weekend baking // baked mini donuts

baked mini donuts

Donuts gehen eigentlich immer oder? Gebacken statt frittiert? Umso besser! Wir haben neulich die Miniversion getestet und ich sag euch, die sind richtig lecker, total einfach gemacht und naja, auch ziemlich schnell wieder weg. Wenn ihr die Minidonuts nachbacken wollt, kann ich euch nur diese Mini Donutform ans Herz legen. Jetzt aber schnell ans Rezept!

Baked Minidonuts

240 g Mehl

170 g Zucker

Mark einer Vanilleschote

2 Tl Backpulver

1 Tl Zimt (optional)

Etwas Muskat gerieben

1/2 Tl Salz

ca. 170-200 ml Milch

2 Eier

2 El geschmolzene Butter

 

Glasur

200 g Staubzucker

2 El Milch

Alternativ: Zimtzucker, Kokosraspeln, Streusel, Minimarshmallows o.ä.

  1. Mehl mit Backpulver, Vanillemark, Muskat, Salz und Zimt mischen.
  2. Eier mit Zucker verrühren und die geschmolzene, etwas abgekühlte Butter unterrühren.
  3. Jetzt die trockenen Zutaten mit der Eiermischung verrühren und nach und nach die Milch zugeben bis ein homogener, zäher Teig entsteht. Der Teig soll so fest sein, dass man ihn gut durch einen Spritzsack drüvken kann.
  4. Jetzt könnt ihr den Teig in einen Spritzbeutel einfüllen oder – so mache ich es immer –  in einen Gefrierbeutel, bei dem ihr die Spitze abschneidet. Dazu den Beutel einfach in ein hohes Glas stellen.
  5. Die Donutform mit Butter auspinseln und den Teig 2/3 hoch mit dem Spritzbeutel einfüllen. Dazu spritzt ihr einfach je einen „Kringel“ pro Mulde.
  6. Die Form kommt bei 175 Grad O-U-Hitze in den vorgeheitzten Backofen. Nach ca.10-12 Minuten sind die Minidonuts fertig. Die Dauer müsst ihr etwas austesten. Kleiner Tipp: Wenn man auf die Donuts drückt, sollten sie zurückfedern, dann sind sie fertig.
  7. Die fertigen Donuts so heiß wie möglich entweder im Zimtzucker wenden oder mit der Zuckerglasur bestreichen und nach Lust und Laune dekorieren.

Ihr könnt natürlich auch die Zuckerglasur mit Lebensmittelfarbe färben, statt Zuckerglasur Schokoglasur draufgeben, Staubzucker drüberstreuen – eurer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Eines ist ganz klar: Abgesehen vom Teig naschen ist das Dekorieren bei meinen kleinen Küchenhelferinnen eindeutig das Highlight. Also nix wie ran an die Donuts!

Die Mini-Donutbäckerinnen und ich wünschen euch ein schönes langes Wochenende.

 

 

DIY Ostergirlande

Frühling draußen, Osterwerkstatt drinnen. Bei dem schönen Wetter, das wir die letzten Tage genießen durften, war allerdings wenig Zeit für viel Ostervorbereitung. Wenn ihr wie wir das Wochenende im Garten, im Park oder anderswo in der Natur verbracht habt, dann hab ich heute was für euch. Eine ganz fixe Ostergirlande aus Papier. Und das beste? Eure Kids können ihre Kreativität maltechnisch so richtig ausleben.

Und so geht’s:

  1. Viele viele Bögen Papier werden einfach doppelseitig mit Wasserfarben, Pinselstiften, Farbstiften, Wachsmalern oder Fingerfarben bekritzelt, bemalt oder auch bestempelt werden. Da können sogar die Kleinsten schon mitmachen.
  2. Jetzt schneiden entweder Mama, Papa oder auch größere Kinder 6 x Eiformen aus dem bemalten Papier aus.
  3. Die 6 Papiereier werden nun exakt übereinander gelegt und mittig mit der Nähmaschine zusammengenäht. Einfach nach und nach weitere Eierstapel zusammennähen und dazwischen etwas Faden Abstand lassen.
  4. Wenn die Girlande lang genug ist, seid ihr schon fertig. Nun nur noch die einzelnen Blätter auseinanderklappen, damit ein 3D-Ei entsteht.

Natürlich könnt ihr so auch einzelne Anhänger für den Osterstrauch bastelt. Wer keine Nähmaschine hat, kann die einzelnen Eier auch mit einem dünnen mittig platzierten Klebestrich zusammenkleben.

Noch mehr Osterinspiration findet ihr auch auf meinem Pinterest Board „Easter“.

Seid ihr auch schon mitten in den Ostervorbereitungen angelangt? Wie dekoriert ihr euer Zuhause?

[:de]Low Carb Blondies mit Zimtzucker[:]

[:de]

Backen ist ja bekanntlich eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Neues ausprobieren und ein wenig rumexperimentieren sowieso. Meine neueste Entdeckung: Kokosmehl. Was soll ich sagen? Ich bin ein klein wenig süchtig. Das Zeug hats echt in sich. Superfood, super lecker und leider auch super teuer. Dafür aber super ergiebig. Denn die erste Regel beim Umgang mit Kokosmehl hab ich schon mal gelernt: weniger ist mehr. Das leckere und sehr kohlehydratarme Mehl kann nämlich nicht 1:1 mit Getreidemehlen ausgetauscht werden. Man braucht tendenziell etwas weniger Mehl und dafür etwas mehr Flüssigkeit. Nach ein paar kleineren Experimenten (meine Brownies konntet ihr ja schon auf instagram anschmachten, hehe!), habe ich mich gestern an meine Zimt-Zucker Blondies gewagt. Normalerweise mit Weizenmehl und Butter – dieses Mal mit Kokosmehl und Kokosöl.  Bei Blondies kann ich ja nie nein sagen. Vor allem bei dieser Variante mit der knackigen Zimt-Zucker-Kruste oben drauf. Eine eeetwas leichtere Variante kann da nicht schaden oder? Auf geht’s! Wer keine Measuring Cups besitzt und einen Cup-Umrechner braucht, hier *klick* findet ihr eine gute Tabelle.

Low Carb Blondies

with cinamon sugar (paleo friendly)

  • 3 Eier verschlagen
  • 1/2 Cup geschmolzenes Kokosöl
  • 1 Cup brauner Zucker
  • 1 Cup Kokosmehl
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Vanillemark nach Geschmack
  • Etwa 4-5 Tl Kristallzucker oder brauner Zucker gemischt mit 1/2 Tl Zimt
  1. Den Backofen auf 165 Grad O-U-Hitze vorheitzen und eine kleine Brownieform mit Backpapier auslegen.
  2. Das geschmolzene Kokosöl mit dem braunen Zucker in einer Schüssel gut verrühren. Dazu braucht man nicht mal einen Mixer – geht ganz fix von der Hand. Ich verwende hier gern einen Holzkochlöffel.
  3. Die verschlagenen Eier vorsichtig unterrühren. Die Zucker-Öl-Mischung darf nicht heiß sein, da sonst die Eier stocken.
  4. Vanillemark, Mehl und Salz untermischen und zu einem Teig verrühren.
  5. Die Masse auf der Brownieform verteilen, die Zimtzucker-Mischung oben drauf großzügig verteilen und ca. 25-30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Wer es weich mag, hält sich an diese Zeitangabe, sonst ein bisschen länger im Ofen lassen.
  6. Die Blondies unbedingt komplett auskühlen lassen und dann erst in Stücke schneiden!

Was sind eure Erfahrungen mit Kokosmehl? Wenn ihr Tipps oder Rezepte habt – immer nur her damit und in den Kommentaren mit allen Kokosfans teilen!

Damit wünsche ich euch einen schönen Wochenstart und viel Spaß beim Nachbacken!

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Lecker und gesund // vegan raw bites

IMG_7478Schon mal was von raw bites gehört? Auch energy balls, energy bites genannt. Seit geraumer Zeit sind die kleinen Happen bei uns extrem gefragt. Die Mädels lieben sie und auch Herr bunt kann da nicht nein sagen. Das beste daran: Die süßen Kleinigkeiten sind auch noch gesund! Also jedenfalls kommen die raw bites ganz ohne extra Zucker aus und das ist doch schon mal ziemlich spitze. Ach und einfach gemacht sind sie auch noch. Genau mein Ding. Übrigens habe ich beschlossen, dass die leckeren Bissen auch perfekt als eine Art Praline durchgehen. Also eine Sorte „Kekse“ steht schon mal auf der Weihnachtsbäckereiliste für dieses Jahr.


 

RAW BITES // MIT KOKOS TOPPING

  • 1 Tasse Mandeln
  • 1 -1 1/2 Tassen Datteln entsteint
  • 1-3 TL Backkakao
  • Wasser
  • Kokosflocken

  1. Zuerst die Datteln ca. 10 Minuten in heißem Wasser einweichen.
  2. In der Zwischenzeit die Mandeln klein reiben bzw. mit der Küchenmaschine zerhacken.
  3. Die Datteln abgießen und mit der Küchenmaschine oder dem Food Processor klein hacken. Falls nötig etwas Wasser zugeben.
  4. Die geriebenen Mandeln und den Kakao dazugeben. Wir geben auch gern etwas Kokos in die Masse, das müsst ihr aber nicht. Eure Masse sollte eine Keksteigartige Konsistenz haben.
  5. Jetzt mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen rollen oder Ministangen formen. Diese in Kokosflocken wälzen und die fertigen raw bites gut durchkühlen. Fertig!

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Wir haben die raw bites auchschon mal in Kakao gewälzt, auch saulecker. Cashews machen sich ebenfalls extrem gut drin!

Ich muss dann auch jetzt weg. Muss dringend die Leckereien aus dem Kühlschrank holen. Hehe. Auf unserer „to try“-Liste stehen übrigens auch noch carrot cake bites. Habt ihr auch schon mal raw bites probiert? Was ist denn eure Lieblingskombi?

hallo herbst . DIY Stickbilder

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Huhu! Ist da jemand? Oder anders gefragt – ist da eigentlich noch jemand? Da draußen vor meiner Blogtüre? Ich dachte mir, ich frag mal, ob ihr noch Lust habt, hier vorbeizuschauen, nachdem hier ziemlich lange Sommerpause herrschte. Die war übrigens nötig. Sehr sogar. Warum? Naja einfach zum Batterrienaufladen, Durchatmen und so. Ach und dann war da noch das Leben so im Allgemeinen. Das Offlineleben. Das analoge. Ein Riesenumzug, der uns wahnsinnig viel Kraft und Energie und unsere Sommerpause gekostet hat. Und ein völlig neuer Lebensabschnitt. Fräulein bunt ist jetzt Schulkind (waaaah!). Auf instagram haben ja viele von euch unsere Meilensteine mitverfolgt und bevor ihr fragt, jaaaa, ich weiß, neue Wohnung, Fotos, Vorher-Nachher und so. Kommt alles, kommt alles. Frau bunt ist nun mal Perfektionistin. Also bitte noch ein wenig Geduld, ich zeig euch unsere neue Hütte, versprochen! Ah und übrigens, habt ihr gemerkt, dass der Tag noch immer nicht mehr Stunden hat? Ich hatte das doch schon mehrfach angeregt. Komisch, das wird irgendwie nix mit dem 32 Stunden Tag, was? Naja, dann eben 24 Stunden weiterhin managen* so gut es geht.

In letzter Zeit merke ich, dass die gemeinsamen Stunden mit meinen Kindern etwas knapper werden. Schule, Hort, Job, Alltag eben. Der ist fies. Wissen wir. Umso wichtiger ist es für mich, diese kostbare Zeit miteinander so gut wie möglich zu nutzen. Hier meine bisherigen Erkenntnisse:

  1. Dazu gehören gemeinsame Aktivitäten ebenso, wie das Zuhören. Hör auf dein Kind.
  2. Wenn dein Schulkind sagt, es möchte allein im Zimmer spielen, lass es um Himmels Willen! Mach dir einen Kaffee und gib ihr die Zeit, die sie unter der Woche schlichtweg nicht hat.
  3. Plane nicht jede freie Sekunde durch. Das geht nicht gut.
  4. Nichtstun ist okay. Echt jetzt!
  5. Nimm dir Zeit für einzelne, ausgewählte gemeinsame Aktivitäten. Weniger ist wirklich oft mehr, wenn es um Freizeitprogramm geht.

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Für mich funktioniert es so ganz gut. Reduzierter, simplified, wie es so schön heißt. Entstresster. Umso lohnender sind die kleinen und großen gemeinsamen Aktivitäten. Wie zum Beispiel dieses kleine Herbst DIY, das ihr ganz easy mit den Minis umsetzen könnt. Bei uns ist die Natur derzeit ein großes Thema. Herbstblätter, der Wald, Tiere, die Jahreszeit im Allgemeinen. Meine beiden Mädels finden es spannend draußen auf Entdeckungstour zu gehen und ich versuche, die Natur so viel es geht, nach Hause zu holen. Heute war wieder so ein Draußen-Entdeckungstag. Blättersammeln und basteln = happy kids. Alles klar?

DIY Stickkarten im Herbstoutfit

Ihr braucht:

  • festes Papier bzw. Karton
  • Garn oder Wolle
  • Sticknadel
  • Bleistift
  • Schere

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So easy, dass ihr nicht mal eine Erklärung braucht, stimmts? Ach und bevor ich es vergesse, Sommerpause sei Dank sind in meiner Küche in letzter Zeit ziemlich viele Leckereien entstanden, die ich euch nicht vorenthalten will. Also demnächst gibt es hier auf dem blog auch wieder Rezepte zum Reinlegen. Oh yeah!

 

[Anm. ich verzichte an dieser Stelle sehr bewusst auf das Unwort „wuppen“. Wie schrecklich. Wer hat dieses Wort nur salonfähig gemacht?]

Oh yummy! // no bake oreo cheesecake + Rezept

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Dass ich ein Fan von schnellen und leckeren Kuchenrezepten bin, dürfte sich ja schon herumgesprochen haben. Eines unserer go-to-recipes wenn es mal ganz flott gehen soll, habt ihr ja vor ein paar Tagen auf Instagram gesehen und da so viele nach dem Rezept gefragt haben, gibt’s das heute mal ganz flott. Der „no bake oreo cheesecake“ ist eine echte Offenbarung, finde ich. Also ganz ehrlich – das Ding ist der Wahnsinn. Und kommt mir jetzt nicht mit „Oh Gott wie viele Kalorien hat DER denn?!“ Ich. Weiß. Es. Nicht. Will es nicht wissen. Ist mir schnurzpiepegal. Der ist nämlich einfach lecker und da ist es mir wurscht wie viel Fett da drin ist. Hehe! Rezept? Geht klar.

