new loops oder nachtarbeit is my secret weapon

loops neu 2

die Uhrzeit lässt es ja schon erahnen – Frau bunt hat wieder mal eine kleine Nachtschicht eingelegt und die neuen organic Loops fertiggenäht. Naja, wann hat man als teilzeit arbeitende Mutter zweier kleiner Wirbelwinde sonst Zeit, sich seiner kleinen Nähwerkstatt zu widmen? Eben.

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Und so sitze ich hier und verblogge um 1.22 Uhr mein heutiges Tages – nein – Nachtwerk. Eigentlich ja das Werk der vergangenen Nächte, denn wenn jede Nacht entweder das eine oder das andere kleine bunt aufwacht, zieht sich so eine Produktion schon etwas in die Länge. Ich geb euch mal einen kleinen Einblick in meinen Tag.

6.30 Uhr – Aufstehen. Ein Geist steht neben mir am Bett und flüstert „Maaaaamaa, stehst du jetzt endlich auf?!!“

6.31 Uhr – Frühstück machen. Kaffee trinken. Mini bunt vom Couchtisch runterholen, wickeln und anziehen. Herr bunt macht das. Der kann das gut. Frau bunt muss in der zwischenzeit mit Fräulein bunt die Outfitfrage klären.

7.00 Uhr – Fräulein bunt liegt kreischend im Bad auf dem Boden. Sie will das Hasenkleid anziehen, das leider in der Wäsche liegt. Die erste von vielen Krisen an diesem Morgen. Was soll ich sagen, 4-Jährige halt.

7.30 Uhr – Rest vom kalten Kaffee austrinken. Fräulein bunt ist noch immer nicht angezogen. Das Drama im Bad noch in vollem Gange. Wir haben einen Hang zur Theatralik. Sie wird mal Schauspielerin.

7.59 Uhr – Beide bunts einpacken. Fräulein bunt ist endlich angezogen (sie hatte aus Protest zwischenzeitlich das Hasenkleid aus dem Wäschekorb gefischt – ein letzter Versuch). Wir konnten uns doch außergerichtlich einigen. Auf Rock mit Oberteil. Na, Hallelujah!

8.00 Uhr – Mini bunt hat erfolgreich die eben angezogene Jacke und Schuhe wieder ausgezogen. Jetzt aber schnell.

8.17 Uhr – Komme mit den beiden bunts im Kindergarten an. Zu spät. Schon wieder.  8.15 wäre unsere Deadline gewesen. Im Gruppenraum wird schon gesungen. Morgenkreis und so. Draußen hängt schon das Schild „Bitte nicht stören“. Fräulein bunt huscht noch schnell hinein. Weiter zur Krabbelstube, die glücklicherweise nur einen Raum weiter ist.

8.30 Uhr – Die bunts sind im Kindergarten, Frau bunt genießt die Stille im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Dort angekommen, beginnt eine andere Art von Stress. Erwachsenenstress – aber der gute. Hab ich schon erwähnt, dass ich meinen Job echt mag?

14.00 Uhr – Ab in den Kindergarten und die Mädels abholen. „Mama, ich mag vorne sitzen!“ Jetzt nicht, Schatz. „Der Soundso darf iiiiimmer vorne sitzen!“ Jetzt nicht, Schatz. Nächstes Mal, ok? Versprochen. „Maaaaamaaaaa! Du bist so gemein! Ich lad dich nicht zu meinem Geburtstag ein!“ Ok, danke für die Information.

16.30 Uhr – Wir basteln. Weihnachtsdeko. Macht Spaß. Bis Mini bunt die Basteleien von Fräulein bunt vom Tisch zieht. Es folgt heftiges Gekuschel zwischen den bunts – immer im Wechsel mit kleineren und größeren Kämpfen. Herr und Frau bunt verbringen den Nachmittag damit, hinter Mini bunt herzulaufen und alles eben ausgeräumte wieder einzuräumen, sowie Mini bunt von der Messerschublade/Waschmaschine/Raufklettern auf so ziemlich alles abzuhalten.

