. Ohne Rezept? Boah, denkt ihr wohl, wie mutig. Ne, ne? Ja, ich bin wahnsinnig mutig. Beim Kochen sowieso immer ohne Rezept. Beim Backen aber eher Schisser und normalerweise sehr rezepthörig. Heute aber mal ein Eigenrezept, weil ich grad Joghurt da hatte und neulich auf Pinterest unheimlich leckere Zimtschnecken mit Ahorn-Zimt-Glasur gesehen habe. Ich sage euch, Mut lohnt sich total. Der Kuchen ist der Wahnsinn. Sehr sehr lecker. Und das sage ich höchst objektiv und ohne jedes Selbstlob, versteht sich. Also genug gequatscht. Hier geht’s lang, wenn ihr mein Rezept für den perfekten Sonntagskuchen nachbacken wollt. Aber ich sag’s euch gleich: Das ist hier keine Diätparty. Der Kuchen macht zwar mit Joghurt auf gesund, aber abnehmen wird damit wohl keiner. Wollte es nur mal gesagt haben.

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Joghurt-Vanille-Kuchen mit maple cinamon glaze

180 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)

1 – 1 1/2 TL Backpulver

Etwas Salz

180 g Joghurt (griechisch mit 10 % Fett, harr harr!)

90 g weiche Butter (am besten nach dem laaaangen Sonntagsfrühstück die weich gewordene Butter nicht in den Kühlschrank zurückräumen 😉 )

150 g Zucker (ich habe Birkenzucker verwendet)

3 Eier

Mark einer Vanilleschote

 

Glasur:

1 EL geschmolzene Butter

100 g Staubzucker

Ein paar EL Ahornsirup (je nach Konstistenz)

Etwas Milch

Etwas Abrieb einer Orangenschale (geht aber auch ohne)

Eine Prise Salz (vertraut mir, das Salz macht sich sehr gut in der Glasur)

Etwas gemahlenen Zimt (ca. 2 Messerspitzen)

 

  1. Falls eure Butter noch nicht weich ist, kurz in einem Topf erwärmen und etwas abkühlen lassen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen und beiseite stellen.
  2. Die Butter mit dem Joghurt und dem Zucker gut vermixen. Die Eier unterrühren. Mark einer Vanilleschote auskratzen und ebenfalls unterrühren.
  3. Die Mehlmischung kurz unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
  4. Eine Backform ausbuttern und mit Mehl ausstauben und den Teig einfüllen.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C O-U-Hitze ca. 30 Minuten backen. Die Dauer hängt etwas von der Höhe des Kuchens ab. Am besten nach ca. 30 Minuten mal mit einem Holzstäbchen reinstechen. Wenn das Stäbchen trocken ist, dann ist der Kuchen fertig.
  6. Den fertigen Kuchen gut abkühlen lassen – jetzt im Winter machen wir das in unserem „Außenkühlschrank“.
  7. In der Zwischenzeit könnt ihr die Glasur vorbereiten. Dazu die Butter schmelzen. In einer Schüssel alle Zutaten mit dem Schneebesen gut miteinander verrühren. Die Milch habe ich nach Gefühl bzw. nach Konsistenz dazugegeben. Falls die Glasur zu dick ist, mehr Milch, falls zu dünn, etwas mehr Staubzucker. Die Glasur sollte leicht zähflüssig sein.
  8. Jetzt die Glasur über den ausgekühlten Kuchen geben und am besten sofort alles aufessen! Hihi.

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Gutes Gelingen und noch einen schönen restlichen Sonntag!

Last Minute Mini Stollen + Rezept

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Ja, wirklich. Weihnachten steht vor der Tür. Bin ich die Einzige, oder findet sonst noch jemand, dass das jedes Jahr schneller geht? Und jedes Jahr nehme ich mir vor, früher mit allen Besorgungen, Dekorationen und dem ganzen Feiertagskram (so gerne ich das alles mag) fertig zu sein. Tsss! Wiedermal nicht geschafft heuer. Alles eher auf den letzten Drücker hier. Nun gut. Man muss mit dem arbeiten, was man hat. In meinem Fall chronischer Zeitmangel und viel zu lange To Do – nein – Want To Do Listen. Da müssen schnelle Lösungen her, die gut funktionieren und trotzdem viel hermachen. Wie die Ministollen, die ich dieses Jahr für so ziemlich jeden gebacken habe. Sind unglaublich schnell gemacht und schmecken einfach genial. Seid ihr bereit für ein bisschen last minute Weihnachtsbäckerei? Perfekt. Los geht’s.

Mini Stollen

  • 275 g Magertopfen (quark)
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 45 ml Rapsöl
  • 2  Eier
  • 475 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 85 g kalte Marzipanrohmasse
  • 100 g Schokolade gehackt
  • 3 TL Butter
  • Staubzucker
  1. Den Backofen auf 185°C vorheizen. Topfen, Zucker, Vanillezucker, Rapsöl und Eier mit dem Mixer verrühren.
  2. Mehl, Backpulver, Zimt und Mandeln in einer zweiten Schüssel vermengen. Nach und nach zu der Topfenmasse geben und mit den Knethaken eines Handmixers oder der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten.
  3.  Marzipan raspeln und zusammen mit der grob gehackten Schokolade unter den Teig kneten.
  4.  Aus dem Teig etwa 10 Kugeln formen, flach drücken und die Seiten wieder über einander schlagen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und 18-20 Minuten backen.
  5. Noch warm mit der zerlassenen Butter bepinseln, auskühlen lassen und dann mit Staubzucker bestreuen.

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Ich habe die Mini-Stollen gleich danach in kleine Zellophan-Säckchen verpackt und bis zum Verschenken kühl und dunkel aufbewahrt. Bis auf einen. Ok. Bis auf zwei. Die mussten nämlich sofort verkostet werden. Yummy!

Das Rezept stammt übrigens aus einem meiner Lieblings-Weihnachtsbücher „Advent Advent“ (Hölker Verlag).

Na dann, geh‘ ich mal nachsehen, ob noch Ministollen übrig sind. Die schmecken bestimmt morgen zum Frühstück auch sehr sensationell. Hehe! Wunderschönen Weihnachtsendspurt euch allen!

Müsliriegel selbstgemacht // Unser Lieblingsrezept

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Die Adventszeit steht bei uns zu Hause vor allem für eines: Mehl. Überall. Zucker. Ü b e r a l l. Haha! Ja, ja. Wer sich schon mal mit zwei kleinen Kindern in die Küche gestellt hat und ein halbwegs sauberes gemeinsames Koch/Backerlebnis erwartet hat, weiß, wie der Hase wirklich läuft. Meine Kinder lieben es, in der Küche mitzuhelfen – und zwar mit Händen und Füßen. Ja, echt. Totaler Körpereinsatz ist beim Backen, Schütten und Umrühren offenbar Pflicht. Ich bin daher schon relativ abgehärtet und spanne die kleinen Kochhilfen auch später beim Aufräumen ein. Macht ihnen meistens auch Spaß. Eines unserer neuen Lieblingsrezepte, das mitunter totales Oberküchenchaos verursacht, die Action aber definitiv wert ist, hat mit Keksen eher wenig zu tun. Macht aber möglicherweise genausoviel Mist. Selbstgemachte Müsliriegel nämlich. Und zwar nicht irgendwelche! Die hier sind so ein leckerer süßer Snack, dass sie fast als Kekse duchgehen. Ich habe etwas herumprobiert, bis ich zu diesem Rezeptgekommen bin. Seid ihr bereit? Alles klar. Dann holt mal eure kleinen Helferleins her, es geht los! Als Maßeinheit habe ich eine normale Kaffeetasse verwendet. Und lasst euch von der langen Zutatenliste nicht abschrecken. Die Müsliriegel sind wirklich schnell zusammengemischt und auch mit kleinen Kindern super vorzubereiten.