 

no bake oreo cheesecake

2 Packungen Oreo Kekse (ca. 40 Stück – oh jaaa!)

Philadelphia Doppelrahmfrischkäse (1 Pkg. reicht bei uns, wer extra viel Creme braucht, nimmt 2 Packungen. Muaahhahaha!)

250 ml Schlagsahne

1 Pkg. Sahnesteif

Staubzucker nach Geschmack

Flüssige Butter (die Menge richtet sich etwas nach der Menge der Kekse für den Boden)

  1. 6-8 Stück Oreo Kekse beiseite legen. Die braucht ihr später zur Deko. Für den Boden etwas Butter schmelzen. Inzwischen die Oreo Kekse krümelig zerkleinern. Das klappt super mit einer Küchenmaschine oder auch ganz einfach – die Kekse in eine Gefriertüte geben , Tüte zu und mit dem Nudelholz zu Krümeln zerkleinern.
  2. Ich nehme ganz gerne immer ein bis zwei Handvoll von den Krümeln raus, wenn alles noch nicht ganz klein gemacht ist. Die kommen dann später in die Creme.
  3. Jetzt gebt ihr die zerkleinerten Kekse in eine Schüssel und fügt die flüssige Butter hinzu. Verrühren und eventuell noch mehr flüssige Butter zugeben bis die Brösel leicht zusammenkleben. Das ganze soll kein Matsch werden sondern nur gut zusammenhalten. Jetzt eine Springform mit (zum Kreis geschnittenem) Backpapier auslegen. Kleiner Tipp: Das Backpapier hält besser in der Form, wenn ihr die Form vorher etwas mit Wasser besprenkelt. Den Keksboden in die Form kippen und gleichmäßig festdrücken. Das klappt ganz gut mit einem angefeuchteten Glasboden. Jetzt ab in den Kühlschrank oder kurz in den Tiefkühler, während wir uns um die Creme kümmern.
  4. Frischkäse mit dem Mixer glatt rühren. Staubzucker nach Geschmack zugeben. Wir mögen es nicht ganz so süß, denn es kommen ja auch noch die sehr süßen Oreos in die Creme, aber das kann jeder selbst entscheiden.
  5. Schlagsahne mit Sahnesteif fest schlagen und dann unter die Frischkäsemasse rühren. Jetzt noch die vorhin beiseite gelegten Oreo-Krümel unterheben.
  6. Den Kuchenboden aus dem Kühlschrank/Gefrierschrank holen und die Creme gleichmäßig darauf verteilen. Am besten 1 Stunde durchkühlen lassen. Wenn der Hunger unmenschlich groß ist, geht natürlich auch kürzer.

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Meine Erfahrung ist: Je länger der Kuchenboden kühlt und im Anschluss dann der gesamte Cheesecake, desto besser und kompakter ist das leckere Teil.

Variante: Ihr könnt natürlich auch als Variante oder für eine Party mit Freunden viele kleine flache Gläser mit Minicheesecakes füllen. Klappt auch super und kann als leckeres Dessert ausgelöffelt werden.

Das Oreo-Fanteam hier wünscht euch happy no baking und einen wunderschönen Wochenstart!

DIY Blitz-Knete mit 2 Zutaten

Nachdem wir hier die letzten Tage zur Bronchitiszentrale geworden sind, musste ganz schnell eine Medizin gegen Lagerkoller her. Pinterest sei Dank haben wir ganz schnell das perfekte Rezept gefunden, um eine kranke 2 1/2 Jährige bei Laune zu halten. Überhaupt bin ich ja großer Pinterest Fan, nicht nur für Bastelideen mit Kindern. Wenn euch auch mal die Ideen ausgehen, um eure Minis bei Laune zu halten, findet ihr ein paar Anregungen auf meinem Pinterest Board *klick*. Aber jetzt zum unglaublich einfachen und schnellen Knete-Rezept. Die Zutaten habt ihr zu Hause, wetten? 


Man nehme 2 Teile Speisestärke und 1 Teil Bodylotion. Beide Zutaten vermischen, kneten, fertig. Wir haben noch etwas Lebensmittelfarbe untergeknetet. Die Bodylotion darf übrigens gerne sehr günstig sein, nur solltet ihr darauf achten, dass euch der Duft gut zur Nase steht. Die Knete duftet schließlich nach Bodylotion.

  
Meine beiden Test-Kneterinnen waren sowohl vom Duft als auch von der Textur begeistert. Ach ja, und die Begeisterung hielt sogar verhältnismäßig lange an. Mission erfüllt, würde ich sagen.
Habt ein schönes Wochenende!

Last Minute Mini Stollen + Rezept

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Ja, wirklich. Weihnachten steht vor der Tür. Bin ich die Einzige, oder findet sonst noch jemand, dass das jedes Jahr schneller geht? Und jedes Jahr nehme ich mir vor, früher mit allen Besorgungen, Dekorationen und dem ganzen Feiertagskram (so gerne ich das alles mag) fertig zu sein. Tsss! Wiedermal nicht geschafft heuer. Alles eher auf den letzten Drücker hier. Nun gut. Man muss mit dem arbeiten, was man hat. In meinem Fall chronischer Zeitmangel und viel zu lange To Do – nein – Want To Do Listen. Da müssen schnelle Lösungen her, die gut funktionieren und trotzdem viel hermachen. Wie die Ministollen, die ich dieses Jahr für so ziemlich jeden gebacken habe. Sind unglaublich schnell gemacht und schmecken einfach genial. Seid ihr bereit für ein bisschen last minute Weihnachtsbäckerei? Perfekt. Los geht’s.

Mini Stollen

  • 275 g Magertopfen (quark)
  • 150 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 45 ml Rapsöl
  • 2  Eier
  • 475 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 85 g kalte Marzipanrohmasse
  • 100 g Schokolade gehackt
  • 3 TL Butter
  • Staubzucker
  1. Den Backofen auf 185°C vorheizen. Topfen, Zucker, Vanillezucker, Rapsöl und Eier mit dem Mixer verrühren.
  2. Mehl, Backpulver, Zimt und Mandeln in einer zweiten Schüssel vermengen. Nach und nach zu der Topfenmasse geben und mit den Knethaken eines Handmixers oder der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten.
  3.  Marzipan raspeln und zusammen mit der grob gehackten Schokolade unter den Teig kneten.
  4.  Aus dem Teig etwa 10 Kugeln formen, flach drücken und die Seiten wieder über einander schlagen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und 18-20 Minuten backen.
  5. Noch warm mit der zerlassenen Butter bepinseln, auskühlen lassen und dann mit Staubzucker bestreuen.

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Ich habe die Mini-Stollen gleich danach in kleine Zellophan-Säckchen verpackt und bis zum Verschenken kühl und dunkel aufbewahrt. Bis auf einen. Ok. Bis auf zwei. Die mussten nämlich sofort verkostet werden. Yummy!

Das Rezept stammt übrigens aus einem meiner Lieblings-Weihnachtsbücher „Advent Advent“ (Hölker Verlag).

Na dann, geh‘ ich mal nachsehen, ob noch Ministollen übrig sind. Die schmecken bestimmt morgen zum Frühstück auch sehr sensationell. Hehe! Wunderschönen Weihnachtsendspurt euch allen!

Mach mal Stimmung hier im Kinderzimmer!

DSC_0116Stimmung! Jawohl. Und zwar Weihnachtsstimmung. Die darf ruhig auch mal im Kinderzimmer einziehen, finde ich. Und darum bekommen die Mädchen heuer einen Minimini-Weihnachtsbaum mit selbst gebastelter Deko für ihr kleines Reich.

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Unsere DIY Salzteig Anhänger *klick* kommen natürlich aufs Bäumchen. Zusätzlich gebe ich – großzügig wie ich bin, hehe – auch ein paar unserer DIY Holzkugelanhänger ab. Die habe ich die leztzten Wochen immer wieder mal zwischendurch aufgefädelt und kommen  auf unseren richtigen Baum.
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DSC_0123Meine Eukalyptusliebe hat sich mittlerweile auch auf die Mädchen übertragen. Darum darf das hübsche Kraut natürlich auch im Kinderzimmer nicht fehlen. Ein paar Zapfen, ein bisschen Kiefer hier, ein paar Origami Tannen und Sterne da – macht gleich ein bisschen Weihnachtsstimmung und ist zudem wesentlich kinderfreundlicher als jede Christbaumkugel.
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DSC_0182Das Puppenhaus hat natürlich auch etwas Deko abbekommen. Eine hübsche kleine Holzkette, damit die Puppen es auch schön festlich haben. Haha! Der kleine Ast mit der Lichterkette über der Spielküche zaubert abends gemütliche Stimmung. Die Inspiration hierzu kam von der lieben Anna von A Pinch of Style. Kennt ihr noch nicht? Uuunbedingt mal rüberhüpfen!
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Noch ein paar Papierschneeflocken ausgeschnipselt und ans Fenster geklebt – fertig ist die Weihnachtsstimmung für’s Kinderzimmer. Alles ziemlich schnell gemacht und die Mädchen freuen sich wie kleine Schneeköniginnen.
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Wir wünschen euch eine wunderschöne, stimmungsvolle Weihnachtszeit!
Minichristbaum (Kunstpflanze): Depot
Holzkugeln und Lederschnur: Butinette, DIY
Kiefer und Eukalyptus: Vom Markt

DIY Apfelpost für Oma und Opa

Apfelpost 1.1Alle Großeltern direkt nebenan zu haben – das kennen wohl die wenigsten. Auch bei uns ist es nicht anders. Dabei haben wir noch das Glück, dass ein Großelternpaar in der selben Stadt wohnt, wie wir. Das andere Oma & Opa Gespann ist da schon ein gutes Stück weiter weg – dementsprechend seltener sieht man sich natürlich auch.

Wir haben uns da mal was überlegt und einen hübschen kleinen Herbstgruß für alle Omas & Opas gebastelt. Emma hatte die tolle Idee, ein selbst gebastelte Postkarte zu schicken. Nachdem sie unheimlich gerne bastelt und derzeit in jeder freien Minute mit großer Begeisterung das Schreiben trainiert, eine perfekte Gelegenheit, beides zu üben.

Apfelpost 2

Passend zum Herbst haben wir uns als Motiv einen Apfel ausgesucht und aus weißem, roten Papier und bunten Resten eine kleine „Apfelpost“ gebastelt. Eine Pop-Up-Karte um genauer zu sein. Öffnet man den Apfel, guckt ein kleiner frecher Wurm heraus, der wohl schon ein paar Kerne stibitzt hat!

Die Karte geht ganz flott und könnt ihr im Handumdrehen nachbasteln. Bei den Schneidearbeiten kann Mama etwas helfen und als Motiv eignet sich natürlich alles mögliche. Blätter, Kürbis, Kastanien u.v.m.

Los geht’s! Ihr braucht:

  • Zwei Blatt Papier in verschiedenen Farben
  • Schere
  • Klebstoff
  • Papierreste in anderen Farben für’s Pop-Up-Innenleben
  • Buntstifte

So wird’s gemacht:

Apfelpost 3

Apfelpost 4 Apfelpost 6 Apfelpost 7

Apfelpost 8

Apfelpost 9 Apfelpost 10 Apfelpost 11

  1. Legt beide Blätter übereinander und faltet sie mittig zur Karte.
  2. Zeichnet das gewünschte Motiv – bei uns der Apfel – auf das äußere Blatt auf und schneidet es so aus, dass noch genug Falz zum Auf- und Zuklappen bleibt.
  3. Achtung! Für diesen Schritt nur das (weiße) Innenblatt nehmen: Jetzt werden die Schnitte für’s Pop-Up-Teil gemacht. Für zwei Pop-Up-Teile müsst ihr vier gleich lange Schnitte an der Falzkante schneiden.
  4. Jetzt das Blatt öffnen und die geschnittenen „Streifen“ in die Gegenrichtung drücken. Karte wieder schließen und glattstreifen. Wenn ihr jetzt das Blatt öffnet, sollten die Pop-Up-Teile schon „aufpoppen“.
  5. Die (weiße) Innenkarte wird jetzt auf die (rote) Außenkarte geklebt. Nun können eure kleinen Postboten noch entscheiden, was aus der Karte rauspoppen soll. Emma wollte Apfelkerne aufkleben und einen kleinen gelben Wurm rausgucken lassen. Also beides ausschneiden und auf die Pop-Up-Streifen aufkleben. Fertig!

Apfelpost 14

Noch ein toller Nebeneffekt dieses kleinen Herbstprojektes ist, dass sich Emma riesig gefreut hat, ihre Apfelkarten an alle Omas und Opas persönlich zur Post zu bringen (wir haben die Apfelpost noch in ein Kuvert gelegt, damit sie heil ankommt). Alles sehr aufregend, versteht sich.

Habt ihr auch tolle Bastelanregungen für die Herbstzeit? Alles außer Kastanienmännchenbasteln ist herzlich willkommen. 😉 Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbasteln! Vielleicht mögt ihr eure Ergebnisse ja hier  oder auf Instagram teilen? Bin schon ganz gespannt.

Pause. Durchatmen. Go. + DIY

einmachglas DIY 1

Mit dem Schreiben ist das so eine Sache. Man braucht ein kleines bisschen Gespür für Worte, Inspiration und natürlich Zeit. Zeit. Ohne Zeit keine Inspiration. Oder doch? Jein.

Schreibblockade. Pause. Und dann wieder neu durchstarten. Jetzt.

Kennt ihr das, wenn euer Tag nur 24 Stunden hat und ihr so vieles nicht macht, was ihr euch vorgenommen hattet? Ich auch. Mein Tag hat leider auch nur 24 Stunden. Blöd irgendwie, oder? Blogpause. Schreibblockade. Das passiert, wenn der Tag einfach zu kurz wird für die vielen Ideen im Kopf. Und dann ist es eben nicht die Inspiration, die fehlt, sondern einfach nur ein paar Stunden mehr am Tag. Dann, wenn die Kinder schlafen. Der Mann arbeiten ist und ich nach einem weiteren 40 Grad Tag auf die Couch sacke. Müde, ausgepowert und kraftlos. Ja, der Sommer hatte es in sich. Es war schön. Wunderschön. Heiß. Sehr heiß. Und anstrengend. Sehr anstrengend. Job, viele Projekte und vor allem meine Familie haben mich gefordert, gebraucht und eingenommen. So sehr, dass ich am Ende des Tages keine Kraft mehr hatte. Für nichts.