17.50 Uhr – Mini bunt kommt in die Trage. Auf dem Rücken. Frau bunt braucht jetzt beide Hände. Zur Abwechslung mal.

18.30 Uhr – Herr bunt bricht auf zur Arbeit. Was läuft denn heute? Les Misérables? Ok, dann bis um halb elf!

19.00 Uhr – Es folgt: Abendritual mit den üblichen Einschlafprotesten aller Beteiligten. 20.30 Uhr – Ich vermute stark, dass jetzt beide bunts endlich schlafen. Ja, sie schlafen. Frau bunt flätzt sich auf die Couch und bereitet die blogposts der nächsten Zeit vor, kümmert sich um den Shop und tratscht noch eine Runde mit den Kolleginnen auf Facebook. Die sitzen übrigens auch im selben Boot. Die haben nämlich auch Kinder.

22.40 Uhr – Herr bunt kommt von der Arbeit heim und komponiert noch ein wenig.

23.00 Uhr – Frau bunt hat noch die letzten Loops vernäht, da schlägt auch schon das Babyfon Alarm. Heute haben wir mal Glück und Mini bunt schläft wieder ein. Aber gestern Nacht …

Listig sind sie, die kleinen bunts, das sage ich euch! Kaum ist Herr bunt spätabends zu Hause angekommen und das Ehepaar bunt versuchte noch sowas wie vernünftige Erwachsenenunterhaltung zu führen, hört man es schon. Das Babyfon – die Kinderzimmertüre – kleine Schritte die Richtung Schlafzimmertüre tapsen oder überhaupt der Supergau: Mini bunt hustet, weint, weint mehr, hustet noch mehr – uaaahhh! – weckt Fräulein bunt auf. Fräulein bunt „Kann nicht mehr einschlafen!“. Es folgt einmal das komplette Programm: Durst. Muss mal. Mag bei euch schlafen. Mini bunt übrigens auch. Na toll. Zwei kleine bunts feiern eine Party zwischen Herr und Frau bunt. Ich meine, ein Kind geht ja. Wenn Fräulein bunt zu uns wandert, schläft sie meistens wieder ein. Aber Mini bunt ist wach. Sehr wach. Wenn sie mal aufwacht, dann für 2-3 Stunden. Mindestens. Darum, zwei kleine bunts zwischen Herr und Frau bunt =S U P E R G A U.  Schlaf adé. Wird ja eh überbewertet. Wo genau gibt es denn bitte diese Familienbettschlafidylle, von der immer alle reden?

Kennt ihr ja alle. Müdigkeit ist ein Accessoire, das man als Mutter (ja, ja Väter sind auch müde, schon klar) schon gar nicht mehr erwähnt. Das man einfach jeden Tag mit sich mitträgt – wie eine Handtasche. Ja, genau. Müdigkeit als Accessoire – so muss man das sehen, oder? Dann ist es nicht so schlimm, wenn man am Nachmittag fast im Stehen einschläft oder morgens unter der Dusche nicht mehr weiß, ob man die Haare schon gewaschen hat. Na, dann wäscht man sie eben zweimal (ein Grund, warum mir ständig das Shampoo ausgeht).

Bin mir sicher, es geht den meisten so, darum die ganz offene Aufforderung an alle Mütter: Macht euch nicht fertig, wenn euch die Nerven blank liegen, euch eure kleinen Terroristen in den Wahnsinn treiben, ihr alle pädagogisch wertvollen Ansprüche in den Wind schießen wollt. Ich verrat euch ein Geheimnis: Es geht allen so. Ja, allen! Besonders denen, die es nicht zugeben wollen. Die Supermoms, sind gar nicht so super. Manche sind gut organisert, manche haben eine sehr hohe Toleranzschwelle, die meisten reden einfach nicht darüber, wie es ihnen wirklich geht. Darf man doch nicht, oder? Darf man wohl. Und ach, wie viel besser würde es uns allen gehen, wenn mehr Mütter mal zugeben, dass nicht immer alles so sonnig ist, sondern der ganze Alltagswahnsinn ganz oft den letzten Nerv zieht. Ich oute mich einfach mal, in dem ich euch einen kleinen Einblick gebe, in den täglichen Wahnsinn der Familie bunt. Der ja gar nicht so wahnsinnig ist. Aber anstrengend. So sehr man sie auch liebt die kleinen Wirbelwinde. Sie machen einen schon ganz schön fertig. Musste mal gesagt werden.

