Be-Greifen // DIY Buchstabenspiel

DIY-Buchstabelspiel 4Heute habe ich mal wieder ein kleines, schnelles DIY für euch. Und wenn ich sage schnell, dann meine ich wirklich schnell! Vorher aber noch kurz ein paar Worte zum Lernen und zu unseren ersten Schulerfahrungen (wer gleich zum DIY möchte, einfach runterscrollen.).

Als Neu-Schulkind Eltern haben uns dieses Jahr die Schule und das Lernen unheimlich stark beschäftigt. Auf Instagram habe ich ja zu diesem Thema schon einiges erzählt. Eines ist ganz klar: Mein bzw. unser Verständnis von Lernen, Erlernen und Begreifen weicht in vielen Bereichen extrem von jenem der Lehrkraft und vor allem vieler Eltern ab. Das ist okay. Jeder möchte das Beste für seine Kinder, jeder versucht sein Bestes. Für uns gehört zum Lernen Zeit, Geduld und Individualität. Nicht jedes Kind funktioniert nach dem Prinzip 0815. Moment mal – warum müssen Kinder überhaupt funktionieren? Ja auch diese Frage hat uns dieses Jahr stark beschäftigt und oft an unsere Grenzen gebracht. „Künstlerfamilie. Eh klar. Die sind so, so, ähm alternativ.“ Ja, wir sind eine sehr künstlerische, kreative Familie. Ja, wir machen oft Dinge abseits der Norm. Das finden wir sogar spannender als die Norm, aber verratet es bloß keinem! 😉

Lernen funktioniert in meiner Vorstellung irgendwie am besten mit allen Sinnen, finde ich. In unserem Haus wird am liebsten alles erstmal angefasst. Die meisten Kinder be-greifen eben im wahrsten Sinne des Wortes sehr oft durch aktives befühlen. Da sind meine Kinder nicht anders. Nachdem unsere Kleinste in letzter Zeit großes Interesse am Schreiben und an den Buchstaben allgemein gezeigt hat, ihr der Leistungs- und Interessensstand der großen Schulkind-Schwester aber noch zu viel ist, wollte ich ihr gerne etwas anbieten, mit dem sie ihrer Neugier an Wörtern nachgehen kann. Wie so oft war wieder mal Pinterest eine meiner Inspirationsquellen für diese tolle Spielidee. Mit Holzwäscheklammern, Kartonstreifen und Stift lässt sich so im Handumdrehen ein schönes kleines ABC-Spiel zum Be-Greifen basteln.

DIY BUCHSTABENSPIEL

  • Holzwäscheklammern
  • Kartonstreifen
  • Stift

DIY Buchstabenspiel 2

Einfach alle Buchstaben des Alphabets auf die Wäscheklammern und ein Wort auf einen Kartonstreifen schreiben – schon kanns losgehen. Die Aufgabe ist, dass die Minis die Wäscheklammern mit den richtigen Buchstaben finden und diese dann auf den jeweiligen Buchstaben im Wort klipsen. Wir haben erstmal mit dem eigenen Namen begonnen, später hat Frieda selbst Wörter ausgesucht, mit denen sie üben wollte. Das Spiel war wirklich sofort ein Hit bei unserer 4-Jährigen und die große Schwester musste auch gleich noch mitprobieren.

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DIY-Buchstabelspiel 5Übrigens: Die wunderschöne Holzschale, die unser Spiel jetzt so hübsch aufbewahrt, ist ein ganz besonderes Lieblingsstück unserer Familie – die hat nämlich Emmas und Friedas Onkel für die Mädchen selbst gemacht.  ♡

Was sind eure Erfahrungen mit dem Schulbetrieb? Habt ihr eine alternative Schulform gewählt? Was sind eure liebsten Spielideen für kleine Wortakrobaten? Erzählt doch mal, wie es bei euch so mit dem Lernen aussieht!