Und trotzdem war dieser Sommer einer der schönsten. So viele wunderbare, lustige Momente mit unserer kleinen Familie. Ich möchte sie gerne alle in ein Einmachglas stecken und für den Winter aufheben. Dann lass ich sie raus und tanze mit ihnen eine Runde. Klingt doch toll oder? Eben. Wenn es euch auch so geht und das mit dem Einmachglas nicht so ganz funktioniert, kommt hier mein persönliches kleines Einmachglasmoment-DIY für euch. Ohne Glas aber eingerahmt. Und mit ein bisschen Sommer zum Mitnehmen. In den Herbst. In den Winter.

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Persönlich deshalb, weil für mich Blumen den Sommer repräsentieren. Weil meine große, sensible Tochter exakt die richtigen Blumen für jeden von uns ausgesucht hat. In diesem kleinen Projekt stecken so viele Erinnerungen, so viele Bilder von diesem Sommer.

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DIY Einmachglasmoment Deko

1. Blumen sammeln. Für jedes Familienmitglied eine. Am besten die Kinder aussuchen lassen, wer welche Blume sein soll. Die haben das irgendwie im Gesspür.
2. Blumen pressen. Warten. Nichts für ungeduldige Menschen, wie mich.

3. Blumen der Reihe nach – wir haben es nach Größe gemacht – auf einem Stück Papier arrangieren. Festkleben. Namen zur jeweiligen Blume schreiben. Einrahmen. Fertig.

Kann ich mir auch gut als Herbst DIY mit Blättern vorstellen. So ein botanisches Familienportrait hat doch was, oder?

Und? Wie war euer Sommer? Habt ihr auch ganz viele Momente für euer Einmachglas gesammelt?

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DIY Puppenwindel mit „Inhalt“

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Kennt ihr made by joel? Ich liebe diese Seite. Neben Mr. Printables und so einigen anderen wunderbar kreativen Fundgruben, zieht es mich ganz oft zu Joel rüber. Er hat tolle Ideen für Papierbasteleien aber auch immer wieder witzige DIYs auf Lager. Zum Beispiel die superschnell gemachten Puppenwindeln mit – naja – Inhalt eben.

diy puppenwindel 3

Bei uns zu Hause ist derzeit das Töpfchengehen (und was alles so dabei rauskommt) ein ganz großes Thema. Unsere fast 2-jährige Mini bunt läuft pro Tag gefühlte 1.000 x aufs „Popal“ – also aufs Topferl. „Windel aus! Aaaackiii!“ Mit mehr oder weniger großem Erfolg. Aber, wir lassen sie mal machen. Kleines Geschäft funktioniert in der Krippe schon einwandfrei, zu Hause auch ab und an, großes Geschäft ist noch mehr Theorie als Praxis. Wie dem auch sei, ich habe mir gedacht, nachdem das Thema einen großen Stellenwert im kleinen Köpfchen unserer Tochter hat und sie liebend gerne ihre Puppe wickelt, muss eine kleine Puppenwindel mit Inhalt her. Als ich die lustige Version von made by joel entdeckt habe, musste ich die natürlich gleich nachmachen. Geht wirklich schnell und einfach. Was soll ich sagen? Kleines Kind glücklich, großes Kind auch (positiver Nebeneffekt).

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DIY Houswarming gift + Schichtbrot Rezept

Wenn man zu Freunden ins neue Zuhause eingeladen ist, dann bringt man ja ganz traditionell Brot und Salz mit. So habe ich das zumindest gelernt. Ganz traditionell ist aber für Frau bunt logischerweise wieder viel zu langweilig. Ich kann einfach nicht ohne Herumgewerkel – ein bisschen DIY muss sein. So. Und deswegen heute mal meine Version vom Hauswarming gift Brot & Salz: Kräuterschichtbrot mit selbstgemachtem Kräutermeersalz alles hübsch verpackt, versteht sich.

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Kräuterschichtbrot

Zutaten für 1 Brot

500 g Dinkelmehl + Mehl zum Arbeiten
20 g frische Germ (ich hatte keine frische Germ da, also habe ich Trockenhefe verwendet)
2 TL Kristallzucker
200 ml lauwarme Milch
3 Eidotter
200 g weiche Butter + Butter für die Form
10 EL gehackte Petersilie
2 EL Oreganoblätter
5 EL Thymianblätter (oder  generell Kräuter nach Wahl)
2 Knoblauchzehen
grobes Meersalz
 

Zubereitung

  1. Mehl mit 1/2 TL Meersalz mischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Germ zerbröseln, mit Zucker und 5 EL Milch mischen und in die Mulde gießen. Mit einem Tuch bedeckt ca. 10 Minuten rasten lassen bis sich Blasen bilden. Restliche Milch, Eidotter und 100 g Butter dazugeben und mit dem Knethaken des Mixers kneten bis ein glatter Teig entsteht. (Falls Trockenhefe verwendet wird, dann einfach den Anweisungen auf der Packung folgen). Mit einem Tuch bedeckt ca. 60 Minuten an einem warmen Ort rasten lassen.
  2. Kräuter fein hacken (mit getrockneten Kräutern geht’s übrigens auch ganz gut). Knoblauch schälen und fein hacken. Teig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1 cm dick ausrollen. Restliche Butter (100 g) auf dem Teig verstreichen. Kräuter und Knoblauch darauf verteilen und mit Salz würzen.
  3. Teig in Quadrate schneiden (ca. 7 x 7 cm). Eine Kastenform ausbuttern und mit etwas Mehl ausstäuben. Teigplatten senkrecht locker in die Form schichten, die Platten dabei festhalten. Mit einem Tuch bedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.
  4. Backrohr auf 180°C (Ober- & Unterhitze, 160°C Umluft) vorheizen. Brot auf der zweiten Schiene von unten 50 Minuten goldbraun backen. Aus dem Rohr nehmen und in der Form ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Aus der Form nehmen und auskühlen lassen.

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schichtbrot 5 diy housewarming 1Die einzelnen Brotscheiben lassen sich dann ganz einfach abtrennen. Frau bunt war wiedermal total abgelenkt bei der ganzen Brotbackerei und nebenbei Fotos machen. Da habe ich doch glatt das „Nachher“-Bild vergessen. Tsss! Ich vermute mal, meine zwei kleinen Sous Chefs haben mich völlig aus dem Konzept gebracht. Naja, ihr könnt euch hoffentlich in etwa vorstellen, wie so ein Brot fertig aussieht. Oder ihr probiert es einfach aus, dann habt ihr euer eigenes „Nachher“-Bild.

Verpackt habe ich das Brot einfach in Seidenpapier. Dazu gab es selbstgemachtes Kräutersalz (grobes Meersalz mit Kräutern vermischt – fertig) in einem Säckchen verpackt. Das Säckchen bekam noch ein „Kleid“ – eine Papiertüte mit Hausfenster.

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schichtbrot 2

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Probieren durften wir das Schichtbrot auch gleich und ich muss sagen, es hat echt lecker geschmeckt. Wer Kräuter und Brot gerne mag, sollte das Schichtbrot unbedingt mal ausprobieren!

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woodland fairy party

3was für eine Woche! Erst kranke Mini bunts, dann hat es mich erwischt und daneben jede Menge zu erledigen für den neuen etsy shop. Einige haben ja schon auf Instagram ein paar Bilder gesehen – Heute schaffe ich es nun endlich, mehr von unserer Geburtstagsparty letzten Samstag zu zeigen. Das Thema war „woodland fairy“ – sprich „Waldfeen“ – das hatte sich Fräulein bunt so gewünscht. Wer kann dem Hundeblick einer Fünfjährigen schon widerstehen? Ich meistens nicht und daher wurde in den letzten Wochen viel gebastelt, gewerkelt, ein wenig genäht und vorbereitet.

Gefeiert haben wir in einem ganz tollen Eltern-Kind-Zentrum, das anders als die meisten dieser Einrichtungen sehr hell und freundlich, modern weiß eingerichtet ist. Natürlich gab es dort jede Menge toller Spielsachen für die Partygäste, aber eigentlich waren die kleinen Feen ohnehin nur am Tanzen und Rumtoben. Was wiedermal beweist: Man muss nicht unbedingt unzählige Spiele für einen Kindergeburtstag vorbereiten! Besonders lustig fand ich, als sich die Minis alle Instrumente geschnappt haben und lautstark musizierend in der Schlange durch die Räume gezogen sind.

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Die Deko für die Party habe ich in den letzten Wochen immer so nach und nach zusammengesucht. Einiges, wie z.B. Wabenbälle in rosa und grün, das Papier für die Blättergirlanden, das Papiergras habe ich bei IKEA geholt. Das hübsche Hasen-Pappgeschirr ist mir unlängst bei H&M online in den Warenkorb gerutscht. Daran konnte ich einfach nicht vorbei. Einiges an Deko für den Tisch – z.B. die Schmetterlinge stammen von depot. Die schlichten grünen Strohhalme habe ich mit rosa Schmetterlingen etwas aufgehübscht und quasi auf Waldfee gepimpt. Hierzu einfach etwas dickeres rosarotes Papier falten und einen halben Schmetterling ausschneiden. Mittig ein Loch für den Strohalm ausschneiden und aufstecken.

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Auf die Feentorte bin ich irgendwie ziemlich stolz. Denn die hat mich im Vorfeld einiges an Nerven gekostet. Wie auch immer, sie schmeckte herrlich, dank des tollen Rezeptes meiner lieben Eva von Kinderkram. Danke nochmal! Es handelt sich um einen Kakao-Becherkuchen, den ich mit einer rosa Mascarponecreme gefüllt habe. Leeeecker war das! Oben drüber kam eine Schokoglasur aus Kuvertüre und Sahne und dekoriert habe ich natürlich mit echtem Feenglitzerstaub (falls Fräulein bunt fragt) und braunen Gummischlangen als Zweigen sowie Schokoschmetterlingen. Die Schleich Fee gab es noch als kleines Geschenk obendrauf.

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Am Vorabend der Party habe ich noch schnell „apple pie wands“ gebacken. Das sind quasi Miniapfelküchlein in Sternform, die auf einem Cakepop-Stiel stecken. Ging ganz fix und sah ziemlich zauberhaft aus. Jeder Gast hatte somit noch einen essbaren Feenzauberstab auf dem Hasenteller.

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Für die Blätterkette haben die Oberfee und ich verschiedene (eher abstrakte) Blätterformen aus grünem un naturfarbenem Papier ausgeschnitten. Die Blätter habe ich dann ganz fix mit der Nähmaschine an einem Stück zur Girlade zusammengenäht. Emma hatte riesen Spaß bei den Basteleien und war richtig stolz auf das Ergebnis. Übrigens auch eine nette Idee und schnell gemachte Deko für den Valentinstag – einfach statt Blättern Herzen ausschneiden.

Praktischerweise waren schon zwei kleine Tischchen vorhanden, die ich als Basteltisch und woodland sweettable verwenden konnte. Die Stofftierchen haben wir von zu Hause mitgenommen, den Organzastoff habe ich im Sale bei depot ergattert. Die Soletti sind natürlich Äste, ist klar oder?

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DSC_0744Als Platzsets für die Tischdeko habe ich übrigens Tortenspitzen verwendet, die kamen auch an die Give Away Sackerl für die Gast-Feen. So etwas ähnliches habe ich irgendwann mal auf Pinterest entdeckt und hier passte die Tortenspitzendeko jetzt perfekt. In den Papiertüten waren unter anderem kleine Süßigkeiten aber nauch ein Mini-Zauberstab, den wir noch etwas mit Bändern verziert haben.

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Wir hatten einen tollen, zauberhaften Nachmittag und die Geburtstagsfee hat sich am Abend fast von selbst ins Bett gezaubert.

Bezugsquellen:

Papierdeko, selbst gemacht

Tischdecke, IKEA

Schmetterlinge und Organzastoff, depot

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diy paper folded trees

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letztes Jahr wurde im Hause bunt ja schon so einiges an Weihnachtsdeko in Papierform produziert. Ihr erinnert euch vielleicht an die Papierschneeflocken und die Papierplisseeräder? Diese Tradition wollen wir heuer fortsetzen. Den Anfang machten ja schon meine paper diamonds und heute habe ich mich mal an kleine Bäumchen gewagt. Papiertannen haben ja ungemeine Vorteile – sie nadeln nicht, sind relativ flott gemacht und ziemlich hübsch anzusehen, wie ich finde. Größere Kinder können auch schon mithelfen, die kleineren Weihnachtselfen schnipseln inzwischen am besten ihre eigene Deko oder – so wie bei uns – puzzeln eine Runde (Fräulein bunt ist wirklich die Oberpuzzlerin bei uns).

diy paper folded trees 1

Ich habe mir mal gedacht, ich mache euch mal eine kleine Bilderanleitung – finde sie ziemlich selbsterklärend. Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt doch einfach einen Kommentar zu diesem Post! Origami hat ja manchmal so seine Tücken.

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Und was habt ihr heute so gemacht? Habt noch einen schönen 2. Advent-Sonntag!

diy paper diamonds

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wir hatten heute einen ganz entspannten und gemütlichen 1. Adventsonntag. Herr bunt hatte vormittag frei – eine kleine Kostbarkeit – und bis auf die Tatsache, dass Mini bunt um 5.00 Uhr (!) schon quietschfidel war, haben wir den Vormittag ganz chillig gestartet. Feines Frühstück, Kerzchen an und die traditionelle Lichterkette am Fenster eingeknipst. Die hat Herr bunt gestern noch spät Nachts (ohne meinen Auftrag) aufgehängt mit den Worten „Na, morgen ist doch 1. Advent! Die muss ich schon noch aufhängen!“. Guter Mann. Offiziell, also wenn jemand fragt, war das natürlich das Christkind. Ist ja klar.

Mittags haben die Mädels und ich Herrn bunt dann in die Arbeit verabschiedet und ganz traditionell den „Bratwürstelsonntag“ zelebriert mit – na? Richtig. Bratwürstel und Kartoffelschmarrn. Leckerschmecker. Während Mini bunt Mittagsschläfchen hielt (war schon höchste Zeit), hatten Fräulein bunt und ich unsere Mama-Tochter-Mittagspause mit Puzzlespielen, Kaffeetrinken und einem kleinen Advent-DIY. Und das zeige ich euch heute.

