regenwetterprogramm

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hallo ihr Lieben! Frau bunt meldet sich hiermit aus dem Urlaub zurück. Italien war schön, lecker (ahhh, dieser Büffelmozzarella!), erholsam (trotz zwei kleiner Wirbelwinde) und vor allem ziemlich regenfrei und sonnig. Zuhause? Not so much. Recht nass hier, nicht wahr?

Darum brauchen wir gleich wieder viele, viele Bastel- und DIY-Ideen, um das Drinnensein ein wenig kurzweiliger zu gestalten. Heute zum Beispiel haben wir uns endlich mal eine Idee vorgenommen, die ich schon ewig auf Pinterest im Auge, dann aber wieder total vergessen hatte. Eine liebe Freundin hat mir dann gestern die lustigen Fingerprint-Vögel wieder in Erinnerung gerufen. Danke Eva!

Also heute: Regenprogramm mit DIY-Fingerprint birds on a string.

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Fräulein bunt war natürlich gleich an Bord. Finger in Farbe tauchen ist doch immer eine gute Idee, oder?

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Und, was macht ihr so mit euren Kindergartenmäusen, wenn’s draußen wie aus Eimern schüttet? Über Ideen für 1-Jährige freue ich mich übrigens auch immer!

diy nähkarten + tutorial

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endlich hab ich’s! Das ultimative Beschäftigungsdings für unser Kindergartenkind. Wenn man das überhaupt so sagen kann in dem Alter. Wechseln doch die Interessen geradezu sekündlich. Umso supriger ist es, dass das Fräulein bunt sich schon mal fast eine Stunde lang mit ihrer neuen Spielerei beschäftigt hat. Begeistert. Das will betont werden. Nähkarten! Wie toll!

Ich bin ja selbst ganz aus dem Häusl (österreichisch für „aus dem Häuschen“). So simpel und so effektiv. Fördert die Feinmotorik, Koordination und die kleinen Nähfeen haben eigentlich sofort ein schnelles Erfolgserlebnis. Toll finden wir auch, dass man so ziemlich jede Form zur Nähkarte machen kann. Tiere, Obst, Buchstaben …

Und so haben wir’s gemacht. Los geht’s!

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Du brauchst:

  • Karton
  • Schere bzw. Cuttermesser
  • Bastelmatte (optional aber für den Cutter wichtig)
  • Bleistift
  • Wunschvorlagen (wir haben uns für Herz, Wolke, Haus und Baum entschieden)
  • Lochzange, Locher
  • Klebeband
  • Wolle, Garn oder ein hübsches Band
  1. Zeichne deine gewünschte Form auf  Papier vor (du kannst natürlich auch online nach Formen suchen, da gibt es einiges), schneide diese dann aus und übertrag sie auf den Karton.
  2. Mit Hilfe des Cutters/der Schere schneidest du jetzt die Form aus dem Karton aus.
  3. Schnapp dir deine Lochzange und loch drauf los. Immer rundherum im gewünschten Abstand. Das ist jetzt Geschmackssache.
  4. Schneide dir ein Stück Wolle, Garn oder Band zurecht – es sollte etwas länger sein, als der Umfang deiner Form. Wickle einen kleinen Streifen Klebeband so um ein Ende des Fadens, dass dieses Ende fest wird (so wie bei einem Schuhband). Das erleichtert das Fädeln für die kleinen Nähmäuschen und -mäuseriche. Das Fadenende wird so quasi zur ungefährlichen „Nadel“.
  5. Fertig!

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Jetzt wird drauf losgenäht. Immer rauf und runter. Am Ende angekommen, könnt ihr einfach die beiden Fadenenden verknoten. Oder nochmal von vorne anfangen. Mit einem neuen Faden, einer anderen Farbe … So eine genähte Karte macht sich auch super als Geschenk oder Grußkarte oder Einladung. Wir werden die Karten wohl erstmal im Kinderzimmer an die Wand hängen. Mit Masking Tape? Oder mit Wäscheklammern an eine Schnur? Hmmm. Was macht ihr so mit den Kunstwerken eurer kleinen Hasen?

fort pappenheimer

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unser Beitrag zum Thema „rainy day crafts“: Fort Pappheimer. Gestern war das Wetter ja nicht so besonders. Aus Klopapierrollen, Küchenrollen und Cornflakespackungen, etwas Geschenkspapier, buntem Papier und Glitzerstift wurde also gestern Nachmittag ein Schloss fürs große Mädel. Die Mama hat geschnitten, geklebt und vorgearbeitet, Fräulein bunt hat dann den Feinschliff übernommen. Also Türen und Fenster ausschneiden, aufkleben und die letzten Malarbeiten am Wohnhaus. Natürlich mussten die Türen und Fenster in der Lieblingsfarbe Rot angebracht werden und die „Dachziegel“ sollten glitzern. Prinzessin halt. Eh klar.

Für die Burgmauer haben wir einfach eine Cornflakespackung der Länge nach aufgeschnitten und dann mit Papier beklebt. Die Mauerzinnen eingeschnitten und jede zweite einfach nach hinten geklebt. So entsteht dann der typische Burglook. Die Türmchen sind aneinandergeklebte und mit Papier verkleidete Toilettenpapierrollen bzw. Küchenrollen, die wir übrig hatten. Ach ja, und das „Wohnhaus“ der königlichen Familie war im früheren Leben (gestern Morgen, um genau zu sein) noch eine Milchpackung. Die wurde oben aufgeschnitten, mit Papier ummantelt und von unserer hauseigenen Prinzessin hübsch bemalt.

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Einlass gewährte ihr königliches Hoheitchen übrigens nur ausgewählten Gästen (Fillys und Schleichtieren).

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Aus den Kartonresten, etwas Masking Tape und Glitzer sowie einem pinken Wollfaden haben wir dann noch schnell ein Prinzessinencollier gefertigt.

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Alles sehr nobel hier bei Pappenheimers :-). Und, was habt ihr so an Regenwetterprogramm auf Lager? Ich freue mich ja immer über Tipps, die unsere Zwerge vorm Lagerkoller bewahren …