weekend baking // baked mini donuts

baked mini donuts

Donuts gehen eigentlich immer oder? Gebacken statt frittiert? Umso besser! Wir haben neulich die Miniversion getestet und ich sag euch, die sind richtig lecker, total einfach gemacht und naja, auch ziemlich schnell wieder weg. Wenn ihr die Minidonuts nachbacken wollt, kann ich euch nur diese Mini Donutform ans Herz legen. Jetzt aber schnell ans Rezept!

Baked Minidonuts

240 g Mehl

170 g Zucker

Mark einer Vanilleschote

2 Tl Backpulver

1 Tl Zimt (optional)

Etwas Muskat gerieben

1/2 Tl Salz

ca. 170-200 ml Milch

2 Eier

2 El geschmolzene Butter

 

Glasur

200 g Staubzucker

2 El Milch

Alternativ: Zimtzucker, Kokosraspeln, Streusel, Minimarshmallows o.ä.

  1. Mehl mit Backpulver, Vanillemark, Muskat, Salz und Zimt mischen.
  2. Eier mit Zucker verrühren und die geschmolzene, etwas abgekühlte Butter unterrühren.
  3. Jetzt die trockenen Zutaten mit der Eiermischung verrühren und nach und nach die Milch zugeben bis ein homogener, zäher Teig entsteht. Der Teig soll so fest sein, dass man ihn gut durch einen Spritzsack drüvken kann.
  4. Jetzt könnt ihr den Teig in einen Spritzbeutel einfüllen oder – so mache ich es immer –  in einen Gefrierbeutel, bei dem ihr die Spitze abschneidet. Dazu den Beutel einfach in ein hohes Glas stellen.
  5. Die Donutform mit Butter auspinseln und den Teig 2/3 hoch mit dem Spritzbeutel einfüllen. Dazu spritzt ihr einfach je einen „Kringel“ pro Mulde.
  6. Die Form kommt bei 175 Grad O-U-Hitze in den vorgeheitzten Backofen. Nach ca.10-12 Minuten sind die Minidonuts fertig. Die Dauer müsst ihr etwas austesten. Kleiner Tipp: Wenn man auf die Donuts drückt, sollten sie zurückfedern, dann sind sie fertig.
  7. Die fertigen Donuts so heiß wie möglich entweder im Zimtzucker wenden oder mit der Zuckerglasur bestreichen und nach Lust und Laune dekorieren.

Ihr könnt natürlich auch die Zuckerglasur mit Lebensmittelfarbe färben, statt Zuckerglasur Schokoglasur draufgeben, Staubzucker drüberstreuen – eurer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Eines ist ganz klar: Abgesehen vom Teig naschen ist das Dekorieren bei meinen kleinen Küchenhelferinnen eindeutig das Highlight. Also nix wie ran an die Donuts!

Die Mini-Donutbäckerinnen und ich wünschen euch ein schönes langes Wochenende.

 

 

DIY Ostergirlande

Frühling draußen, Osterwerkstatt drinnen. Bei dem schönen Wetter, das wir die letzten Tage genießen durften, war allerdings wenig Zeit für viel Ostervorbereitung. Wenn ihr wie wir das Wochenende im Garten, im Park oder anderswo in der Natur verbracht habt, dann hab ich heute was für euch. Eine ganz fixe Ostergirlande aus Papier. Und das beste? Eure Kids können ihre Kreativität maltechnisch so richtig ausleben.

Und so geht’s:

  1. Viele viele Bögen Papier werden einfach doppelseitig mit Wasserfarben, Pinselstiften, Farbstiften, Wachsmalern oder Fingerfarben bekritzelt, bemalt oder auch bestempelt werden. Da können sogar die Kleinsten schon mitmachen.
  2. Jetzt schneiden entweder Mama, Papa oder auch größere Kinder 6 x Eiformen aus dem bemalten Papier aus.
  3. Die 6 Papiereier werden nun exakt übereinander gelegt und mittig mit der Nähmaschine zusammengenäht. Einfach nach und nach weitere Eierstapel zusammennähen und dazwischen etwas Faden Abstand lassen.
  4. Wenn die Girlande lang genug ist, seid ihr schon fertig. Nun nur noch die einzelnen Blätter auseinanderklappen, damit ein 3D-Ei entsteht.

Natürlich könnt ihr so auch einzelne Anhänger für den Osterstrauch bastelt. Wer keine Nähmaschine hat, kann die einzelnen Eier auch mit einem dünnen mittig platzierten Klebestrich zusammenkleben.

Noch mehr Osterinspiration findet ihr auch auf meinem Pinterest Board „Easter“.

Seid ihr auch schon mitten in den Ostervorbereitungen angelangt? Wie dekoriert ihr euer Zuhause?

[:de]motherhood: Wann hast du’s als Mutter geschafft?[:]

[:de]motherhood 1

So klein und so willensstark. So schlau und so unheimlich kreativ. So frei und so unbetrübt. Genauso sollten meine Kinder sein (dürfen). Das hab ich mir immer gewünscht. Das war immer meine Vorstellung vom Mamasein. Den eigenen Leistungsanspruch, die gesellschaftlich auferlegten Leistungszwänge vor der Kinderzimmertüre zu lassen und die Kinder dabei zu unterstützen, ihre eigene kleinen Persönlichkeit  zu entfalten. Dann hab ich es als Mama geschafft, meinen Job gut gemacht. Das alles hat aber oft recht wenig mit Bullerbü-Idylle zu tun. Ja, die gibt es auch, diese wunderschönen Bullerbü-Momente. Aber die Realität, das „reallife“, wie wir es in der Social Media Generation nennen, stellt uns auf harte Proben. Es ist unordentlich, unaufgeräumt, voll mit Wäschebergen, endlos langen To Do-Listen, straffen Zeitplänen, schlechtem Gewissen, Augenringen, Schlafmangel, Pickeln und ungeputzen Fenstern. Das „reallife“ – der Teil von uns, den wir nur sehr zögerlich preisgeben. Dieses reale Leben ist auch der Ort, an dem man als Mutter an seine Grenzen stößt, die Nerven verliert und seine Bilderbuchkinder an die Wand klatschen könnte, weil sie einem den letzten Nerv rauben. Ja, ihr habt richtig gehört. Ich werde euch nix von wegen „alles ist so unglaublich wunderbar, so unbeschwert“ erzählen. Das ist es nicht! Wissen wir. Und dennoch lachen uns täglich aus der Kästchenbilderwelt von Instagram so viele fröhliche Kinder an, so viele beseelte Mamas mit zufriedenem Gesichtsausdruck. „Tired but happy“ sind sie. Ja müde bin ich auch meistens. Happy auch oft. Aber eher nicht beides gleichzeitig. Neulich bekam ich auf Instagram eine Nachricht einer jungen Mutter, die sich völlig überfordert fühlte und mich fragte, wie ich das alles denn immer so toll schaffe? Tu ich nicht. Tut keiner. Mama sein ist ein Knochenjob. Natürlich ist es das alles Wert, keine Frage. Aber nachts um 3.00 vollgekotzte Betten zu wechseln, den drölftausendsten Trotzanfall irgendwie pädagogisch wertvoll, ohne größere Schäden und Schreiduelle zu meistern, das ist harte Arbeit und mal ehrlich extrem unsexy. Wer will schon unsexy sein und das vor der ganzen Welt?

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Die Social Media Welt ist nicht real. Es ist aber eine schöne, heile Welt, in die wir uns flüchten, wenn uns alles zuviel wird. Ein Ort, an dem wir mit all den anderen ums überleben kämpfenden Müttern in einem Boot sitzen. Dort müssen wir uns nicht gegenseitig unsere Wäscheberge zeigen. Dort können wir die schönen Momente teilen, uns in unsere kleinen Idyllen reinkuscheln, einen Kaffee trinken und durchatmen, uns gegenseitig den Rücken stärken und wenn wir ganz viel Glück haben, die Frauen hinter ihren kleinen Idyllen etwas näher kennenlernen. Und – ganz wichtig – uns mal wieder bewusst machen, dass wir es längst „geschafft“ haben, das Mamasein. Wenn unsere Kinder Schreianfälle haben dürfen (ja auch im Restaurant!), weil Mama beim vierten Muffin nein sagt, wenn unsere Kinder nicht funktionieren müssen, sondern Kind sein dürfen, so lange es nur geht. Dann haben wir es geschafft. Also, ich sehe das zumindest so. Die Zeiten sind nicht einfacher geworden, seit unsere Mütter Mamas wurden. Nur anders. Die Erziehungsideale waren etwas überschaubarer als ich Kind war: Konservativ streng oder antiautoritär. Mehr gab es – zumindest bei uns in der Gegend – nicht wirklich. Antiautoritär war verpönt.

Ich denke, jede Zeit hat ihre Herausforderungen. So wie unsere Mütter schon vor uns ihr Bestes gegeben haben, versucht haben, gute Mütter zu sein, so versuchen wir das natürlich auch. Dabei ist es als Mutter gar nicht einfach, dem eigenen Anspruch gerecht zu werden. Vieles möchte man „besser oder anders“ machen, als die eigenen Eltern. Wie merkwürdig ich es als Kind immer fand, wenn Erwachsene über mich oder andere Kinder sprachen und z.B. meine Mutter fragten „und? Is sie eh eine Brave?“ Damit konnte ich nie viel anfangen. Brave Kinder waren immer das Ideal. Besonders bei uns am Land. Hast du ein braves, ruhiges, gehorsames Kind, dann hast du als Mutter alles richtig gemacht. Dachte meine Mutter. War das gesellschaftliche Ideal. Ist dein Kind vorlaut, fragt „zuviel“, ist verträumt oder redet gar bei Erwachsenengesprächen mit, hast du’s als Mutter nicht geschafft. Tja, blöd gelaufen. Das Kind bekam einen strafenden Blick, die Eltern waren peinlich berührt. Es gibt viele Gründe, warum unsere Elterngeneration so stark an Gesellschaftszwänge gebunden war, sich dem Urteil Anderer so sehr ausgeliefert gefühlt hat. Die eigene Erziehung, zuwenig Zuwendung und liebevolle Kuscheleien, zu wenig „du darfst so sein, wie du bist“, zu viel „du musst so sein, wie wir es wollen“. Meine Eltern hatten es nicht leicht. Sie haben ihr Bestes gegeben und meine Geschwister und ich sind auch erwachsen geworden. Mehr noch. Obwohl ich als Kind oft den Eindruck hatte, ich muss anders sein als ich bin, durfte ich in vielen Bereichen auch wesentlich freier sein, als es Kindern heute oft möglich ist. Stundenlang allein im Wald hinterm Haus herumgeistern und alles erforschen. Das ist heute für viele keine Realität mehr. Für meine Kinder übrigens auch nicht. Wir haben keinen Wald hinterm Haus. Und auch kein Haus. Trotzdem versuche ich (tun wir das nicht alle?), jeden Tag so gut zu meistern, wie ich es schaffe. Meine eigenen Erziehungsideale im täglichen Wahnsinn so gut es geht umzusetzen und meinen Kindern eine gute Mutter zu sein.

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Meine große Tochter tat neulich im Zuge einer Aufräumdiskussion etwas, was mich glatt umgehauen hat. Sie stellte sich vor mich hin und sagte mit lauter, ruhiger, klarer Stimme: „Ich will jetzt aber nicht aufräumen, Mama. Ich will singen und mich verkleiden und dann räume ich auf.“ Das allein hat mich nicht umgehauen. Aber die Tatsache, dass sie wirklich nach dem Spiel völlig freiwillig aufgeräumt hat und stolz drauf war. In solchen Momenten weiß ich, dass ich meindn Job gut gemacht habe. Meine Töchter sind selbstständige Mädchen, kleine Persönlichkeiten mit eigenem, starken Willen, einem großen Herzen und einem kreativen Kopf. Sie wissen, dass sie immer zu uns kommen können, dass wir immer hinter ihnen stehen. Job erfüllt.

