Bananenbrot macht hier auf Purist

 Hä? Wie Purist? Naja, also, ich meine Bananen pur. Ohne Zucker und ohne Mehl. Whäm! Ganz genau. Bananenbrot schmeckt ohnehin lecker. Dass es auch ohne Zucker und Mehl pipifein schmecken kann, na, dazu kommen wir gleich. Vorher kurz: warum überhaupt ohne Zucker? 

Inspiriert durch Herrn bunt, der derzeit (in der Fastenzeit) auf Süßes verzichtet, habe ich mir vorgenommen, in nächster Zeit dem Zucker mal leise Servus zu sagen. Sprich: weißer Industriezucker out, natursüße Lebensmittel und der eine oder andere Zuckerersatz rein. Mal sehen, wie lange ich es durchhalte, aber nachdem ich eh nicht so eine „Süße“ bin – mich zieht’s im Zweifelsfall eher zu Herzhaftem – sollte es ein Weilchen klappen. Und bisher fehlen mir weder Schoki noch sonst was. Kaum zu glauben, denn Schokolade ist mein go to-Nervenfutter. Aber ich klopfe jetzt mal auf Holz. Bisher keine Rückfälle. Das liegt vielleicht daran, dass ich zum einen immer Nüsse als Energielieferant parat habe, auf Fruchtzucker im Obst nicht verzichte und mich zum anderen auch sonst nicht groß kasteie. Ich will ja keinen Diätwettbewerb gewinnen. Wenn es dann doch mal etwas süßer sein soll, hier meine bisherigen Tipps:

Mandelmilch – sehr lecker und von Natur aus süß

Reissirup – nicht so süß wie Zucker, klappt aber auch gut als Alternative

Honig – darf am sonntäglichen Frühstückstisch Platz nehmen

Nüsse – zwischendurch ein Powersnack

Bananen und Obst an sich – tut gut und darauf möchte ich nur wegen des Fruchtzuckers nicht verzichten

So, jetzt aber husch husch zum Rezept, damit ihr das leckere Teil schnell nachbacken könnt. 

  
Bananenbrot ohne Zucker und Mehl

2 reife Bananen (je brauner, desto süßer)

3 Eier

1 Tasse gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

Etwas gemahlenen Zimt

Ein Schuss Hafermilch (ich hatte Vanille da, geht aber auch normale oder eine andere Getreidemilch)

1 EL Pflanzenöl (das hat es nicht auf’s Bild geschafft)

Ein paar gehackte Nüsse nach Geschmack (Cranberries passen sicher auch gut dazu)

Reissirup bei Bedarf oder wenn die Bananen noch nicht ganz so reif sind.
Auf geht’s!

  1. Die Bananen zermatschen und mit den Eiern verrühren. Mandeln mit Backpulver und Zimt mischen und ebenfalls unterrühren.
  2. Das Öl und einen Schuss Hafermilch dazugeben. Bei Bedarf mit Reissirup süßen.
  3. Wenn die Masse zu flüssig ist, etwas mehr Mandeln untermischen. Zum Schluss die gehackten Mandeln unterrühren und den Teig in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
  4. Bei 175 Grad Ober- und Unterhitze (vorgeheizt) für ca. 35-40 Minuten backen.

   

    
 
Das Bananenbrot ist wirklich blitzschnell gebacken. Sogar am Sonntag Morgen während die Eier kochen und der Tisch fürs Frühstück gedeckt wird. Ach ja, meine beiden Testesserinnen waren übrigens sehr begeistert von Mamas neuem zuckerfreien „Kuchenbrot“. Kinder glücklich. Mama glücklich. Perfekt.

Viel Spaß beim Nachbacken! 

Und, wer von euch nutzt die Fastenzeit, um auf Süßes zu verzichten? Oder habt ihr euch andere Vorsätze gemacht?

2 Comments

  1. Hermine 18. Februar 2016

    Die Teller sind ja auch witzig.. wo gibts die denn? Muss ich gleich nachbacken… mmmm

    Antworten
    • stilles bunt 18. Februar 2016

      Vielen Dank! Die Teller habe ich beim rimini shop gekauft.

      Lieben Gruß, Lilly

      Antworten

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