Läuft hier. Meine Top 3 Mama-Entschleuniger

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Hey Mama, entspann dich mal! Haha. Als Mama ist man im Stress. Meistens jedenfalls. Kennt ihr, oder? Das ist nun mal die Realität. Dauertiefenentspannte, superrelaxte Mütter, die uns aus der Social Media Welt freundliche Selfie-Gesichter zuwerfen und mit ihren „wild and free“ Bobo-Kids die Welt entdecken – die gibt es. Ja. Aber nicht immer. Definitiv nicht immer. Kinder sind ganz unglaublich wunderbar toll. Sicher, ja. Das wollen wir mal gleich vorausschicken. Und wir lieben sie natürlich über alles. Logisch. Aber jede auch noch so entspannte Mutter stößt hin und wieder an ihre Grenzen. Ich finde, dass muss mal wieder klargestellt werden. Hey, wäre toll gewesen, wenn mir diese Realität schon beim ersten Kind jemand zugeflüstert hätte. Ich hätte mir das Leben als junge Mutter, die es einfach richtig machen will, sicher nicht so schwer gemacht. Beim zweiten ist man entspannter. Das ist wahr. Aber auch geforderter. Das ist auch sehr wahr. Aber eben auch relaxter. Ich kann ja nur von mir sprechen, aber mit Kind Nr. 2  sieht man nicht mehr alles so eng, lässt das Kind auch erst mal mit Schere und Buntstiften bewaffnet durch die Wohnung ziehen, bevor man einschreitet. Und – achtung, jetzt kommt’s – man legt sich ein paar Tricks zu, um dem täglichen Wahnsinn die Stirn bieten zu können. Denn ganz ehrlich, seine Kinder laut und wild und wunderbar aufwachsen zu lassen, ist schön, kostet aber auch viel Kraft und Energie. Machen wir alle gerne. Mit ein paar Tricks, geht es aber auch etwas stressfreier. Heute verrate ich euch mal ein paar meiner bewährten Mama-Entschleuniger.

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1 // Megariesenstück Packpapier an die Wand kleben. Kinder mit Stiften bestücken. Kaffee machen. Den Kindern beim erlaubten „Wandanmalen“ zuschauen. Läuft.

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2 // Wenn du zu müde bist oder einfach mal keine Lust hast zu kochen, dann tu es einfach nicht. Die Kinder werden’s überleben. Stattdessen gibt’s einen Tomate-Mozzarella Blitzsalat mit Schnipselgemüse und Streichkäseweckerl. Als Picknick am Boden übrigens nochmal spannender und auch nicht mehr Aufwand. Wer es extrem zackig will, holt die (hübschen) Pappteller raus und spart sich den Abwasch. Läuft.

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3 // Smores. Smores. Smores. Ja. Süßes hilft. Immer. Neueste Entdeckung: Keks + Marshmellow + 5 Minuten im Backofen + Schoki + 2 Minuten + Keks = Smores. Muahhh! Aber Achtung! Bitte folgende Warnhinweise unbedingt beachten: Nicht zu viele von den Dingern machen. Sie. Sind. Süß. Sehr süß. Und nicht zu spät. Zuckerschockbedingte Einschlafdramen sind nicht unbedingt hilfreich für unseren Entschleunigungsplan. Läuft.

Mehr Mama-Entschleunigungstipps? Kann ich. Kommen. To be continued …

We’re going to the gym!

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Huhu! Nach einer kurzen Pause, bin ich wieder zurück mit etwas Kreativ-Output. Und eins gleich mal vorweg – Wir waren heute nicht wirklich im Sportstudio. Aber so eine gym bag – also ein Turnbeutel – taugt ja auch hervorragend als Rucksack. So ganz ohne Sport. Hehe! Ich wollte ja schon länger mal hübsche kleine Turnbeutel nähen. Also für mich natürlich. Gestern also flott genäht und kaum war das Beutelchen fertig, kamen schon meine zwei Mini bunts angetrabt: „Maamaaa! Machst du für uns auch so einen Rucksack? Büüüüütteeee!“ Wer kann da schon nein sagen?

