Apfel-Rhabarber-Blaubeer Crumble

Was muss ein guter Kuchen eigentlich können? Lecker schmecken. Logisch. Schnell gemacht sein? Auch nicht schlecht. Den Kindern schmecken? Bitte, gerne! Ich sag euch was: Den Kuchen gibt’s und er ist streng genommen nicht mal ein Kuchen. Der Crumble nämlich. Einer unserer absoluten Lieblingsblitz – äh – Kuchendingsspeisen. Voll gepackt mit Obst, unten saftig und oben knusprig. Mhhh! Für mich ja am allerliebsten mit Rhabarber (auch wenn der eigentlich ein Gemüse ist) aber auch sonst immer der Knaller. Wer von euch noch kein Crumble-Fan ist, sooofort ran an die Streusel. Geht los! Heute hab ich für euch die Apfel-Rhabarber-Blaubeer-Variante. Süß-sauer und total lecker.

Apfel-Rhabarber-Blaubeer Crumble

3 Stangen Rhabarber (ca. 180 g)

4 Äpfel

Zwei Hände voll Heidelbeeren/Blaubeeren

1 EL Vanillezucker 

140 g Mehl

100 g Butter

100 g Zucker

  1. Obst waschen, Äpfel schälen und klein schneiden. Die Enden des Rhabarbers abschneiden und die Fäden abziehen. Auch in kleine Stücke schneiden.
  2. Äpfel, Rhabarber und Heidelbeeren in eine Auflaufform geben und mit 1 EL Vanillezucker (am besten selbst gemacht) vermischen. Kurz stehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Streusel vorbereiten. Dazu einfach Mehl mit Butter und Zucker am besten mit den Fingern zu Streuseln verkneten.
  4. Die Streusel über dem Obst verteilen und ab in den Ofen. Bei 180 Grad Umluft ca. 20-30 Minuten. Je nachdem wie stark gebräunt ihr euren Crumble gerne esst.
  5. Kleiner Tipp: Ich gebe den Crumble immer für ca 25 Minuten bei Umluft in den Ofen und stell ihn dann nochmal für ca. 2-5 Minuten unter den Grill. Dann werden die Streusel besonders knackig und schön gebräunt.




Perfekt schmeckt der Crumble warm. Passt auch super zu Frozen Yogurt, Eis oder einfach so ganz pur. Ich habe mir sagen lassen, dass Schlagobers sehr lecker dazu schmeckt, aber da ich kein großer Schlagobers Fan bin, kommt für mich keine Sahne an den Crumble. No Sir! 

Seid ihr auch so große Crumble Fans? Was ist eure Lieblingskombination von Obst + Streusel? 

Pause. Durchatmen. Go. + DIY

einmachglas DIY 1

Mit dem Schreiben ist das so eine Sache. Man braucht ein kleines bisschen Gespür für Worte, Inspiration und natürlich Zeit. Zeit. Ohne Zeit keine Inspiration. Oder doch? Jein.

Schreibblockade. Pause. Und dann wieder neu durchstarten. Jetzt.

Kennt ihr das, wenn euer Tag nur 24 Stunden hat und ihr so vieles nicht macht, was ihr euch vorgenommen hattet? Ich auch. Mein Tag hat leider auch nur 24 Stunden. Blöd irgendwie, oder? Blogpause. Schreibblockade. Das passiert, wenn der Tag einfach zu kurz wird für die vielen Ideen im Kopf. Und dann ist es eben nicht die Inspiration, die fehlt, sondern einfach nur ein paar Stunden mehr am Tag. Dann, wenn die Kinder schlafen. Der Mann arbeiten ist und ich nach einem weiteren 40 Grad Tag auf die Couch sacke. Müde, ausgepowert und kraftlos. Ja, der Sommer hatte es in sich. Es war schön. Wunderschön. Heiß. Sehr heiß. Und anstrengend. Sehr anstrengend. Job, viele Projekte und vor allem meine Familie haben mich gefordert, gebraucht und eingenommen. So sehr, dass ich am Ende des Tages keine Kraft mehr hatte. Für nichts.