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Zutaten:

  • 1 Tasse Haferflocken
  • 1 Tasse Dinkelflocken
  • 1/2 Tasse gehackte Walnüsse oder Mandeln (wir haben Walnüsse genommen)
  • 1/2 Tasse Weizenkleie
  • 1 Hand voll Sonnenblumenkerne
  • 3 EL Butter und etwas Pflanzenöl
  • 1/2 Tasse Honig
  • 1/2 Tasse Ahornsirup
  • 1/3 Tasse brauner Zucker
  • 1/2 Tasse Dörrzwetschken (Dörrpflaumen) oder anderes Trockenobst
  • 1 Hand voll gehackte Schokolade
  • Etwas Vanillearoma oder etwas Vanillemark
  1. Erstmal den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen und die trockenen Zutaten draufkippen. Das ganze wird erstmal direkt auf dem Blech vermischt. Alles gut verteilen und möglichst glatt streichen. Das Backblech etwas schütteln, dann klappt es gut!
  2. Die Flockenmischung kommt jetzt zum Rösten in den Backofen. Nach ca. 10 Minuten ist alles leicht gebräunt. Nicht zu lange drin lassen, sonst verbrennen die Flocken!
  3. Während die Mischung im Ofen bräunt, die restlichen Zutaten – außer auf Dörrobst und Schokolade – in einem kleinen Topf erwärmen. Die Butter und der Zucker sollten geschmolzen sein und alles gut vermischt sein.
  4. Jetzt könnt ihr die noch heißen leicht gebräunten Flocken in eine Schüssel kippen und die flüssige Mischung darunterrühren. Alles gut vermischen. Die Dörrzwetschken klein hacken und mit der Schokolade unter die warme Masse mischen. Durch die Wärme schmelzen die Schostückchen gleich. Das ist gewollt.
  5. Eine etwas tiefere rechteckige Form oder ein Backblech ausbuttern (ihr seht schon, das ist hier nicht unbedingt „Gesunde Snacks mit Lilly“ ). Damit die Müsliriegelplatte später besser rausflutscht, gibt es einen Trick:  auf die Butter kommt noch ein zurechtgeschnittenes Stück Backpapier. Darauf die Masse verteilen und mit (angefeuchteten) Händen gut festdrücken. Ich lege gerne nochmal Backpapier drauf und drücke alles mit einer flachen rechteckigen Schale oder Form fest. Gut runterdrücken und festpressen, dann hält alles gut zusammen.
  6. Bei 150 Grad für ca. 20 Minuten backen. Dann kurz auskühlen lassen. Ihr könnt jetzt die Müsliriegelplatte einfach auf ein Brett stürzen und dann in Riegel schneiden.
Wenn mir jemand etwas mehr über Lagerung und Haltbarkeit sagen kann – bitte immer nur her mit den Tipps. Bei uns waren sie bisher immer ratz fatz weg und das Lagerungsthema hat sich erübrigt. Hehe!
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Wenn die Müsliriegel zum Beispiel in die Lunchbox der Mädchen sollen oder als Geschenk verpackt werden, dann wickel ich sie immer gerne in Butterbrotpapier und verschließe sie mit etwas Küchengarn. Das verhindert, dass sie festkleben und sieht auch noch hübsch aus.
Ich sage euch. Alleine beim Niederschreiben des Rezepts sind mir schon wieder so vield leckere Variationen durch den Kopf gegangen. Zimt wäre lecker! Oder Cashewnüsse. Yummy!
Also, hoch die Hände: Wer hat schon mal Müsliriegel selbst gemacht? Habt ihr ein Lieblingsrezept?

 

Low carb Kekse? Jooaa, kann man mal machen.

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Najoooa. So könnte man meine ersten Erfahrungen in Sachen „low carb cookies“ mit einem Wort zusammenfassen. Anfangs dachte ich noch „nicht schlecht, nicht schlecht“. Ja und wisst ihr was? Genau so finde ich die mehlfreien Erdnussbutterkekse auch nach dem zweiten und dritten Bissen noch. Nicht schlecht. Aber auch nicht umwerfend lecker. Herr Bunt verschmäht sie überhaupt. So einer! Zu seiner Verteidigung muss ich aber einwerfen, dass ihm schon beim Wort „Erdnussbutter“ übel wird und er normalerweise wirklich alles lecker findet, was ich koche und backe. Guter Mann.

Warum texte ich euch hier also von durchschnittlich leckeren Keksen voll, wollt ihr wissen? Zum einen sind die kleinen Teilchen wirklich extrem schnell gebacken (sieht man ihnen an, oder? Schönheiten sind sie ja nicht gerade) und zum anderen sind sie eine wirkliche Alternative zu den Kohlehydrat Bomben in der Weihnachtszeit. Vorausgesetzt natürich, man mag den Erdnussgeschmack. Mal ganz abgesehen davon, dass meine Mädels jegliche Form von Keks lieben und da nicht grade wählerisch sind. Also alle Erdnussfans und Freunde der blitzschnellen möchtegern gesunden Rezepte, hier lang. Alle anderen holen jetzt die Triple-Chocolatechip-Cookies aus der Speisekammer und lachen uns aus. Haha!

Low carb peanut butter cookies

1 cup* Erdnussbutter
1 cup Birkenzucker oder Stevia
1 großes Ei
Etwas Vanillearoma oder Vanillemark

Alles zusammen in einer Schüssel verrühren. Kleine Kugeln auf ein Backblech setzen (das funktioniert mit dem Eisportioniere recht gut) und flach drücken. Wer mag, kann mit der Gabel ein Muster reindrücken. Und jetzt ab mit den Keksen in den Backofen. Bei 175°C ca. 15 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen und probieren.

Bei meinem ersten Backversuch habe ich dem ganzen Low Carb Hokuspokus noch nicht so recht getraut (Kekse ohne Mehl? Wie jetzt?) und etwas Dinkelmehl sowie Backpulver dazugegeben. Das Ergebnis war auch ok, aber eben theoretisch nicht Low Carb. Da war die zweite Ladung dann schon so richtig mehlfrei und pur. Schmeckte aber nicht schlechter. Als Variation könnte ich mir auch gut vorstellen, einen kleinen Teil der Erdnussbutter durch geschmolzene Schokolade zu ersetzen oder ein paar Schokostückchen mit hineinzumischen.

Den Birkenzucker (Xylit) habe ich übrigens neulich zu meiner Verwunderung im Supermarkt entdeckt. Bisher kannte ich den nur aus dem Onlineversand.