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hallo herbst . DIY Stickbilder

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Huhu! Ist da jemand? Oder anders gefragt – ist da eigentlich noch jemand? Da draußen vor meiner Blogtüre? Ich dachte mir, ich frag mal, ob ihr noch Lust habt, hier vorbeizuschauen, nachdem hier ziemlich lange Sommerpause herrschte. Die war übrigens nötig. Sehr sogar. Warum? Naja einfach zum Batterrienaufladen, Durchatmen und so. Ach und dann war da noch das Leben so im Allgemeinen. Das Offlineleben. Das analoge. Ein Riesenumzug, der uns wahnsinnig viel Kraft und Energie und unsere Sommerpause gekostet hat. Und ein völlig neuer Lebensabschnitt. Fräulein bunt ist jetzt Schulkind (waaaah!). Auf instagram haben ja viele von euch unsere Meilensteine mitverfolgt und bevor ihr fragt, jaaaa, ich weiß, neue Wohnung, Fotos, Vorher-Nachher und so. Kommt alles, kommt alles. Frau bunt ist nun mal Perfektionistin. Also bitte noch ein wenig Geduld, ich zeig euch unsere neue Hütte, versprochen! Ah und übrigens, habt ihr gemerkt, dass der Tag noch immer nicht mehr Stunden hat? Ich hatte das doch schon mehrfach angeregt. Komisch, das wird irgendwie nix mit dem 32 Stunden Tag, was? Naja, dann eben 24 Stunden weiterhin managen* so gut es geht.

In letzter Zeit merke ich, dass die gemeinsamen Stunden mit meinen Kindern etwas knapper werden. Schule, Hort, Job, Alltag eben. Der ist fies. Wissen wir. Umso wichtiger ist es für mich, diese kostbare Zeit miteinander so gut wie möglich zu nutzen. Hier meine bisherigen Erkenntnisse:

  1. Dazu gehören gemeinsame Aktivitäten ebenso, wie das Zuhören. Hör auf dein Kind.
  2. Wenn dein Schulkind sagt, es möchte allein im Zimmer spielen, lass es um Himmels Willen! Mach dir einen Kaffee und gib ihr die Zeit, die sie unter der Woche schlichtweg nicht hat.
  3. Plane nicht jede freie Sekunde durch. Das geht nicht gut.
  4. Nichtstun ist okay. Echt jetzt!
  5. Nimm dir Zeit für einzelne, ausgewählte gemeinsame Aktivitäten. Weniger ist wirklich oft mehr, wenn es um Freizeitprogramm geht.

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Für mich funktioniert es so ganz gut. Reduzierter, simplified, wie es so schön heißt. Entstresster. Umso lohnender sind die kleinen und großen gemeinsamen Aktivitäten. Wie zum Beispiel dieses kleine Herbst DIY, das ihr ganz easy mit den Minis umsetzen könnt. Bei uns ist die Natur derzeit ein großes Thema. Herbstblätter, der Wald, Tiere, die Jahreszeit im Allgemeinen. Meine beiden Mädels finden es spannend draußen auf Entdeckungstour zu gehen und ich versuche, die Natur so viel es geht, nach Hause zu holen. Heute war wieder so ein Draußen-Entdeckungstag. Blättersammeln und basteln = happy kids. Alles klar?

DIY Stickkarten im Herbstoutfit

Ihr braucht:

  • festes Papier bzw. Karton
  • Garn oder Wolle
  • Sticknadel
  • Bleistift
  • Schere

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So easy, dass ihr nicht mal eine Erklärung braucht, stimmts? Ach und bevor ich es vergesse, Sommerpause sei Dank sind in meiner Küche in letzter Zeit ziemlich viele Leckereien entstanden, die ich euch nicht vorenthalten will. Also demnächst gibt es hier auf dem blog auch wieder Rezepte zum Reinlegen. Oh yeah!

 

[Anm. ich verzichte an dieser Stelle sehr bewusst auf das Unwort „wuppen“. Wie schrecklich. Wer hat dieses Wort nur salonfähig gemacht?]

Läuft hier. Meine Top 3 Mama-Entschleuniger

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Hey Mama, entspann dich mal! Haha. Als Mama ist man im Stress. Meistens jedenfalls. Kennt ihr, oder? Das ist nun mal die Realität. Dauertiefenentspannte, superrelaxte Mütter, die uns aus der Social Media Welt freundliche Selfie-Gesichter zuwerfen und mit ihren „wild and free“ Bobo-Kids die Welt entdecken – die gibt es. Ja. Aber nicht immer. Definitiv nicht immer. Kinder sind ganz unglaublich wunderbar toll. Sicher, ja. Das wollen wir mal gleich vorausschicken. Und wir lieben sie natürlich über alles. Logisch. Aber jede auch noch so entspannte Mutter stößt hin und wieder an ihre Grenzen. Ich finde, dass muss mal wieder klargestellt werden. Hey, wäre toll gewesen, wenn mir diese Realität schon beim ersten Kind jemand zugeflüstert hätte. Ich hätte mir das Leben als junge Mutter, die es einfach richtig machen will, sicher nicht so schwer gemacht. Beim zweiten ist man entspannter. Das ist wahr. Aber auch geforderter. Das ist auch sehr wahr. Aber eben auch relaxter. Ich kann ja nur von mir sprechen, aber mit Kind Nr. 2  sieht man nicht mehr alles so eng, lässt das Kind auch erst mal mit Schere und Buntstiften bewaffnet durch die Wohnung ziehen, bevor man einschreitet. Und – achtung, jetzt kommt’s – man legt sich ein paar Tricks zu, um dem täglichen Wahnsinn die Stirn bieten zu können. Denn ganz ehrlich, seine Kinder laut und wild und wunderbar aufwachsen zu lassen, ist schön, kostet aber auch viel Kraft und Energie. Machen wir alle gerne. Mit ein paar Tricks, geht es aber auch etwas stressfreier. Heute verrate ich euch mal ein paar meiner bewährten Mama-Entschleuniger.

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1 // Megariesenstück Packpapier an die Wand kleben. Kinder mit Stiften bestücken. Kaffee machen. Den Kindern beim erlaubten „Wandanmalen“ zuschauen. Läuft.

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2 // Wenn du zu müde bist oder einfach mal keine Lust hast zu kochen, dann tu es einfach nicht. Die Kinder werden’s überleben. Stattdessen gibt’s einen Tomate-Mozzarella Blitzsalat mit Schnipselgemüse und Streichkäseweckerl. Als Picknick am Boden übrigens nochmal spannender und auch nicht mehr Aufwand. Wer es extrem zackig will, holt die (hübschen) Pappteller raus und spart sich den Abwasch. Läuft.

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3 // Smores. Smores. Smores. Ja. Süßes hilft. Immer. Neueste Entdeckung: Keks + Marshmellow + 5 Minuten im Backofen + Schoki + 2 Minuten + Keks = Smores. Muahhh! Aber Achtung! Bitte folgende Warnhinweise unbedingt beachten: Nicht zu viele von den Dingern machen. Sie. Sind. Süß. Sehr süß. Und nicht zu spät. Zuckerschockbedingte Einschlafdramen sind nicht unbedingt hilfreich für unseren Entschleunigungsplan. Läuft.

Mehr Mama-Entschleunigungstipps? Kann ich. Kommen. To be continued …

We’re going to the gym!

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Huhu! Nach einer kurzen Pause, bin ich wieder zurück mit etwas Kreativ-Output. Und eins gleich mal vorweg – Wir waren heute nicht wirklich im Sportstudio. Aber so eine gym bag – also ein Turnbeutel – taugt ja auch hervorragend als Rucksack. So ganz ohne Sport. Hehe! Ich wollte ja schon länger mal hübsche kleine Turnbeutel nähen. Also für mich natürlich. Gestern also flott genäht und kaum war das Beutelchen fertig, kamen schon meine zwei Mini bunts angetrabt: „Maamaaa! Machst du für uns auch so einen Rucksack? Büüüüütteeee!“ Wer kann da schon nein sagen?

Außerdem war das Rucksackprojekt eine willkommene Ablenkung für die beiden. Seit Tagen war hier nämlich Dramastimmung, Bitzelphase und Krachmacheralarm. Wild and free children. Ja, gut. Okay. Aber bühnenreife Theatralikeinlagen rund um die Uhr. Nein danke! Ohne mich. Ablenkung musste her. Nach gefühlten 200 ausgedruckten Ausmalbildern – ganz besonders schöne habe ich auf Pinterest gefunden *klick* – hab ich mir mein großes Kind geschnappt. „Willst du dir ein paar Gummibärchen verdienen, Schatz?“ Na, ratet mal, wer da gleich zur Stelle war. Großer Dank also an mein kleines großes Model! Keine Angst, das war keine Kinderarbeit – das Mädel wurde mit einer Wagenladung Gummibärchen entlohnt und sie hat eigentlich sowieso meistens Spaß am Posen (geboren für die Bühne ;-)). Also genug gequatscht. Hier seht ihr einen der Turnbeutel, die gestern und heute entstanden sind.

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Die Rucksäckchen wandern auch ganz bald in den etsy Shop. Da war es ja jetzt länger ruhig – Kreativpause und nächstes Großprojekt in der Pipeline. Also mein etsy Shop öffnet jedenfalls bald wieder seine Türen für euch. In der Zwischenzeit bitte ich um etwas Geduld – das betrifft auch Mailanfragen. stilles bunt bekommt täglich viel Post und versucht, so schnell wie möglich zu antworten. Wo wir grad noch so schön beim Thema sind: Wenn ihr Lieblingsartikel von stilles bunt für den Shop habt, Wünsche, Anregungen für den Blog (Beschwerden – äh – naja, die vielleicht nicht 😉 ), dann bitte hinterlasst mir doch einen kurzen Kommentar unten. Ich freue mich immer sehr auf Feedback und eure Wünsche an Frau bunt!

Damit geht’s für mich ab in den wohlverdienten Sonntagabend. Habt einen tollen Start in die neue Woche!

Kinderzimmer Update

DSC_0944Sonntag ist doch der perfekte Tag für kleine Umräumaktionen, oder? Eben. Das Kinderzimmer der Mädchen ist ja in ständigem Fluss, denn so wie die beiden sich entwickeln, verändert sich auch ihr Spielverhalten und damit auch der Anspruch an ihr kleines Reich. Emma und Frieda teilen sich ein Zimmer mit ca. 15 m2. Im Prinzip groß genug für alle ihre Schätze, trotzdem haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, regelmäßig auszusortieren. Schließlich sammelt sich immer einiges an. So wie das „unheimlich tolle“ kleine Spiel, das in Omas Überraschungsei war und dessen Kleinteilchen nach 10 Minuten in irgendeiner Ecke rumliegen. Hände hoch, wer das auch kennt. Ein Kinderzimmer ist zum Spielen da. Es darf auch Chaos herrschen, keine Frage und große tolle Legobauwerke dürfen natürlich bei uns auch stehen bleiben. Trotzdem versuchen wir, jeden Abend Ordnung zu machen, damit am nächsten Tag wieder Raum ist, für neue Ideen.

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Spielsachen, die gar nicht mehr bespielt werden, kommen in eine Kiste und werden gespendet oder verschenkt. Kaputte Sachen entsorgen wir meistens sofort, außer sie lassen sich noch reparieren. Schon von Anfang an habe ich die Mädchen in diese Aufgabe mit eingebunden und ich habe das Gefühl, sie können sich gut von Dingen trennen, die sie wirklich nicht mehr benutzen. Natürlich gibt es auch einiges an denen unser aller Herz hängt – das wird dann verstaut und aufgehoben. Im Großen und Ganzen gelingt es uns aber relativ gut, die Spielsachen, Kleidung und alles andere im Kinderzimmer überschaubar zu halten. So ist erstens abends schneller aufgeräumt und zweitens schätzen die Mädchen ihre Sachen so mehr, habe ich den Eindruck. Nach der letzten Aussortier-Aktion haben wieder reichlich Platz gefunden, mehr Luft und Raum zum Spielen und einige Spielsachen wurden neu verstaut und umgeräumt. Alles hat seinen Platz und so finden die Mädchen nicht nur schnell, was sie suchen – sie können auch beim Aufräumen besser helfen. Yay! Und jetzt lasse ich noch ein paar Bilder sprechen und wünsche euch einen schönen Sonntag!

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Bananenbrot macht hier auf Purist

 Hä? Wie Purist? Naja, also, ich meine Bananen pur. Ohne Zucker und ohne Mehl. Whäm! Ganz genau. Bananenbrot schmeckt ohnehin lecker. Dass es auch ohne Zucker und Mehl pipifein schmecken kann, na, dazu kommen wir gleich. Vorher kurz: warum überhaupt ohne Zucker? 

