von lieblings cookies und fernsehgepflogenheiten

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gleich mal vorneweg: heute gibt’s mal wieder ein Rezept. So eins zum Alle-Zehn-Finger-Abschlecken. Die besten Cookies, die ich bisher gebacken hab. Und zwar neulich, an einem dieser totalen Regennachmittage mit meiner kleinen großen Küchenhilfe. Aber dazu komme ich gleich.

Erstmal verrät euch Frau bunt, was sie so macht, wenn die Kinder schlafen, Herr bunt gegen 22.00 Uhr aus der Arbeit kommt und mal ausnahmsweise kein Stoffberg auf seine Abarbeitung wartet.  Ich muss dazu sagen, dass wir – also Herr bunt und ich – selten bis nie fernsehen gucken. Also Fernsehprogramm. Mal eine Doku hier oder Nachrichten da. Ansonsten ausschließlich DVDs.  Filme, Serien – da sind wir dafür richtige Junkies :-). Unsere DVD-Sammlung wohnt im Schlafzimmer, nimmt eine ganze Wand ein und fasst so grob geschätzt etwa 3.000 DVDs. Räusper! Hust! Ja, ok. Es ist viel. Aber da sind wir halt Sammler. Ich bin bekennender Trekkie. Herr bunt darf gern alleine Knight Rider und Dexter schaun. Knight Rider – er steht total dazu. Dexter – ist mit zu grauslich. Gemeinsam gucken wir im Moment am liebsten (immer im O-Ton) Game of Thrones, The Good Wife und Downtown Abbey. Toll fanden wir ja Pushing Daisies. Die wurde ja leider eingestellt. Na, jedenfalls läuft bei uns das Fernsehgerät tagsüber nicht. Zur Klarstellung: Wir verfolgen ja das (pädagogisch toootal wertvolle) Erziehungsprinzip: Fernsehen in Maßen. Also genau gesagt, ist Fernsehen für Fräulein bunt am Abend zwei Folgen „Die kleine Prinzessin“ oder „Barbapapas“ auf DVD schauen. Bisher hat sie eigentlich noch nie groß Bedarf angemeldet, am Tag oder überhaupt irgendwann Fernsehn zu gucken. Fernsehn also bei den bunts = DVD schauen. Neuerdings aber findet das Fräulein Elmo schauen total toll. Also das wären dann 1 -2 Elmo Songs auf Youtube oder das „Applaus, Applaus“-Video von den Sportfreunden. Alles recht überschaubar. Noch. Neulich kam dann mal eine tolle Diskussion:

Kind: „Mama, was sind das denn für Kekse, die das Krümelmonster immer so in sich reinstopft?“
Mama: „Cookies.“
Kind: „Was’n das?“
Mama: „Na, Kekse, auf Englisch halt. Aber nein, doch nicht ganz. Schon irgendwie anders als unsere Kekse … äh … so größer und meistens eher weich … “

Weil wir da nicht weiterkamen, mussten wir natürlich gleich mal ein Anschauungsobjekt produzieren. Draußen war eh nix mit Sonne und Cookies backen ist eine total nette Angelegenheit mit Kindern, muss ich sagen. Wir haben ein bisschen herumprobiert. Das Ziel war, annähernd an die unheimlich leckeren Pepperidge Farm Cookies ranzukommen. Die sind ja eher weich – chewy – wie man im Cookie-Land sagt. Ich muss sagen, wir sind mit dem Ergebnis extrem zufrieden. Sehr sehr leckere, innen weiche Double Chocolate Chip Cookies! Und hier kommt das Rezept:

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Chewy Double Chocolate Chip Cookies

  • 225 g geschmolzene Butter
  • 225 g brauner Zucker
  • 160 g weißer Zucker
  • 1-2 Eier
  • 1 TL Vanillezucker
  • 375 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • etwas Milch
  • 1/2 TL Salz
  • 350 g Schokolade gehackt (halb Vollmilch, halb weiße Schokolade – wahlweise auch mit dunkler Schokolade. Wir hatten grad Kuvertüre im Haus also hab ich die genommen)
  • ca. 125 g gemahlene oder fein gehackte Mandeln (oder gemischte Nüsse)
  1. Die flüssige Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Dann das Ei unterrühren. Dann Salz zugeben.
  2. Mehl mit Backpulver und den Nüssen vermischen und unter den Teig rühren.
  3. Die Schokolade (gehackt) unterheben. Idealerweise darf der Teig jetzt etwas im Kühlschrank ruhen. Du kannst ja in der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen. Ganz Ungeduldige verarbeiten den Teig ohne Rastzeit gleich weiter. Ist auch ok.
  4. Mit einem Eislöffel Teigkugeln formen und auf das Backblech setzen. Leicht flachdrücken. Abstand etwa 10 cm – die Cookies werden deutlich größer.
  5. Bei 180°C ca. 10-15 Minuten backen bis die Ränder leicht gebräunt sind. Die Cookies wirken noch nicht ganz durch – dann sind sie genau richtig! Aus dem Ofen nehmen und noch kurz auf dem Backblech rasten lassen.
  6. Nach dem Abkühlen werden die Cookies etwas fester. Sie sollten aber außen leicht knackig sein, insgesamt aber eher weich. Wer die Cookies gern fester mag, kann sie natürlich länger im Ofen lassen. Das ist Geschmackssache!
  7. Ein Glas Milch einschenken und ordentlich reinhaun!