Und jetzt gute Nacht. Es ist jetzt

2.30 – Frau bunt geht schlafen.

loop, loop hurra!

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manchmal kann einem Herr bunt schon ziemlich leid tun. Zum Beispiel immer dann, wenn Frau bunt wiedermal am Zuschneiden ist. Das kann man sich ungefähr so vorstellen: Tausende und Abertausende kleiner Stöße mit fein säuberlich zugeschnittenen  Kleinigkeiten, viele nicht so fein säuberlich herumliegende Fäden und was man sonst so mit sich herumträgt, wenn man große Nähvorbereitungen trifft. Kurz: Herr bunt hat in den letzten Tagen ziemlich oft den Staubsauger rausgeholt und mit einem von deutlichem Kopfschütteln untermauerten, tiefen Seufzer Frau bunts Spuren weggesaugt. So ein Guter, was? Ja, er ist wirklich ein Guter. Denn den Staubsaugaktionen folgte jedes Mal ein wissendes Lächeln: „Ach Schatz, ich hab dich trotzdem lieb!“ Na, mehr kann man sich doch gar nicht wünschen, wenn man so wie ich immer wieder mal kleinere und größere Zuschnittexzesse hinlegt. Großes Verständnis für das angerichtete (aber hinterher eh brav selbst beseitigte) Chaos. Toll!

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Was dem zeitweilig chaotisch anmutendem Zuschneide-Zustand* alles entsprungen ist, wollt ihr wissen? Einfache (Klein-)Kinder-Loopschals  und viele, viele Wendebeanies.

beanieloopkombi 1Die Nachfrage nach Bubenmodellen war dieses Mal groß, daher hab ich gleich ein paar mehr genäht, z.B. mit Werkzeug drauf. Die hat Frau bunt natürlich alle heute gleich brav bei Kinderkram abgeliefert. Draußen war es ja heute wirklich brrrrr! (O-Ton von Fräulein bunt)

*Ich bin ja überzeugt, dass diesen Zustand alle Nähverrückten gut kennen! Stimmt’s? Oder nur ich? Waaah!

neue mützchen & loops

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habt ihr auch den Herbst so gern wie ich? Nein? Also ich finde, diese Jahreszeit wird total unterschätzt. Sehen wir es mal aus Kindersicht:

„Boah, cool: Nebel! Was ist das denn und wo kommt der her? Der kitzelt aber lustig auf der Nase, wenn man spazieren geht. Mama, schau, ich hab ein schönes Blatt gefunden! Orange, gelb und grün ist das. Können wir daheim was damit basteln? Biiiiiiteeee! Und morgen gibt’s vielleicht wieder einen großen Wind (=Sturm), oder? Da tanzen die Bäume immer so und die Blätter machen auch mit.“

Wendemütze mit Bündchen, Loopschal mit oder ohne Fleece anziehen und die Gummistiefel nicht vergessen. Dann kann’s ja losgehen mit dem Herbstspaziergang, oder?

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Die neuen Mützchen und Loops von stilles bunt gibt’s bei Kinderkram Linz sowie gerne auf Anfrage auch in anderen Größen! Oder ihr schaut mal in meinem dawanda shop vorbei und stöbert euch durch. Der steckt noch in den Kinderschuhen und wächst irgendwie mit mir mit ;-).

Schönen Herbstspaziergang wünsch ich euch!

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