Inspiriert durch Herrn bunt, der derzeit (in der Fastenzeit) auf Süßes verzichtet, habe ich mir vorgenommen, in nächster Zeit dem Zucker mal leise Servus zu sagen. Sprich: weißer Industriezucker out, natursüße Lebensmittel und der eine oder andere Zuckerersatz rein. Mal sehen, wie lange ich es durchhalte, aber nachdem ich eh nicht so eine „Süße“ bin – mich zieht’s im Zweifelsfall eher zu Herzhaftem – sollte es ein Weilchen klappen. Und bisher fehlen mir weder Schoki noch sonst was. Kaum zu glauben, denn Schokolade ist mein go to-Nervenfutter. Aber ich klopfe jetzt mal auf Holz. Bisher keine Rückfälle. Das liegt vielleicht daran, dass ich zum einen immer Nüsse als Energielieferant parat habe, auf Fruchtzucker im Obst nicht verzichte und mich zum anderen auch sonst nicht groß kasteie. Ich will ja keinen Diätwettbewerb gewinnen. Wenn es dann doch mal etwas süßer sein soll, hier meine bisherigen Tipps:

Mandelmilch – sehr lecker und von Natur aus süß

Reissirup – nicht so süß wie Zucker, klappt aber auch gut als Alternative

Honig – darf am sonntäglichen Frühstückstisch Platz nehmen

Nüsse – zwischendurch ein Powersnack

Bananen und Obst an sich – tut gut und darauf möchte ich nur wegen des Fruchtzuckers nicht verzichten

So, jetzt aber husch husch zum Rezept, damit ihr das leckere Teil schnell nachbacken könnt. 

  
Bananenbrot ohne Zucker und Mehl

2 reife Bananen (je brauner, desto süßer)

3 Eier

1 Tasse gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

Etwas gemahlenen Zimt

Ein Schuss Hafermilch (ich hatte Vanille da, geht aber auch normale oder eine andere Getreidemilch)

1 EL Pflanzenöl (das hat es nicht auf’s Bild geschafft)

Ein paar gehackte Nüsse nach Geschmack (Cranberries passen sicher auch gut dazu)

Reissirup bei Bedarf oder wenn die Bananen noch nicht ganz so reif sind.
Auf geht’s!

  1. Die Bananen zermatschen und mit den Eiern verrühren. Mandeln mit Backpulver und Zimt mischen und ebenfalls unterrühren.
  2. Das Öl und einen Schuss Hafermilch dazugeben. Bei Bedarf mit Reissirup süßen.
  3. Wenn die Masse zu flüssig ist, etwas mehr Mandeln untermischen. Zum Schluss die gehackten Mandeln unterrühren und den Teig in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
  4. Bei 175 Grad Ober- und Unterhitze (vorgeheizt) für ca. 35-40 Minuten backen.

   

    
 
Das Bananenbrot ist wirklich blitzschnell gebacken. Sogar am Sonntag Morgen während die Eier kochen und der Tisch fürs Frühstück gedeckt wird. Ach ja, meine beiden Testesserinnen waren übrigens sehr begeistert von Mamas neuem zuckerfreien „Kuchenbrot“. Kinder glücklich. Mama glücklich. Perfekt.

Viel Spaß beim Nachbacken! 

Und, wer von euch nutzt die Fastenzeit, um auf Süßes zu verzichten? Oder habt ihr euch andere Vorsätze gemacht?

Family life . Bye, bye January

  
j ä n n e r . You rocked. Wir haben das neue Jahr traditionell musikalisch begrüßt. Haben gebastelt, gefeiert, gebacken, uns über den ersten richtigen Schnee gefreut. Den Schnee wieder vermisst, gespielt, musiziert, gearbeitet und viel gelacht. Und jetzt freuen wir uns auf einen tolle Februar. Geburtstagsmonat, Schneezurückbringer (hoffentlich).

Wie war euer Jänner? 

Übrigens, mehr kleine Einblicke in Familie bunts Leben gibt es auf Instagram.

Perfect sunday cake // Joghurt-Vanille-Kuchen mit maple glaze

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Sonntag ist „ausschlafen“. Für 50 % unserer Familie jedenfalls. Denn Herr bunt muss am Wochenende ziemlich oft arbeiten und Fräulein bunt zieht es vor, auch Sonntags nicht mit ihrem üblichen Tagesablauf zu brechen und steht so gegen 6.00 auf. J e d e n  T a g. Seit so ca. einem Jahr aber lässt sie uns schlafen und spielt in ihrem Zimmer bis wir wach sind. Gutes Kind! Ausschlafen heißt also für die restlichen 50 % von Familie bunt tatsächlich ausschlafen. Mini bunt würde gerne unter der Woche länger schlafen, darf aber nicht, weil der Kindergarten ruft. Sonntags aber schafft sie es oft bis 9.00 (!) Uhr zu schlafen. Nasenspitze an Nasenspitze mit mir. Ich liebe es, so aufzuwachen. Sonntag = Lieblingstag. Eindeutig. Denn Sonntag heißt bei uns auch laaaange frühstücken, wie einige von euch ja via Instagram schon mitbekommen haben dürften. Haha! Sonntag ist auch Mal- und Basteltag, Lesetag, slow motion Tag.

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Und ganz wichtig: Sonntag ist Kuchentag! Jawohl. Heute habe ich mal einen ganz gewagten Backversuch gemacht. Kuchen freehand – so ohne Rezept. Ohne Rezept? Boah, denkt ihr wohl, wie mutig. Ne, ne? Ja, ich bin wahnsinnig mutig. Beim Kochen sowieso immer ohne Rezept. Beim Backen aber eher Schisser und normalerweise sehr rezepthörig. Heute aber mal ein Eigenrezept, weil ich grad Joghurt da hatte und neulich auf Pinterest unheimlich leckere Zimtschnecken mit Ahorn-Zimt-Glasur gesehen habe. Ich sage euch, Mut lohnt sich total. Der Kuchen ist der Wahnsinn. Sehr sehr lecker. Und das sage ich höchst objektiv und ohne jedes Selbstlob, versteht sich. Also genug gequatscht. Hier geht’s lang, wenn ihr mein Rezept für den perfekten Sonntagskuchen nachbacken wollt. Aber ich sag’s euch gleich: Das ist hier keine Diätparty. Der Kuchen macht zwar mit Joghurt auf gesund, aber abnehmen wird damit wohl keiner. Wollte es nur mal gesagt haben.

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Joghurt-Vanille-Kuchen mit maple cinamon glaze

180 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)

1 – 1 1/2 TL Backpulver

Etwas Salz

180 g Joghurt (griechisch mit 10 % Fett, harr harr!)

90 g weiche Butter (am besten nach dem laaaangen Sonntagsfrühstück die weich gewordene Butter nicht in den Kühlschrank zurückräumen 😉 )

150 g Zucker (ich habe Birkenzucker verwendet)

3 Eier

Mark einer Vanilleschote

 

Glasur:

1 EL geschmolzene Butter

100 g Staubzucker

Ein paar EL Ahornsirup (je nach Konstistenz)

Etwas Milch

Etwas Abrieb einer Orangenschale (geht aber auch ohne)

Eine Prise Salz (vertraut mir, das Salz macht sich sehr gut in der Glasur)

Etwas gemahlenen Zimt (ca. 2 Messerspitzen)

 

  1. Falls eure Butter noch nicht weich ist, kurz in einem Topf erwärmen und etwas abkühlen lassen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen und beiseite stellen.
  2. Die Butter mit dem Joghurt und dem Zucker gut vermixen. Die Eier unterrühren. Mark einer Vanilleschote auskratzen und ebenfalls unterrühren.
  3. Die Mehlmischung kurz unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
  4. Eine Backform ausbuttern und mit Mehl ausstauben und den Teig einfüllen.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C O-U-Hitze ca. 30 Minuten backen. Die Dauer hängt etwas von der Höhe des Kuchens ab. Am besten nach ca. 30 Minuten mal mit einem Holzstäbchen reinstechen. Wenn das Stäbchen trocken ist, dann ist der Kuchen fertig.
  6. Den fertigen Kuchen gut abkühlen lassen – jetzt im Winter machen wir das in unserem „Außenkühlschrank“.
  7. In der Zwischenzeit könnt ihr die Glasur vorbereiten. Dazu die Butter schmelzen. In einer Schüssel alle Zutaten mit dem Schneebesen gut miteinander verrühren. Die Milch habe ich nach Gefühl bzw. nach Konsistenz dazugegeben. Falls die Glasur zu dick ist, mehr Milch, falls zu dünn, etwas mehr Staubzucker. Die Glasur sollte leicht zähflüssig sein.
  8. Jetzt die Glasur über den ausgekühlten Kuchen geben und am besten sofort alles aufessen! Hihi.

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Gutes Gelingen und noch einen schönen restlichen Sonntag!

6 Jahre. Und plötzlich bist du so groß.

imageHeute geht mir alles zu schnell. War das ganze Wochenende wortkarg. Warum? Weil mir ein klein bisschen die Worte fehlen. Meine kleine große Emma wird sechs Jahre. Wann ist das denn passiert? Irgendwie habe ich das Gefühl, jeder Moment in den vergangenen sechs Jahren mit dieser kleine Persönlichkeit war ganz intensiv. So viele besondere Momente. So viele Meilensteine. Eine Summe an Einmachglasmomenten, übersprungenen Schuhgrößen, Trotzanfällen, lustigen Wortkreationen, tausend Fragen, tausend Lachkrämpfen. Sechs Jahre, in denen mein erstes Baby zum Kleinkind und jetzt zum Schulkind herangewachsen ist. Schulkind. Schulkind? Unfassbar.

Worte können den Mutterstolz gar nicht fassen, der mich erfüllt, wenn ich dieser kleinen Persönlichkeit so zusehe, wie sie ihr Leben meistert. Wie sie ihrer kleinen Schwester hilft, ihr ein so großes Vorbild ist. Wenn ich sie beobachte, wie sie langsam ihre Schüchternheit überwindet und immer mutiger wird. Wenn dieses kleine Mädchen mich verschmitzt angrinst, alles beobachtet, alles aufsaugt und mich dann mit so unglaublich klugen Fragen löchert.

imageimageHeute bin ich stolz, gerührt, dankbar für dich Emma. Du hast aus mir eine Mutter gemacht. Du hast aus uns eine Familie gemacht. Happy birthday meine Große! ♡

 

Oh Tannenbaum …

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Stille. Ruhe. Besinnlichkeit. Naja, fast. Aber irgendwie ist es heute nicht ganz so hektisch, wie sonst. Entschleunigt irgendwie. Mein erster Weihnachtswunsch ist also schon erfüllt worden. Entschleunigte Tage mit der Familie, nämlich. Scheint bisher verhältnismäßig gut zu klappen. Ja, ok. Die Kinder sind seit 6.15 Uhr  völlig aufgedreht und können es kaum noch erwarten bis endlich das Christkind kommt. Aber abgesehen davon ist dieser 24. Dezember ruhig, schön, relativ entspannt. Sieht gut aus soweit. Mein zweiter Weihnachtswunsch? So soll das bleiben. Haha!

Ich wünsche euch allen, dass auch ihr entschleunigte Tage mit euren Familien verbringen könnt. Ob ihr Weihnachten feiert oder nicht, ob ihr allein, zu zweit oder im Großfamilienpaket feiert: habt es fein!

Frohe Weihnachten!

Mach mal Stimmung hier im Kinderzimmer!

DSC_0116Stimmung! Jawohl. Und zwar Weihnachtsstimmung. Die darf ruhig auch mal im Kinderzimmer einziehen, finde ich. Und darum bekommen die Mädchen heuer einen Minimini-Weihnachtsbaum mit selbst gebastelter Deko für ihr kleines Reich.