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Gefaltet habe ich die Diamanten nach einer Anleitung aus dem Buch „Advent Advent“, mein neues Lieblingsbuch für die Adventzeit. Ihr könnt aber auch diese Anleitung ausprobieren – Schritt für Schritt bebildert und funktioniert genauso. Fräulein bunt hat fleißig schwarze Punkte auf weißes Papier gemalt für den gepunkteten Diamanten. Nun zieren die hübschen Papierklunker einen Obstbaumzweig in einer Vase von IKEA. Zwei Mini-Pompom Anhänger haben wir vom letzten Jahr noch gefunden und gleich dazugehängt. Ich finde, die passen recht gut als weicher Kontrast zu den kantigen Diamanten.

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Nach ersten Anlaufschwierigkeiten (das Zusammenkleben der beiden Hälften ist nicht ganz einfach) habe ich langsam den Dreh raus und werde sicher noch den einen oder anderen Papierdiamanten falten.

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Vielleicht lege ich ja sogar nochmal einen Origamimarathon hin, denn unser Christbaum muss heuer Mini-safe werden. Sprich – zerbrechlicher Baumschmuck ist eher nicht so angesagt bei unserem Wirbelwind. Papierschmuck wäre da doch eine echte Alternative, oder?

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Ich wünsche euch noch einen schönen, ruhigen 1. Adventsonntag!

simple skirt

simple skirt 3

man nehme 2 Rechtecke Baumwollstoff, 1 Nähmaschine, (eventuell 1 Overlock), Schere, Einziehgummi und 30-60 Minuten Zeit. Man bekomme 1 Kinderrock in no time.

Frau bunt hatte bis vor kurzem noch einen unheimlich hübschen dünnen Baumwollstoff rumliegen, der förmlich SOMMERROCK schrie. Schön luftig und sommerlich pastellig. Und nachdem ja Familie bunt am Samstag (achtung kurze blogpause :-)) in den wohlverdienten Italienurlaub startet, dachte ich mir „Fräulein kann nie genug Röcke haben!“. Oder wie seht ihr das?

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Na, wie auch immer. Jedenfalls bin ich vor kurzem wieder mal auf dana made it über dieses Simple Skirt Tutorial (sogar mit Video) gestolpert. Die Anleitung ist wirklich einfach und der Rock gelingt auch Nähanfängern. Ich hab mich eigentlich ziemlich genau an Danas Tutorial gehalten, bloß die versteckten Seitentaschen hab ich noch selbst ergänzt.

simple skirt 1

Unsere kleine Rocksüchtige (Fräulein bunt trägt ausschließlich Röcke und Kleider) ist schwer begeistert und schon ganz verliebt in ihren neuen „simple skirt“. Ich auch und vermutlich werden noch einige weitere Röcklein nach dieser Anleitung mein Nähstübchen verlassen. Geht ja wirklich easy peasy!

diy puzzle am stiel

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1-2-3 ich wünsch mir den Winter herbei! Hat unsere Große gestern im Auto gesungen. 37 ° C Außentemperatur. Dagegen fühlten sie die 26°C in unserer Wohnung ja schon fast angenehm an. Ich kann Fräulein bunt im Moment nur beipflichten. Wir mögen den Sommer ja gern. So am See, im Wasser und so. Aber summer in the city ist schon ziemlich hardcore. Das Haus am See ist mittlerweile zu unserem zweiten Zuhause geworden. Schön eigentlich. Bis man vom See wieder weg muss, weil der Job ruft. Gestern um 15.30 Uhr zum Beispiel. Also rein ins unfassbar heiße Auto, Klimaanlage an und runterkühlen bis die Kinder einsteigen. Dabei irgendwie versuchen, die Kinder nicht einem akuten Temperaturschock zu unterziehen. Komisch, beim Heimfahren sind wir irgendwie die Einzigen. Noch schnell ein neidischer Blick auf die „Glücklichen“, die vor der Kassa im Stau stehen. Was solls! Der Tag am See war schön. Die Heimfahrt im Auto mit zwei Kleinkindern weniger. Klimaanlage ist ja auch irgendwie Fluch und Segen. Herr bunt ist heute natürlich total verschnupft. Die Kinder und ich Gott sei Dank (noch) nicht. Gegen miese Stimmung im Auto hilft bei uns momentan eigentlich nur eins: Die Vorfreude aufs Eis, das schon daheim auf uns wartet. Verständlich, dass bei uns daheim also in letzter Zeit der pro Kopf Eisverbrauch drastisch gestiegen ist. Ohne „Brickerl“ im Eisschrank geht gar nix. Ist irgendwie unser Familienlieblingseis. Für mich, weil es mich an früher erinnert und ich ja sowieso Schokoholikerin bin. Für Fräulein bunt, weil es Eis ist. Und Schokolade. Braucht man als 4-Jährige wirklich mehr Gründe?

Die Eisstiele heben wir übrigens meistens auf. Die eigenen sich ja perfekt für unzählige Bastelprojekte. Zum Beispiel für ein Holzstielpuzzle, wie wir es bei a lovely journey entdeckt haben (mit Anleitung). Hier ist unsere Version (unsere Puzzlekönigin muss noch etwas üben, wie man sieht, aber es wird schon).

puzzle am stiel 2

Die Vorlage haben wir aus einem Wimmelbild aus einem der letzten Nido-Hefte ausgeschnitten und auf die Holzstiele geklebt. Hat sich das Fräulein ausgesucht und gleich fleißig mitgebastelt. Das Puzzle ist wirklich ganz fix gemachte und man kann es praktischerweise schnell überall hin mitnehmen. Bestimmt nicht das letzte Eisstiel-Puzzle, das wir gemacht haben.

Und, was macht ihr aus euren Eisstielen?

von lieblings cookies und fernsehgepflogenheiten

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gleich mal vorneweg: heute gibt’s mal wieder ein Rezept. So eins zum Alle-Zehn-Finger-Abschlecken. Die besten Cookies, die ich bisher gebacken hab. Und zwar neulich, an einem dieser totalen Regennachmittage mit meiner kleinen großen Küchenhilfe. Aber dazu komme ich gleich.

Erstmal verrät euch Frau bunt, was sie so macht, wenn die Kinder schlafen, Herr bunt gegen 22.00 Uhr aus der Arbeit kommt und mal ausnahmsweise kein Stoffberg auf seine Abarbeitung wartet.  Ich muss dazu sagen, dass wir – also Herr bunt und ich – selten bis nie fernsehen gucken. Also Fernsehprogramm. Mal eine Doku hier oder Nachrichten da. Ansonsten ausschließlich DVDs.  Filme, Serien – da sind wir dafür richtige Junkies :-). Unsere DVD-Sammlung wohnt im Schlafzimmer, nimmt eine ganze Wand ein und fasst so grob geschätzt etwa 3.000 DVDs. Räusper! Hust! Ja, ok. Es ist viel. Aber da sind wir halt Sammler. Ich bin bekennender Trekkie. Herr bunt darf gern alleine Knight Rider und Dexter schaun. Knight Rider – er steht total dazu. Dexter – ist mit zu grauslich. Gemeinsam gucken wir im Moment am liebsten (immer im O-Ton) Game of Thrones, The Good Wife und Downtown Abbey. Toll fanden wir ja Pushing Daisies. Die wurde ja leider eingestellt. Na, jedenfalls läuft bei uns das Fernsehgerät tagsüber nicht. Zur Klarstellung: Wir verfolgen ja das (pädagogisch toootal wertvolle) Erziehungsprinzip: Fernsehen in Maßen. Also genau gesagt, ist Fernsehen für Fräulein bunt am Abend zwei Folgen „Die kleine Prinzessin“ oder „Barbapapas“ auf DVD schauen. Bisher hat sie eigentlich noch nie groß Bedarf angemeldet, am Tag oder überhaupt irgendwann Fernsehn zu gucken. Fernsehn also bei den bunts = DVD schauen. Neuerdings aber findet das Fräulein Elmo schauen total toll. Also das wären dann 1 -2 Elmo Songs auf Youtube oder das „Applaus, Applaus“-Video von den Sportfreunden. Alles recht überschaubar. Noch. Neulich kam dann mal eine tolle Diskussion:

Kind: „Mama, was sind das denn für Kekse, die das Krümelmonster immer so in sich reinstopft?“
Mama: „Cookies.“
Kind: „Was’n das?“
Mama: „Na, Kekse, auf Englisch halt. Aber nein, doch nicht ganz. Schon irgendwie anders als unsere Kekse … äh … so größer und meistens eher weich … “

Weil wir da nicht weiterkamen, mussten wir natürlich gleich mal ein Anschauungsobjekt produzieren. Draußen war eh nix mit Sonne und Cookies backen ist eine total nette Angelegenheit mit Kindern, muss ich sagen. Wir haben ein bisschen herumprobiert. Das Ziel war, annähernd an die unheimlich leckeren Pepperidge Farm Cookies ranzukommen. Die sind ja eher weich – chewy – wie man im Cookie-Land sagt. Ich muss sagen, wir sind mit dem Ergebnis extrem zufrieden. Sehr sehr leckere, innen weiche Double Chocolate Chip Cookies! Und hier kommt das Rezept:

chewy double choc cookies 1

Chewy Double Chocolate Chip Cookies

  • 225 g geschmolzene Butter
  • 225 g brauner Zucker
  • 160 g weißer Zucker
  • 1-2 Eier
  • 1 TL Vanillezucker
  • 375 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • etwas Milch
  • 1/2 TL Salz
  • 350 g Schokolade gehackt (halb Vollmilch, halb weiße Schokolade – wahlweise auch mit dunkler Schokolade. Wir hatten grad Kuvertüre im Haus also hab ich die genommen)
  • ca. 125 g gemahlene oder fein gehackte Mandeln (oder gemischte Nüsse)
  1. Die flüssige Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Dann das Ei unterrühren. Dann Salz zugeben.
  2. Mehl mit Backpulver und den Nüssen vermischen und unter den Teig rühren.
  3. Die Schokolade (gehackt) unterheben. Idealerweise darf der Teig jetzt etwas im Kühlschrank ruhen. Du kannst ja in der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen. Ganz Ungeduldige verarbeiten den Teig ohne Rastzeit gleich weiter. Ist auch ok.
  4. Mit einem Eislöffel Teigkugeln formen und auf das Backblech setzen. Leicht flachdrücken. Abstand etwa 10 cm – die Cookies werden deutlich größer.
  5. Bei 180°C ca. 10-15 Minuten backen bis die Ränder leicht gebräunt sind. Die Cookies wirken noch nicht ganz durch – dann sind sie genau richtig! Aus dem Ofen nehmen und noch kurz auf dem Backblech rasten lassen.
  6. Nach dem Abkühlen werden die Cookies etwas fester. Sie sollten aber außen leicht knackig sein, insgesamt aber eher weich. Wer die Cookies gern fester mag, kann sie natürlich länger im Ofen lassen. Das ist Geschmackssache!
  7. Ein Glas Milch einschenken und ordentlich reinhaun!

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Habt ihr auch ein Lieblings-Cookierezept? Wir probieren ja immer gern Neues aus – nur her damit!

diy nähkarten + tutorial

nähkarten 1

endlich hab ich’s! Das ultimative Beschäftigungsdings für unser Kindergartenkind. Wenn man das überhaupt so sagen kann in dem Alter. Wechseln doch die Interessen geradezu sekündlich. Umso supriger ist es, dass das Fräulein bunt sich schon mal fast eine Stunde lang mit ihrer neuen Spielerei beschäftigt hat. Begeistert. Das will betont werden. Nähkarten! Wie toll!

Ich bin ja selbst ganz aus dem Häusl (österreichisch für „aus dem Häuschen“). So simpel und so effektiv. Fördert die Feinmotorik, Koordination und die kleinen Nähfeen haben eigentlich sofort ein schnelles Erfolgserlebnis. Toll finden wir auch, dass man so ziemlich jede Form zur Nähkarte machen kann. Tiere, Obst, Buchstaben …

Und so haben wir’s gemacht. Los geht’s!

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Du brauchst:

  • Karton
  • Schere bzw. Cuttermesser
  • Bastelmatte (optional aber für den Cutter wichtig)
  • Bleistift
  • Wunschvorlagen (wir haben uns für Herz, Wolke, Haus und Baum entschieden)
  • Lochzange, Locher
  • Klebeband
  • Wolle, Garn oder ein hübsches Band
  1. Zeichne deine gewünschte Form auf  Papier vor (du kannst natürlich auch online nach Formen suchen, da gibt es einiges), schneide diese dann aus und übertrag sie auf den Karton.
  2. Mit Hilfe des Cutters/der Schere schneidest du jetzt die Form aus dem Karton aus.
  3. Schnapp dir deine Lochzange und loch drauf los. Immer rundherum im gewünschten Abstand. Das ist jetzt Geschmackssache.
  4. Schneide dir ein Stück Wolle, Garn oder Band zurecht – es sollte etwas länger sein, als der Umfang deiner Form. Wickle einen kleinen Streifen Klebeband so um ein Ende des Fadens, dass dieses Ende fest wird (so wie bei einem Schuhband). Das erleichtert das Fädeln für die kleinen Nähmäuschen und -mäuseriche. Das Fadenende wird so quasi zur ungefährlichen „Nadel“.
  5. Fertig!

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Jetzt wird drauf losgenäht. Immer rauf und runter. Am Ende angekommen, könnt ihr einfach die beiden Fadenenden verknoten. Oder nochmal von vorne anfangen. Mit einem neuen Faden, einer anderen Farbe … So eine genähte Karte macht sich auch super als Geschenk oder Grußkarte oder Einladung. Wir werden die Karten wohl erstmal im Kinderzimmer an die Wand hängen. Mit Masking Tape? Oder mit Wäscheklammern an eine Schnur? Hmmm. Was macht ihr so mit den Kunstwerken eurer kleinen Hasen?

diy stoffdruck + stoffkorb

schon länger bin ich auf der Suche nach einer hübschen Alternative zu unserer Babyspielzeugkiste im Wohnzimmer. Vorgeschwebt hätte mir da sowas in der Art von Ferm Living (gibt es überhaupt irgendwas unschönes von Ferm Living? hmmm).

ferm living basket

Ferm Living

War mir aber dann mit 80 $ doch „etwas“ zu teuer. Also war wiedermal Selbermachen angesagt. Aus Zucchini (!) hab ich mir den Halbkreis-Stempel „geschnitzt“. Kartoffeln hatte ich grad nicht da. Stofffarbe drauf und los geht’s. Hier mein 3 Punkte Plan: 1. Stoff bedrucken. 2. Korb nähen. 3. Werk bestaunen.

diy stoffkorb + bedruckt

Familie bunt ist ganz glücklich mit dem neuen Spielzeug Stauwunder. Passt nämlich ganz schön viel rein und nach ausgiebigem Ausräumen und Bespielen verschwindet der viele Babykleinkram ganz schnell wieder in sein hübsches Versteck. Ob ich noch Henkel drannähen soll, wie beim Original? Mal sehen.