Und trotzdem war dieser Sommer einer der schönsten. So viele wunderbare, lustige Momente mit unserer kleinen Familie. Ich möchte sie gerne alle in ein Einmachglas stecken und für den Winter aufheben. Dann lass ich sie raus und tanze mit ihnen eine Runde. Klingt doch toll oder? Eben. Wenn es euch auch so geht und das mit dem Einmachglas nicht so ganz funktioniert, kommt hier mein persönliches kleines Einmachglasmoment-DIY für euch. Ohne Glas aber eingerahmt. Und mit ein bisschen Sommer zum Mitnehmen. In den Herbst. In den Winter.

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Persönlich deshalb, weil für mich Blumen den Sommer repräsentieren. Weil meine große, sensible Tochter exakt die richtigen Blumen für jeden von uns ausgesucht hat. In diesem kleinen Projekt stecken so viele Erinnerungen, so viele Bilder von diesem Sommer.

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DIY Einmachglasmoment Deko

1. Blumen sammeln. Für jedes Familienmitglied eine. Am besten die Kinder aussuchen lassen, wer welche Blume sein soll. Die haben das irgendwie im Gesspür.
2. Blumen pressen. Warten. Nichts für ungeduldige Menschen, wie mich.

3. Blumen der Reihe nach – wir haben es nach Größe gemacht – auf einem Stück Papier arrangieren. Festkleben. Namen zur jeweiligen Blume schreiben. Einrahmen. Fertig.

Kann ich mir auch gut als Herbst DIY mit Blättern vorstellen. So ein botanisches Familienportrait hat doch was, oder?

Und? Wie war euer Sommer? Habt ihr auch ganz viele Momente für euer Einmachglas gesammelt?

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7 sachen sonntag

hallo und hereinspaziert! Was für ein schöner Sonntag das heute war. Bei uns jedenfalls – ich hoffe, auch bei euch. Heute wiedermal meine sieben Sachen, für die ich an diesem Sonntag meine Hände gebraucht habe.*

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Frühstück gemacht. Lecker Ribiselmarmelade aufs frisch aufgebackene Semmerl. Da freut sich Frau bunt.
 
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Den Frühstückstisch freigeräumt für unsere kleine Künstlerin und dann dieses Familienporträt bewundert. Ja, Fräulein bunt meint, wir sind alle Schafe. Logisch, oder? Ratet mal, welches Schaf ich bin?
 
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Zum Haus am See gefahren und umgehend die Sandspielsachen ausgepackt (eine drängende Kinderstimme verlangte nach Utensilien für eine „große, große Sandburg“ :-))
 
 
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Zwei kleine bunts ordentlich eingecremt und dann mit Mini bunt die imaginären Fische im Ausee gefangen. Was soll ich sagen, wir hatten kein besonderes Anglerglück. Und das trotz „hochprofessioneller“ Ausrüstung, wie man sieht.
 
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Mittagessen gekocht. Wenn wir im Haus am See sind, geht das meistens ganz schnell – die Küche ist klein und je länger gekocht wird, desto heißer wird’s da drinnen. Heute also Würstchen. Leckerschmecker.
 
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Wieder zu Hause gleich mal die Waschmaschine angeschmissen, etwas aufgeräumt und die Küche gewischt (unglaublich, wie schnell zwei kleine bunts die Wohnung verwüsten können. tsss!).
 
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Milchfläschchen gemacht und Mini bunt ins Bett gebracht. Müde waren sie heute beide. Und wie!
 

Und, was habt ihr heut so gemacht? Ich wünsche euch jedenfalls jetzt noch einen schönen Restabend und Herrn bunt und mir einen guten Appetit. Denn unser Abendessen wird heute mal geliefert. Und dazu gibt’s ein Glas Wein. Sehr fein!

*Nach einer Idee von Frau Liebe.
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