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Unsere DIY Salzteig Anhänger *klick* kommen natürlich aufs Bäumchen. Zusätzlich gebe ich – großzügig wie ich bin, hehe – auch ein paar unserer DIY Holzkugelanhänger ab. Die habe ich die leztzten Wochen immer wieder mal zwischendurch aufgefädelt und kommen  auf unseren richtigen Baum.
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DSC_0123Meine Eukalyptusliebe hat sich mittlerweile auch auf die Mädchen übertragen. Darum darf das hübsche Kraut natürlich auch im Kinderzimmer nicht fehlen. Ein paar Zapfen, ein bisschen Kiefer hier, ein paar Origami Tannen und Sterne da – macht gleich ein bisschen Weihnachtsstimmung und ist zudem wesentlich kinderfreundlicher als jede Christbaumkugel.
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DSC_0182Das Puppenhaus hat natürlich auch etwas Deko abbekommen. Eine hübsche kleine Holzkette, damit die Puppen es auch schön festlich haben. Haha! Der kleine Ast mit der Lichterkette über der Spielküche zaubert abends gemütliche Stimmung. Die Inspiration hierzu kam von der lieben Anna von A Pinch of Style. Kennt ihr noch nicht? Uuunbedingt mal rüberhüpfen!
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Noch ein paar Papierschneeflocken ausgeschnipselt und ans Fenster geklebt – fertig ist die Weihnachtsstimmung für’s Kinderzimmer. Alles ziemlich schnell gemacht und die Mädchen freuen sich wie kleine Schneeköniginnen.
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Wir wünschen euch eine wunderschöne, stimmungsvolle Weihnachtszeit!
Minichristbaum (Kunstpflanze): Depot
Holzkugeln und Lederschnur: Butinette, DIY
Kiefer und Eukalyptus: Vom Markt

Müsliriegel selbstgemacht // Unser Lieblingsrezept

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Die Adventszeit steht bei uns zu Hause vor allem für eines: Mehl. Überall. Zucker. Ü b e r a l l. Haha! Ja, ja. Wer sich schon mal mit zwei kleinen Kindern in die Küche gestellt hat und ein halbwegs sauberes gemeinsames Koch/Backerlebnis erwartet hat, weiß, wie der Hase wirklich läuft. Meine Kinder lieben es, in der Küche mitzuhelfen – und zwar mit Händen und Füßen. Ja, echt. Totaler Körpereinsatz ist beim Backen, Schütten und Umrühren offenbar Pflicht. Ich bin daher schon relativ abgehärtet und spanne die kleinen Kochhilfen auch später beim Aufräumen ein. Macht ihnen meistens auch Spaß. Eines unserer neuen Lieblingsrezepte, das mitunter totales Oberküchenchaos verursacht, die Action aber definitiv wert ist, hat mit Keksen eher wenig zu tun. Macht aber möglicherweise genausoviel Mist. Selbstgemachte Müsliriegel nämlich. Und zwar nicht irgendwelche! Die hier sind so ein leckerer süßer Snack, dass sie fast als Kekse duchgehen. Ich habe etwas herumprobiert, bis ich zu diesem Rezeptgekommen bin. Seid ihr bereit? Alles klar. Dann holt mal eure kleinen Helferleins her, es geht los! Als Maßeinheit habe ich eine normale Kaffeetasse verwendet. Und lasst euch von der langen Zutatenliste nicht abschrecken. Die Müsliriegel sind wirklich schnell zusammengemischt und auch mit kleinen Kindern super vorzubereiten.

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Zutaten:

  • 1 Tasse Haferflocken
  • 1 Tasse Dinkelflocken
  • 1/2 Tasse gehackte Walnüsse oder Mandeln (wir haben Walnüsse genommen)
  • 1/2 Tasse Weizenkleie
  • 1 Hand voll Sonnenblumenkerne
  • 3 EL Butter und etwas Pflanzenöl
  • 1/2 Tasse Honig
  • 1/2 Tasse Ahornsirup
  • 1/3 Tasse brauner Zucker
  • 1/2 Tasse Dörrzwetschken (Dörrpflaumen) oder anderes Trockenobst
  • 1 Hand voll gehackte Schokolade
  • Etwas Vanillearoma oder etwas Vanillemark
  1. Erstmal den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen und die trockenen Zutaten draufkippen. Das ganze wird erstmal direkt auf dem Blech vermischt. Alles gut verteilen und möglichst glatt streichen. Das Backblech etwas schütteln, dann klappt es gut!
  2. Die Flockenmischung kommt jetzt zum Rösten in den Backofen. Nach ca. 10 Minuten ist alles leicht gebräunt. Nicht zu lange drin lassen, sonst verbrennen die Flocken!
  3. Während die Mischung im Ofen bräunt, die restlichen Zutaten – außer auf Dörrobst und Schokolade – in einem kleinen Topf erwärmen. Die Butter und der Zucker sollten geschmolzen sein und alles gut vermischt sein.
  4. Jetzt könnt ihr die noch heißen leicht gebräunten Flocken in eine Schüssel kippen und die flüssige Mischung darunterrühren. Alles gut vermischen. Die Dörrzwetschken klein hacken und mit der Schokolade unter die warme Masse mischen. Durch die Wärme schmelzen die Schostückchen gleich. Das ist gewollt.
  5. Eine etwas tiefere rechteckige Form oder ein Backblech ausbuttern (ihr seht schon, das ist hier nicht unbedingt „Gesunde Snacks mit Lilly“ ). Damit die Müsliriegelplatte später besser rausflutscht, gibt es einen Trick:  auf die Butter kommt noch ein zurechtgeschnittenes Stück Backpapier. Darauf die Masse verteilen und mit (angefeuchteten) Händen gut festdrücken. Ich lege gerne nochmal Backpapier drauf und drücke alles mit einer flachen rechteckigen Schale oder Form fest. Gut runterdrücken und festpressen, dann hält alles gut zusammen.
  6. Bei 150 Grad für ca. 20 Minuten backen. Dann kurz auskühlen lassen. Ihr könnt jetzt die Müsliriegelplatte einfach auf ein Brett stürzen und dann in Riegel schneiden.
Wenn mir jemand etwas mehr über Lagerung und Haltbarkeit sagen kann – bitte immer nur her mit den Tipps. Bei uns waren sie bisher immer ratz fatz weg und das Lagerungsthema hat sich erübrigt. Hehe!
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Wenn die Müsliriegel zum Beispiel in die Lunchbox der Mädchen sollen oder als Geschenk verpackt werden, dann wickel ich sie immer gerne in Butterbrotpapier und verschließe sie mit etwas Küchengarn. Das verhindert, dass sie festkleben und sieht auch noch hübsch aus.
Ich sage euch. Alleine beim Niederschreiben des Rezepts sind mir schon wieder so vield leckere Variationen durch den Kopf gegangen. Zimt wäre lecker! Oder Cashewnüsse. Yummy!
Also, hoch die Hände: Wer hat schon mal Müsliriegel selbst gemacht? Habt ihr ein Lieblingsrezept?

 

Family life . Bye, bye November!

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n o v e m b e r . Es war schön mit dir. Wir haben dekoriert, gebastelt, gebacken aber vor allem – viel nachgedacht. Über die schrecklichen Dinge, die in der Welt passieren. Über Paris. Und darüber, wie viel Glück wir haben. Hier und jetzt.

On ne voit bien qu‘ avec le coeur. L’essentiel est invisible pour les  yeux.

(Le petit prince, Antoine de Saint-Exupéry)

 

Unser elfter Monat in Bildern – mehr Einblicke in unsere stille bunte Welt gibt’s übrigens auf Instagram. Mehr Inspiration auf Pinterest.

Ich hoffe, ihr hattet einen gemütlichen November. Wir freuen uns jedenfalls schon richtig auf den Dezember!

Ein Tag bei Familie bunt 2.0

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Fast ein Jahr ist es nun her, da habe ich euch hier auf dem blog einen Einblick in unseren Tagesablauf gezeigt. Im Dezember war das. Frieda war knapp 1 1/2, Emma noch 4 Jahre alt. Ich hatte etwas weniger graue Haare und besaß etwa zwei bis drei Kaffeetassen weniger (man kann ja nie genug Tassen im Schrank haben – darum kaufe ich ständig neue. Hehe!). Ja, ähm. Das waren auch schon die großen Unterschiede zu jetzt. Was den Tagesablauf angeht, das Schlafdefizit und die daraus resultierende chronische Müdigkeit, kann ich den Text von 2014 eigentlich 1:1 hier reinkopieren. Mach ich jetzt auch. Wisst ihr warum? Vier Gründe:

  1. Weil alles nach wie vor ziemlich genau so abläuft hier (bis auf das Wickeln, Frieda ist so gut wie windelfrei, yay!).
  2. Weil der Alltag nicht immer so rosahellblau ist, wie wir es gerne hätten.
  3. Weil wir alle Supermamas und -papas sind, denen hoffentlich ihre Kinder später mal einen Orden verleihen. Für Tapferkeit. Und Ausdauer.
  4. Weil es unheimlich gut tut, zu wissen, man ist nicht allein mit dem täglichen Wahnsinn und andere kochen auch nur mit Wasser.
Also. Copy. Paste. Und viel Spaß beim Lesen! Na, ganz ehrlich – wer findet sich hier wieder? Hände hoch!
Dezember 2014.

… Und so sitze ich hier und verblogge um 1.22 Uhr mein heutiges Tages – nein – Nachtwerk. Eigentlich ja das Werk der vergangenen Nächte, denn wenn jede Nacht entweder das eine oder das andere kleine bunt aufwacht, zieht sich so eine Produktion schon etwas in die Länge. Ich geb euch mal einen kleinen Einblick in meinen Tag.

6.30 Uhr – Aufstehen. Ein Geist steht neben mir am Bett und flüstert „Maaaaamaa, stehst du jetzt endlich auf?!!“6.31 Uhr – Frühstück machen. Kaffee trinken. Mini bunt vom Couchtisch runterholen, wickeln und anziehen. Herr bunt macht das. Der kann das gut. Frau bunt muss in der zwischenzeit mit Fräulein bunt die Outfitfrage klären.

7.00 Uhr – Fräulein bunt liegt kreischend im Bad auf dem Boden. Sie will das Hasenkleid anziehen, das leider in der Wäsche liegt. Die erste von vielen Krisen an diesem Morgen. Was soll ich sagen, 4-Jährige halt.

7.30 Uhr – Rest vom kalten Kaffee austrinken. Fräulein bunt ist noch immer nicht angezogen. Das Drama im Bad noch in vollem Gange. Wir haben einen Hang zur Theatralik. Sie wird mal Schauspielerin.

7.59 Uhr – Beide bunts einpacken. Fräulein bunt ist endlich angezogen (sie hatte aus Protest zwischenzeitlich das Hasenkleid aus dem Wäschekorb gefischt – ein letzter Versuch). Wir konnten uns doch außergerichtlich einigen. Auf Rock mit Oberteil. Na, Hallelujah!

8.00 Uhr – Mini bunt hat erfolgreich die eben angezogene Jacke und Schuhe wieder ausgezogen. Jetzt aber schnell.

8.17 Uhr – Komme mit den beiden bunts im Kindergarten an. Zu spät. Schon wieder. 8.15 wäre unsere Deadline gewesen. Im Gruppenraum wird schon gesungen. Morgenkreis und so. Draußen hängt schon das Schild „Bitte nicht stören“. Fräulein bunt huscht noch schnell hinein. Weiter zur Krabbelstube, die glücklicherweise nur einen Raum weiter ist.

8.30 Uhr – Die bunts sind im Kindergarten, Frau bunt genießt die Stille im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Dort angekommen, beginnt eine andere Art von Stress. Erwachsenenstress – aber der gute. Hab ich schon erwähnt, dass ich meinen Job echt mag?

14.00 Uhr – Ab in den Kindergarten und die Mädels abholen. „Mama, ich mag vorne sitzen!“ Jetzt nicht, Schatz. „Der Soundso darf iiiiimmer vorne sitzen!“ Jetzt nicht, Schatz. Nächstes Mal, ok? Versprochen. „Maaaaamaaaaa! Du bist so gemein! Ich lad dich nicht zu meinem Geburtstag ein!“ Ok, danke für die Information.

16.30 Uhr – Wir basteln. Weihnachtsdeko. Macht Spaß. Bis Mini bunt die Basteleien von Fräulein bunt vom Tisch zieht. Es folgt heftiges Gekuschel zwischen den bunts – immer im Wechsel mit kleineren und größeren Kämpfen. Herr und Frau bunt verbringen den Nachmittag damit, hinter Mini bunt herzulaufen und alles eben ausgeräumte wieder einzuräumen, sowie Mini bunt von der Messerschublade/Waschmaschine/Raufklettern auf so ziemlich alles abzuhalten.

17.50 Uhr – Mini bunt kommt in die Trage. Auf dem Rücken. Frau bunt braucht jetzt beide Hände. Zur Abwechslung mal.

18.30 Uhr – Herr bunt bricht auf zur Arbeit. Was läuft denn heute? Les Misérables? Ok, dann bis um halb elf!

19.00 Uhr – Es folgt: Abendritual mit den üblichen Einschlafprotesten aller Beteiligten. 20.30 Uhr – Ich vermute stark, dass jetzt beide bunts endlich schlafen. Ja, sie schlafen. Frau bunt flätzt sich auf die Couch und bereitet die blogposts der nächsten Zeit vor, kümmert sich um den Shop und tratscht noch eine Runde mit den Kolleginnen auf Facebook. Die sitzen übrigens auch im selben Boot. Die haben nämlich auch Kinder.