Zum Abschluss zeig ich euch noch schnell meine kleine Nähstube. Betonung liegt auf KLEIN. Ein Tisch, eine Nähmaschine und … tatatataaaaaa! Meine neue Overlock :-).

nähstube

Die Zucchini war übrigens eher schon nicht mehr besonders genießbar und konnte so guten Gewissens als Stoffstempel herhalten. Habt ihr auch schon Stoff mit Gemüse bedruckt?

quietschbandlöwe roarrrrr! + Tutorial

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wenn Frau bunt viele Quietscher übrig und mal kurz einen Vormittag Zeit für einen Nähkleinigkeit hat, dann verlässt nach einer Stunde ein löwiges, quietschiges Bändertier das Nähstübchen. Ich zeig euch gleich mal schnell, wie das geht. Ist nämlich recht schnell gemacht. Vorher aber kurz noch ein paar „Anwenderfotos“ aus dem hauseigenen Testlaborchen.

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Du brauchst:

  • Eine kleine Schüssel zum Kreis nachzeichnen (damit machen wir unheimlich professionell einen „Schnitt“ für das Löwengesicht. Clever, was?)
  • weißen oder cremefarbenen Baumwollstoff (Fat Quarter)
  • verschiedene Bänder
  • Textilmarker, um das Löwengesicht aufzumalen
  • die Nähmaschine deines Vertrauens
  • 1 Tasse Kaffee (gut, das ist jetzt optional, macht aber die Sache viel gemütlicher)
  • Bügeleisen
  • Eventuell Füllwatte und Quietscher zum Füllen

Bereit? Gut. Dann kann’s ja losgehen.

quietschbandlöwe 3

  • Vorneweg erstmal Stoff bügeln. Das macht sich immer gut, denn Falten erschweren alles immer unheimlich. Schnapp dir deinen hellen Baumwollstoff und dein Schüsselchen (bei uns war es ein IKEA Kinderschüsserl). Zeichne auf einem Stück Papier mit Hilfe des Schüsselchens einen Kreis und schneide den dann aus.
  • Jetzt wird der Löwenkopf (sprich der Kreis) zweilagig aus dem Baumwollstoff ausgeschnitten. Nahtzugabe 0,5 cm. Damit das Anzeichnen ganz flott geht bzw. falls du keine färbige Kreide da hast, kannst du  einen kleinen Trick anwenden: Feuchte den Rand der Schüssel mit Wasser an und drücke den Rand dann auf den Stoff. Somit siehst du, wo du schneiden musst und diese Markierung verschwindet ganz von selbst wieder. Wahnsinnig schlau, was? 😉
  • Auf einem der ausgeschnittenen Kreise kannst du nun mit dem Textilmarker das Löwengesicht aufzeichnen. Danach gut trocknen lassen und dann laut Anweisung zum Fixieren bügeln (die Trocknungs- bzw. Bügelzeit steht meistens auf den Textilstiften beim Kleingedruckten).
  • So. Nachdem du dich mit dem Textilmarker ordentlich ausgetobt hast, geht’s jetzt ans Bänderschneiden. Die Länge ist Geschmackssache – ich würde mal sagen, so etwa 5 cm sollten die „Haare“ dann im Endeffekt werden. Also schneidest du dir pro Band ein 10,5 cm langes Stück ab. Die 0,5 cm sind Nahtzugabe.
  • Jetzt geht’s an die Nähmaschine. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einfacher ist, erst alle Bänder auf einem der Kreise festzunähen und dann erst den zweiten Kreis festzunähen. Dann verrutscht nix. Feststecken mit Nadeln kannst du getrost sein lassen – zu viele Bänder auf zu engem Raum vertragen sich nicht mit so vielen Nadeln :-). Schnapp dir also dein erstes Band, falte es zur Hälfte und leg es mit den losen Enden bündig an den Rand des Kreises. Das heißt, dass das gefaltete Ende des Bandes nach innen zeigt! Stückchen für Stückchen und Band für Band wird nun mit 0,5 cm Nahtzugabe mit einem einfachen Geradstich genäht.
  • Wenn du alle Bänder festgenäht hast, kommt der zweite Kreis rechts auf rechts auf den ersten Kreis und wird ebenfalls festgenäht. Achte darauf, dass diese zweite Naht innen neben der ersten Naht liegt, sonst sieht man beim Wenden später die „Bändernaht“. 2 Milimeter Abstand reichen da schon! Ganz wichtig: Bevor du rundherum genäht hast, lass eine Wendeöffnung. Zwei Fingerbreit sollte reichen.
  • Nun Wenden und staunen :-). Toll! Du hast einen Löwen genäht. Gratuliere. Wenn du magst, kannst du ihn jetzt noch füllen und eine Quietscherchen reinstopfen, so wie ich das gemacht habe. Der Löwe sieht aber auch flach toll aus. Dann ist es mehr ein Schnuffeltuchlöwe.
  • Zum Schluss noch die Wendeöffnung verschließen. Entweder per Hand oder mit einem Geradstich der Nähmaschine. Jippie! Fertig!

Ich hoffe, mein kleines Tutorial war verständlich und ich hab nix vergessen. Noch Fragen? Alles klar?

 

heut gehn wir ins kino + gewinnspiel

vorab erstmal die Frage: Wer kennt Pettersson und Findus NICHT? Ok. Für euch alle kommt dann gleich noch eine kleine Zusammenfassung – der Kinderbuchklassiker kommt nämlich am 14. März ins Kino! Und stilles bunt darf 2 x 2 Tickets verlosen! Juhu!

pettersson-findus_1
Foto: Constantin Film
 

Ich fasse mal kurz zusammen:

Der alte Pettersson lebt in einem kleinen, roten Haus, verbringt seine Tage mit Holzhacken, Basteln und Erfinden (bis auf’s Holzhacken haben wir ja da einiges gemeinsam – könnte ein Blogger sein der Herr Pettersson ;-)). Eines Tages schenkt ihm seine Nachbarin Beda Andersson einen kleinen Kater, damit er ein wenig Gesellschaft hat. Pettersson nennt den Kater Findus und zieht ihn liebevoll groß. Der kleine Vierbeiner kann sogar sprechen (da kenn ich schon mindestens eine Vierjährige, die das lustig findet) – eine wunderbare Freundschaft beginnt. Nachbar Gustavssoon findet diese Freundschaft wohl etwas schräg – hält Pettersson für einen Spinner. Außerdem hat er ganz andere Sorgen. Sein Hahn kräht quasi ununterbrochen (kleine Nervensäge). Bevor der Hahn im Kochtopf landet, nimmt Pettersson das Tierchen auf, sämtliche Bewohnerinnen des Hühnerstall sind aus dem Häuschen vor Freude (eh klar!). Der Kater Findus findet das alles nicht so aufregend, weil er jetzt die Aufmerksamkeit mit dem Hahn teilen muss. Und so weiter. Na, das ist, glaub ich, die Geschichte so grob gesagt.

Der Film kommt als Realfilm ins Kino. Das finde ich ja sehr sympathisch! Und wie bereits angekündigt, darf ich netter Weise 2 x 2 Kinotickets verlosen. Jippie!

Damit ihr teilnehmen könnt, einfach unten diesen Beitrag kommentieren. Dann seid ihr automatisch dabei!*

Da fällt mir grad ein, diesen Film hätten wir letzten Sommer gebraucht, als das kleinste Fräulein bunt auf die Welt und sozusagen in unseren Hühnerstall kam und ziemlich viel Aufmerksamkeit für sich beanspruchte. Hätte bei so mancher Eifersuchtsszene unserer Erstgeborenen vielleicht geholfen, sich mit Findus identifizieren zu können. Gut, sie wäre wahrscheinlich noch nicht so lang im Kino sitzen geblieben. Aber jetzt mit 4 geht das schon. Und sprechende Katzen (die nicht Hello Kitty heißen!!) findet Familie bunt ja sowieso ganz ganz toll.

Also, los geht’s! Wer will Kinotickets gewinnen?

 

*Der Gewinner wird per random.org ermittelt und per E-Mail verständigt.
 
 

easy peasy bunny kostümchen

easypeasy kostüm 1geht’s noch? Ja? Wenn wir uns beeilen, dann gilt dieser post noch als Faschingspost. Heute ist ja immerhin Faschingsdienstag. Darum ganz schnell schnell! Mini-Bunny-Kostüm nach Art des Hauses bunt.

Man nehme:

  • Jerseystreifen (ein altes T-Shirt tut’s auch!)
  • grauen Fleece oder Filz
  • weißen Filz
  • Fertigen Bommel oder wenn nicht vorrätig
  • weiße Wolle (für den Bommel)
  • Schere, Nähmaschine, Nadel + Faden
  • Basics: graue Strumpfhose oder Leggings, weißer oder grauer Body bzw. Shirt

 

Und dann geht alles ganz schnell:

  1. Kopfumfang des kleinen Hasen-to-be abmessen. Und zwar so, als wolltest du ein Stirnband anziehen (ist das jetzt logisch? Na, ich hoffe mal!)
  2. Einen Streifen (ca. 10 cm breit) in der eben gemessenen Länge vom Jerseystoff oder T-Shirt abschneiden. Das wird später das Haarband mit den Ohren dran. Alles klar?
  3. Ohrenform auf Papier aufzeichnen und dann 2 x aus dem grauen Fleece sowie 2 x aus dem weißen Filz ausschneiden.
  4. Je ein graues und ein weißes Ohr rechts auf rechts zusammennähen und dann wenden.
  5. Jetzt werden die Ohren an den Jerseystreifen genäht. Dazu suchst du dir die Mitte des Streifens und steckst dann die Ohren links und rechts von der Mitte etwa 10 cm auseinander an der offenen Seite des Streifens fest. Die Spitzen der Ohren zeigen nach innen, die offenen Enden der Ohren liegen bündig an der offenen Längsseite des Streifens.
  6. Damit du den Streifen jetzt an der Längsseite zusammennähen kannst und so die Ohren befestigst, einfach die Ohren ein wenig einrollen, bevor du den Streifen an der Längsseite zusammennähst.
  7. Jetzt kannst du den entstandenen Schlauch wenden und dann entsprechend der vorhin gemessenen Länge an den Enden zusammennähen (wenn der Stoff sehr elastisch ist, ruhig etwas knapper zusammennähen – dann hält’s!).
  8. Fertig ist das Hasenohrenhaarband
  9. Jetzt noch den Bommel mit ein paar Stichen am Leggings- bzw. Strumpfhosenhinterteil mittig annähen.

Fertig!

easypeasy kostüm 2

easypeasy kostüm 3

Das perfekte Accessoire für den kleinen Hasen: eine gehäkelte Karotte (war bei unserem Häschen jedenfalls der Hit).

Und, habt ihr auch heuer bei den Kinderkostümen selbst Hand angelegt?

let’s näh together – geschafft!

ich gestehe, ich hab schon vor einigen Tagen meinen Schlafanzug nach dem Gewandet Schnitt fertig gemacht aber leider bisher noch nicht geschafft, die Fotos zu posten. Nun gut. Jetzt aber!

lets näh a schlafanzug A

Ein Geschenk sollte es werden für eine liebe Freundin (bzw. ihre kleine Süße) und das wurde es ja dann auch. Der Bambijersey hat es mir sofort angetan und passt auch perfekt für die Kleine, denn ich sag euch – die hat richtig entzückende Bambi-Rehaugen (hat sie von ihrer Mama ;-)).

lets näh a schlafanzug A2

Damit das Madamchen auch so richtig gut schläft, hab ich noch schnell ein Bärenschmusetuch aus Kuschelfleece dazugenäht.

lets näh a schlafanzug A3

Und am Projekt „let’s näh together“ wird auch schon fleißig mitgewerkelt. Birgit hat sich gleich mal an ein hübsches Ohne-Fuß-Modell (nach einer skandinavischen Anleitung) gewagt und war damit bisher schon höchst erfolgreich, wie ich finde. Ich durfte schon mal ein bisschen vor-schauen. Fotos seht ihr, sobald Birgit mit ihrem Werk fix und fertig ist.

Ihr wollt auch mitmachen? Gern! Hinterlasst einfach hier euren Kommentar und schickt mir doch einfach Fotos von euren Werken an post@stillesbunt.at, damit ich sie sammeln und im blog bzw. auf facebook posten kann. Ich freu mich!

let’s näh together!

lang hab ich mich nicht getraut. Aber jetzt werde ich es wagen. Ich möchte endlich einen Schlafanzug für das kleinste Fräulein bunt nähen. Stoffe hätte ich ja reichlich. Der Apfelstoff, aus dem neulich dieses Röcklein entstanden ist, zum Beispiel.

apfelrock 4

 

oder der hier – wär auch schön retro …retro, retro 2

Also Zweiteiler kann ich ja schon. Ihr erinnert euch vielleicht an diese 2 hier. Aber Overalls – und dann noch mit Füßen! Nachdem ich kürzlich dieses freebook mit ausführlicher Anleitung für einen Schlafoverall von Gewandet entdeckt habe, war gleich klar: Das schaff ich auch! Und wenn ich das kann, könnt ihr das auch.

Mein Aufruf also an euch: Nähen wir doch alle Schlafoveralls! Mir fallen da spontan gleich so einige von euch ein, die das locker hinkriegen (eine fleißige Näherin hat ja sogar schon mal einen sehr hübschen Schlafanzug genäht – Zwinkerchen an frau ichjetztauch ;-))

Hier und hier könnt ihr übrigens schon mal die schönen Stücke von anderen tapferen Schneiderlein bewundern, die nach dem Schnitt von Gewandet hübsche Schlafis genäht haben.

Schritt 1 hab ich heute schon mal erledigt: Schnittmuster ausdrucken. Zuschneiden und vielleicht sogar die ersten Nähte kommen hoffentlich morgen dran (vorausgesetzt unser 8 Monatsmäuschen erlaubt es mir).

