DIY Salzteig Deko für den Weihnachtsbaum

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Advent, Advent. Ja, es ist wirklich schon wieder soweit und am Sonntag zünden wir die erste Kerze an. Wie ist das denn passiert? Schleicht sich immer ganz schön ran, dieser Advent, was? Wir sind jedenfalls – so wie jedes Jahr – wiedermal extrem spät dran mit allem. Familie auf den letzten Drücker sozusagen. Und dabei dreht sich beruflich schon seit September alles um Weihnachten. Ja, es ist verrückt. Aber so ist es nun mal.

Jedenfalls habe ich heute für euch eine blitzschnelle und very last minute geeignete DIY Deko Idee, die ihr problemlos auch mit Kleinkindern basteln könnt. Nicht neu, aber trotzdem gut: Weihnachtsbaumschmuck aus Salzteig. Voll oldschool. Aber total ok. Man muss ja nicht das Rad neu erfinden, um mit kleinen Kindern zu basteln.

Also ganz fix einen Salzteig zusammenklatschen aus:

  • 2 Teilen Mehl
  • 1 Teil Salz
  • und etwa 1 Teil Wasser (mehr oder weniger, ach das sieht man dann schon).*

Alles verkneten und los geht’s. Ich habe ja, offen gesagt, anfangs hochmotiviert selbst Teig ausgerollt und ordentlich ausgestochen, damit wir ein paar vorzeigbare Anhänger hinkriegen. Nach 5 Minuten habe ich aber dann meine „schicken“ Anhänger in Sicherheit gebracht und den beiden Damen das Schlachtfeld kampflos überlassen. Ich sage euch, das war nicht meine schlechteste Idee. Mama macht sich Kaffee und die Kinder machen eine Salzteigparty. 20 Minuten Ruhe. Das Chaos kann man ja später wegmachen. Und die Moral von der Geschichte – wenn man sich ab und zu auf das Chaos einlässt, lebt man irgendwie entspannter. Ist doch was oder?

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Familie bunt wünscht euch ein schönes 1. Adventwochenende. Wir haben übrigens noch keinen Adventkranz. Uaaaahhhh!

 

*Edit: Ich habe im Nachhinein eine Variante entdeckt mit 1 1/2 Teilen Mehl und 1/2 Teil Speisestärke + 1-3 EL Öl. So wird der Teig angeblich geschmeidiger und bekommt nicht so leicht Risse. Memo an mich: Ausprobieren!

DIY Apfelpost für Oma und Opa

Apfelpost 1.1Alle Großeltern direkt nebenan zu haben – das kennen wohl die wenigsten. Auch bei uns ist es nicht anders. Dabei haben wir noch das Glück, dass ein Großelternpaar in der selben Stadt wohnt, wie wir. Das andere Oma & Opa Gespann ist da schon ein gutes Stück weiter weg – dementsprechend seltener sieht man sich natürlich auch.

Wir haben uns da mal was überlegt und einen hübschen kleinen Herbstgruß für alle Omas & Opas gebastelt. Emma hatte die tolle Idee, ein selbst gebastelte Postkarte zu schicken. Nachdem sie unheimlich gerne bastelt und derzeit in jeder freien Minute mit großer Begeisterung das Schreiben trainiert, eine perfekte Gelegenheit, beides zu üben.

Apfelpost 2

Passend zum Herbst haben wir uns als Motiv einen Apfel ausgesucht und aus weißem, roten Papier und bunten Resten eine kleine „Apfelpost“ gebastelt. Eine Pop-Up-Karte um genauer zu sein. Öffnet man den Apfel, guckt ein kleiner frecher Wurm heraus, der wohl schon ein paar Kerne stibitzt hat!

Die Karte geht ganz flott und könnt ihr im Handumdrehen nachbasteln. Bei den Schneidearbeiten kann Mama etwas helfen und als Motiv eignet sich natürlich alles mögliche. Blätter, Kürbis, Kastanien u.v.m.

Los geht’s! Ihr braucht:

  • Zwei Blatt Papier in verschiedenen Farben
  • Schere
  • Klebstoff
  • Papierreste in anderen Farben für’s Pop-Up-Innenleben
  • Buntstifte

So wird’s gemacht:

Apfelpost 3

Apfelpost 4 Apfelpost 6 Apfelpost 7

Apfelpost 8

Apfelpost 9 Apfelpost 10 Apfelpost 11

  1. Legt beide Blätter übereinander und faltet sie mittig zur Karte.
  2. Zeichnet das gewünschte Motiv – bei uns der Apfel – auf das äußere Blatt auf und schneidet es so aus, dass noch genug Falz zum Auf- und Zuklappen bleibt.
  3. Achtung! Für diesen Schritt nur das (weiße) Innenblatt nehmen: Jetzt werden die Schnitte für’s Pop-Up-Teil gemacht. Für zwei Pop-Up-Teile müsst ihr vier gleich lange Schnitte an der Falzkante schneiden.
  4. Jetzt das Blatt öffnen und die geschnittenen „Streifen“ in die Gegenrichtung drücken. Karte wieder schließen und glattstreifen. Wenn ihr jetzt das Blatt öffnet, sollten die Pop-Up-Teile schon „aufpoppen“.
  5. Die (weiße) Innenkarte wird jetzt auf die (rote) Außenkarte geklebt. Nun können eure kleinen Postboten noch entscheiden, was aus der Karte rauspoppen soll. Emma wollte Apfelkerne aufkleben und einen kleinen gelben Wurm rausgucken lassen. Also beides ausschneiden und auf die Pop-Up-Streifen aufkleben. Fertig!

Apfelpost 14

Noch ein toller Nebeneffekt dieses kleinen Herbstprojektes ist, dass sich Emma riesig gefreut hat, ihre Apfelkarten an alle Omas und Opas persönlich zur Post zu bringen (wir haben die Apfelpost noch in ein Kuvert gelegt, damit sie heil ankommt). Alles sehr aufregend, versteht sich.

Habt ihr auch tolle Bastelanregungen für die Herbstzeit? Alles außer Kastanienmännchenbasteln ist herzlich willkommen. 😉 Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbasteln! Vielleicht mögt ihr eure Ergebnisse ja hier  oder auf Instagram teilen? Bin schon ganz gespannt.