22.40 Uhr – Herr bunt kommt von der Arbeit heim und komponiert noch ein wenig.

23.00 Uhr – Frau bunt hat noch die letzten Loops vernäht, da schlägt auch schon das Babyfon Alarm. Heute haben wir mal Glück und Mini bunt schläft wieder ein. Aber gestern Nacht …

Listig sind sie, die kleinen bunts, das sage ich euch! Kaum ist Herr bunt spätabends zu Hause angekommen und das Ehepaar bunt versuchte noch sowas wie vernünftige Erwachsenenunterhaltung zu führen, hört man es schon. Das Babyfon – die Kinderzimmertüre – kleine Schritte die Richtung Schlafzimmertüre tapsen oder überhaupt der Supergau: Mini bunt hustet, weint, weint mehr, hustet noch mehr – uaaahhh! – weckt Fräulein bunt auf. Fräulein bunt „Kann nicht mehr einschlafen!“. Es folgt einmal das komplette Programm: Durst. Muss mal. Mag bei euch schlafen. Mini bunt übrigens auch. Na toll. Zwei kleine bunts feiern eine Party zwischen Herr und Frau bunt. Ich meine, ein Kind geht ja. Wenn Fräulein bunt zu uns wandert, schläft sie meistens wieder ein. Aber Mini bunt ist wach. Sehr wach. Wenn sie mal aufwacht, dann für 2-3 Stunden. Mindestens. Darum, zwei kleine bunts zwischen Herr und Frau bunt =S U P E R G A U. Schlaf adé. Wird ja eh überbewertet. Wo genau gibt es denn bitte diese Familienbettschlafidylle, von der immer alle reden?

Kennt ihr ja alle. Müdigkeit ist ein Accessoire, das man als Mutter (ja, ja Väter sind auch müde, schon klar) schon gar nicht mehr erwähnt. Das man einfach jeden Tag mit sich mitträgt – wie eine Handtasche. Ja, genau. Müdigkeit als Accessoire – so muss man das sehen, oder? Dann ist es nicht so schlimm, wenn man am Nachmittag fast im Stehen einschläft oder morgens unter der Dusche nicht mehr weiß, ob man die Haare schon gewaschen hat. Na, dann wäscht man sie eben zweimal (ein Grund, warum mir ständig das Shampoo ausgeht).

Bin mir sicher, es geht den meisten so, darum die ganz offene Aufforderung an alle Mütter: Macht euch nicht fertig, wenn euch die Nerven blank liegen, euch eure kleinen Terroristen in den Wahnsinn treiben, ihr alle pädagogisch wertvollen Ansprüche in den Wind schießen wollt. Ich verrat euch ein Geheimnis: Es geht allen so. Ja, allen! Besonders denen, die es nicht zugeben wollen. Die Supermoms, sind gar nicht so super. Manche sind gut organisert, manche haben eine sehr hohe Toleranzschwelle, die meisten reden einfach nicht darüber, wie es ihnen wirklich geht. Darf man doch nicht, oder? Darf man wohl. Und ach, wie viel besser würde es uns allen gehen, wenn mehr Mütter mal zugeben, dass nicht immer alles so sonnig ist, sondern der ganze Alltagswahnsinn ganz oft den letzten Nerv zieht. Ich oute mich einfach mal, in dem ich euch einen kleinen Einblick gebe, in den täglichen Wahnsinn der Familie bunt. Der ja gar nicht so wahnsinnig ist. Aber anstrengend. So sehr man sie auch liebt die kleinen Wirbelwinde. Sie machen einen schon ganz schön fertig. Musste mal gesagt werden.

Und jetzt gute Nacht. Es ist jetzt

2.30 – Frau bunt geht schlafen.

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Nachtrag: Frau bunt geht noch immer nicht viel früher schlafen. Der Tag ist einfach chronisch zu kurz. Macht euch nicht zu viel Stress ihr Supermamas und -papas da draußen. Ihr seid alle Helden!

Family life. Bye, bye October!

o c t o b e r . You rocked. Wir haben gebacken, gebastelt, Hochzeitstag gefeiert. Einen Milchzahn verloren, den Shop befüllt, sind auf dem Bett gehüpft, haben uns von der Krabbelstube verabschiedet, uns in den Kindergarten getraut und diesen wunderschönen Herbst genossen.

Unser zehnter Monat in Bildern – mehr Einblicke in unsere stille bunte Welt gibt’s übrigens auf Instagram. Mehr Inspiration auf Pinterest.

Und? Wie was waren eure Lieblingsmomente im Oktober?

Kresse, baby! + DIY mit Kindern

imageIch weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin eigentlich ständig auf der Suche nach sinnvollen, lustigen kleinen DIY Projekten für Mama und Kind. Meine Checkliste: Geeignet für eine Zwei- und eine Fünfjährige, lustig, spannend, nützlich, einfach, kreativ, lehrreich. Alle check! Wenn dann noch „spontan“ quasi als Bonus obendrauf kommt – umso besser.

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Wir haben nämlich gestern einen sehr entschleunigten Tag eingelegt, einfach spontan alte Teelichtgläser upcycled, waren dabei toootal kreativ, haben lustige Gesichter aufgemalt, die Mädchen haben selbstständig Watte reingestopft, Wasser draufgeschüttet (ähm, Überschwemmung inklusive), die Watte sorgfältig und flächendeckend mit Kressesamen zuzementiert und nochmal Wasser darüber gekippt. Der spannende lehrreiche Part, abgesehen von „wieviel Wasser schütte ich in so ein Glas, bis der Tisch schwimmt“, kommt in den Tagen danach. Zusehen, wie eine Pflanze wächst. Den Samen beim Keimen zuzuschauen, die Wurzeln zu bestaunen, die selbst angepflanzte Kresse zu ernten und auf dem Butterbrot zu verspeisen. Da kann kein Lernspielzeug der Welt mithalten. Und der Moment, in dem ich als Mama sehe, wie sehr sich meine Kinder für solch einfache Ideen begeistern können, macht mich dankbar und sagt mir: You did good, momma.

imageIn diesem Sinne: Happy crafting, die kleinen Dinge etwas wichtiger nehmen und erkennen, das weniger oft mehr ist.

DIY Apfelpost für Oma und Opa

Apfelpost 1.1Alle Großeltern direkt nebenan zu haben – das kennen wohl die wenigsten. Auch bei uns ist es nicht anders. Dabei haben wir noch das Glück, dass ein Großelternpaar in der selben Stadt wohnt, wie wir. Das andere Oma & Opa Gespann ist da schon ein gutes Stück weiter weg – dementsprechend seltener sieht man sich natürlich auch.

Wir haben uns da mal was überlegt und einen hübschen kleinen Herbstgruß für alle Omas & Opas gebastelt. Emma hatte die tolle Idee, ein selbst gebastelte Postkarte zu schicken. Nachdem sie unheimlich gerne bastelt und derzeit in jeder freien Minute mit großer Begeisterung das Schreiben trainiert, eine perfekte Gelegenheit, beides zu üben.

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Passend zum Herbst haben wir uns als Motiv einen Apfel ausgesucht und aus weißem, roten Papier und bunten Resten eine kleine „Apfelpost“ gebastelt. Eine Pop-Up-Karte um genauer zu sein. Öffnet man den Apfel, guckt ein kleiner frecher Wurm heraus, der wohl schon ein paar Kerne stibitzt hat!

Die Karte geht ganz flott und könnt ihr im Handumdrehen nachbasteln. Bei den Schneidearbeiten kann Mama etwas helfen und als Motiv eignet sich natürlich alles mögliche. Blätter, Kürbis, Kastanien u.v.m.

Los geht’s! Ihr braucht:

  • Zwei Blatt Papier in verschiedenen Farben
  • Schere
  • Klebstoff
  • Papierreste in anderen Farben für’s Pop-Up-Innenleben
  • Buntstifte

So wird’s gemacht:

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Apfelpost 8

Apfelpost 9 Apfelpost 10 Apfelpost 11

  1. Legt beide Blätter übereinander und faltet sie mittig zur Karte.
  2. Zeichnet das gewünschte Motiv – bei uns der Apfel – auf das äußere Blatt auf und schneidet es so aus, dass noch genug Falz zum Auf- und Zuklappen bleibt.
  3. Achtung! Für diesen Schritt nur das (weiße) Innenblatt nehmen: Jetzt werden die Schnitte für’s Pop-Up-Teil gemacht. Für zwei Pop-Up-Teile müsst ihr vier gleich lange Schnitte an der Falzkante schneiden.
  4. Jetzt das Blatt öffnen und die geschnittenen „Streifen“ in die Gegenrichtung drücken. Karte wieder schließen und glattstreifen. Wenn ihr jetzt das Blatt öffnet, sollten die Pop-Up-Teile schon „aufpoppen“.
  5. Die (weiße) Innenkarte wird jetzt auf die (rote) Außenkarte geklebt. Nun können eure kleinen Postboten noch entscheiden, was aus der Karte rauspoppen soll. Emma wollte Apfelkerne aufkleben und einen kleinen gelben Wurm rausgucken lassen. Also beides ausschneiden und auf die Pop-Up-Streifen aufkleben. Fertig!

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Noch ein toller Nebeneffekt dieses kleinen Herbstprojektes ist, dass sich Emma riesig gefreut hat, ihre Apfelkarten an alle Omas und Opas persönlich zur Post zu bringen (wir haben die Apfelpost noch in ein Kuvert gelegt, damit sie heil ankommt). Alles sehr aufregend, versteht sich.

Habt ihr auch tolle Bastelanregungen für die Herbstzeit? Alles außer Kastanienmännchenbasteln ist herzlich willkommen. 😉 Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbasteln! Vielleicht mögt ihr eure Ergebnisse ja hier  oder auf Instagram teilen? Bin schon ganz gespannt.

Four years.

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Hochzeiten sind schön, gell? Da sind alle so glücklich. Mindestens zwei drittel der weiblichen Hochzeitsgesellschaft verbraucht eine Wagenladung Taschentücher und überhaupt ist so ein Tag einfach ganz wunderbar. Man kann ihn klein feiern, mit Amen, ohne Amen, als Gartenparty oder großes Fest. Ist eigentlich ziemlich egal, denn das wichtigste ist, dass es für Braut und Bräutigam passen muss. Um die beiden geht es an diesem Tag. Für uns (äh, also für mich – es geht ja schließlich eigentlich um die Braut, hehe) war immer klar: Wir wollen ein tolles Fest feiern mit allen unseren Freunden, Verwandten und mit ganz viel Spaß. Unsere Hochzeit sollte so sein, wie wir eben sind. Perfekt geplant und bis ins letzte Detail durchdacht. Ja, das auch – so bin ich ja schließlich. Aber eben auch mit einem Augenzwinkern. Lustig sollte es sein. Wir haben uns gewünscht, dass am Tag unserer Hochzeit einfach alle unsere Lieblingsmenschen eine Riesenparty mit uns feiern. Und Frau bunt wäre nicht Frau bunt, wenn sie nicht alles so genau austüftelt und so viel wie möglich in DIY Projekten selbst macht, bis es exakt so wird, wie sie es sich in den Kopf gesetzt hat. Ihr seht schon – unsere Hochzeit war der Knaller ;-). Für uns war es wirklich der perfekte Tag. An diesem unglaublich sonnigen 15. Oktober vor vier Jahren. Sonnig ja. Aber kalt war es, hat man mir gesagt. Ist mir gar nicht aufgefallen, so aufgeregt war ich. So aufgeregt, weil meine kleine Tochter, noch keine zwei Jahre alt als Blumenmädchen mit Riesenaugen den Kirchgang entlang gewatschelt ist. So aufgeregt, weil neben mir mein Papa ganz still wurde. Das macht er immer, wenn er nervös ist. Aber sagt es keinem weiter. Mein Papa. Der erste wichtigste Mann in meinem Leben hat mich vor vier Jahren ganz fest am Arm gehalten und mich zum zweiten wichtigsten Mann in meinem Leben geführt. Meinem Mann. Der, den ich geheiratet habe, weil wir ein Team sind und zu heiraten für uns einfach ganz klar war. Morgen ist das genau vier Jahre her. Die kleine Zweijährige mit den großen blauen Augen ist jetzt fast sechs, hat heute ihren zweiten Milchzahn verloren und ihrer kleinen zweijährigen Schwester die Hochzeitsfotos gezeigt. Die kleine zweijährige, die ihrer großen Schwester so ähnlich sieht, das sie glaubt, sie sei auf den Hochzeitsfotos drauf. Ja, ich erinnere mich wahnsinnig gerne an unsere Hochzeit. Bei jeder Gelegenheit krame ich die Fotos raus und muss einfach lächeln. Schön ist das. Und weil’s so schön ist, teile ich heute ein paar Fotos mit euch. Wir gehen dann morgen mal schön essen. Und entschuldigen uns fast zeitgleich dafür, dass das Hochzeitsgeschenk mal wieder nicht rechtzeitig angekommen ist. Machen wir immer so am Hochzeitstag. Aber vorher noch eine ganz wichtige Frage: Was schenkt ihr am Hochzeitstag? ♡

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Fotos: Reinhard Winkler (Grandios bescheidener Fotograf, großer Künstler und sehr lieber Mensch, der gestellte Fotos gar nicht mag, sie für uns aber trotzdem ganz wunderbar gemacht hat)

 

Family Life . Bye, bye September!