Jetzt aber die allerwichtigste Frage: Wer macht mit? Wer näht mit? Na los, kommt schon – traut euch! Unsere Ergebnisse werde ich dann gerne hier im blog bzw. auf meiner facebook Seite posten.

mini me paper craft + anbandelei

mini me craft

kennt ihr das auch? Man sieht ein Bastelteil und ist sich sofort total sicher, es ganz dringend für irgendwas gebrauchen zu können. Da muss man es natürlich kaufen. In unserem Fall waren es diese Holzspatel, wie man sie gewöhnlich in Eislutschern findet (ja, die gibt’s zu kaufen – man muss nicht 120 Eislutscher ablutschen, kann man aber). Was machen wir nun also mit den vielen Holzeisstäbchen, die ich vor geraumer Zeit in einem Anflug von Bastelvorfreude gleich mal im Großpack gekauft habe?

Man nehme:

  • einen otherwise dull afternoon im Hause bunt
  • eine raunzende 4-Jährige
  • etwas buntes Bastelpapier (gerne auch Reste)
  • (Kinder-)Schere
  • Kleber
  • Stifte
  • Holzspatel

Man mache daraus:

Mini me’s – also Papierpüppchen, die laut Fräulein bunt Papa und Mama darstellen sollen. Ein Gemeinschaftswerk. Fräulein bunt hat die Köpfe aufgezeichnet und ausgeschnitten und dann genaueste Anweisungen hinsichtlich der Details gegeben  – sprich Kleidung, Haare etc. Alles ausgeschnitten und dann vorne und hinten auf den Holzspatel geklebt. Mama bunt hat natürlich gerne geholfen. Und welch Ergebnis! So sehen wir also in den Augen unserer Tochter aus? Na hervorragend – die Ähnlichkeit ist wirklich verblüffend! Papa bunt hat sogar eine schwarze (Anzug-)Hose + schwarze (Konzert-)Schuhe verpasst gekriegt. Könnte daran liegen, dass er Minuten später in voller Dienstmontur in die Oper düste …

mini me craft

pinterest sei Dank wird der Holzspatelberg aber ohnehin ziemlich schnell kleiner, denn  Frau bunt hat noch eine ganz unheimlich tolle Idee bei kreativejewels gefunden, um all die schönen (aber meist lose verworrenen) Bänder fein säuberlich zu lagern. Musste ich gleich nachmachen. Schaut mal, toll oder?

ribbon storage jar

Und, was fällt euch noch so ein zum Thema Eislutscherstaberl? Any ideas?

raglan macht süchtig

so: Die Grippe hat sich endlich verabschiedet und nach einer gefühlten Ewigkeit an Nasespray- und Hustensaft-Einwerferei hat mich die Nähmaschine wieder (sie freut sich ziemlich). Mein neuer Lieblings-T-Shirt-Schnitt heißt RAGLAN.

raglan 1

Jawohl! Ein Leiberl nach diesem Schnitt ist so fix genäht, dass man gleich noch eines nähen will, und noch eins und noch eins … Glaubt ihr nicht? Ist aber wirklich so. Den Schnitt habe ich quasi „freehand“ nach einem bestehenden Shirt gezeichnet – so wie hier beschrieben. Diese Möglichkeiten! Nicht auszudenken, was man mit so einem Basisschnitt alles anstellen kann. Pyjamas, Kleidchen, Shirts mit kurzen Ärmeln für den Sommer … Und vielleicht endlich wieder mal ein Shirt in Erwachsenengröße für mich? Hach, wär das schön!

raglan 3

Spieltauglich ist es auf jeden Fall. Und ca. 2 Minuten nachdem ich dieses Bild geschossen habe, hat unser kleines Spuck-Gespenst natürlich gleich mal eine volle Ladung auf das schöne neue Raglan gespuckt. Naja, noch ein Grund mehr, viele, viele solcher Shirts zu nähen – Spuckbaby sei Dank ;-).

diy: a very paper christmas

diy papier falträder 1

ja, es sind wirklich nur mehr 4 Tage bis Weihnachten. Nur noch? Ach, ich finde, das ist lang genug für ein weiteres kleines Deko-Projektchen (funktioniert übrigens für alle Feste – ich denke da an Kindergeburtstage …). Papierräder schnell gefaltet, geklebt und aufgehängt. Seid ihr bereit? Ok. Dann geht’s los:

diy papier falträder 3

Alles klar? Dann ist es ja gut. Oder noch Fragen? Dann nur her damit ;-)! Wünsche euch ein erholsames letztes Advent-Wochenende!

 

deko, deko!

diy papier schneeflocke 1

und weiter geht’s im DIY-Dekomarathon. Heute machen wir schnell ein paar kleine Papierschneeflöckchen. Geht eigentlich ganz einfach. Und zwar so:

diy papier schneeflocken 2

Ein DIY ohne Worte. Geht doch oder? Die Flöckchen kann man ganz lässig so auf dem weihnachtlichen Tisch verstreuen, mit Band dran als Christbaumdeko oder wie bei uns als Fensterdeko verwenden. Oh, da fällt mir noch was ein – auf Blankokarten aufkleben und fertig sind die individuellen Weihnachtskärtchen. Wäre auch ein nettes kleines Projekt mit Kids, nicht wahr?

diy glitzershirt

glitzershirt 1

das größere der beiden kleinen bunts ist ja derzeit schwer auf dem Mädchen-Prinzessin-Hübschmachen-Trip. Ganz neue Welt für Familie bunt, denn unser Töchterlein war bisher eher wilde Kerlin als Prinzessin. Na jedenfalls muss derzeit alles „mit Glitzer“ sein. Haarspängchen, Röcke, Hosen (falls getragen) und natürlich Shirts.

Darum hat sich Frau stilles bunt wieder mal ein nettes kleines DIY ausgedacht, das auch Fräulein bunt glücklich macht. Für „the upcoming christmas season“ wurden schon 2 Tüllröckchen – natürlich in Glitzergold – geshoppt. Eines für Prinzessin 1 und eins für Prinzessin 2. Da aber kein hübsches Oberteil fürs große Mädel zu finden war, musste kurzerhand ein simples weißes Longsleeve als Basis für den Glitzergroßangriff herhalten.

glitzershirt 2

Funkel, funkel! Am Halsauschnitt und an den Armbündchen hab ich mich mal auf Mädchenterrain gewagt. Bewaffnet mit einer Tube güldener Glitzerfarbe. Trocknen, bügelfixieren und dann hoffen, dass es (wie von Frau Thalia Bastelabteilungsfachverkäuferin versprochen) gaaaanz sicher die nächste Wäsche aushält. Na, da sind wir ja mal gespannt! Fräulein bunt gefällt’s und sogar ich als so gar nicht Prinzessin finde es schön!

Jedenfalls kann jetzt Weihnachten für unsere Große kommen. Das Outfit hat sie ja schon …

 

projekt 1 jahr – 1 decke

neulich beim Stöbern durch die unendlichen blog Weiten bin ich auf eine tolle Idee gestoßen, um die ebenso unendliche Menge an Stoffresten sinnvoll zu verwerten.

1Jahr 1 Decke

Stefanie von herzekleid hat sich überlegt, alle Stoffreste, die sich so ansammeln zu einer Patchworkdecke zu vernähen. Und sie findet damit viele, viele begeisterte Mitnäherinnen, die jeden Monat auf ihrem blog oder auf pinterest ihre Fortschritte posten.

Wer so wie ich viel näht, vergießt des Öfteren eine oder mehrere Tränen um wunderschöne Stoffreste, die eigentlich zu schade zum Wegwerfen sind aber eben auch zu klein für größere Projekte. Darum bin ich bei dieser netten Idee gerne dabei und geh schon mal rüber ins Stofflager … Reste checken! Bin gleich wieder da … 😉

… so hier nun meine Stoffrestekiste:

1 Jahr 1 Decke_1

Und hier, was ich bisher daraus gebastelt hab. Sieht ja schon mal irgendwie nach freestyle patchwork Decke aus, oder?

1 Jahr 1 Decke_4

1 Jahr 1 Decke_2

 

1 Jahr 1 Decke_3

Werd euch natürlich auf dem Laufenden halten, was sich so tut an der Deckenfront.

Und? Habt ihr auch Lust, mitzumachen? Wer ist dabei?

komm, wir gehen angeln!

anglerspiel 1

der Herbst ist da und mit ihm kommen natürlich auch viele Regentage auf uns zu. Leute mit Kindern, also Eltern per Definition, wissen was das heißt: WIR-BRAUCHEN-SCHLECHTWETTERPROGRAMM! Ja, die süßen kleinen wollen nämlich unbedingt bespaßt werden. Und um mal eines klarzustellen: Mama und Papa bunt gehört definitiv nicht zur Gattung der Dauerkinderbespaßer. Nein, nein. Unsere Große kann und soll sich immer wieder mal alleine beschäftigen, ohne zusätzlichen Input von Mama oder Papa. Alleine spielen und auch mal Langeweile aufkommen lassen fördert die Kreativität und Phantasie – sagt glaub ich Jesper Juul, und der muss es ja wissen. Der Herr Erziehungspabst. Aber selbst das kreativste, phantasievollste Kleinkind hat irgendwann genug vom Alleinspielen und will Programm. Basteln steht da ja gaaaanz hoch im Kurs! Ein Anglerspiel zum Beispiel.

Und so haben wir uns an einem dieser verregneten Nachmittage unlängst mal genau so ein Anglerspiel gebastelt.

anglerspiel 2

Geht echt ratzifatzi und macht auch den kleinen Hobbyfischern Spaß. Los geht’s:

Ihr braucht:

anglerspiel 5

  • Schere
  • Klebstoff (der Schnelligkeit/Faulheit halber bei uns Superkleber)
  • Farbe (was der Malkasten so hergibt) und Pinsel
  • Buntes Papier
  • Pappe
  • Bleistift
  • Stäbchen (z.B: Chinastäbchen oder einen höchst selbst gesammelten Holzstock)
  • Schnur (bei uns war’s Paketschnur, die hatten wir grad da)
  • Magnete, Ringmagnete oder Magnetfolie
  • Büroklammern

Und so geht’s:

  1. Schneide aus Pappe einen langen Streifen aus – so ca. 40 cm hoch.
  2. Zeichne mit Bleistift Wellen auf und schneide diese dann aus.
  3. Malt euer supertolles Meer an. Blau empfiehlt sich. Blaugrün ist auch ok. Jede andere Farbe ist für Mutige. Lass die Wellen trocknen.
  4. In der Zwischenzeit kannst du die Fische vorbereiten. Dazu einfach verschieden große Fische oder Seesterne etc. aus dem bunten Papier ausschneiden und eventuell von deinem kleinen Gehilfen bemalen lassen. Natürlich können auch die Kids die Fische ausschneiden.
  5. Jeder Fisch bekommt eine Büroklammer verpasst.
  6. Das Stäbchen oder der Stock wird jetzt zur Angel. Und das geht so: Befestige ein Stück Schnur am Stöckchen und an dem anderen Ende der Schnur den Magneten. Wenn du Ringmagnete nimmst, kannst du die Schnur einfach dranknoten. Wir hatten grade Magnetfolie da, also hab ich die Schnur mal schnell angeklebt.
  7. Wenn die Wellen getrocknet sind und ihr alle eure Fische beisammen habt, kann’s losgehen! „Meer“ zwei bis dreimal knicken (zick zack) und in jeder entstandene „Bucht“ ein paar Fische verteilen. Dann auf die Angel, fertig, los!

anglerspiel 3

Viel Spaß!

schlaues füchslein

eine Autofahrt mit Baby aber ohne Spielzeug ist keine gute Idee. Soviel zu dieser jüngsten Erkenntnis. Darum musste ein möglichst kleines, handliches Knisterding her, das man nach Möglichkeit auch an die Babyschale knipsen kann. Und nachdem ich seit kurzem neben meiner Wolken und Tropfen Schwärmerei auch ziemlich was für Füchse übrig hab, fand ich ein Knister-Füchslein irgendwie nett.

Fuchsknister 1

Ha! Endlich wiedermal eine Gelegenheit, um meine Lumi Farben auszupacken und mal die orange Farbe einzusetzen. Sehr fein.

Ich hab mir also ein Füchslein aufgezeichnet, naturfarbenen Stoff mit einer gefühlten Galone Lumifarbe eingepinselt und g’schwind in die Sonne gelegt (ja, ich hab ein paar Sonnenstrahlen erwischt). Die Wangen sind aus dem selben naturfarbenen Stoff einfach draufappliziert. Die Augen, Nase und Ohrenspitzen aus schwarzem Filz. Im Füchslein steckt Knisterfolie und eine Lage Vlies, damit das Tierchen etwas griffiger wird.

Fuchsknister 2

Geht übrigens auch für daheim oder für den Kinderwagen. Alles schon von der hauseigenen Mini-Spielzeugtesterin ausprobiert.

Nachtrag: Mein Knisterfüchslein und viele andere ausgefuchste Schönheiten findet ihr auch bei der Fuchs-Linkparty von Katharina drüben bei greenfietsen! Schaut doch mal vorbei.

nachnähen erwünscht: haremshose

Leider nicht für mich sondern für das sehr kleine Fräulein stilles bunt: Ich hab mich  an meinen ersten Entwurf für einen Baby-Haremshosenschnitt gewagt und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Schön leicht und luftig ist sie geworden und hat auch gleich noch ein fesches Hauberl mit Blumerl dazugekriegt. Alles Gr. 56/62 für einen ganz chilligen Start in den Sommer.

Haremshose 1

Gerne könnt ihr euch den Schnitt herunterladen und ausdrucken, wenn ihr das Höschen nachnähen wollt. Bitte achtet darauf, dass euer Drucker nicht auf Seitengröße verkleinert (das Kontrollkästchen zeigt, ob ihr den Schnitt richtig ausgedruckt habt). Für den Sommer empfehle ich dünnen Jersey oder Interlock. Kann mir die Haremshose auch mit Sweatstoff gut vorstellen, oder dünnem Jeansstoff.

Hier könnt ihr das Freebook runterladen und nachnähen. Noch ein Tipp: Je tiefer ihr den Zwickel ansetzt, desto „lässiger“ und „haremiger“ wird die Hose. Den Bund könnt ihr zur Sicherheit noch an eurem Kind abmessen.

Wenn Bedarf herrscht (und ich es zeitlich reinquetschen kann :-)), mach ich gerne noch ein ausführlicheres Näh-Tutorial für die Hose.

Und an all die Profi-Näherinnen: Da dies mein erster Schnitt ist und ich mir viel Mühe gegeben habe: bitte nicht schimpfen. Man kann es sicher besser machen!