Also wer jetzt so richtig Heißhunger auf etwas Süßes hat und sofort Kekse braucht, kann sich ja mal an den Erdnussbutter Cookies versuchen. Auf jeden Fall ist dann der Heißhunger gestillt und kleine Krümelmonster sind wieder friedlich gestimmt.

Demnächst werden wir uns aber mal wieder über „richtige“ Weihnachtskekse hermachen. Und nachdem ich jedes Jahr aufs Neue auf der Suche nach schnellen, leckeren und Mini-Küchenhilfen-geeigneten Keksrezepten bin, immer nur her mit euren Vorschlägen! Ich bin ganz Ohr.

*Eine tolle Aufstellung von Zutaten in amerikanischen Maßeinheiten – u.a. auch in cups – findet ihr hier. Ich habe für die Erdnussbutter die cup Angabe von Butter genommen.

 

 

Holzbrettchen: eulenschnitt

Kerzenhalter: Dänisches Bettenlager

Bananen-Chia-Keks Milkshake

Bananen Chia Keks Milkshake
Bananen haben wir eigentlich immer im Haus. Gerade mit kleinen Kindern finde ich die gelben Früchte extrem praktisch. Als schnelle Kindergartenjause, als Energiespender zwischendurch, im Morgenmüsli oder als Bananenmilch. Wenn die Bananen dann mal doch etwas reifer geworden sind, lassen sie sich ganz wunderbar verwerten. Wegwerfen findet Familie bunt irgendwie extrem uncool und wenn es sich vermeiden lässt, versuchen wir alles so gut wie möglich zu verwerten. Neben dem hier sehr beliebten DIY veganen Bananeneis – hier geht’s zur DIY nicecream – machen wir nämlich ganz oft Bananenmilch. Gerne mit Zimt aber am liebsten mit Chiasamen und Keksen. Jawohl. Keksen. Wie lecker! Geht auch ganz fix.

1. Reife Bananen mit Milch und zerkrümelten Keksen mixen.
2. Chiasamen unterrühren.
3. Strohhalm rein. Fertig!

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Und was macht ihr am liebsten mit reifen Bananen? Seid ihr auch große Bananenmilch-Fans?

autumn baking . Zwetschken-Ricotta-Tarte

Der Herbst ist eindeutig eine meiner Lieblingsjahreszeiten. Ich liebe das Gefühl von Nebel auf der Haut, wenn man am Morgen das Haus verlässt. Die satten Farben an den Bäumen. Und vor allem die vielen wunderbaren Obst- und Gemüsesorten, die der Herbst so zu bieten hat. Zwetschken zum Beispiel bzw. Pflaumen. Die erinnern mich immer an meine Kindheit. Im Garten meiner Eltern stand ein 100 Jahre alter Zwetschkenbaum, der selbstgebaute Osternesterl aus Gras und Blumen beherbergte, der beste Schattenspender war und die weltbesten Zwetschken trug. Jedes Mal, wenn ich heute frische, saftige Zwetschken auf dem Markt finde, muss ich sie sofort mitnehmen. Vom Kompott über Knödel bis chutney und Kuchen – die violetten Steinfrüchte sind ein echter Allrounder, finde ich.

Einige von euch haben ja gestern schon unsere Zwetschken-Ricotta-Tarte auf Instagram gesehen und nach dem Rezept gefragt. Eine schnelle Sache, toll mit Kindern vorzubereiten und ziemlich lecker zum Herbstkaffee (Frau bunt trinkt derzeit Café Latte am liebsten mit gemahlenem Zimt oben drauf). Also dann, hier kommt das Rezept unserer Eigenkreation für euch.

 

Zwetschken-Ricotta-Tarte

Für den Teig

250 g Mehl

1 Prise Salz

130 g kalte Butter in Stückchen

1 Ei

3 EL Milch

Für den Belag

1 Packung Ricotta

Mark einer Vanilleschote

2-4 EL Staubzucker (je nachdem, wie süß ihr es mögt)

1 Ei

500 g Frische, reife Zwetschken
1. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Die Butterstückchen dazugeben und mit dem Mehl vermischen. Das funktioniert am besten mit den Händen. Ei und Milch zugeben und zügig zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.

2. In der Zweischenzeit könnt ihr den Belag und die Zwetschken vorbereiten. Wer, so wie ich, zwei engagierte kleine Küchenhilfen hat, kann das Zwetschkenwaschen ja den Assistenten überlassen. Die gewaschenen Zwetschken in dünne Scheiben schneiden und kurz beiseite stellen.

3. Den Ricotta mit dem Vanillemark und dem Staubzucker glattrühren. Spätestens jetzt beim Rühren können eure kleinen Küchenhilfen kräftig mitmachen. Ei zugeben und alles glattrühren. Wer mag, kann auch etwas Abrieb einer Biozitronenschale dazugeben.

4. Backofen auf 190 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zum Kreis ausrollen und in eine gebutterte Tarteform legen. Rand andrücken und überstehenden Teig abschneiden. Den Teig mit einer Gabel einstechen und dann die Ricottacreme darauf verteilen. Die Zwetschkenscheiben von außen nach innen im Kreis aud der Creme verteilen. Wer mag, kann etwas Zimtzucker auf die Zwetschken streuen und dann geht’s ab in den Ofen. Nach ca. 25-30 Minuten ist die Tarte fertig.

Wir sind ganz begeistert von der Ricotta-Zwetschken Kombi. Und ihr? Gutes Gelingen!

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DIY Nicecream – very vegan

nicecream1Unser neuestes Lieblings-Sommer-Dessert klingt richtig nett, schmeckt aber noch viel besser! „Nicecream“ ist sozusagen der „neue heiße – ähm – kalte Scheiß“ (ja, das darf man bei Trends schon so sagen) aus Amerika. Im Vergleich zu normalem Eis nicht nur superschnell gemacht, sondern auch vergleichsweise „gesund“, vegan und verträgt sich relativ gut mit der Bikinifigur. Ach ja, und die Kinder finden die nette Bananeneiscreme auch so richtig lecker. Perfekt, finde ich!

Seid ihr bereit? Gut. Ihr braucht nämlich nicht viele Zutaten und noch weniger Zeit. Los geht’s! nicecream2

Nehmt am besten möglichst reife Bananen, die schmecken dann etwas süßer. Schneidet die Bananen (am Vortag oder etwa 4 Stunden vor Zubereitung) in dünne Scheibchen. Diese friert ihr dann in einem Gefrierbeutel ein.

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Die gefrorenen Bananenstückchen sofort mit dem Pürierstab zerkleinern. Einen Schuss Mandelmilch dazugeben und weiterpürieren.

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Dann zwei Teelöffel Erdnussbutter (oder Mandelbutter, wenn ihr die irgendwo auftreibt) zugeben, nochmal kurz pürieren.

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Eigentlich ist die Nicecream jetzt fertig und kann – ähm – inhaliert werden. So war es jedenfalls heute bei uns. Ich konnte gerade so noch ein paar Heidelbeeren draufstreuen, bevor mir die beiden Mädels mit ihren Löffelchen bewaffnet die Schüsseln aus den Händen rissen. Ich würde mal sagen, das DIY Blitzeis hat geschmeckt.