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S e p t e m b e r .  Es war schön mit dir! Wir haben gelacht, getanzt, gesungen, gespielt. Gebacken, gekocht. Es wurde genäht, viel Kaffee getrunken und noch mehr Kuchen gegessen. Wir haben gelernt, eine Masche zu binden. Was für ein Meilenstein. Wir haben festgestellt, wie unfassbar groß Emma schon ist. Wir sind mit Frieda nun in der „2-Jährigen-Phase“ angekommen. Bitzelalter heißt das auf Österreichisch. Terrible Twos auf Englisch. Unser September war ereignisreich, lebhaft, stressig, spannend – wir freuen uns auf den Oktober!*

Und wie war euer September?

 

 

*Für euch gibt es ab jetzt übrigens nicht nur auf Instagram sondern auch hier auf dem blog  jeden Monat ein paar Einblicke in unseren Alltag.

Die Liebe in Zeiten des Alltags . Herr und Frau bunt

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Seit 11 Jahren sind wir ein Team. Beinahe 4 Jahre sind er und ich nun schon Herr und Frau bunt. Wir sind Raubtierbändiger, beste Freunde, Alltagsbezwinger. Das mit dem Alltagbezwingen ist übrigens oft die größte Herausforderung. Ich weiß nicht, ob es euch schon aufgefallen ist. Aber der Alltag hat was ganz gemeines, fieses. Der schleicht sich immer so an und schwupps! Schon ist man ganz tief drinnen im Trott, im Gestresstsein. Vergisst auf die kleinen Nettigkeiten, weil man zum gefühlt 1000sten Mal an diesem Tag Essensreste vom Boden unterm Kinderstuhl wischt, Minipopos säubert und – achtung, jetzt wird’s oberspannend – ganz banal Rechnungen bezahlt. Ja. Er ist gemein, der Alltag. So unromantisch. So bäh. Manchmal. Nicht immer! Denn ganz oft geht es uns beiden so, dass wir mitten in unserem kleinen Chaos mit 5-jähriger Minidiva und 2-jährigem Lausmädel nebeneinander in der Küche stehen und uns angrinsen. Wenn wir uns wie zwei Elternroboter im Dauerbetrieb zwischen Küche und Kinderzimmer über den Weg laufen und er mir den Rücken streichelt. „Na, Schatz?“ Und ich so „Ich hab dich auch lieb!“ Männer haben ja nicht unbedingt viele Worte auf Lager, um zu sagen, was sie fühlen. Müssen sie auch nicht. Er lässt meistens Taten sprechen.

„Kommt, wir gehen mal ins Kinderzimmer und lassen Mama ihren Kaffee fertig trinken!“L I E B E.

„Lass mal, geh ins Bett. Ich mach die Küche noch Schatz.“ L I E B E

„Ich mach heute Nachmittag vor dem Abenddienst was mit den Kindern, dann kannst du nähen.“ L I E B E

„Ich hab dir Croissants zum Frühstück mitgebracht.“ L I E B E

Davon, dass er für mich Stücke komponiert, fange ich jetzt gar nicht erst an. Oder doch. Denn das finde ich jedes Mal wieder so unglaublich großartig, dass mir die Worte fehlen. Das macht er Nachts. Wenn alle schlafen. Sogar ich – und das heißt was, denn Frau bunt geht vor Mitternacht nie ins Bett. „Ich schreib noch ein bisschen Schatz.“ Nach einem Tag also, an dem er bis 22.30 Oper gespielt hat, setzt er sich hin, haut sich die Nacht um die Ohren und schreibt bis 3 Uhr früh die wunderbarste Musik, die man sich vorstellen kann. Für mich. Für meine Stimme. (Also nicht immer für mich allein, aber oft) Mein Mann, der Komponist. Wie  man sowas können kann, ist mir ohnehin ein Rätsel.

Dieser Mann also, der soviel kann, der soviele Bälle in der Luft hat, der so gut wie nie „Ich kann nicht mehr“ sagt, den ich manchmal auf den Mond schießen könnte, weil er mich mit seinem kreativen Chaos in den Wahnsinn treibt. Dieser Mann, der so unglaublich rücksichtsvoll ist, der mich runterholt, wenn mir alles zu viel wird, der Vater meiner Kinder. Dieser Mann ist mein Mann. Den hab ich. Den lass ich nicht mehr los. Basta! Das ist sie nämlich – die Liebe in Zeiten des Alltags.

 

Bloß keine Kreativitätsbremsen …

Immer wieder fasziniert mich, wie einfach man Kindern eine Riesenfreude machen kann. In solchen Momenten fällt mir dann immer ein, was die Frau unseres Kinderarztes mal gesagt hat. „Bloß keine Kreativitätsbremsen!“ Sie meinte damit, dass man Kinder einfach mal machen lassen soll. Das ist auch meine Erfahrung. Es ist echt total okay und macht uns nicht zu schlechten Müttern, wenn wir unsere Kinder nicht ständig bespaßen. Phantasie braucht Raum und Mama braucht ihre Kaffeepause!

Pappkartons 1++Meine Mädels sind zum Beispiel total aus dem Häuschen, wenn ich schnöde Kartons von der Arbeit mitbringe. Wie heute. Eine geschlagene Stunde lang war heftiges Gekichere und Gelächter aus dem Kinderzimmer zu hören. Begleitet von lustigen Unterhaltungen wie „Kuuuuckuck? Haaallooo?“ (Mini bunt) „Daaaaa! Haaallooo!“ (Fräulein bunt). Ich liebe solche Momente.

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Oder so wie am letzten Wochenende. Einmal den Legokorb im Wohnzimmer ausgekippt, Kaffee vorbereitet, Füße hoch und den tollen Ausblick genießen. Schön ist das. Und so herrlich unaufwändig. Hält mindestens einen Kaffee lang ;-).

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Und was habt ihr für Lieblingsideen für freies Spielen? Ich freue mich immer über neue Anregungen und Kommentare!

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woodland fairy party

3was für eine Woche! Erst kranke Mini bunts, dann hat es mich erwischt und daneben jede Menge zu erledigen für den neuen etsy shop. Einige haben ja schon auf Instagram ein paar Bilder gesehen – Heute schaffe ich es nun endlich, mehr von unserer Geburtstagsparty letzten Samstag zu zeigen. Das Thema war „woodland fairy“ – sprich „Waldfeen“ – das hatte sich Fräulein bunt so gewünscht. Wer kann dem Hundeblick einer Fünfjährigen schon widerstehen? Ich meistens nicht und daher wurde in den letzten Wochen viel gebastelt, gewerkelt, ein wenig genäht und vorbereitet.

Gefeiert haben wir in einem ganz tollen Eltern-Kind-Zentrum, das anders als die meisten dieser Einrichtungen sehr hell und freundlich, modern weiß eingerichtet ist. Natürlich gab es dort jede Menge toller Spielsachen für die Partygäste, aber eigentlich waren die kleinen Feen ohnehin nur am Tanzen und Rumtoben. Was wiedermal beweist: Man muss nicht unbedingt unzählige Spiele für einen Kindergeburtstag vorbereiten! Besonders lustig fand ich, als sich die Minis alle Instrumente geschnappt haben und lautstark musizierend in der Schlange durch die Räume gezogen sind.

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Die Deko für die Party habe ich in den letzten Wochen immer so nach und nach zusammengesucht. Einiges, wie z.B. Wabenbälle in rosa und grün, das Papier für die Blättergirlanden, das Papiergras habe ich bei IKEA geholt. Das hübsche Hasen-Pappgeschirr ist mir unlängst bei H&M online in den Warenkorb gerutscht. Daran konnte ich einfach nicht vorbei. Einiges an Deko für den Tisch – z.B. die Schmetterlinge stammen von depot. Die schlichten grünen Strohhalme habe ich mit rosa Schmetterlingen etwas aufgehübscht und quasi auf Waldfee gepimpt. Hierzu einfach etwas dickeres rosarotes Papier falten und einen halben Schmetterling ausschneiden. Mittig ein Loch für den Strohalm ausschneiden und aufstecken.

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Auf die Feentorte bin ich irgendwie ziemlich stolz. Denn die hat mich im Vorfeld einiges an Nerven gekostet. Wie auch immer, sie schmeckte herrlich, dank des tollen Rezeptes meiner lieben Eva von Kinderkram. Danke nochmal! Es handelt sich um einen Kakao-Becherkuchen, den ich mit einer rosa Mascarponecreme gefüllt habe. Leeeecker war das! Oben drüber kam eine Schokoglasur aus Kuvertüre und Sahne und dekoriert habe ich natürlich mit echtem Feenglitzerstaub (falls Fräulein bunt fragt) und braunen Gummischlangen als Zweigen sowie Schokoschmetterlingen. Die Schleich Fee gab es noch als kleines Geschenk obendrauf.

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Am Vorabend der Party habe ich noch schnell „apple pie wands“ gebacken. Das sind quasi Miniapfelküchlein in Sternform, die auf einem Cakepop-Stiel stecken. Ging ganz fix und sah ziemlich zauberhaft aus. Jeder Gast hatte somit noch einen essbaren Feenzauberstab auf dem Hasenteller.

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Für die Blätterkette haben die Oberfee und ich verschiedene (eher abstrakte) Blätterformen aus grünem un naturfarbenem Papier ausgeschnitten. Die Blätter habe ich dann ganz fix mit der Nähmaschine an einem Stück zur Girlade zusammengenäht. Emma hatte riesen Spaß bei den Basteleien und war richtig stolz auf das Ergebnis. Übrigens auch eine nette Idee und schnell gemachte Deko für den Valentinstag – einfach statt Blättern Herzen ausschneiden.

Praktischerweise waren schon zwei kleine Tischchen vorhanden, die ich als Basteltisch und woodland sweettable verwenden konnte. Die Stofftierchen haben wir von zu Hause mitgenommen, den Organzastoff habe ich im Sale bei depot ergattert. Die Soletti sind natürlich Äste, ist klar oder?

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DSC_0744Als Platzsets für die Tischdeko habe ich übrigens Tortenspitzen verwendet, die kamen auch an die Give Away Sackerl für die Gast-Feen. So etwas ähnliches habe ich irgendwann mal auf Pinterest entdeckt und hier passte die Tortenspitzendeko jetzt perfekt. In den Papiertüten waren unter anderem kleine Süßigkeiten aber nauch ein Mini-Zauberstab, den wir noch etwas mit Bändern verziert haben.

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Wir hatten einen tollen, zauberhaften Nachmittag und die Geburtstagsfee hat sich am Abend fast von selbst ins Bett gezaubert.

Bezugsquellen:

Papierdeko, selbst gemacht

Tischdecke, IKEA

Schmetterlinge und Organzastoff, depot

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Vierundzwanzig

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frau bunt hat es fast geschafft für heute. Truthahn gebraten und gut gespeist. Kinder vom Durchdrehen abgehalten (die Wartezeit aufs Christkind ist schon hart für die kleinen bunts). Bei der Kindermette mehr oder weniger durch Anwesenheit geglänzt. Die letzten Minuten bis zur Bescherung irgendwie kinderbespassend rumgebogen. Völlig überdreht, beseelt glücklich beschenkte bunts ins Bett gebracht. Also natürlich ist Weihnachten wunderschön! Klar. Diese funkelnden Kinderaugen. Ja, Moment mal wo waren die nochmal gleich? Wir sind in Wahrheit und mal ganz ehrlich noch so ca. 1-2 Jahre von etwas entspannteren Weihnachten entfernt. Ich meine jetzt so, dass man mal alles mitkriegt, was so abläuft und man nicht nur hinterherrennt. Mit unserer 1 1/2 jährigem und unserer Fünfjährigen geht der 24. ( ebenso wie der gesamte Advent) irgendwie viel zu schnell vorbei. Mama und Papa bunt auf Autopilot. Ich brauch euch ja nix zu erzählen – ihr kennt das ja bestimmt. Man nimmt sich halt von dieser besinnlichen Zeit das mit, was man kriegen kann, nicht wahr? Und das ist ja auch besser als nix.

Im Übrigen tippe ich diesen Weihnachtspost gerade auf meinem funkelnagelneuen iPad Air ab. Kreeeeeisch! Jawohl! Da hat sich der Herr Christkind aber ganz ganz besonders  ins Zeug gelegt.