20-minuten babymobile

Ich hatte es ja gestern schon angekündigt: Ein schnelles Babymobile, das besonders Wolkenfans (wie mir) gefallen könnte.

Ihr braucht nur Filzreste in den gewünschten Farben, Nähgarn, Füllwatte und eben ca. 20 Minuten Zeit:

  1. Ich hab mir einfach ein Wölkchen in der gewünschten Größe aufgezeichnet, ebenso die Tropfen.
  2.  Alles 2 x aus Filz ausgeschnitten (würde sagen so etwa 0, 5 cm Nahtzugabe sollten reichen). Ich habs mit der Nähmaschine genäht, geht aber auch per Hand.
  3. Die einzelnen Teile rechts auf rechts (beim Filz eh relativ wurscht, weil der ja eh von beiden Seiten gleich aussieht) zusammennähen und jeweils eine kleine Wendeöffnung lassen. 
  4. Wenden, Füllen und dann per Hand verschließen. 
  5. Jetzt müsst ihr nur noch die Einzelnen Teile am weißen Nähgarn befestigen. Das geht am einfachsten, indem ihr das Nähgarn mit der Nadel erst durch die Wolke zieht. Von oben nach unten, dabei oben die gewünschte Länge zum Aufhängen rausstehen lassen und verknoten. Am unteren Austrittsende der Wolke den Faden nochmal verknoten und dann gleich weiterfädeln durch den ersten Trofen. Auf die gleiche Weise die übrigen Regentropfen annähen. Fertig!

Viel Spaß beim Nachnähen!

elefant im musterland

Auf meiner Kinderzimmer-Aufhübsch-Liste stand ja auch noch ein kleines Stofftierchen, nicht wahr? Und da mir der Kissenstoff so gut gefallen hat (erinnert mich irgendwie an Zirkus), hab ich daraus einen kleinen Gesellen geschneidert. Heißt Elefant und wohnt ab sofort im „neuen“ Kinderzimmer des werten Fräuleins.

Ich hätte ihn ja gern gleich irgendwo nett hindrapiert, auf ein Regal zum Beispiel. Leider ist unser Laufmeter mit dem neuen Elefanten gleich mal abgehauen und hat ihn ordentlich bespielt. Recht so! Hauptsache er gefällt, oder?

 

her mit den Vorhängen!

Zick – Zack – fertig sind die neuen Kinderzimmervorhänge. „Natürlich“ im neuen Lieblingsstoff (chevron) und natürlich mit der neuen Lieblingsfarbe Gelb. Eh klar. Aber mal ehrlich, der Stoff, den ich hierfür gekauft hab* ist nicht nur hübsch anzusehen, er war auch spitzenmäßig zu verarbeiten und ist der ideale Vorhangstoff. Etwas schwerer und robuster als normaler Baumwollstoff und daher auch im Sommer fein (wenn’s draußen länger hell ist und die Rollos allein keine Nachtstimmung schaffen 🙂 ).

Das Kinderzimmer-Aufhübsch-Projekt geht also weiter und ich sag euch – es wird immer schöner und freundlicher, des Zwergis kleines Reich …

 
*Bei fabric.com gekauft – günstig war er und noch dazu schnell geliefert, obwohl aus Amerika! Das freut das stille bunt.

 

und noch mehr chevron …

… diesmal als stille bunte Geschirrtücher. Ja, es war ein schnelles kleines Projekt, aber ich hab Freude dran. Geschirrtücher braucht man schließlich immer als „gute Hausfrau“ 🙂

Find sie ja recht schick und da unsere Küche hauptsächlich weiß ist, passt das grau/weiße Muster ganz wunderbar! (Ok, ich seh grad, ich hätt sie nochmal schnell foto-fein machen können und bügeln. Aber, so schauen sie wenigstens gleich ordentlich benutzt aus :-))

Und die Küchenhelferleins bleiben sicher nicht das letzte chevron Teil, das ich genäht hab …

stoff färben in 8 min?

Ja, ihr habt richtig gehört. In nur 8 Minuten könnt ihr euch ein schönes stöffchen selbst färben. stilles bunt hat schon wieder was ganz tolles neues entdeckt und das möchte ich unbedingt mit euch teilen.

Lumi Inkodye nennt sich das Zauberzeug, das aus blanken unberührten Stoffen kleine Kunstwerke macht. Nur mit Hilfe der Sonne. Das ganze funktioniert ganz nach dem Prinzip der Photographie bzw. der Photoentwicklung. Nur eben statt mit Dunkelkammer und Spezialausstattung mit lichtempfindlicher Farbe, ein bisschen Kreativität und der lieben Sonne. Klingt spannend, oder? Fand ich auch. Deshalb gleich mal die Farben hier bestellt* und ausprobiert. Der nette Postbote hat das Paket schon um 8.00 geliefert und das Wetter sah extrem vielversprechend aus (strahlender Sonnenschein). Darum dacht ich mir „ran ans Werk!“

  1. Stoff aussuchen – in meinem Fall ein Reststückchen naturfarbener Baumwollstoff (supergünstig gekauft).
  2. Zeitungspapier als Unterlage in einer möglichst dunklen Ecke, damit sich die Farbe nicht schon beim Auftragen entwickelt!
  3. Ein Schwamm zum Auftragen – gibt auch Schwammpinsel, aber so einen hatte ich nicht, also ein normaler Schwamm.
  4. Tellerchen oder Schüsserl zum Farbeanrühren
  5. Unterlage für den Stoff und etwas Klebeband um den Stoff gespannt festzukleben.
  6. Inkodye Farbe aussuchen –  ich hab Blau ausprobiert und mit etwas Wasser verdünnt.
  7. Objekte auswählen – hab ein paar Bausteine aus dem Kinderzimmer geklaut 😉
  8. Farbe auftragen – Objekte drauf platzieren – ab in die Sonne für ca. 8 Minuten – In der Zwischenzeit kann man ja mal ein Tässchen Kaffe trinken. Bis das leer getrunken ist, ist auch schon die Farbe „entwickelt“.
  9. dann schnell mit Waschmittel die Farbe rauswaschen und dabei am besten das Licht abdrehen, sonst entwickelt sich die Farbe noch weiter.
  10. Feeeeertiiiiiiig! Juhu!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich. Werd euch auf dem Laufenden halten, was ich aus dem Stöffchen gemacht hab.

Auf der lumi Website gibt es eine tolle Anleitung und super Tipps für Inkodye.

*ging extrem schnell. Nur 4 Tage bis die Farben da waren – sind immerhin aus den USA angereist 🙂

diy blumenanstecker teil 2

Auf Anfrage von Julia (danke für deinen netten Kommentar :-)) erkläre ich euch kurz mal wie aus diesen Stoffblüten ganz einfach schöne Gästeanstecker für eure Hochzeit werden.

Was ihr dazu braucht:

  • viele viele selbstgemachte Organza-Stoffblüten
  • Floristenband (das selbst klebt, gibt’s z.B. bei Thalia in der Bastelabteilung in grün und creme)
  • Leinenstoff oder einen anderen etwas festeren Stoff eurer Wahl für die Blätter (ich hab meinen bei IKEA gekauft)
  • Heißklebepistole
  • Anstecknadeln

Und so gehts:

  1. Schneide pro Anstecker 2 Blätter aus. Zum Beispiel mit dieser Vorlage (nicht besonders schön aber Maßstabsgetreu. Einfach ausdrucken und ausschneiden).
  2. Damit die Blätter später auch einen guten Stand haben und nicht traurig herunterhängen, habe ich zur Verstärkung auf der Rückseite jedes Blatt mit der Heißklebepistole „bemalt“. Einfach längsseits eine Linie Kleber ziehen und dann kleine Verästelungen von der Mittellinie nach außen gezogen. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird er fest und somit hat man quasi ein Gerüst für den Stoff, den man von vorn aber nicht sieht.
  3. Nun ist der Blumenstiel an der Reihe. Ich hab einfach um ein längliches Reststückchen Leinenstoff herumgewickelt bis ich die gewünschte Form hatte. Geht bestimmt auch ohne Stoff. Das Floristenband wird ja durch die Körperwärme beim Bearbeiten warm und klebt somit. Geht also ganz einfach (hoffe, das war jetzt verständlich). Ein Tipp: Etwas länger machen, als er im Endeffekt werden soll, damit du ihn noch ankleben kannst.
  4. Dann legst du die 2 ausgeschnittenen Blätter leicht überlappend übereinander. und Verklebst sie unten mit Hilfe der Heißklebepistole.
  5. Nun kannst du den Blumenstiel von hinten an die beiden Blätter kleben.
  6. Zum Schluss kommt noch die Blüte drauf. Und zwar an der Stelle, die wir ja verstecken wollen, nämlich dort wo der Übergang der Blätter zum Stiel ist.
  7. Du kannst übrigens deine Blütenblätter auch mit einem kleinen Glitzersteinchen verzieren oder in der Mitte mit farbigem Zwirn einen Punkt nähen. Sieht auch schön aus!
  8. Jetzt musst du nur noch deine Anstecknadel hinten drankleben – geht auch super mit der Heißklebepistole – und fertig!

Viel Spaß beim Nachbasteln! Bei Fragen bitte einfach melden. Ich helfe gerne weiter.

Übrigens: Ich hätte eine kleine Heißklebepistole gebraucht abzugeben (Klebestifte gibts im Bastelladen, z.B. bei Thalia) wenn jemand Interesse hat. Hab nämlich auch noch eine große, mit der ich mittlerweile mehr arbeite. Einfach melden post@stillesbunt.at.

diy namensschilder ostern

Damit der Osterhase auch ganz sicher jedem Kind die richtigen Geschenke bringt, ein schnelles Tutorial für Namensschilder.

Das brauchst du:

  • Stoff, etwas dickerer z.B. Fleece oder Filz wäre gut. Stoffreste tun’s auch.
  • dünner Karton oder Moosgummi
  • Holzleim (nehm ich gern, weil er transparent trocknet, leicht zu verwenden ist und alles klebt ;-))
  • dünne Holzstäbchen, auf denen das Schild befestigt wird
  • Papierschere, Stoffschere
  • Bleistift, eventuell Stoffstift
  • Wunschmotiv (Hase, Osterei, etc.) auf Papiers

Und so geht’s:

  1. Übertrag deine Vorlage – ich hatte Hase und Ei – auf den Karton. Am besten geht’s mit Bleistift und schneide die Form aus.
  2. Dann schneidest du dir ein Stück Stoff zurecht, das etwas größer ist, als dein Motiv. Mit dem Holzleim klebst du nun deinen Karton auf den Stoff und lässt alles antrocknen.
  3. Nun kannst du mit der Stoffschere den Stoff rund um die Form ausschneiden. Glaub mir, es geht einfacher so! Hab’s auch ausprobiert, den Stoff vorher in Form zu schneiden und dann erst Stoff und Karton zusammenzukleben. Pha! Wird nicht besonders schön, daher erst Kartonform schneiden und nach dem Kleben erst den Stoff schneiden.
  4. Jetzt kommt nochmal der Leim ins Spiel: Gib etwas Holzleim auf dein Holzstäbchen und lege dieses dann auf dein Namensschild.
  5. Nach dem Trocknen wird der Leim transparent und hält super! Du musst also nicht lange festdrücken.
  6. So, fertig! Jetzt kannst du die Schilder mit den Namen beschriften und dem Osterhasen guten Gewissens überlassen.

Frohe Ostern!

 

rock it, baby!

Ein Mama oder Papa T-Shirt, das keinen Beliebtheitskontest mehr gewinnt, muss nicht unbedingt gleich zur Altkleidersammlung wandern. Viel feiner ist doch, wenn man aus den „alten Teilen“ etwas Neues für den Nachwuchs zaubert. „Repurposing“ heißt das magische Wort und amerikanische craft experts (Handarbeits- oder Bastel-Experten) verstehen darunter so viel wie, etwas altem einen neuen Zweck verleihen. Na, bitte sehr. Das ist doch mal ein Auftrag! stilles bunt hat ein – zugegeben nicht altes, aber billiges 😉 – T-Shirt in ein Röckchen verwandelt und verrät euch gern, wie das geht!

zum Tutorial …

tutorial: „rock it, baby!“

Wenn ihr den „aus T-Shirt wird Rock“-Rock gern nachzaubern wollt, dann nur keine Angst! Mit etwas Übung geht das ruck zuck. Ja, wirklich! Los geht’s.

Was brauchst du?

  • 1 altes T-Shirt von Mama oder Papa oder ein billiges Sale-Teil*
  • Nähmaschine
  • Rollschneider mit Schneidmatte + Lineal (eine Stoffschere tut’s natürlich auch)
  • passende Nähseide
  • Tässchen Kaffee (brauchst du nicht aber schadet nie, finde ich)

Und so geht’s:

  1. Erstmal musst du dir überlegen, wie lang der Rock für deinen Zwerg werden soll. Einfach ausmessen oder einen anderen Rock als Vorlage nehmen. Miss am T-Shirt von unten nach oben  – das entspricht dann der Rocklänge bis zur Hüfte. Hier schneidest du mal  – trau dich ruhig! Du wolltest das T-Shirt doch eh nicht mehr tragen, oder? Aber Achtung: Bedenke, dass du den unteren Saum des T-Shirts gleich nutzen kannst also schneide ihn nicht weg!
  2. Nun hast du den 1. Teil vom Rock. Jetzt wird’s spannend, denn nun kommen die Falten ins Spiel. Wie das geht?
  3. Wenn du wüsstest, wie einfach das funktioniert: An deiner Nähmaschine stellst du einen Geradstich ein und wählst die längste Stichlänge aus. Nun nähst du ganz knapp an der oberen (offenen) Kante des Rocks einmal rundherum. Am Ende nicht rückwärtsnähen! Wenn du einmal rundherum genäht hast, zieh vorsichtig am Unterfaden. Und siehe da …
  4. Der Stoff „zieht sich“ und es bilden sich die Falten. War doch ganz einfach, oder?
  5. Jetzt kommt der Bund dran. Schneide vom T-Shirt (oder von einem anderen Stoff, wenn du magst) ein Stück ab, so breit ist, wie die Taille deines Kindes bzw. wie breit der Bund sein soll und doppelt so hoch.
  6. An den Breitseiten auf rechts zunähen und wenden. Nun hast du einen Schlauch.
  7. Diesen Schlauch musst du jetzt längsseits zur Hälfte falten.
  8. +9. Steck den Bund von außen auf deinem Rock fest. Alle Stoffschichten sollten bündig ausgerichtet sein (sh. Bild). Das verlangt etwas Fingerspitzengefühl, aber das schaffst du schon! Mit einem Geradstich nähst du jetzt einmal rundherum und kannst dann den Bund nach oben klappen. Wenn du magst, kannst du vorher auch noch die zusammengenähten Stoffschichten mit der Overlock oder einem Overlockstich endeln. Fertig! Schön, oder?