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Wer mag, kann die Nicecream nochmal anfrieren lassen. Dann wird die Konsistenz etwas fester, ansonsten gleicht es etwas einem sehr weichen Frozen Yogurt, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut. Als Topping eignet sich eigentlich jedes Obst, Nüsse, Kokosflocken oder auch Caramel. Probiert einfach mal drauf los! Ich werde jedenfalls nochmal mit Erdbeeren in der Basis experimentieren. Denke, das sollte auch fein werden.

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scones für’s Sonntagsfrühstück + Rezept

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Es ist ja so: Wenn Frau bunt am Samstag morgen aufsteht und feststellt, dass fast kein Brot mehr im Haus ist, dann muss ein Plan B her. Und zwar schnell. Denn die bunts sind ziemliche Wochenend-Frühstücksfans. Gemütlich ins Wochenende hineinbrunchen – das hat schon was. Und für uns ist das so richtig entspannend.

Heute morgen also wieder mal einer dieser Samstage, an dem der Brotvorrat äußerst überschaubar war. Kurz überlegt und dann nur ein Wort: Scones! Ja, genau. Die haben wir ja ewig nicht mehr gegessen und dabei sind sie so schnell gemacht. Perfekt. Auf Instagram haben ja schon einige von euch danach gefragt – hier nun für euch ganz schnell das Rezept, damit ihr morgen lecker früh- oder spätstücken könnt! (Ja, Emma, ich komme gleich Basteln! 🙂 )

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Scones (mit Joghurt)

Zutaten:
 
500 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
40 g Zucker
Salz
2 (Bio-)Eier
120 g Butter (sehr weich)
250 g Joghurt (Vollmilch, ich hatte griechisches da)
1 Eigelb zum Bestreichen
 
Mehl, Backpulver, Zucker, Eier und Salz in einer Schüssel vermischen. Die sehr weiche Butter in Flöckchen und das Joghurt mit den anderen Zutaten zu einem Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläcke ca. 2,5 cm dick ausrollen. Mit einem Glas (Glas vorher in Mehl tauchen, damit der Teig nicht festklebt) Kreise ausstechen. Die Kreise auf ein Backblech legen. Eigelb mit 1 EL Wasser verrühren und damit die Kreise bepinseln. Bei 190 °C (Umluft 170 °C) ca. 15 Minuten backen. Fertig!
 
 
Scones (mit Buttermilch)
 
Zutaten:
 
500 g Mehl
3 TL Backpulver
2 TL Natron
40 – 60 g Zucker
Salz
300 ml Buttermilch
175 g Butter
1 Eigelb zum Bestreichen
 

Mehl, Backpulver, Natron, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Butter in Flöckchen zugeben und mit der Buttermilch zu einem Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläcke ca. 2,5 cm dick ausrollen. Mit einem Glas (Glas vorher in Mehl tauchen, damit der Teig nicht festklebt) Kreise ausstechen. Die Kreise auf ein Backblech legen. Eigelb mit 1 EL Wasser verrühren und damit die Kreise bepinseln. Bei 190 °C (Umluft 170 °C) ca. 15 Minuten backen. Fertig!

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Ich habe mich heute früh für die Variante mit dem Joghurt entschieden, da ich keine Buttermilch da hatte. Traditionell werden die scones übrigens mit clotted cream und frische Erdbeeren oder Erdbeermarmelade zum Nachmittagstee gegessen. Wir haben heute leckere Erdbeer-Rhabarber Marmelade draufgeschmiert und alles ratzi fatzi weggeschmaust. Allerdings habe ich nur die halbe Menge gemacht, die hat für uns vier locker ausgereicht.

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Viel Spaß beim Nachbacken und ein wunderschönes Wochende!

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DIY Houswarming gift + Schichtbrot Rezept

Wenn man zu Freunden ins neue Zuhause eingeladen ist, dann bringt man ja ganz traditionell Brot und Salz mit. So habe ich das zumindest gelernt. Ganz traditionell ist aber für Frau bunt logischerweise wieder viel zu langweilig. Ich kann einfach nicht ohne Herumgewerkel – ein bisschen DIY muss sein. So. Und deswegen heute mal meine Version vom Hauswarming gift Brot & Salz: Kräuterschichtbrot mit selbstgemachtem Kräutermeersalz alles hübsch verpackt, versteht sich.

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Kräuterschichtbrot

Zutaten für 1 Brot

500 g Dinkelmehl + Mehl zum Arbeiten
20 g frische Germ (ich hatte keine frische Germ da, also habe ich Trockenhefe verwendet)
2 TL Kristallzucker
200 ml lauwarme Milch
3 Eidotter
200 g weiche Butter + Butter für die Form
10 EL gehackte Petersilie
2 EL Oreganoblätter
5 EL Thymianblätter (oder  generell Kräuter nach Wahl)
2 Knoblauchzehen
grobes Meersalz
 

Zubereitung

  1. Mehl mit 1/2 TL Meersalz mischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Germ zerbröseln, mit Zucker und 5 EL Milch mischen und in die Mulde gießen. Mit einem Tuch bedeckt ca. 10 Minuten rasten lassen bis sich Blasen bilden. Restliche Milch, Eidotter und 100 g Butter dazugeben und mit dem Knethaken des Mixers kneten bis ein glatter Teig entsteht. (Falls Trockenhefe verwendet wird, dann einfach den Anweisungen auf der Packung folgen). Mit einem Tuch bedeckt ca. 60 Minuten an einem warmen Ort rasten lassen.
  2. Kräuter fein hacken (mit getrockneten Kräutern geht’s übrigens auch ganz gut). Knoblauch schälen und fein hacken. Teig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1 cm dick ausrollen. Restliche Butter (100 g) auf dem Teig verstreichen. Kräuter und Knoblauch darauf verteilen und mit Salz würzen.
  3. Teig in Quadrate schneiden (ca. 7 x 7 cm). Eine Kastenform ausbuttern und mit etwas Mehl ausstäuben. Teigplatten senkrecht locker in die Form schichten, die Platten dabei festhalten. Mit einem Tuch bedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.
  4. Backrohr auf 180°C (Ober- & Unterhitze, 160°C Umluft) vorheizen. Brot auf der zweiten Schiene von unten 50 Minuten goldbraun backen. Aus dem Rohr nehmen und in der Form ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Aus der Form nehmen und auskühlen lassen.

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schichtbrot 5 diy housewarming 1Die einzelnen Brotscheiben lassen sich dann ganz einfach abtrennen. Frau bunt war wiedermal total abgelenkt bei der ganzen Brotbackerei und nebenbei Fotos machen. Da habe ich doch glatt das „Nachher“-Bild vergessen. Tsss! Ich vermute mal, meine zwei kleinen Sous Chefs haben mich völlig aus dem Konzept gebracht. Naja, ihr könnt euch hoffentlich in etwa vorstellen, wie so ein Brot fertig aussieht. Oder ihr probiert es einfach aus, dann habt ihr euer eigenes „Nachher“-Bild.

