[:de]Low Carb Blondies mit Zimtzucker[:]

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Backen ist ja bekanntlich eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Neues ausprobieren und ein wenig rumexperimentieren sowieso. Meine neueste Entdeckung: Kokosmehl. Was soll ich sagen? Ich bin ein klein wenig süchtig. Das Zeug hats echt in sich. Superfood, super lecker und leider auch super teuer. Dafür aber super ergiebig. Denn die erste Regel beim Umgang mit Kokosmehl hab ich schon mal gelernt: weniger ist mehr. Das leckere und sehr kohlehydratarme Mehl kann nämlich nicht 1:1 mit Getreidemehlen ausgetauscht werden. Man braucht tendenziell etwas weniger Mehl und dafür etwas mehr Flüssigkeit. Nach ein paar kleineren Experimenten (meine Brownies konntet ihr ja schon auf instagram anschmachten, hehe!), habe ich mich gestern an meine Zimt-Zucker Blondies gewagt. Normalerweise mit Weizenmehl und Butter – dieses Mal mit Kokosmehl und Kokosöl.  Bei Blondies kann ich ja nie nein sagen. Vor allem bei dieser Variante mit der knackigen Zimt-Zucker-Kruste oben drauf. Eine eeetwas leichtere Variante kann da nicht schaden oder? Auf geht’s! Wer keine Measuring Cups besitzt und einen Cup-Umrechner braucht, hier *klick* findet ihr eine gute Tabelle.

Low Carb Blondies

with cinamon sugar (paleo friendly)

  • 3 Eier verschlagen
  • 1/2 Cup geschmolzenes Kokosöl
  • 1 Cup brauner Zucker
  • 1 Cup Kokosmehl
  • 1 Prise Salz
  • Etwas Vanillemark nach Geschmack
  • Etwa 4-5 Tl Kristallzucker oder brauner Zucker gemischt mit 1/2 Tl Zimt
  1. Den Backofen auf 165 Grad O-U-Hitze vorheitzen und eine kleine Brownieform mit Backpapier auslegen.
  2. Das geschmolzene Kokosöl mit dem braunen Zucker in einer Schüssel gut verrühren. Dazu braucht man nicht mal einen Mixer – geht ganz fix von der Hand. Ich verwende hier gern einen Holzkochlöffel.
  3. Die verschlagenen Eier vorsichtig unterrühren. Die Zucker-Öl-Mischung darf nicht heiß sein, da sonst die Eier stocken.
  4. Vanillemark, Mehl und Salz untermischen und zu einem Teig verrühren.
  5. Die Masse auf der Brownieform verteilen, die Zimtzucker-Mischung oben drauf großzügig verteilen und ca. 25-30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Wer es weich mag, hält sich an diese Zeitangabe, sonst ein bisschen länger im Ofen lassen.
  6. Die Blondies unbedingt komplett auskühlen lassen und dann erst in Stücke schneiden!

Was sind eure Erfahrungen mit Kokosmehl? Wenn ihr Tipps oder Rezepte habt – immer nur her damit und in den Kommentaren mit allen Kokosfans teilen!

Damit wünsche ich euch einen schönen Wochenstart und viel Spaß beim Nachbacken!

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Low carb Kekse? Jooaa, kann man mal machen.

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Najoooa. So könnte man meine ersten Erfahrungen in Sachen „low carb cookies“ mit einem Wort zusammenfassen. Anfangs dachte ich noch „nicht schlecht, nicht schlecht“. Ja und wisst ihr was? Genau so finde ich die mehlfreien Erdnussbutterkekse auch nach dem zweiten und dritten Bissen noch. Nicht schlecht. Aber auch nicht umwerfend lecker. Herr Bunt verschmäht sie überhaupt. So einer! Zu seiner Verteidigung muss ich aber einwerfen, dass ihm schon beim Wort „Erdnussbutter“ übel wird und er normalerweise wirklich alles lecker findet, was ich koche und backe. Guter Mann.

Warum texte ich euch hier also von durchschnittlich leckeren Keksen voll, wollt ihr wissen? Zum einen sind die kleinen Teilchen wirklich extrem schnell gebacken (sieht man ihnen an, oder? Schönheiten sind sie ja nicht gerade) und zum anderen sind sie eine wirkliche Alternative zu den Kohlehydrat Bomben in der Weihnachtszeit. Vorausgesetzt natürich, man mag den Erdnussgeschmack. Mal ganz abgesehen davon, dass meine Mädels jegliche Form von Keks lieben und da nicht grade wählerisch sind. Also alle Erdnussfans und Freunde der blitzschnellen möchtegern gesunden Rezepte, hier lang. Alle anderen holen jetzt die Triple-Chocolatechip-Cookies aus der Speisekammer und lachen uns aus. Haha!

Low carb peanut butter cookies

1 cup* Erdnussbutter
1 cup Birkenzucker oder Stevia
1 großes Ei
Etwas Vanillearoma oder Vanillemark

Alles zusammen in einer Schüssel verrühren. Kleine Kugeln auf ein Backblech setzen (das funktioniert mit dem Eisportioniere recht gut) und flach drücken. Wer mag, kann mit der Gabel ein Muster reindrücken. Und jetzt ab mit den Keksen in den Backofen. Bei 175°C ca. 15 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen und probieren.

Bei meinem ersten Backversuch habe ich dem ganzen Low Carb Hokuspokus noch nicht so recht getraut (Kekse ohne Mehl? Wie jetzt?) und etwas Dinkelmehl sowie Backpulver dazugegeben. Das Ergebnis war auch ok, aber eben theoretisch nicht Low Carb. Da war die zweite Ladung dann schon so richtig mehlfrei und pur. Schmeckte aber nicht schlechter. Als Variation könnte ich mir auch gut vorstellen, einen kleinen Teil der Erdnussbutter durch geschmolzene Schokolade zu ersetzen oder ein paar Schokostückchen mit hineinzumischen.

Den Birkenzucker (Xylit) habe ich übrigens neulich zu meiner Verwunderung im Supermarkt entdeckt. Bisher kannte ich den nur aus dem Onlineversand.

Also wer jetzt so richtig Heißhunger auf etwas Süßes hat und sofort Kekse braucht, kann sich ja mal an den Erdnussbutter Cookies versuchen. Auf jeden Fall ist dann der Heißhunger gestillt und kleine Krümelmonster sind wieder friedlich gestimmt.

Demnächst werden wir uns aber mal wieder über „richtige“ Weihnachtskekse hermachen. Und nachdem ich jedes Jahr aufs Neue auf der Suche nach schnellen, leckeren und Mini-Küchenhilfen-geeigneten Keksrezepten bin, immer nur her mit euren Vorschlägen! Ich bin ganz Ohr.

*Eine tolle Aufstellung von Zutaten in amerikanischen Maßeinheiten – u.a. auch in cups – findet ihr hier. Ich habe für die Erdnussbutter die cup Angabe von Butter genommen.

 

 

Holzbrettchen: eulenschnitt

Kerzenhalter: Dänisches Bettenlager