Außerdem war das Rucksackprojekt eine willkommene Ablenkung für die beiden. Seit Tagen war hier nämlich Dramastimmung, Bitzelphase und Krachmacheralarm. Wild and free children. Ja, gut. Okay. Aber bühnenreife Theatralikeinlagen rund um die Uhr. Nein danke! Ohne mich. Ablenkung musste her. Nach gefühlten 200 ausgedruckten Ausmalbildern – ganz besonders schöne habe ich auf Pinterest gefunden *klick* – hab ich mir mein großes Kind geschnappt. „Willst du dir ein paar Gummibärchen verdienen, Schatz?“ Na, ratet mal, wer da gleich zur Stelle war. Großer Dank also an mein kleines großes Model! Keine Angst, das war keine Kinderarbeit – das Mädel wurde mit einer Wagenladung Gummibärchen entlohnt und sie hat eigentlich sowieso meistens Spaß am Posen (geboren für die Bühne ;-)). Also genug gequatscht. Hier seht ihr einen der Turnbeutel, die gestern und heute entstanden sind.

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Die Rucksäckchen wandern auch ganz bald in den etsy Shop. Da war es ja jetzt länger ruhig – Kreativpause und nächstes Großprojekt in der Pipeline. Also mein etsy Shop öffnet jedenfalls bald wieder seine Türen für euch. In der Zwischenzeit bitte ich um etwas Geduld – das betrifft auch Mailanfragen. stilles bunt bekommt täglich viel Post und versucht, so schnell wie möglich zu antworten. Wo wir grad noch so schön beim Thema sind: Wenn ihr Lieblingsartikel von stilles bunt für den Shop habt, Wünsche, Anregungen für den Blog (Beschwerden – äh – naja, die vielleicht nicht 😉 ), dann bitte hinterlasst mir doch einen kurzen Kommentar unten. Ich freue mich immer sehr auf Feedback und eure Wünsche an Frau bunt!

Damit geht’s für mich ab in den wohlverdienten Sonntagabend. Habt einen tollen Start in die neue Woche!

Apfel-Rhabarber-Blaubeer Crumble

Was muss ein guter Kuchen eigentlich können? Lecker schmecken. Logisch. Schnell gemacht sein? Auch nicht schlecht. Den Kindern schmecken? Bitte, gerne! Ich sag euch was: Den Kuchen gibt’s und er ist streng genommen nicht mal ein Kuchen. Der Crumble nämlich. Einer unserer absoluten Lieblingsblitz – äh – Kuchendingsspeisen. Voll gepackt mit Obst, unten saftig und oben knusprig. Mhhh! Für mich ja am allerliebsten mit Rhabarber (auch wenn der eigentlich ein Gemüse ist) aber auch sonst immer der Knaller. Wer von euch noch kein Crumble-Fan ist, sooofort ran an die Streusel. Geht los! Heute hab ich für euch die Apfel-Rhabarber-Blaubeer-Variante. Süß-sauer und total lecker.

Apfel-Rhabarber-Blaubeer Crumble

3 Stangen Rhabarber (ca. 180 g)

4 Äpfel

Zwei Hände voll Heidelbeeren/Blaubeeren

1 EL Vanillezucker 

140 g Mehl

100 g Butter

100 g Zucker

  1. Obst waschen, Äpfel schälen und klein schneiden. Die Enden des Rhabarbers abschneiden und die Fäden abziehen. Auch in kleine Stücke schneiden.
  2. Äpfel, Rhabarber und Heidelbeeren in eine Auflaufform geben und mit 1 EL Vanillezucker (am besten selbst gemacht) vermischen. Kurz stehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Streusel vorbereiten. Dazu einfach Mehl mit Butter und Zucker am besten mit den Fingern zu Streuseln verkneten.
  4. Die Streusel über dem Obst verteilen und ab in den Ofen. Bei 180 Grad Umluft ca. 20-30 Minuten. Je nachdem wie stark gebräunt ihr euren Crumble gerne esst.
  5. Kleiner Tipp: Ich gebe den Crumble immer für ca 25 Minuten bei Umluft in den Ofen und stell ihn dann nochmal für ca. 2-5 Minuten unter den Grill. Dann werden die Streusel besonders knackig und schön gebräunt.




Perfekt schmeckt der Crumble warm. Passt auch super zu Frozen Yogurt, Eis oder einfach so ganz pur. Ich habe mir sagen lassen, dass Schlagobers sehr lecker dazu schmeckt, aber da ich kein großer Schlagobers Fan bin, kommt für mich keine Sahne an den Crumble. No Sir! 

Seid ihr auch so große Crumble Fans? Was ist eure Lieblingskombination von Obst + Streusel? 

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