Heute ist jedenfalls nur noch gemütliches Couching mit Herrn bunt, ein paar unheimlich leckeren Schweizer Pralinen (danke an meine Lieblingschefin), Keksen und einem Gläschen Wein angesagt. Morgen freuen wir uns dann schon auf eine Riesenladung Familie bei Oma und Opa bunt. Ein kurzes Gastspiel für Herrn bunt, der gleich wieder abreist – die Arbeit ruft. Musiker halt. Umso mehr genießen wir diese ganz kurzen Momente zu zweit, so wie jetzt, wo sie dann letztlich doch noch vorbeischaut – die besinnliche, stille Zeit. Hab ich dich, Weihnachtsbaumes. Ach, bleib doch noch ein bisschen! Es ist grad so schön mit dir …

Frau bunt wünscht euch allen einen friedlichen, wunderbaren Weihnachtsabend im Kreise eurer Lieben! Schön, dass ihr immer wieder bei mir vorbeischaut.

7 sachen sonntag

hello sunday! Schön war’s heute. Richtig herbstlich, sonnig und gemütlich. Heute wiedermal meine sieben Sachen, für die ich an diesem Sonntag meine Hände gebraucht habe.*

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Tisch, Stuhl und Boden Großreinigung vorgenommen nach den ersten selbstständigen Müsliessversuchen. „Mama, ‚leine!!“  (Mama, alleine!) 
 
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Viele, viele Beanies, Würmchen und Knisterhäuschen zugeschnitten.
 
 
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Zahlenpuzzle mit Fräulein bunt gelöst und dabei irgendwie eine kleine Vorschul-Preview bekommen. Mein Gott, mein großes Kind wird bald 5!
 
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Fräulein bunts Auftrag befolgt und zwei „wunderschöne Zöpfe“ geflochten. Check!
 
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Einen großen Latte für Mama und einen Babycino für Fräulein bunt gemacht.
 
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Stöckchen aufgehoben und Mini bunt wieder in die Hand gegeben. Und nochmal, und nochmal …
lustiges Spiel.
 
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Lego aufgeräumt, Lego aufgeräumt, Lego aufgeräumt.
 

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

*Nach einer Idee von Frau Liebe.
 

diy-turnbeutel oder bye bye baby years

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spontan fallen mir zwei Wörter ein, die den September bei Familie bunt perfekt beschreiben: aufregend und spannend. Frau bunt stürzt sich nach der Babypause wieder in die Arbeitswelt und Mini bunt mischt ab nächster Woche die Krabbelstube auf. Das ist schon irgendwie einschneidend, finde ich. Mein kleines Baby ist gar kein Baby mehr. Ganz heimlich und irgendwie im Vorbeigehen ist aus dieser entzückenden Winzigkeit, diesem zerbrechlichen Baby ein sehr kleines, sehr lautes, lustiges Mädchen geworden. K L E I N K I N D. Was für ein komisches Wort. Als wären nicht alle Kinder klein. Komisch auch, dass Mini bunt – dieser noch-nicht-mal-Laufmeter – jetzt in die selbe Kategorie wie Fräulein bunt – das schon immer sehr groß war und mit 4 Jahren 116 cm misst – einzieht. Wir haben jetzt also zwei Kleinkinder zuhause. Eines davon ist ab nächster Woche sogar Krabbelstubenkind.

Im turbulenten und leider viel zu schnellen Alltag mit zwei Kindern, gehen solche Ereignisse ja fast schon unter. Fast. Denn auch wenn ich nicht die Obergefühlsduselin bin, ich habe mir fest vorgenommen, mir zumindest ein paar Minuten, hier und jetzt, das vergangene Jahr in Erinnerung zu rufen. Die aufregende erste Zeit zu viert, die vielen Entwicklungsschritte bis zum ersten Geburtstag. Und jetzt mit 15 Monaten ist es also soweit. Unser Mama-Mädel wird sich langsam eingewöhnen in ihr neues Umfeld – oder wird sie ganz schnell Krabbelstubenfan? So wie ihre große Schwester damals, die mir am zweiten Eingewöhnungstag schon nach einer halben Stunde zugewunken hat als wollte sie sagen „Mama, du kannst jetzt gehen!“ und dann fröhlich glucksend in die Puppenecke abgezogen ist? Wir werden es sehen.

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So ein besonderer Meilenstein verlangt natürlich nach einem kleinen Einstandsgeschenk. Fräulein bunt bekam ja damals ihre erste Tasche. Mini bunt bekommt einen Turnbeutelrucksack. Muss schon ein bisschen besonders sein, finde ich, darum habe ich mich ja auch ungemein bemüht. Vom Motiv bis zur Kordel (selbstgemixt, äh, -gedreht) ist der Beutel komplett handgemacht. Ehrensache, versteht sich.

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Fräulein bunt ist jedenfalls schon ganz aufgeregt und freut sich wie verrückt darauf, dass endlich ihre kleine Schwester in den selben Kindergarten kommt. Sie meint, dass sie ihre kleine Schwester ja dann beschützen muss und ihr alles zeigen kann. Very big sisterly.

7 sachen sonntag

hallo und hereinspaziert! Was für ein schöner Sonntag das heute war. Bei uns jedenfalls – ich hoffe, auch bei euch. Heute wiedermal meine sieben Sachen, für die ich an diesem Sonntag meine Hände gebraucht habe.*

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Frühstück gemacht. Lecker Ribiselmarmelade aufs frisch aufgebackene Semmerl. Da freut sich Frau bunt.
 
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Den Frühstückstisch freigeräumt für unsere kleine Künstlerin und dann dieses Familienporträt bewundert. Ja, Fräulein bunt meint, wir sind alle Schafe. Logisch, oder? Ratet mal, welches Schaf ich bin?
 
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Zum Haus am See gefahren und umgehend die Sandspielsachen ausgepackt (eine drängende Kinderstimme verlangte nach Utensilien für eine „große, große Sandburg“ :-))
 
 
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Zwei kleine bunts ordentlich eingecremt und dann mit Mini bunt die imaginären Fische im Ausee gefangen. Was soll ich sagen, wir hatten kein besonderes Anglerglück. Und das trotz „hochprofessioneller“ Ausrüstung, wie man sieht.
 
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Mittagessen gekocht. Wenn wir im Haus am See sind, geht das meistens ganz schnell – die Küche ist klein und je länger gekocht wird, desto heißer wird’s da drinnen. Heute also Würstchen. Leckerschmecker.
 
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Wieder zu Hause gleich mal die Waschmaschine angeschmissen, etwas aufgeräumt und die Küche gewischt (unglaublich, wie schnell zwei kleine bunts die Wohnung verwüsten können. tsss!).
 
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Milchfläschchen gemacht und Mini bunt ins Bett gebracht. Müde waren sie heute beide. Und wie!
 

Und, was habt ihr heut so gemacht? Ich wünsche euch jedenfalls jetzt noch einen schönen Restabend und Herrn bunt und mir einen guten Appetit. Denn unser Abendessen wird heute mal geliefert. Und dazu gibt’s ein Glas Wein. Sehr fein!

*Nach einer Idee von Frau Liebe.

Inspirations . made by joel

was man als Mama unbedingt braucht, wenn mal Regen oder die nächste Grippe angesagt ist? P-R-O-G-R-A-M-M. Und zwar reichlich. Mir geht’s zumindest so mit meinen Mädels (vor allem Fräulein bunt), für die Geduld noch ein kompliziertes Konzept ist und so ein Tag zu Hause unerträglich lang werden kann.

In der Rubrik „schau mal“ werde ich ab jetzt immer wieder mal meine Fundstücke an DIY, kids crafts und anderen Website-Funden für’s Mama-Animationsprogramm-Zuhause mit euch teilen.

joel

Heute starten wir mal mit einer meiner Lieblingsseiten, der Website mit blog von Joel Henriques. Auf made by joel  zeigt der kreative Papa, Künstler und Designer was er so auf Lager hat. Und das ist einiges! Bastelideen von 0-6+ Jahre, tolle Malvorlagen und ganz ganz tolle Papierspielsachen zum selber Ausdrucken. Als „at home dad“, wie er sich selbst nennt, verbringt Joel viel Zeit mit seinen 3-jährigen Zwillingen. Er malt, zeichnet, werkelt, näht (!) und teilt seine Projekte netterweise mit der Welt. Familie bunt jedenfalls ist schon Stammgast auf made by joel – allein schon wegen der wunderschönen Ausmalbilder!

Schau mal …

7 sachen sonntag

da heute wieder Sonntag ist, zeige ich euch meine sieben Sachen* (für die ich heute meine Hände gebraucht habe).

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Frühstück gemacht. Weil heute Sonntag ist, gab’s lecker Brioche und Kakao. Brioche gibt’s bei uns nur am Wochenende.
 
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Tee gekocht. Wir trinken im Sommer am liebsten den Kindertraum von Madame Wu – ganz pur aber dafür kalt mit Fisch- und Sternen-Eiswürfeln! 
 
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Bausteine hergeräumt. Beschäftigungsprogramm während Mama …
 
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… die Badesachen packt. Auf ins Schwimmbad!
 
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Wieder daheim angekommen gab’s für Mini bunt Siesta, für Fräulein bunt ein Eis und für Herrn und Frau bunt leckeren Eiskaffee.
 
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Fünf (!) Lebensmittelmottenfallen aufgestellt. Arrrrgggg!
 
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Kaffee- und Teeschublade nachgefüllt.
 

Nachmittags haben wir Herrn bunt bei einer Grillparty abgeliefert – wir Mädels durften uns im kleinen Schrebergärtchen unserer Freunde entspannen. Sehr fein war das! Was habt ihr heute so gemacht?

Wünsche euch allen einen schönen Sonntag Abend und einen wunderbaren Start in die neue Woche!

 
*Nach einer Idee von Frau Liebe.
 
 

very important blogger

ein vib? Ich? Welch Ehre! Ich hab mich ja total gefreut, dass die liebe Sarah von Wohnklamotte stilles bunt in ihre Hall of Fame der very important blogger aufgenommen hat. Bin höchst geehrt und total geschmeichelt ob der lieben Worte über mein kleines blögchen.

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Schaut doch mal rüber zu Wohnklamotte – da gibt es viele wunderbare blogs zu entdecken und auch sonst hat die Seite vieles an DIYs zu bieten.

 

7 sachen sonntag

nach einer Idee von Frau Liebe. Immer wieder Sonntags, zeige ich euch ab jetzt sieben Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht hab. Also los. Meine sieben Sachen heute:

 
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Die letzten Punkte für die Kinderzimmerwand ausgeschnitten und aufgeklebt.
 
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Versucht, etwas gegen Mini bunts Zahnungsbeschwerden zu unternehmen.
 
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Ein wunderschönes Bild von Fräulein bunt bewundert und an den Kühlschrank gehängt.
 
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Melone für die zwei Madamchen geschnitten und mitgenascht.
 
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Endlich mal wieder am Kinderzimmerteppich weitergehäkelt.
 
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Mittagessen für Mini bunt gekocht. Couscous-Gemüseeintopf, wie lecker!
 
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Viele, viele Sonnensegel zugeschnitten und zum Weiterverarbeiten am Nähtisch abgelegt.
 

Übrigens war ich dann heute noch kurz allein mit Mini bunt im Schwimmbad – Herr bunt musste arbeiten und das große Kind hatte heute so gar keine Zeit für mich. Musste dringend mit Opa um die Häuser ziehen! Sprich – Enten füttern, auf dem Spielplatz toben, möglichst unauffällig möglichst viel Inhalt der Sandkiste in allen Ritzen verstauen und mit nach Hause bringen ;-).

Und, was habt ihr heute so gemacht?

ordnung muss sein. manchmal.

heute mall nix selbstgemachtes. Heute muss ich mich mal ein klein wenig über durchgestylte Wohnidylle und die chaotische Realität auslassen. Und gleich mal vorab: Ich bin bekennende Fremdblog-Leserin, Pinterest-Addict und Instagram-Dauergast. Mitzuverfolgen, wie andere Familien wohnen und leben, finde ich zutiefst interessant und mit einer Tasse Kaffe am Nachmittag zudem recht entspannend. Vieles ist schön. Manches zu schön, um wahr zu sein. Ich finde ja immer, dass die oberaufgeräumten superordentlichen Wohnungen der blog-Mamis oder in diversen Magazinen pure Utopie sind. Was heißt da „ich finde“? Ich weiß, dass es so ist, bzw. dass die Realität wesentlich unaufgeräumter und chaotischer aussieht. Mit Kindern jedenfalls. Geht gar nicht anders. Kinder brauchen ja auch Chaos, um ihre Kreativität entfalten zu können. Manchmal jedenfalls. Immer eher nicht.