 

*Natürlich kannst du diesen Rock auch aus einem schicken Stöffchen deiner Wahl nähen. Nur für den Fall, dass dir all deine T-Shirts besonders lieb und treu sind 😉

diy stoffblumen tutorial …

Bilder: stilles bunt

 

Auf Anfrage von stilles bunt Leserin Heidi (danke für deine netten Kommentare!) gebe ich gerne ein kleines Tutorial für die Organza Stoffblumen, die ich für unsere Hochzeitsgästeanstecker gemacht habe. Ihr werdet sehen, das geht ruck zuck! Also, dann los geht’s …

Was brauchst du?

  • Organzastoff in der Wunschfarbe
  • Stoffschere (sollte wirklich gut schneiden)
  • kleine Kerze oder Teelicht
  • Nadel und Faden
  • eventuell Strassteine zum Verzieren

Und so geht’s:

Bilder: stilles bunt
 
  1. Zuerst schneidest du aus deinem Organzastoff einige verschieden große Quadrate aus. Muss nicht perfekt sein, du wirst später sehen, warum wir das hier nicht so genau nehmen.
  2. Jetzt faltest du jedes Quadrat einmal zur Hälfte und dann nochmal zur Hälfte und dann nochmal. Jetzt sollte das Stöffchen wie ein schmales Dreieck aussehen.
  3. Nun schneidest du den oberen Teil weg – sh. Bild – und tataaaaa! du hast quasi einen Kreis.
  4. Jetzt kommt Feuer ins Spiel. Zünde deine Kerze oder Teelicht an. Organzastoff „schmilzt“ über der Flamme ohne dass er so leicht brennt. Das nutzen wir aus, um die Blütenblätter herzustellen. Nimm einen Stoffkreis in beide Hände zwischen Daumen und Zeigefinger und nun hältst du den Rand leicht über die Flamme ohne den Stoff direkt in die Flamme zu halten. Achtung: Der Stoff schmilzt sehr schnell!
  5. Dreh das Blütenblatt so lange über der Flamme bis der gesamte Rand angeschmolzen ist.
  6. Deine fertigen Blütenblätter …
  7. … kannst du dann einfach übereinander stapeln.
  8. + 9. Nun einfach ruck zuck in der Mitte zusammennähen. Fertig! Wer mag, kann (mit Textilkleber) einen Strassstein in die Mitte kleben. Sieht auch hübsch aus.

stilles bunt wünscht „Gutes Gelingen!“ Würde mich freuen, von euren Versuchen zu hören.

gib mir müsli! knuspermüsli!

Knuspermüsli selber machen? Das muss doch funktionieren, oder? Hat sich stilles bunt so gedacht und einfach mal drauf losgepantscht.  Haferflocken, Dinkelflocken, Nüsse und was sonst noch so alles im Vorratsschrank war in eine große Schüssel bugsiert und … ach dazu später mehr. Erstmal: Lecker, lecker ist es geworden und am nächsten Morgen gleich Schüsselweise weggefrühstückt. Natürlich auch von Herr stilles bunt und vor allem vom stilles bunt Zwerg.

Das brauchst du dazu:

  • 500 g Haferflocken oder Dinkelflocken oder eine Mischung
  • ca. 150-200 ml Honig oder Ahornsirup (kann man auch mischen)
  • etwas Pflanzenöl
  • Nach Wunsch gehackte Nüsse. In unserem Müsli sind Cashews, Walnüsse und Mandeln
  • Wer mag kann gepoppten Amaranth oder ähnlich luftiges dazugeben
  • ein Backblech mit Backpapier
  • eine Schüssel
  • einen Kochlöffel
  • viele kleine Löffel zum Naschen

Und so wird’s gemacht:

  1. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen.
  2. Den Honig und den Ahornsirup in einem Topf erwärmen. Zur Mischung in der Schüssel geben und gut durchmischen.
  3. Die Masse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und ab ins Backrohr.
  4. Backrohr kann man vorheizen, muss man aber nicht. Bei 150°C Ober- und Unterhitze ca. 30-40 Minuten rösten. Öfter mal umrühren, dann wird alles gleichmäßig braun.
  5. Auf dem Backblech auskühlen lassen und kalt in luftdichte Behälter füllen.
Das Knuspermüsli schmeckt super mit Milch aber auch mit Joghurt oder Sojamilch ist es lecker schmecker! Das gute dran: Du kannst ja fast alles reinmischen. Ich hab z.B. noch etwas Mohn druntergeschmuggelt. Find ich spannend im Müsli …

 

diy hochzeit teil 4: gastgeschenke

Eine Hochzeit ist ja wirklich was schönes. Nicht nur für die Hauptakteure, Braut und Bräutigam, sondern hoffentlich auch für die Gäste. Ein Weg, um den Gästen für ihr Kommen zu danken, ist das Gastgeschenk. Der Klassiker: Hochzeitsmandeln. Gute Wahl, weil einfach, elegant und klar und sooo symbolisch. Wer es gern ein bisschen spezieller hat, kreativere Gastgeschenke sucht oder ganz klare thematische Vorstellungen von seiner Hochzeit hat, wird wohl Mandeln, Mandeln sein lassen und nach neuen Ideen suchen. Na, da hilft stilles bunt einfach mal mit Inspiration …

Bild: stilles bunt
 
Eine Möglichkeit für Backwillige ist z.B. Kuchen im Glas. Lässt sich wunderbar vorbereiten, individuell dekorieren und durch das Vakuum im Glas ziemlich lange haltbar. Herr und Frau stilles bunt haben’s gewagt und den Hochzeitsgästen hat’s geschmeckt. Nebenbei dienten die süßen Gläschen auch noch als „Seating Chart“. Denn jedes Glas trug eine Tischnummer und den Namen des Gastes. Für die Kinder gab’s ein kleines selbstgenähtes Säckchen mit Spielsachen und Co. Ach so, ja und wer das Rezept gern haben möchte, ich kann ja mal demnächst ein kleines Kuchen im Glas-Tutorial posten …
 

Quelle: intimateweddings.com
Wer im Frühling heiratet, kann seinen Gästen mit einem kleinen Kräutergarten zum selber ziehen eine Freude machen. Dazu einfach ein Mini-Töpfchen mit Erde füllen, Samenkörner z.B. Oregano einpflanzen und mit „Gießanleitung“ hübsch verpackt verschenken. Wer keine zu große Hochzeitsgesellschaft hat und sich etwas mehr Mühe machen möchte, kann natürlich auch Tomaten am Fensterbrett zu Mini-Pflänzchen vorziehen und diese dann verschenken.
 

Bild links: weddingbee Bild rechts: martha stewart weddings
Macarons schmecken nicht nur köööööstlich, nein – sie sehen auch noch hübsch aus. Bunt in nahezu allen Farben kommen die kleinen Süßen daher und machen sich schön eingepackt super als Gastgeschenk. Wer keinen Macaron-Dealer zur Hand hat, kann sich selbst ans Backen wagen. Lebensmittelfarbe ist natürlich unverzichtbar. Hab mal ein leckeres Rezept rausgesucht: Macarons. Leider nicht von mir, werd’s aber demnächst mal nachbacken.
 

Quelle: oncewed
Der glücklichste Tag im Leben kann ja auch für die Gäste Glück bringen. Mit selbst gemachten Glückskeksen aus Papier. Günstig, hübsch und ziemlich originell. Hier gehts zum Tutorial von oncewed.
 

Selbst eingekochte Marmelade im kleinen Glas ist immer eine gute Idee. Warum nicht auch als Gastgeschenk am Hochzeitstag. Gut vorzubereiten und das schönste: Uuuuunzählige tolle Verpackungsmöglichkeiten. Mit Stoffhut und hübschem Band dran oder mit Tafelstift aufs Glas schreiben … Seidenpapier als Deckeldeko … oder …. ach, da fällt euch bestimmt auch noch was schönes ein, oder?

 

der fasching ruft määäähhh!

Fasching ist Krapfen, ist verkleiden ist … Panik! Panik, dann, wenn sich der Kindergarten meldet und das Faschingsfest in ein paar Tagen ankündigt aber noch keinerlei Kostüm in Sicht ist. „Bitte bringen Sie ihr Kind kostümiert!“. Nun gut. Da bleibt natürlich nur eins – selbst machen. Gott sei Dank ist in solchen Situationen immer Verlass auf „Amerikas Hausfrau Nr.1“, die gute Martha Stewart: Mit zauberhaften Tierkostümen inkl. Anleitung. Genauer gesagt, das Lämmchen sollte es sein! stilles bunt hat sich also ans Werk gemacht, wollte aber kein Material neu kaufen und hat daher nach alternativen „Zutaten“ gekramt, die schon im Haus waren. Wie fein.

Die gute Martha hats vorgemacht – hier zu bewundern: Lamb Costume

… wie stilles bunt das Original leicht abgeändert nachgenäht hat, seht ihr ja oben.

Da weder ein schwarzes T-Shirt im Haus war noch ein Paar schwarze Leggings, hat stilles bunt schnell selbst Hand angelegt, die Nähmaschine angeworfen und Leggings genäht (nach diesem Tutorial – suuuuper einfach!). Eine alte Strumpfhose viel der Schere zum Opfer und wurde kurzerhand in Ärmel verwandelt, die an den ärmellosen weißen Body angenäht wurden.

Für alle, die es gern nachmachen möchten, aber über den einen oder anderen Begriff in der englischen Anleitung gestolpert sind, gibt’s hier ein paar Erklärungen und die von mir verwendeten Alternativen:

leotard = Einteiler, wie ihn Ballettänzerinnen tragen, ähnlich einem Body. stilles bunt hat einen ärmellosen weißen Body verwendet.

wool-blanket batting = Baumwoll-Füllmaterial, wird z.B. zum Quilten verwendet. stilles bunt hat stattdessen einfach einem Küchenstuhl ein flaches Sitzkissen oder zwei stibitzt und das Innenleben herausoperiert.

wool felt = Wollfilz, hier in schwarz und beige für die Lamm-Ohren. stilles bunt hatte leider auch keinen Wollfilz da und hat stattdessen einfach einen Rest schwarzen Fleecestoff und beigen Jersey genommen.

craft glue = Bastelkleber, hiermit wurden die Filzohrenteile zusammengeklebt. stilles bunt hat nicht geklebt sondern mit Vlieseline zusammengebügelt.

cotton knit cap = Baumwollmütze, Haube. stilles bunt hat aus weißem Jersey-Stoff (war mal eine Leggings) ein Häubchen selbst genäht.

diy-hochzeit teil 3: einladende papeterie

stilles bunt freut sich immer über Kommentare, Rückmeldungen und natürlich Anregungen. Daher: Auf Wunsch einiger stilles bunt Leserinnen widme ich den heutigen Teil der DIY-Hochzeitsserie dem Thema Einladungen.

Der Heiratsantrag ist gemacht. Der Hochzeitstermin fixiert und erste Stilrichtungen geklärt (Trachtenhochzeit, klassisch, modern, retro, elegant, witzig, …) Nun geht’s ans Einladen. Doch wie, wer, wann und: wie sagen wir’s denn am besten? Zunächst mal sollte man sich überlegen, ob eine kleine Vorabinfo vor der offiziellen Hochzeitseinladung verschickt werden soll. So genannte „Save the dates“ informieren die Gäste erstmal über das Hochzeitsdatum, bevor überhaupt klar ist, wo gefeiert wird und wie genau.

Save the Dates – Was steht drauf? Warum schicken?

  • „Please save the date!“, „Bitte vormerken!“, „Save the Date“, oder ähnliches.
  • Das Hochzeitsdatum. Es steht im Zentrum der Save the Dates
  • Wer heiratet?
  • Save the dates werden in der Regel 6-10 Monate vor der Hochzeit verschickt.
  • Ein Vorteil der Save the dates ist, dass man sich mit den tatsächlichen Einladungen mehr Zeit lassen kann.

Kreative Vorschläge für „Save the Date“ oder „Save the date“-Karten (beide Schreibweisen sind durchaus gebräuchlich) findet ihr übrigens vermehrt auf amerikanischen oder britischen Wedding-Seiten oder blogs. Meine Inspirationsquellen waren z.B. marthastewartweddings.com oder auch greenweddingshoes.com.

Tja, und wenn nun der Hochzeitstermin näher rückt und die wichtigsten Eckpunkte fixiert sind, geht’s an die Einladungen.

Die Einladung – Was steht drauf?

  • Wer heiratet?
  • Hochzeitsdatum
  • Ort
  • Eventuell ein Hinweis auf Geschenkelisten oder der Wunsch nach „Geldgeschenken“
  • Wegbeschreibungen
  • Übernachtungsmöchlichkeiten
  • Kontaktperson für Rückmeldungen oder Fragen (das Hochzeitspaar mit Telefonnummern, E-Mail bzw. die Trauzeugen)
  • Hinweise auf Kleidungsetikette (z.B. bei Trachtenhochzeit)
  • Die Einladungen werden meist 4-6 Monate vor der Hochzeit ausgeschickt.

Weitere mögliche Inhalte der Einladung

Vielen Paaren ist es auch ein Anliegen, ihren Hochzeitsgästen einige grundsätliche Dinge höflich mitzuteilen (z.B. ob Hunde erwünscht sind, wie die Kleidungsetikette lautet, etc.) Diese Informationen werden häufig in Form eines „Hochzeits-ABCs“ mit der Einladung mitgeschickt. Auch Antwortkarten können bereits beigelegt werden.

start serie „diy hochzeit“

Liebe Zukünftige Damen und Herren! stilles bunt ist ja schon unter der Haube und ich muss sagen, die Hochzeitsvorbereitungen waren ein Riesenspaß. Nicht zuletzt deshalb, weil so einiges aus der stilles bunt DIY-Werkstatt stammte. Ja, und weil es viele, viele Bräute gibt, die ihre Hochzeit persönlich gestalten möchten (spart ja auch ein wenig Kohle, wenn man manches selbst macht), heute der Start der Serie „DIY Hochzeit“.

Vom selbst gemachten Ringkissen, über Ideen für Gästeanstecker bis hin zu originellen Gastgeschenken. Los geht’s zu Teil 1: diy ringkissen inspirationen …

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