Verpackt habe ich das Brot einfach in Seidenpapier. Dazu gab es selbstgemachtes Kräutersalz (grobes Meersalz mit Kräutern vermischt – fertig) in einem Säckchen verpackt. Das Säckchen bekam noch ein „Kleid“ – eine Papiertüte mit Hausfenster.

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Probieren durften wir das Schichtbrot auch gleich und ich muss sagen, es hat echt lecker geschmeckt. Wer Kräuter und Brot gerne mag, sollte das Schichtbrot unbedingt mal ausprobieren!

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mäh, said the cream cheese

to the bread and the they wanderten together in meinen Mund.

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Ich bin nämlich seit heute Ziegenfrischkäseselbermacherin. Der Wahnsinn, was? Geht echt ziemlich einfach, muss ich sagen. Und so ganz selbst gemacht schmeckt Ziegenfrischkäse nochmal leckerer!

Auf die Idee hat mich emmabee gebracht – als ich ihren post gelesen hab, musste ich sofort und umgehend gleich literweise Ziegenmilch und Buttermilch einkaufen gehen. Ab in den Topf, Zitrone dazu und dann sehen und staunen. Hier das genaue Rezept direkt von emmabee ausgeborgt:

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1 Liter Ziegenmilch mit einem Liter Buttermilch vermischen und erwärmen. Den Saft einer halben Zitrone hinzugeben. Wenn die Milch kurz vor dem Aufkochen ist, trennt sie sich in Molke und Käsebruch. 1 Minute rühren. Kurz abkühlen lassen. Währenddessen ein Geschirrtuch anfeuchten und ein großes Sieb damit auslegen. Milchmischung darin abgießen, immer wieder rühren, bis ein Großteil der Molke abgelaufen ist. 1 TL Salz hinzugeben, verrühren und den Frischkäse nun etwa 3 Stunden vor sich hin tropfen lassen. Nach 3 Stunden Frischkäse in einen verschließbaren Behälter geben, nochmals glattrühren und Genießen!

Einen Teil des köstlichen Ziegenzeugs habe ich mit Schnittlauch vermischt. Sehr fein. Verspeist wurde der cream cheese übrigens mit meinem derzeitigen Lieblingsbrot (Bergsteigerbrot).

Fazit: Wer auf Ziegenfrischkäse steht, muss ihn unbedingt mal selbst machen. Very easy peasy und oberlecker!

von lieblings cookies und fernsehgepflogenheiten

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gleich mal vorneweg: heute gibt’s mal wieder ein Rezept. So eins zum Alle-Zehn-Finger-Abschlecken. Die besten Cookies, die ich bisher gebacken hab. Und zwar neulich, an einem dieser totalen Regennachmittage mit meiner kleinen großen Küchenhilfe. Aber dazu komme ich gleich.

Erstmal verrät euch Frau bunt, was sie so macht, wenn die Kinder schlafen, Herr bunt gegen 22.00 Uhr aus der Arbeit kommt und mal ausnahmsweise kein Stoffberg auf seine Abarbeitung wartet.  Ich muss dazu sagen, dass wir – also Herr bunt und ich – selten bis nie fernsehen gucken. Also Fernsehprogramm. Mal eine Doku hier oder Nachrichten da. Ansonsten ausschließlich DVDs.  Filme, Serien – da sind wir dafür richtige Junkies :-). Unsere DVD-Sammlung wohnt im Schlafzimmer, nimmt eine ganze Wand ein und fasst so grob geschätzt etwa 3.000 DVDs. Räusper! Hust! Ja, ok. Es ist viel. Aber da sind wir halt Sammler. Ich bin bekennender Trekkie. Herr bunt darf gern alleine Knight Rider und Dexter schaun. Knight Rider – er steht total dazu. Dexter – ist mit zu grauslich. Gemeinsam gucken wir im Moment am liebsten (immer im O-Ton) Game of Thrones, The Good Wife und Downtown Abbey. Toll fanden wir ja Pushing Daisies. Die wurde ja leider eingestellt. Na, jedenfalls läuft bei uns das Fernsehgerät tagsüber nicht. Zur Klarstellung: Wir verfolgen ja das (pädagogisch toootal wertvolle) Erziehungsprinzip: Fernsehen in Maßen. Also genau gesagt, ist Fernsehen für Fräulein bunt am Abend zwei Folgen „Die kleine Prinzessin“ oder „Barbapapas“ auf DVD schauen. Bisher hat sie eigentlich noch nie groß Bedarf angemeldet, am Tag oder überhaupt irgendwann Fernsehn zu gucken. Fernsehn also bei den bunts = DVD schauen. Neuerdings aber findet das Fräulein Elmo schauen total toll. Also das wären dann 1 -2 Elmo Songs auf Youtube oder das „Applaus, Applaus“-Video von den Sportfreunden. Alles recht überschaubar. Noch. Neulich kam dann mal eine tolle Diskussion:

Kind: „Mama, was sind das denn für Kekse, die das Krümelmonster immer so in sich reinstopft?“
Mama: „Cookies.“
Kind: „Was’n das?“
Mama: „Na, Kekse, auf Englisch halt. Aber nein, doch nicht ganz. Schon irgendwie anders als unsere Kekse … äh … so größer und meistens eher weich … “

Weil wir da nicht weiterkamen, mussten wir natürlich gleich mal ein Anschauungsobjekt produzieren. Draußen war eh nix mit Sonne und Cookies backen ist eine total nette Angelegenheit mit Kindern, muss ich sagen. Wir haben ein bisschen herumprobiert. Das Ziel war, annähernd an die unheimlich leckeren Pepperidge Farm Cookies ranzukommen. Die sind ja eher weich – chewy – wie man im Cookie-Land sagt. Ich muss sagen, wir sind mit dem Ergebnis extrem zufrieden. Sehr sehr leckere, innen weiche Double Chocolate Chip Cookies! Und hier kommt das Rezept:

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Chewy Double Chocolate Chip Cookies

  • 225 g geschmolzene Butter
  • 225 g brauner Zucker
  • 160 g weißer Zucker
  • 1-2 Eier
  • 1 TL Vanillezucker
  • 375 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • etwas Milch
  • 1/2 TL Salz
  • 350 g Schokolade gehackt (halb Vollmilch, halb weiße Schokolade – wahlweise auch mit dunkler Schokolade. Wir hatten grad Kuvertüre im Haus also hab ich die genommen)
  • ca. 125 g gemahlene oder fein gehackte Mandeln (oder gemischte Nüsse)
  1. Die flüssige Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Dann das Ei unterrühren. Dann Salz zugeben.
  2. Mehl mit Backpulver und den Nüssen vermischen und unter den Teig rühren.
  3. Die Schokolade (gehackt) unterheben. Idealerweise darf der Teig jetzt etwas im Kühlschrank ruhen. Du kannst ja in der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen. Ganz Ungeduldige verarbeiten den Teig ohne Rastzeit gleich weiter. Ist auch ok.
  4. Mit einem Eislöffel Teigkugeln formen und auf das Backblech setzen. Leicht flachdrücken. Abstand etwa 10 cm – die Cookies werden deutlich größer.
  5. Bei 180°C ca. 10-15 Minuten backen bis die Ränder leicht gebräunt sind. Die Cookies wirken noch nicht ganz durch – dann sind sie genau richtig! Aus dem Ofen nehmen und noch kurz auf dem Backblech rasten lassen.
  6. Nach dem Abkühlen werden die Cookies etwas fester. Sie sollten aber außen leicht knackig sein, insgesamt aber eher weich. Wer die Cookies gern fester mag, kann sie natürlich länger im Ofen lassen. Das ist Geschmackssache!
  7. Ein Glas Milch einschenken und ordentlich reinhaun!

