Kinderzimmer Update

DSC_0944Sonntag ist doch der perfekte Tag für kleine Umräumaktionen, oder? Eben. Das Kinderzimmer der Mädchen ist ja in ständigem Fluss, denn so wie die beiden sich entwickeln, verändert sich auch ihr Spielverhalten und damit auch der Anspruch an ihr kleines Reich. Emma und Frieda teilen sich ein Zimmer mit ca. 15 m2. Im Prinzip groß genug für alle ihre Schätze, trotzdem haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, regelmäßig auszusortieren. Schließlich sammelt sich immer einiges an. So wie das „unheimlich tolle“ kleine Spiel, das in Omas Überraschungsei war und dessen Kleinteilchen nach 10 Minuten in irgendeiner Ecke rumliegen. Hände hoch, wer das auch kennt. Ein Kinderzimmer ist zum Spielen da. Es darf auch Chaos herrschen, keine Frage und große tolle Legobauwerke dürfen natürlich bei uns auch stehen bleiben. Trotzdem versuchen wir, jeden Abend Ordnung zu machen, damit am nächsten Tag wieder Raum ist, für neue Ideen.

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Spielsachen, die gar nicht mehr bespielt werden, kommen in eine Kiste und werden gespendet oder verschenkt. Kaputte Sachen entsorgen wir meistens sofort, außer sie lassen sich noch reparieren. Schon von Anfang an habe ich die Mädchen in diese Aufgabe mit eingebunden und ich habe das Gefühl, sie können sich gut von Dingen trennen, die sie wirklich nicht mehr benutzen. Natürlich gibt es auch einiges an denen unser aller Herz hängt – das wird dann verstaut und aufgehoben. Im Großen und Ganzen gelingt es uns aber relativ gut, die Spielsachen, Kleidung und alles andere im Kinderzimmer überschaubar zu halten. So ist erstens abends schneller aufgeräumt und zweitens schätzen die Mädchen ihre Sachen so mehr, habe ich den Eindruck. Nach der letzten Aussortier-Aktion haben wieder reichlich Platz gefunden, mehr Luft und Raum zum Spielen und einige Spielsachen wurden neu verstaut und umgeräumt. Alles hat seinen Platz und so finden die Mädchen nicht nur schnell, was sie suchen – sie können auch beim Aufräumen besser helfen. Yay! Und jetzt lasse ich noch ein paar Bilder sprechen und wünsche euch einen schönen Sonntag!

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DIY Blitz-Knete mit 2 Zutaten

Nachdem wir hier die letzten Tage zur Bronchitiszentrale geworden sind, musste ganz schnell eine Medizin gegen Lagerkoller her. Pinterest sei Dank haben wir ganz schnell das perfekte Rezept gefunden, um eine kranke 2 1/2 Jährige bei Laune zu halten. Überhaupt bin ich ja großer Pinterest Fan, nicht nur für Bastelideen mit Kindern. Wenn euch auch mal die Ideen ausgehen, um eure Minis bei Laune zu halten, findet ihr ein paar Anregungen auf meinem Pinterest Board *klick*. Aber jetzt zum unglaublich einfachen und schnellen Knete-Rezept. Die Zutaten habt ihr zu Hause, wetten? 


Man nehme 2 Teile Speisestärke und 1 Teil Bodylotion. Beide Zutaten vermischen, kneten, fertig. Wir haben noch etwas Lebensmittelfarbe untergeknetet. Die Bodylotion darf übrigens gerne sehr günstig sein, nur solltet ihr darauf achten, dass euch der Duft gut zur Nase steht. Die Knete duftet schließlich nach Bodylotion.

  
Meine beiden Test-Kneterinnen waren sowohl vom Duft als auch von der Textur begeistert. Ach ja, und die Begeisterung hielt sogar verhältnismäßig lange an. Mission erfüllt, würde ich sagen.
Habt ein schönes Wochenende!

Bananenbrot macht hier auf Purist

 Hä? Wie Purist? Naja, also, ich meine Bananen pur. Ohne Zucker und ohne Mehl. Whäm! Ganz genau. Bananenbrot schmeckt ohnehin lecker. Dass es auch ohne Zucker und Mehl pipifein schmecken kann, na, dazu kommen wir gleich. Vorher kurz: warum überhaupt ohne Zucker? 

Inspiriert durch Herrn bunt, der derzeit (in der Fastenzeit) auf Süßes verzichtet, habe ich mir vorgenommen, in nächster Zeit dem Zucker mal leise Servus zu sagen. Sprich: weißer Industriezucker out, natursüße Lebensmittel und der eine oder andere Zuckerersatz rein. Mal sehen, wie lange ich es durchhalte, aber nachdem ich eh nicht so eine „Süße“ bin – mich zieht’s im Zweifelsfall eher zu Herzhaftem – sollte es ein Weilchen klappen. Und bisher fehlen mir weder Schoki noch sonst was. Kaum zu glauben, denn Schokolade ist mein go to-Nervenfutter. Aber ich klopfe jetzt mal auf Holz. Bisher keine Rückfälle. Das liegt vielleicht daran, dass ich zum einen immer Nüsse als Energielieferant parat habe, auf Fruchtzucker im Obst nicht verzichte und mich zum anderen auch sonst nicht groß kasteie. Ich will ja keinen Diätwettbewerb gewinnen. Wenn es dann doch mal etwas süßer sein soll, hier meine bisherigen Tipps:

Mandelmilch – sehr lecker und von Natur aus süß

Reissirup – nicht so süß wie Zucker, klappt aber auch gut als Alternative

Honig – darf am sonntäglichen Frühstückstisch Platz nehmen

Nüsse – zwischendurch ein Powersnack

Bananen und Obst an sich – tut gut und darauf möchte ich nur wegen des Fruchtzuckers nicht verzichten

So, jetzt aber husch husch zum Rezept, damit ihr das leckere Teil schnell nachbacken könnt. 

  
Bananenbrot ohne Zucker und Mehl

2 reife Bananen (je brauner, desto süßer)

3 Eier

1 Tasse gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

Etwas gemahlenen Zimt

Ein Schuss Hafermilch (ich hatte Vanille da, geht aber auch normale oder eine andere Getreidemilch)

1 EL Pflanzenöl (das hat es nicht auf’s Bild geschafft)

Ein paar gehackte Nüsse nach Geschmack (Cranberries passen sicher auch gut dazu)

Reissirup bei Bedarf oder wenn die Bananen noch nicht ganz so reif sind.
Auf geht’s!

  1. Die Bananen zermatschen und mit den Eiern verrühren. Mandeln mit Backpulver und Zimt mischen und ebenfalls unterrühren.
  2. Das Öl und einen Schuss Hafermilch dazugeben. Bei Bedarf mit Reissirup süßen.
  3. Wenn die Masse zu flüssig ist, etwas mehr Mandeln untermischen. Zum Schluss die gehackten Mandeln unterrühren und den Teig in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
  4. Bei 175 Grad Ober- und Unterhitze (vorgeheizt) für ca. 35-40 Minuten backen.

   

    
 
Das Bananenbrot ist wirklich blitzschnell gebacken. Sogar am Sonntag Morgen während die Eier kochen und der Tisch fürs Frühstück gedeckt wird. Ach ja, meine beiden Testesserinnen waren übrigens sehr begeistert von Mamas neuem zuckerfreien „Kuchenbrot“. Kinder glücklich. Mama glücklich. Perfekt.

Viel Spaß beim Nachbacken! 

Und, wer von euch nutzt die Fastenzeit, um auf Süßes zu verzichten? Oder habt ihr euch andere Vorsätze gemacht?