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So wie neulich. Nach gefühlten 1.000 erst freundlichen, dann immer ernsteren Aufforderungen an alle kleinen bunts das große bunt, ENDLICH die Papierschnipsel-Puzzleteile-Sammelkarten-Unokarten-Orgie unterm Tisch zu beseitigen, ging nix mehr mit nett. Wenn nämlich immer Chaos ist, schaltet Mama in den extrem genervten Aufräummodus. Sieht so aus: Frau bunt rennt hektisch durch die Wohnung und sammelt unter Protest alles auf, was eben noch dringend gebraucht wurde, jetzt aber ganz lässig den Fußboden ziert. Ü-B-E-R-A-L-L. Alle 5 Outfits (bis 10 Uhr haben wir fast nie unter 2 Kostümwechsel) des großen Fräuleins zum Beispiel. Aaarrrrr!

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So sieht also unsere unstylische Realität aus. Bevor diese Fotos entstanden sind, hat sich Fräulein bunt übrigens schon braverweise zu ein paar kleineren Aufräumarbeiten durchgerungen. Davor sah es bei uns deutlich chaotischer aus. Mittlerweile glaube ich ja, das Geheimnis der gestylten blog-Mami-Wohnungen gelüftet zu haben. Die fotografieren immer nur eine Ecke, die aufgeräumt ist. Ich geb’s ja zu – muss ich auch öfters so machen. Aber immer? Immer leergeräumte strahlend weiße Wohnzimmer und vor allem Kinderzimmer sind pure Utopie und versetzen die Normalo-Mama nur in unnötigen Vergleichsstress. Darum mein Apell an euch Chaos-Mütter da draußen: Kein Stress. Lasst das Spielzeug liegen und macht lieber Pause, wenn die kleinen Hasen sich mal allein beschäftigen oder gar schlafen. Und an alle Oberstylo-Moms: Ach bitte zeigt uns doch auch mal eure Chaos-Ecken. Ihr dürft sie nachher auch gleich wieder aufräumen! Denn mir gefällt ja eure strahlend weiße Wohnidylle. Ganz ehrlich. Eine Dosis uninszinierte Realität dann und wann wäre aber auch ziemlich ok.

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Denn auch ich bin ja der Meinung: Ordung muss sein. Chaos darf aber auch. Manchmal jedenfalls.

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warum heute freutag ist

heute ist ein echter Freutag, weil ich endlich wieder ran darf. An die Tasten, mein ich jetzt. Endlich darf ich wieder bloggen. Bei uns gab’s nämlich letzte Woche blogtechnisch den absoluten Supergau: Das Ladegerät meines treuen Macbooks hat sich verabschiedet. Kaputt. Nix mehr. Kein Saft. Na, super! Und nachdem mein Computer der einzige in unserem Haushalt ist, der vom W-Lan akzeptiert wird (der alte Dell von Herrn bunt dient mittlerweile als reines Komponiergerät), ist das ja relativ ungünstig. Kurzfristig überkam mich der Gedanke, vom Smartphone aus zu bloggen. Schlechte Idee.

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Na, jedenfalls hat uns heute die nette Postbotin unser neues Ladegerät vorbeigebracht und stilles bunt ist wieder online. Kalter Entzug ist irgendwie extrem uncool, muss ich sagen.

Also Freitag, Freutag. Warum noch? Darum noch:

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  • Chai Latte + die neue Nido zum Frühstück.
  • Mini bunt tanzt wie wild und „singt“ mit, wenn Frau bunt ihre Arien übt (für ein Foto war ich wieder mal zu langsam, dafür gibt’s ein Händchenhaltefoto)
  • Den schnellsten Kirschkuchen der Welt gebacken und der schmeckt auch noch ziemlich lecker.
  • Mini bunt hält fast 3 (!) Stunden Mittagsschlaf.
  • Midi bunt kommt vom Kindergarten heim und erklärt uns, wie sehr sie ihre kleine Schwester vermisst hat.
  • Herrn bunts Kalender zeigt zur Abwechslung mal für’s Wochenende sehr wenig Dienst an.
  • Frau bunt hatte heute eine ganz besonders gute Gesangsstunde und …
  • … war dann noch shoppen. Punktebluse! Wie toll!
  • Der gehäkelte Teppich fürs Kinderzimmer wird langsam größer und sieht jetzt schon recht passabel aus.

So. Jetzt schicke ich meine Freitagsfreuden noch rüber zu Freutag und feiere dann meine wiedergewonnenes Onlinesein mit einem Gläschen Wein. Offline und ganz in Ruhe. Sehr fein. Schönen Freitag noch!

my new best friend

heute mal eine (krankheitsbedingt grrrrrr!) kleine wortkarge Bilderstrecke vom neuen besten Freund unsers jüngsten Familienmitglieds. Name: in progress (irgendwas mit Hase bietet sich an). Herstellungszeit: unlängst, wie üblich irgendwann zwischen 20.00 und 1.00 Uhr. Und bitte:

kuschelhase

Kuschelig, knautschig und hasig ist der neue Freund. So. Und nach diesem Kurzpost geh ich jetzt wieder Teetrinken, meiner kleinen Hasenbesitzerin die Nase zum 1.000sten Mal putzen und mich in Selbstmitleid baden. Bäh! Krank sein ist blöd. Darum zum Abschluss ein kleiner Brainstorm zum gestrigen Tagesthema „Krank mit Kind“.

Müde. Kann nicht atmen. Letzte Nacht – so kurz. Zu kurz. Aufstehen? Was jetzt schon? Wie soll das denn gehn? Muss. Hallo Gliederschmerzen. Dachte schon, ihr kommt gar nicht mehr vorbei. Jausenbox fürs Kindergartenkind packen. Dabei möglichst begeistert grausligen Tee runterwürgen. Kind 1 im Kindergarten. He, Kind 2! Vormittagsschlaf – na, wie wärs? Nein? Na gut. Essen? Lecker Breichen von Klaus Hipp? Nein? Na gut. Kind 1 vom Kindergarten abholen. Müde. Krieg noch immer keine Luft. Fieber! Wo bist du nur, wenn ich dich brauche. Komm schon, ein kleiner Gastauftritt. Dann können wir der Jammerei eine Daseinsberechtigung geben. Nein? Na gut. Dann eben Nachmittagsprogramm für die Große. Rausgehn? Ja, klar. Bei DEM schönen Wetter! Schlepp, schlepp. Spielplatz. So a Gaudi! Tob, tob. Irgendwann ist der Tag auch vorbei. Dann kommt die Nacht. Mama an alle: Heute wird mal geschlafen! Gute Nacht.

frohes fest

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müde bin ich und dabei ist es noch nicht mal vorbei das frohe Fest. Ich liebe Weihnachten – ganz ehrlich. Besonders heuer mit 2 Kindern ist das alles einfach noch schöner. Blöd nur, dass mir ausgerechnet jetzt von Schnupfen über Husten bis Kopfweh eine lästige Erkältung die Stimmung verderben will. Na, das lässt sich Frau bunt aber nicht gefallen. Heute wurde trotzdem gewerkelt, vorbereitet und beschert, was das Zeug hält! Und schön war’s. Wirklich schön. Klingt nach Klischee und Extremkitsch aber es stimmt: Die strahlenden Kinderaugen vorm Christbaum gibt es wirklich und selbst hartgesottene Cool-Eltern können sich nicht gegen das Lächeln wehren, dass sich bei diesem Anblick ganz heimlich ins eigene Gesicht schleicht.

Was für ein Eingeständnis. Herr und Frau bunt sind ja sonst nicht so die Gefühlsduseligen, aber heute an Weihnachten darf’s schon ein bisserl mehr sein von allem. Eben auch von Schmusipo-Stimmung. Gehört einfach dazu, oder?

In diesem Sinne wünsche ich euch allen – mit oder ohne Kindern – noch einen schönen Weihnachtsabend und eine gefühlsduselige Feiertagszeit!

stilles bunt hört im oktober …

… die neue von Quin Tête-à-Tête. „Frisch gestrichen“ heißt das gute Stück und ich muss schon sagen: Die hinterlässt echt Eindruck. Klassische Instrumente – ziemlich interessante Tracks. Die 5 spielen nämlich nicht nur Mozart & Co. Filmmusik, Pop-Nummern und Songs werden in der klassischen Streichquintettbesetzung + drums, vocals und andere gadgets abgeliefert. Respekt! Tolle Nummern von unglaublich talentierten und vielseitigen Musikern. Ja, ok! Ich geb’s ja zu. Einer dieser Supertypen ist MEIN Supertyp. Aber Subjektivität hin oder her. Die Cd ist wirklich gelungen. Hört einfach mal rein:

Quin Tête-à-Tête, Frisch gestrichen

frisch gestrichen

 Hier geht’s zu iTunes mit Hörproben …

www.quintett.net

facebook/quintetatete

Die CD könnt ihr übrigens auch auf  iTunes oder amazon.de downloaden!

 

sonntag, sonne, schön.

Sonntag

schön war’s heute. Zumindest bei uns hier in Linz. Wir 3 1/2 hatten aber auch echt einen wunderbaren Familiensonntag. So mit lange ausschlafen und so. Gemütlich Kaffeeschlürfen. Den Vormittag gaaaanz langsam mal daherkommen lassen. Und dann? Essen wäre gut. Selber kochen eher nicht so. Deshalb die spontane Idee, die Donauwirtinnen mal auszuprobieren. Und was soll ich euch sagen? Es war eine feine Idee. Spaziergänchen zu den Wirtinnen und dann äußerst leckeres Essen im gemütlichen Ambiente mit Retro-Charme. Geschmaust haben wir:

Rollgerstelsuppe mit Wurzelgemüse. Mjam!

Im Ganzen gebratener Weißfisch mit Petersilkartoffeln

Lecker Salat

Bärlauchrisotto mit Schmorgemüse (sehr lecker!)

Und ein kleiner Flammkuchen mit Räucherfisch und Vogerlsalat für unseren Mini-Gourmet.

Danach gab’s noch Brownies für die 2 Damen des Hauses, Kaffee und Schokotarte für den Herren.

Schön war auch der Spaziergang durch Alturfahr, am Donauufer die Sonne genießen und Steine in die Donau werfen (typisch 3-Jährige eben). Abends waren wir so richtig schön müde und achtung: positiver Nebeneffekt: Unser Kind ist ratzifatzi eingeschlafen (wollte eigentlich beim Nachhausekommen schon freiwillig ins Bett!).

Ich liebe langsame Tage. Heute war so einer. Sehr fein!

stilles bunt hört im April

eigentlich nicht nur im April sondern immer wieder sehr gerne hört stilles bunt Florence + the Machine. Momentan gerade besonders häufig das Live Album „MTV Unplugged“ zum Anhören oder auch Ansehen auf DVD. Beides schön. Toller Nähsoundtrack übrigens. Macht sich auch beim Autofahren gut und gibt sich deshalb ebenso auf meinem iPod die Ehre.

Florence + the Machine MTV Unplugged (Live)

FlorenceMTVUnplugged600Gb

  1.  01 Only If For A Night
  2.  02 Drumming Song
  3.  03 Cosmic Love
  4.  04 Breaking Down
  5.  05 Never Let Me Go
  6.  06 Try A Little Tenderness
  7.  07 No Light, No Light
  8.  08 Jackson
  9.  09 What The Water Gave Me
  10.  10 Dog Days Are Over
  11.  11 Shake It Out


 

florenceandthemachine.net

mein neues lieblingsfamilienmitglied …

… heißt kitchen aid artisan. Ist baiser-farben und kann eigentlich so ziemlich alles! Ach ja, hübsch ist das schmucke Ding auch noch. Was will man mehr?

Foto: kitchen aid
 

Nein, nein, ich bin keine Werbeträgerin für kitchen aid. Aber trotzdem ein Riesenfan. Ich glaube, unser neues Familienmitglied wird wirklich ein Koch- und Backleben lang bei uns bleiben. Das steht schon mal fest! Ich stehe dazu: Ich bin eine Frau, die gerne kocht und backt und sich wie verrückt über so ein tolles Küchenhelferlein freut. Demnächst werd ich mich wohl mal an eine richtig tolle Torte wagen.

Danke nochmal, liebe Tante G. für dieses unglaublich tolle Superspitzengeschenk!

P.S.: Seit wir die kitchen aid haben, gibt’s bei uns nur noch selbst gebackenes Brot. Ich kann euch sagen, das ist es wirklich wert. Sogar unsere kleine Brotverweigerin steht seit neuestem total auf Brot. Ist wohl ein kleiner Gourmet …