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Habt ihr auch ein Lieblings-Cookierezept? Wir probieren ja immer gern Neues aus – nur her damit!

diy quinoa knuspermüsli

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ich hatte ja schon mal das Vergnügen mit Haferflocken, Nüssen und Co. in einer „Du findest gekauftes Knuspermüsli zu süß? Mach’s dir doch selbst“-Kooperation aufzutreten. Eine recht erfolgreiche Produktion. Seither hab ich etwas herumexperimentiert und kann euch jetzt mit triefendem Mund (ja, ich freu mich jetzt schon wieder auf morgen Früh, so lecker ist das! Und ja, Geschmäcker sind natürlich verschieden!) von meiner neuesten Kreation berichten. stilles bunt proudly presents: The Ultimate Knuspermüsli-Experience. Quinoa-Mohn-Granola.

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Alles vermischt und dann ab aufs Backblech. 

Gar nicht so geheime secret ingredient: Q U I N O A. Klingt das jetzt schräg? Na wartet mal ab, was Frau bunt da noch dazumixt. Mohn. Jawohl! So jetzt geht’s aber los:

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Nehmt die trockenen Zutaten und mischt sie in einer Schüssel mit Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup (oder ein bisschen von allem ;-)) und dem Pflanzenöl gut durch. Ich hab mich einfach mal an meinem Urrezept orientiert. Ich sag euch was, Quinoa macht sich echt gut im Müsli. Nussig irgendwie und knusprig. Mit dem Mohn ist das so eine Sache – entweder man mag ihn oder nicht. Kann man ja auch weglassen.

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Bei uns gabs frische Heidelbeeren dazu und natürlich ordentlich Milch drüber. Leeeeecker! Na, dann Mahlzeit. Nur noch 1 x schlafen, dann ist wieder Frühstück :-).

Und, habt ihr auch schon mal mit DIY-Knuspermüsli experimentiert?
Was ist euer Lieblingsrezept bzw. eure Lieblingszutat?
 

von erdbeeren und regenbögen

unsere Kleine ist nun schon eine ganz Große. Es war doch erst gestern – da haben wir sie in den Schlaf gewiegt, über ihre ersten Krabbelversuche gestaunt, die ersten Schritte gefeiert, dem ersten Krabbelstubentag entgegengefiebert … so viele kleine, besondere Momente. Und ganz heimlich wurde aus dem Baby in den letzten Jahren ein Kleinkind und aus dem Kleinkind ein Kindergartenkind. Und heute wurde sie 4 Jahre alt. Zugegeben, Mama hatte heute Morgen feuchte Augen. Man wird schon etwas gefühlsduselig, wenn man Kinder hat. Aber das gehört ja dazu.

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Heute war also große Familiengeburtstagsfeier und stilles bunt wäre nicht stilles bunt, wenn es da nicht eine besonders leckere Geburtstagstorte gäbe. Die Erdbeer-Hollunder-Tiramisu-Torte von hier musste es sein. Leeecker! Sag ich euch. Und auch noch hübsch anzusehen.

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Aber nicht nur heute am tatsächlichen Geburtstag wurde im Hause bunt gefeiert. Die kleinen Freundinnen und Freunde des Fräulein bunt haben am Montag das Haus kräftig gerockt. Nicht unser Haus – bei 10 Kindern doch etwas too much für uns – wir sind ausgewandert. Ins Eltern-Kind-Zentrum ums Eck. Eine wie sich herausstellte hervorragende Idee. Tolle neue Spielsachen und genug Platz zum herumtoben und gegen eine geringe Raummiete kann man alles benutzen, was das Kindergeburtstagsherz begehrt. Natürlich gab es auch ein Thema. Eh klar. Regenbogenparty!

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Hat sich das Geburtstagskind gewünscht und Herr und Frau bunt haben sich ein paar lustige Sachen dazu einfallen lassen. Regenbogentorte, Regenbogenobst und Smarties, rainbow gift bags für die kleinen Gäste, ein Regenbogen aus Krepp an der gläsernen Eingangstür, Regenbogentellerchen und -becher und so weiter. Ganz ehrlich – Frau bunt musste sich selbst stoppen, sonst hätte ich wohl alles verregenbogent ;-). Dem Fräulein hat’s gefallen, den Gästen auch. Dann ist es ja gut! „Nächstes Jahr gehen wir es aber trotzdem ruhiger an“, meinte Herr bunt am Montagabend. Na, vornehmen kann man es sich ja mal, nicht wahr?

Jedenfalls sind wir jetzt auch ganz froh, dass die Weihnachts-Geburtstags-Marathon-Feierei für den Moment erst mal vorbei ist. Für die partyplaner gibt’s heut noch ein gutes Gläschen Bründlmayr, ein leckeres Beef Tartare Brötchen vom Hörlsberger und ein, zwei Folgen Curb Your Enthusiasm (geniale show – aber nur auf Englisch!). Prost, Mahlzeit und Gute Nacht!

kommet ihr kekse …

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… und lasst uns eine kleine Keks-Sammlung starten, ja? Ich hab nämlich jedes Jahr wieder dasselbe Problem: auf der Suche nach (relativ) schnellen aber trotzdem leckeren Weihnachtskeksen, die man idealerweise auch mit Kindern backen kann. Und haaaaaaalt! Wer jetzt mit lustig verzierten Standard-Mürbteigausstechkeksen kommt – das gilt nicht! Die müssen sowieso jedes Jahr sein und die haben wir ja auch schon hier gebacken.

Das tolle an dieser Aktion ist, dass wir ja alle was davon haben ;-). Also, wer gerne mitmachen will, kann unten kommentieren und entweder einen Link dalassen oder ein Rezept mit Bild an post@stillesbunt.at schicken. Mitmachen kann jeder – ob mit oder ohne blog. Wer keinen eigenen blog hat, kann ja leckere Rezepte von anderswo hier posten.

Mein Gedanke war, dass wir alle Rezepte von euren blogs bzw. von euch im Netz entdeckte Links auf pinterest sammeln. Ich hab dazu eine Pinnwand angelegt.

Ich mache mal den Anfang und poste nochmal meine leckeren Zimtsterne, die jedes Jahr ein Fixstarter sind. Hier geht’s zum Beitrag inkl. Rezept.

Meine Vanille-Orangen-Kekse, angelehnt an die Tonka-Vanille-Orangen-Kekse von Fräulein Klein, hab ich auch schon mal gepinnt.

Hier geht’s zur pinterest Pinnwand

auf die plätzchen, fertig, los!