 

Mach mal Stimmung hier im Kinderzimmer!

DSC_0116Stimmung! Jawohl. Und zwar Weihnachtsstimmung. Die darf ruhig auch mal im Kinderzimmer einziehen, finde ich. Und darum bekommen die Mädchen heuer einen Minimini-Weihnachtsbaum mit selbst gebastelter Deko für ihr kleines Reich.

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Unsere DIY Salzteig Anhänger *klick* kommen natürlich aufs Bäumchen. Zusätzlich gebe ich – großzügig wie ich bin, hehe – auch ein paar unserer DIY Holzkugelanhänger ab. Die habe ich die leztzten Wochen immer wieder mal zwischendurch aufgefädelt und kommen  auf unseren richtigen Baum.
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DSC_0123Meine Eukalyptusliebe hat sich mittlerweile auch auf die Mädchen übertragen. Darum darf das hübsche Kraut natürlich auch im Kinderzimmer nicht fehlen. Ein paar Zapfen, ein bisschen Kiefer hier, ein paar Origami Tannen und Sterne da – macht gleich ein bisschen Weihnachtsstimmung und ist zudem wesentlich kinderfreundlicher als jede Christbaumkugel.
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DSC_0182Das Puppenhaus hat natürlich auch etwas Deko abbekommen. Eine hübsche kleine Holzkette, damit die Puppen es auch schön festlich haben. Haha! Der kleine Ast mit der Lichterkette über der Spielküche zaubert abends gemütliche Stimmung. Die Inspiration hierzu kam von der lieben Anna von A Pinch of Style. Kennt ihr noch nicht? Uuunbedingt mal rüberhüpfen!
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Noch ein paar Papierschneeflocken ausgeschnipselt und ans Fenster geklebt – fertig ist die Weihnachtsstimmung für’s Kinderzimmer. Alles ziemlich schnell gemacht und die Mädchen freuen sich wie kleine Schneeköniginnen.
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Wir wünschen euch eine wunderschöne, stimmungsvolle Weihnachtszeit!
Minichristbaum (Kunstpflanze): Depot
Holzkugeln und Lederschnur: Butinette, DIY
Kiefer und Eukalyptus: Vom Markt

Kresse, baby! + DIY mit Kindern

imageIch weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin eigentlich ständig auf der Suche nach sinnvollen, lustigen kleinen DIY Projekten für Mama und Kind. Meine Checkliste: Geeignet für eine Zwei- und eine Fünfjährige, lustig, spannend, nützlich, einfach, kreativ, lehrreich. Alle check! Wenn dann noch „spontan“ quasi als Bonus obendrauf kommt – umso besser.

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Wir haben nämlich gestern einen sehr entschleunigten Tag eingelegt, einfach spontan alte Teelichtgläser upcycled, waren dabei toootal kreativ, haben lustige Gesichter aufgemalt, die Mädchen haben selbstständig Watte reingestopft, Wasser draufgeschüttet (ähm, Überschwemmung inklusive), die Watte sorgfältig und flächendeckend mit Kressesamen zuzementiert und nochmal Wasser darüber gekippt. Der spannende lehrreiche Part, abgesehen von „wieviel Wasser schütte ich in so ein Glas, bis der Tisch schwimmt“, kommt in den Tagen danach. Zusehen, wie eine Pflanze wächst. Den Samen beim Keimen zuzuschauen, die Wurzeln zu bestaunen, die selbst angepflanzte Kresse zu ernten und auf dem Butterbrot zu verspeisen. Da kann kein Lernspielzeug der Welt mithalten. Und der Moment, in dem ich als Mama sehe, wie sehr sich meine Kinder für solch einfache Ideen begeistern können, macht mich dankbar und sagt mir: You did good, momma.

imageIn diesem Sinne: Happy crafting, die kleinen Dinge etwas wichtiger nehmen und erkennen, das weniger oft mehr ist.

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