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Habt ihr auch ein Lieblings-Cookierezept? Wir probieren ja immer gern Neues aus – nur her damit!

kommet ihr kekse …

kommet ihr kekse A

… und lasst uns eine kleine Keks-Sammlung starten, ja? Ich hab nämlich jedes Jahr wieder dasselbe Problem: auf der Suche nach (relativ) schnellen aber trotzdem leckeren Weihnachtskeksen, die man idealerweise auch mit Kindern backen kann. Und haaaaaaalt! Wer jetzt mit lustig verzierten Standard-Mürbteigausstechkeksen kommt – das gilt nicht! Die müssen sowieso jedes Jahr sein und die haben wir ja auch schon hier gebacken.

Das tolle an dieser Aktion ist, dass wir ja alle was davon haben ;-). Also, wer gerne mitmachen will, kann unten kommentieren und entweder einen Link dalassen oder ein Rezept mit Bild an post@stillesbunt.at schicken. Mitmachen kann jeder – ob mit oder ohne blog. Wer keinen eigenen blog hat, kann ja leckere Rezepte von anderswo hier posten.

Mein Gedanke war, dass wir alle Rezepte von euren blogs bzw. von euch im Netz entdeckte Links auf pinterest sammeln. Ich hab dazu eine Pinnwand angelegt.

Ich mache mal den Anfang und poste nochmal meine leckeren Zimtsterne, die jedes Jahr ein Fixstarter sind. Hier geht’s zum Beitrag inkl. Rezept.

Meine Vanille-Orangen-Kekse, angelehnt an die Tonka-Vanille-Orangen-Kekse von Fräulein Klein, hab ich auch schon mal gepinnt.

Hier geht’s zur pinterest Pinnwand

auf die plätzchen, fertig, los!

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die Keksbacksaison ist im Hause bunt eröffnet. Schon seit Wochen habe ich so eine kleine Stimme im Ohr, die unbedingt Kekse backen will. Irgendwie war ich aber im November noch nicht so recht in Adventstimmung. Und die ist für Frau bunt so was wie eine Grundvoraussetzung zum Keksebacken. Versteht sich, oder?

Doch nachdem nun das Christkind in der Nacht vom 30. auf den 1.12. seinen großen Auftritt hatte und den selbst gebastelten Adventkalender fleißig befüllt hat

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(ganz nebenbei hat die Gute auch noch die Wohnung weihnachtlich dekoriert. Sehr brav!),

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waren wir alle am ersten Adventsonntag sozusagen in the mood for baking.

Den Anfang machten die obligatorischen und sehr kinderfreundlichen Schokomürbteigkekse mit äußerst kreativer Deko. Ihr dürft jetzt raten, wer diese süßen kleinen Schönheiten dekoriert hat ;-). Alle Kinderkekse, die bis Freitag überleben, werden dem Kindergarten-Nikolofest gespendet, haben wir beschlossen.

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Hübsch UND lecker sind die Vanille-Orangen-Kekse mit weißer Schokolade geworden. Angelehnt an dieses tolle Rezept von Fräulein Klein, habe ich einen Mürbteig gemacht, jedoch ohne Tonkaabrieb dafür mit dem Mark einer Vanilleschote. Für die Füllung habe ich Orangenmarmelade genommen. Was soll ich sagen? Ich MUSS heute oder morgen gleich nochmal backen. Dieses Mal aber die doppelte Menge, sagt Herr bunt. Denn der hat so ziemlich alle ratzi fatzi weggeputzt. Ziemlich lecker waren die. Und auch recht hübsch anzusehen.

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Zum Schluss wollten wir noch schnelle Mandelmürbteigkekse zaubern. Die waren eigentlich zum Ausstechen vorgesehen. Da aber Frau bunt gepfuscht hat und der Teig extrem brüchig war, haben wir einfach mal eine Rolle geformt und Scheibchen abgeschnitten. Kann man ja mal machen, oder? Schmecken tun sie trotzdem, auch wenn sie keinen Schönheitswettbewerb gewinnen werden. Und weil sie so krumm und schief sind, haben wir fast alle gleich aufgefuttert. Darum gibt’s auch gar kein Foto 😉

Und? Habt ihr auch schon die Keksausstecher geschwungen?

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