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die Keksbacksaison ist im Hause bunt eröffnet. Schon seit Wochen habe ich so eine kleine Stimme im Ohr, die unbedingt Kekse backen will. Irgendwie war ich aber im November noch nicht so recht in Adventstimmung. Und die ist für Frau bunt so was wie eine Grundvoraussetzung zum Keksebacken. Versteht sich, oder?

Doch nachdem nun das Christkind in der Nacht vom 30. auf den 1.12. seinen großen Auftritt hatte und den selbst gebastelten Adventkalender fleißig befüllt hat

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(ganz nebenbei hat die Gute auch noch die Wohnung weihnachtlich dekoriert. Sehr brav!),

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waren wir alle am ersten Adventsonntag sozusagen in the mood for baking.

Den Anfang machten die obligatorischen und sehr kinderfreundlichen Schokomürbteigkekse mit äußerst kreativer Deko. Ihr dürft jetzt raten, wer diese süßen kleinen Schönheiten dekoriert hat ;-). Alle Kinderkekse, die bis Freitag überleben, werden dem Kindergarten-Nikolofest gespendet, haben wir beschlossen.

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Hübsch UND lecker sind die Vanille-Orangen-Kekse mit weißer Schokolade geworden. Angelehnt an dieses tolle Rezept von Fräulein Klein, habe ich einen Mürbteig gemacht, jedoch ohne Tonkaabrieb dafür mit dem Mark einer Vanilleschote. Für die Füllung habe ich Orangenmarmelade genommen. Was soll ich sagen? Ich MUSS heute oder morgen gleich nochmal backen. Dieses Mal aber die doppelte Menge, sagt Herr bunt. Denn der hat so ziemlich alle ratzi fatzi weggeputzt. Ziemlich lecker waren die. Und auch recht hübsch anzusehen.

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Zum Schluss wollten wir noch schnelle Mandelmürbteigkekse zaubern. Die waren eigentlich zum Ausstechen vorgesehen. Da aber Frau bunt gepfuscht hat und der Teig extrem brüchig war, haben wir einfach mal eine Rolle geformt und Scheibchen abgeschnitten. Kann man ja mal machen, oder? Schmecken tun sie trotzdem, auch wenn sie keinen Schönheitswettbewerb gewinnen werden. Und weil sie so krumm und schief sind, haben wir fast alle gleich aufgefuttert. Darum gibt’s auch gar kein Foto 😉

Und? Habt ihr auch schon die Keksausstecher geschwungen?

mein neues lieblingsfamilienmitglied …

… heißt kitchen aid artisan. Ist baiser-farben und kann eigentlich so ziemlich alles! Ach ja, hübsch ist das schmucke Ding auch noch. Was will man mehr?

Foto: kitchen aid
 

Nein, nein, ich bin keine Werbeträgerin für kitchen aid. Aber trotzdem ein Riesenfan. Ich glaube, unser neues Familienmitglied wird wirklich ein Koch- und Backleben lang bei uns bleiben. Das steht schon mal fest! Ich stehe dazu: Ich bin eine Frau, die gerne kocht und backt und sich wie verrückt über so ein tolles Küchenhelferlein freut. Demnächst werd ich mich wohl mal an eine richtig tolle Torte wagen.

Danke nochmal, liebe Tante G. für dieses unglaublich tolle Superspitzengeschenk!

P.S.: Seit wir die kitchen aid haben, gibt’s bei uns nur noch selbst gebackenes Brot. Ich kann euch sagen, das ist es wirklich wert. Sogar unsere kleine Brotverweigerin steht seit neuestem total auf Brot. Ist wohl ein kleiner Gourmet …

 

advent, advent …

… ein Lichtlein brennt. Naja, noch nicht ganz. Aber bei uns wurde trotzdem schon mal die Weihnachtsbackstube eröffnet.

Lecker, lecker Zimtsterne haben wir mit vereinten Kräften produziert. Nur leider, leider werden die wohl nicht besonders lange halten … sind wirklich recht fein geworden und das kleine Keksmonster bei uns im Haus kann natürlich nur schwer die Finger von den süßen Sternchen lassen.

Hier ist das Rezept für euch zum Nachbacken:
 
Zimtsterne
 
Du brauchst:
 
3 Eiweiß
250 g Staubzucker
1 Pkg Vanillezucker
3 Tropfen Bittermandel-Aroma
1 gestr. TL gemahlener Zimt
275-325 g geriebene Mandeln oder Haselnüsse (je nachdem, wie groß bzw. schwer die Eier sind)
Mehl für die Arbeitsfläche
evtl. etwas Wasser
 
So geht’s:
  1. Für den Teig 3 Eiweiß mit einem Mixer auf höchster Stufe steif schlagen (Tipp: wenn ein Messerschnitt sichtbar bleibt, ist es steif genug.
  2. Den Staubzucker nach und nach unterrühren. Zum späteren Bestreichen 2 gehäufte EL von der Masse abnehmen.
  3. Vanillezucker, Bittermandel-Aroma, Zimt und die Hälfte der Mandeln vorsichtig auf niedrigster Stufe (ich steige hier auf die  Knethaken beim Mixer um) unter den übrigen Eischnee rühren. Vom Rest der Mandeln soviel unterkneten bis der Teig kaum noch klebt. 
  4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1/2 cm dick ausrollen, Sterne ausstechen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Wer die Zimtsterne gerne etwas saftiger und weicher möchte, kann den Teig auch 1-1,5 cm dick ausrollen. 
  5. Die Zimtsterne mit dem zuvor abgenommenen Eischnee-Zucker-Gemisch bestreichen. Der Guss sollte sich gut aufstreichen lassen. Wenn nötig ein paar Tropfen Wasser unterrühren, damit er sich besser streichen lässt. 
  6. Heißluft: Bei 120 ° C (nicht vorgeheizt) – oder Ober- und Unterhitze: 130-150 ° C (vorgeheizt) – oder Gas: Stufe 1-2 (nicht vorgeheizt) – 20 – 30 Minuten backen. Die Zimtsterne müssen sich beim Herausnehmen auf der Unterseite noch etwas weich anfühlen!

Viel Spaß beim Nachbacken!

 

pasta à la mama

Mehl, Mehl soweit das Auge reicht. Ungefähr so kann man das neueste Nudelteig-Selbermach-Abenteuer in der stilles bunt Küche bescheiben. Danach war eindeutig eine Großputzaktion notwendig. Aber das Chaos hat sich gelohnt – Familie stilles bunt speiste vorzüglich. Selbstgemachte Eiernudeln nämlich. Mit lecker, lecker Pilz-Proschiutto-Tomatensauce. Frischer Parmesan obendrauf und mmmmmmjammmmiiiii!

Hier mal ein paar Eindrücke von der Nudelschlacht …

für unter’s glas …

Wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann diese lästigen Ränder abgestellter Gläser auf unserem wunderschönen Holztisch. Und nachdem im stillen bunten Nähstübchen ja immer ein paar Stoffreste rumliegen, ist somit gleich ein kleines feines Nähprojekt für einen Regensonntag geboren: Ich näh mir mal schnell ein paar Untersetzer und sag den Rändern adé!

Sind doch ganz schön geworden, nicht wahr?

