DIY Nicecream – very vegan

nicecream1Unser neuestes Lieblings-Sommer-Dessert klingt richtig nett, schmeckt aber noch viel besser! „Nicecream“ ist sozusagen der „neue heiße – ähm – kalte Scheiß“ (ja, das darf man bei Trends schon so sagen) aus Amerika. Im Vergleich zu normalem Eis nicht nur superschnell gemacht, sondern auch vergleichsweise „gesund“, vegan und verträgt sich relativ gut mit der Bikinifigur. Ach ja, und die Kinder finden die nette Bananeneiscreme auch so richtig lecker. Perfekt, finde ich!

Seid ihr bereit? Gut. Ihr braucht nämlich nicht viele Zutaten und noch weniger Zeit. Los geht’s! nicecream2

Nehmt am besten möglichst reife Bananen, die schmecken dann etwas süßer. Schneidet die Bananen (am Vortag oder etwa 4 Stunden vor Zubereitung) in dünne Scheibchen. Diese friert ihr dann in einem Gefrierbeutel ein.

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Die gefrorenen Bananenstückchen sofort mit dem Pürierstab zerkleinern. Einen Schuss Mandelmilch dazugeben und weiterpürieren.

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Dann zwei Teelöffel Erdnussbutter (oder Mandelbutter, wenn ihr die irgendwo auftreibt) zugeben, nochmal kurz pürieren.

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Eigentlich ist die Nicecream jetzt fertig und kann – ähm – inhaliert werden. So war es jedenfalls heute bei uns. Ich konnte gerade so noch ein paar Heidelbeeren draufstreuen, bevor mir die beiden Mädels mit ihren Löffelchen bewaffnet die Schüsseln aus den Händen rissen. Ich würde mal sagen, das DIY Blitzeis hat geschmeckt.

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Wer mag, kann die Nicecream nochmal anfrieren lassen. Dann wird die Konsistenz etwas fester, ansonsten gleicht es etwas einem sehr weichen Frozen Yogurt, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut. Als Topping eignet sich eigentlich jedes Obst, Nüsse, Kokosflocken oder auch Caramel. Probiert einfach mal drauf los! Ich werde jedenfalls nochmal mit Erdbeeren in der Basis experimentieren. Denke, das sollte auch fein werden.

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scones für’s Sonntagsfrühstück + Rezept

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Es ist ja so: Wenn Frau bunt am Samstag morgen aufsteht und feststellt, dass fast kein Brot mehr im Haus ist, dann muss ein Plan B her. Und zwar schnell. Denn die bunts sind ziemliche Wochenend-Frühstücksfans. Gemütlich ins Wochenende hineinbrunchen – das hat schon was. Und für uns ist das so richtig entspannend.

Heute morgen also wieder mal einer dieser Samstage, an dem der Brotvorrat äußerst überschaubar war. Kurz überlegt und dann nur ein Wort: Scones! Ja, genau. Die haben wir ja ewig nicht mehr gegessen und dabei sind sie so schnell gemacht. Perfekt. Auf Instagram haben ja schon einige von euch danach gefragt – hier nun für euch ganz schnell das Rezept, damit ihr morgen lecker früh- oder spätstücken könnt! (Ja, Emma, ich komme gleich Basteln! 🙂 )

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Scones (mit Joghurt)

Zutaten:
 
500 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
40 g Zucker
Salz
2 (Bio-)Eier
120 g Butter (sehr weich)
250 g Joghurt (Vollmilch, ich hatte griechisches da)
1 Eigelb zum Bestreichen
 
Mehl, Backpulver, Zucker, Eier und Salz in einer Schüssel vermischen. Die sehr weiche Butter in Flöckchen und das Joghurt mit den anderen Zutaten zu einem Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläcke ca. 2,5 cm dick ausrollen. Mit einem Glas (Glas vorher in Mehl tauchen, damit der Teig nicht festklebt) Kreise ausstechen. Die Kreise auf ein Backblech legen. Eigelb mit 1 EL Wasser verrühren und damit die Kreise bepinseln. Bei 190 °C (Umluft 170 °C) ca. 15 Minuten backen. Fertig!
 
 
Scones (mit Buttermilch)
 
Zutaten:
 
500 g Mehl
3 TL Backpulver
2 TL Natron
40 – 60 g Zucker
Salz
300 ml Buttermilch
175 g Butter
1 Eigelb zum Bestreichen
 

Mehl, Backpulver, Natron, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Butter in Flöckchen zugeben und mit der Buttermilch zu einem Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläcke ca. 2,5 cm dick ausrollen. Mit einem Glas (Glas vorher in Mehl tauchen, damit der Teig nicht festklebt) Kreise ausstechen. Die Kreise auf ein Backblech legen. Eigelb mit 1 EL Wasser verrühren und damit die Kreise bepinseln. Bei 190 °C (Umluft 170 °C) ca. 15 Minuten backen. Fertig!

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Ich habe mich heute früh für die Variante mit dem Joghurt entschieden, da ich keine Buttermilch da hatte. Traditionell werden die scones übrigens mit clotted cream und frische Erdbeeren oder Erdbeermarmelade zum Nachmittagstee gegessen. Wir haben heute leckere Erdbeer-Rhabarber Marmelade draufgeschmiert und alles ratzi fatzi weggeschmaust. Allerdings habe ich nur die halbe Menge gemacht, die hat für uns vier locker ausgereicht.

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Viel Spaß beim Nachbacken und ein wunderschönes Wochende!

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diy quinoa knuspermüsli

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ich hatte ja schon mal das Vergnügen mit Haferflocken, Nüssen und Co. in einer „Du findest gekauftes Knuspermüsli zu süß? Mach’s dir doch selbst“-Kooperation aufzutreten. Eine recht erfolgreiche Produktion. Seither hab ich etwas herumexperimentiert und kann euch jetzt mit triefendem Mund (ja, ich freu mich jetzt schon wieder auf morgen Früh, so lecker ist das! Und ja, Geschmäcker sind natürlich verschieden!) von meiner neuesten Kreation berichten. stilles bunt proudly presents: The Ultimate Knuspermüsli-Experience. Quinoa-Mohn-Granola.

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Alles vermischt und dann ab aufs Backblech. 

Gar nicht so geheime secret ingredient: Q U I N O A. Klingt das jetzt schräg? Na wartet mal ab, was Frau bunt da noch dazumixt. Mohn. Jawohl! So jetzt geht’s aber los:

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Nehmt die trockenen Zutaten und mischt sie in einer Schüssel mit Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup (oder ein bisschen von allem ;-)) und dem Pflanzenöl gut durch. Ich hab mich einfach mal an meinem Urrezept orientiert. Ich sag euch was, Quinoa macht sich echt gut im Müsli. Nussig irgendwie und knusprig. Mit dem Mohn ist das so eine Sache – entweder man mag ihn oder nicht. Kann man ja auch weglassen.

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Bei uns gabs frische Heidelbeeren dazu und natürlich ordentlich Milch drüber. Leeeeecker! Na, dann Mahlzeit. Nur noch 1 x schlafen, dann ist wieder Frühstück :-).

Und, habt ihr auch schon mal mit DIY-Knuspermüsli experimentiert?
Was ist euer Lieblingsrezept bzw. eure Lieblingszutat?