hallo herbst . DIY Stickbilder

IMG_7351

Huhu! Ist da jemand? Oder anders gefragt – ist da eigentlich noch jemand? Da draußen vor meiner Blogtüre? Ich dachte mir, ich frag mal, ob ihr noch Lust habt, hier vorbeizuschauen, nachdem hier ziemlich lange Sommerpause herrschte. Die war übrigens nötig. Sehr sogar. Warum? Naja einfach zum Batterrienaufladen, Durchatmen und so. Ach und dann war da noch das Leben so im Allgemeinen. Das Offlineleben. Das analoge. Ein Riesenumzug, der uns wahnsinnig viel Kraft und Energie und unsere Sommerpause gekostet hat. Und ein völlig neuer Lebensabschnitt. Fräulein bunt ist jetzt Schulkind (waaaah!). Auf instagram haben ja viele von euch unsere Meilensteine mitverfolgt und bevor ihr fragt, jaaaa, ich weiß, neue Wohnung, Fotos, Vorher-Nachher und so. Kommt alles, kommt alles. Frau bunt ist nun mal Perfektionistin. Also bitte noch ein wenig Geduld, ich zeig euch unsere neue Hütte, versprochen! Ah und übrigens, habt ihr gemerkt, dass der Tag noch immer nicht mehr Stunden hat? Ich hatte das doch schon mehrfach angeregt. Komisch, das wird irgendwie nix mit dem 32 Stunden Tag, was? Naja, dann eben 24 Stunden weiterhin managen* so gut es geht.

In letzter Zeit merke ich, dass die gemeinsamen Stunden mit meinen Kindern etwas knapper werden. Schule, Hort, Job, Alltag eben. Der ist fies. Wissen wir. Umso wichtiger ist es für mich, diese kostbare Zeit miteinander so gut wie möglich zu nutzen. Hier meine bisherigen Erkenntnisse:

  1. Dazu gehören gemeinsame Aktivitäten ebenso, wie das Zuhören. Hör auf dein Kind.
  2. Wenn dein Schulkind sagt, es möchte allein im Zimmer spielen, lass es um Himmels Willen! Mach dir einen Kaffee und gib ihr die Zeit, die sie unter der Woche schlichtweg nicht hat.
  3. Plane nicht jede freie Sekunde durch. Das geht nicht gut.
  4. Nichtstun ist okay. Echt jetzt!
  5. Nimm dir Zeit für einzelne, ausgewählte gemeinsame Aktivitäten. Weniger ist wirklich oft mehr, wenn es um Freizeitprogramm geht.

Processed with VSCO with a6 preset

Für mich funktioniert es so ganz gut. Reduzierter, simplified, wie es so schön heißt. Entstresster. Umso lohnender sind die kleinen und großen gemeinsamen Aktivitäten. Wie zum Beispiel dieses kleine Herbst DIY, das ihr ganz easy mit den Minis umsetzen könnt. Bei uns ist die Natur derzeit ein großes Thema. Herbstblätter, der Wald, Tiere, die Jahreszeit im Allgemeinen. Meine beiden Mädels finden es spannend draußen auf Entdeckungstour zu gehen und ich versuche, die Natur so viel es geht, nach Hause zu holen. Heute war wieder so ein Draußen-Entdeckungstag. Blättersammeln und basteln = happy kids. Alles klar?

DIY Stickkarten im Herbstoutfit

Ihr braucht:

  • festes Papier bzw. Karton
  • Garn oder Wolle
  • Sticknadel
  • Bleistift
  • Schere

Processed with VSCO with a6 preset

Processed with VSCO with a6 preset

So easy, dass ihr nicht mal eine Erklärung braucht, stimmts? Ach und bevor ich es vergesse, Sommerpause sei Dank sind in meiner Küche in letzter Zeit ziemlich viele Leckereien entstanden, die ich euch nicht vorenthalten will. Also demnächst gibt es hier auf dem blog auch wieder Rezepte zum Reinlegen. Oh yeah!

 

[Anm. ich verzichte an dieser Stelle sehr bewusst auf das Unwort „wuppen“. Wie schrecklich. Wer hat dieses Wort nur salonfähig gemacht?]

Kresse, baby! + DIY mit Kindern

imageIch weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin eigentlich ständig auf der Suche nach sinnvollen, lustigen kleinen DIY Projekten für Mama und Kind. Meine Checkliste: Geeignet für eine Zwei- und eine Fünfjährige, lustig, spannend, nützlich, einfach, kreativ, lehrreich. Alle check! Wenn dann noch „spontan“ quasi als Bonus obendrauf kommt – umso besser.

image

image

image

image

image

Wir haben nämlich gestern einen sehr entschleunigten Tag eingelegt, einfach spontan alte Teelichtgläser upcycled, waren dabei toootal kreativ, haben lustige Gesichter aufgemalt, die Mädchen haben selbstständig Watte reingestopft, Wasser draufgeschüttet (ähm, Überschwemmung inklusive), die Watte sorgfältig und flächendeckend mit Kressesamen zuzementiert und nochmal Wasser darüber gekippt. Der spannende lehrreiche Part, abgesehen von „wieviel Wasser schütte ich in so ein Glas, bis der Tisch schwimmt“, kommt in den Tagen danach. Zusehen, wie eine Pflanze wächst. Den Samen beim Keimen zuzuschauen, die Wurzeln zu bestaunen, die selbst angepflanzte Kresse zu ernten und auf dem Butterbrot zu verspeisen. Da kann kein Lernspielzeug der Welt mithalten. Und der Moment, in dem ich als Mama sehe, wie sehr sich meine Kinder für solch einfache Ideen begeistern können, macht mich dankbar und sagt mir: You did good, momma.

imageIn diesem Sinne: Happy crafting, die kleinen Dinge etwas wichtiger nehmen und erkennen, das weniger oft mehr ist.

regenwetterprogramm

birds 1

hallo ihr Lieben! Frau bunt meldet sich hiermit aus dem Urlaub zurück. Italien war schön, lecker (ahhh, dieser Büffelmozzarella!), erholsam (trotz zwei kleiner Wirbelwinde) und vor allem ziemlich regenfrei und sonnig. Zuhause? Not so much. Recht nass hier, nicht wahr?

Darum brauchen wir gleich wieder viele, viele Bastel- und DIY-Ideen, um das Drinnensein ein wenig kurzweiliger zu gestalten. Heute zum Beispiel haben wir uns endlich mal eine Idee vorgenommen, die ich schon ewig auf Pinterest im Auge, dann aber wieder total vergessen hatte. Eine liebe Freundin hat mir dann gestern die lustigen Fingerprint-Vögel wieder in Erinnerung gerufen. Danke Eva!

Also heute: Regenprogramm mit DIY-Fingerprint birds on a string.

birds 0

birds 2

birds 3

Fräulein bunt war natürlich gleich an Bord. Finger in Farbe tauchen ist doch immer eine gute Idee, oder?

birds 1

Und, was macht ihr so mit euren Kindergartenmäusen, wenn’s draußen wie aus Eimern schüttet? Über Ideen für 1-Jährige freue ich mich übrigens auch immer!