Das schreit förmlich nach passenden Tischsets! hmmm … mal schaun, ob ich da nicht noch etwas Stoff nachkaufe. Ich halte euch jedenfalls auf dem Laufenden …

 

If there is one thing, I can’t stand, it’s these annoying water stains on our beautiful dining room table. However, fortunately there are always some fabric scaps in some corner of stilles bunt’s little sewing room and a new sewing project for a rainy sunday is born: Let’s just kick out those ugly water stains – I’m gonna make myself some fabric coasters!
Turned out allright, don’t you think?
I’m afraid, this screams for matching placemats! Hmmmm … I guess I’m gonna buy some more of this beautiful fabric and get going. I’ll keep you posted …

gib mir müsli! knuspermüsli!

Knuspermüsli selber machen? Das muss doch funktionieren, oder? Hat sich stilles bunt so gedacht und einfach mal drauf losgepantscht.  Haferflocken, Dinkelflocken, Nüsse und was sonst noch so alles im Vorratsschrank war in eine große Schüssel bugsiert und … ach dazu später mehr. Erstmal: Lecker, lecker ist es geworden und am nächsten Morgen gleich Schüsselweise weggefrühstückt. Natürlich auch von Herr stilles bunt und vor allem vom stilles bunt Zwerg.

Das brauchst du dazu:

  • 500 g Haferflocken oder Dinkelflocken oder eine Mischung
  • ca. 150-200 ml Honig oder Ahornsirup (kann man auch mischen)
  • etwas Pflanzenöl
  • Nach Wunsch gehackte Nüsse. In unserem Müsli sind Cashews, Walnüsse und Mandeln
  • Wer mag kann gepoppten Amaranth oder ähnlich luftiges dazugeben
  • ein Backblech mit Backpapier
  • eine Schüssel
  • einen Kochlöffel
  • viele kleine Löffel zum Naschen

Und so wird’s gemacht:

  1. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen.
  2. Den Honig und den Ahornsirup in einem Topf erwärmen. Zur Mischung in der Schüssel geben und gut durchmischen.
  3. Die Masse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und ab ins Backrohr.
  4. Backrohr kann man vorheizen, muss man aber nicht. Bei 150°C Ober- und Unterhitze ca. 30-40 Minuten rösten. Öfter mal umrühren, dann wird alles gleichmäßig braun.
  5. Auf dem Backblech auskühlen lassen und kalt in luftdichte Behälter füllen.
Das Knuspermüsli schmeckt super mit Milch aber auch mit Joghurt oder Sojamilch ist es lecker schmecker! Das gute dran: Du kannst ja fast alles reinmischen. Ich hab z.B. noch etwas Mohn druntergeschmuggelt. Find ich spannend im Müsli …

 

diy hochzeit teil 4: gastgeschenke

Eine Hochzeit ist ja wirklich was schönes. Nicht nur für die Hauptakteure, Braut und Bräutigam, sondern hoffentlich auch für die Gäste. Ein Weg, um den Gästen für ihr Kommen zu danken, ist das Gastgeschenk. Der Klassiker: Hochzeitsmandeln. Gute Wahl, weil einfach, elegant und klar und sooo symbolisch. Wer es gern ein bisschen spezieller hat, kreativere Gastgeschenke sucht oder ganz klare thematische Vorstellungen von seiner Hochzeit hat, wird wohl Mandeln, Mandeln sein lassen und nach neuen Ideen suchen. Na, da hilft stilles bunt einfach mal mit Inspiration …

Bild: stilles bunt
 
Eine Möglichkeit für Backwillige ist z.B. Kuchen im Glas. Lässt sich wunderbar vorbereiten, individuell dekorieren und durch das Vakuum im Glas ziemlich lange haltbar. Herr und Frau stilles bunt haben’s gewagt und den Hochzeitsgästen hat’s geschmeckt. Nebenbei dienten die süßen Gläschen auch noch als „Seating Chart“. Denn jedes Glas trug eine Tischnummer und den Namen des Gastes. Für die Kinder gab’s ein kleines selbstgenähtes Säckchen mit Spielsachen und Co. Ach so, ja und wer das Rezept gern haben möchte, ich kann ja mal demnächst ein kleines Kuchen im Glas-Tutorial posten …
 

Quelle: intimateweddings.com
Wer im Frühling heiratet, kann seinen Gästen mit einem kleinen Kräutergarten zum selber ziehen eine Freude machen. Dazu einfach ein Mini-Töpfchen mit Erde füllen, Samenkörner z.B. Oregano einpflanzen und mit „Gießanleitung“ hübsch verpackt verschenken. Wer keine zu große Hochzeitsgesellschaft hat und sich etwas mehr Mühe machen möchte, kann natürlich auch Tomaten am Fensterbrett zu Mini-Pflänzchen vorziehen und diese dann verschenken.
 

Bild links: weddingbee Bild rechts: martha stewart weddings
Macarons schmecken nicht nur köööööstlich, nein – sie sehen auch noch hübsch aus. Bunt in nahezu allen Farben kommen die kleinen Süßen daher und machen sich schön eingepackt super als Gastgeschenk. Wer keinen Macaron-Dealer zur Hand hat, kann sich selbst ans Backen wagen. Lebensmittelfarbe ist natürlich unverzichtbar. Hab mal ein leckeres Rezept rausgesucht: Macarons. Leider nicht von mir, werd’s aber demnächst mal nachbacken.
 

Quelle: oncewed
Der glücklichste Tag im Leben kann ja auch für die Gäste Glück bringen. Mit selbst gemachten Glückskeksen aus Papier. Günstig, hübsch und ziemlich originell. Hier gehts zum Tutorial von oncewed.
 

Selbst eingekochte Marmelade im kleinen Glas ist immer eine gute Idee. Warum nicht auch als Gastgeschenk am Hochzeitstag. Gut vorzubereiten und das schönste: Uuuuunzählige tolle Verpackungsmöglichkeiten. Mit Stoffhut und hübschem Band dran oder mit Tafelstift aufs Glas schreiben … Seidenpapier als Deckeldeko … oder …. ach, da fällt euch bestimmt auch noch was schönes ein, oder?

 

auf die kekse, fertig, looooos!

Für alle, die ein leckeres (und selbst erprobtes) Keksrezept suchen, das noch dazu vollwertig ist (ohne Ei – auch schon für die kleinsten Keksspezialisten geeignet):

Dinkel-Mürbteigkekse

50-60 g Agavendicksaft (gibts im Reformhaus oder beim DM)

200 g sehr kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten

300 g Dinkel-Vollkornmehl

eventuell etwas Milch oder Wasser

Fantasie zum Dekorieren

 
  1. Alle Zutaten miteinander in einer Schüssel zu einem Teig verkneten. Falls dieser zu trocken erscheint, etwas Milch oder Wasser zugeben. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie geschlagen im Kühlschrank mind. 30 Minuten ruhen lassen. 
  2. Danach ausrollen und nach Lust und Laune Kekse ausstechen.
  3. Wer mag, kann die Kekse mit Eigelb oder Milch bestreichen (Achtung bei Allergie weglassen).
  4. Bei 175 ° C im vorgeheizten Backrohr goldgelb backen.
  5. Die fertigen Kekse können mit Zuckerguss, Schoko o.Ä. verziert werden.