[:de]S’mores Mini Cupcakes // Rezept[:]

[:de]IMG_7646Marshmallows sind ja eigentlich gar nicht sooo mein Ding. Pampig, süß und die Konsistenz – äh, naja. Aber neulich bin ich über ein amerikanisches Rezept gestolpert, das ich erstens total kreativ fand und das zweitens auch noch sehr lecker aussah. S’mores sind in den USA ja sowas wie ein Camping Nationalgericht. Wer’s nicht kennt:  Ein Marshmallow  wird überm Feuer geschmolzen und dann zwischen zwei Graham Crackern und Schoki eingesandwicht. Yummy! Aber auch verdammt süß. Wir haben das mal im Backofen ausprobiert und uns war es echt einfach zu süß. Aber zurück zum Rezept. Die S’mores Cupcakes sind nämlich dank etwas Salz im Teig nicht zu süß und der Marshmallow Anteil hält sich in Grenzen. Perfekt. Gefunden habe ich das Rezept bei Laura Vitale, ich habe es ausgetestet und leicht abgewandelt. Seid ihr bereit? Alles klar. Die kleinen Schweinereien sind nämlich auch noch ziemlich schnell gezaubert.

 

S’mores Mini Cupcakes

Zutaten (ergibt ca. 24 Stück)

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  • 1 cup Mehl*
  • 1 cup Vollkornbutterkekse fein gerieben (das sind 12-15 Kekse)
  • 1/2 Tl Backpulver
  • 1/2 Tl Salz
  • etwas Vanillemark
  • 1 cup brauner Zucker
  • 1 cup Kristallzucker
  • 1/2 cup sehr weiche Butter
  • 1 Ei
  • Mini Marshmallowss
  • Schokolade in kleine Stückchen gebrochen

Zubereitung

  1. Backofen auf 175 Grad Celsius vorheizen und eine Mini-Muffinform ausbuttern.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz, der Vanille und den Keksbröseln vermischen.
  3. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren, dann das Ei dazugeben und unterrühren.
  4. Die Mehlmischung zugeben und kurz durchrühren.
  5. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und in die vorbereitete Minimuffinform geben. Leicht flach drücken. Jetzt kleine Mulden hineindrücken – das klappt super mit einem Kochlöffelstiel oder einem Nudelholzgriff.
  6. Die Minimuffins im vorgeheitzten Backofen ca. 7-9 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und die Mulde nochmals leicht nachdrücken.
  7. Je ein Stückchen Schokolade und darauf ein paar Minimarshmallows in die Muffinmulden geben, leicht andrücken.
  8. Im Backofen nun nur noch kurz übergrillen, bis die Marshmallows leicht geschmolzen sind. Achtung! Das geht ziemlich schnell, also Handy weglegen und dabei bleiben 😉 . Das dauert nicht viel länger als ein zwei Minuten!
  9. Wer mag, kann auf die noch heißen Minimuffins noch ein kleines Stückchen Schoki legen. Die schmilzt nämlich dann und geschmolzene Schokolade, halloooo?! Geht immer, oder?

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Also diese Minidinger schmecken echt gemein gut. Ich finde ja, die sind perfekt für die nächste Faschingsparty oder als kleine Bäckerei für Schul- oder Kindergartengeburtstag. Was meint ihr?

 

*Ich habe vor längerer Zeit schon Cupmeßbecher auf amazon bestellt und würde sie nicht mehr hergeben. Wenn ihr kein Cupmaß zu Hause habt, dann könnt ihr hier In der Umrechnungstabelle nachsehen, wirviel es in Gramm ausmacht.[:]

Apfel-Rhabarber-Blaubeer Crumble

Was muss ein guter Kuchen eigentlich können? Lecker schmecken. Logisch. Schnell gemacht sein? Auch nicht schlecht. Den Kindern schmecken? Bitte, gerne! Ich sag euch was: Den Kuchen gibt’s und er ist streng genommen nicht mal ein Kuchen. Der Crumble nämlich. Einer unserer absoluten Lieblingsblitz – äh – Kuchendingsspeisen. Voll gepackt mit Obst, unten saftig und oben knusprig. Mhhh! Für mich ja am allerliebsten mit Rhabarber (auch wenn der eigentlich ein Gemüse ist) aber auch sonst immer der Knaller. Wer von euch noch kein Crumble-Fan ist, sooofort ran an die Streusel. Geht los! Heute hab ich für euch die Apfel-Rhabarber-Blaubeer-Variante. Süß-sauer und total lecker.

Apfel-Rhabarber-Blaubeer Crumble

3 Stangen Rhabarber (ca. 180 g)

4 Äpfel

Zwei Hände voll Heidelbeeren/Blaubeeren

1 EL Vanillezucker 

140 g Mehl

100 g Butter

100 g Zucker

  1. Obst waschen, Äpfel schälen und klein schneiden. Die Enden des Rhabarbers abschneiden und die Fäden abziehen. Auch in kleine Stücke schneiden.
  2. Äpfel, Rhabarber und Heidelbeeren in eine Auflaufform geben und mit 1 EL Vanillezucker (am besten selbst gemacht) vermischen. Kurz stehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Streusel vorbereiten. Dazu einfach Mehl mit Butter und Zucker am besten mit den Fingern zu Streuseln verkneten.
  4. Die Streusel über dem Obst verteilen und ab in den Ofen. Bei 180 Grad Umluft ca. 20-30 Minuten. Je nachdem wie stark gebräunt ihr euren Crumble gerne esst.
  5. Kleiner Tipp: Ich gebe den Crumble immer für ca 25 Minuten bei Umluft in den Ofen und stell ihn dann nochmal für ca. 2-5 Minuten unter den Grill. Dann werden die Streusel besonders knackig und schön gebräunt.




Perfekt schmeckt der Crumble warm. Passt auch super zu Frozen Yogurt, Eis oder einfach so ganz pur. Ich habe mir sagen lassen, dass Schlagobers sehr lecker dazu schmeckt, aber da ich kein großer Schlagobers Fan bin, kommt für mich keine Sahne an den Crumble. No Sir! 

Seid ihr auch so große Crumble Fans? Was ist eure Lieblingskombination von Obst + Streusel? 

Perfect sunday cake // Joghurt-Vanille-Kuchen mit maple glaze

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Sonntag ist „ausschlafen“. Für 50 % unserer Familie jedenfalls. Denn Herr bunt muss am Wochenende ziemlich oft arbeiten und Fräulein bunt zieht es vor, auch Sonntags nicht mit ihrem üblichen Tagesablauf zu brechen und steht so gegen 6.00 auf. J e d e n  T a g. Seit so ca. einem Jahr aber lässt sie uns schlafen und spielt in ihrem Zimmer bis wir wach sind. Gutes Kind! Ausschlafen heißt also für die restlichen 50 % von Familie bunt tatsächlich ausschlafen. Mini bunt würde gerne unter der Woche länger schlafen, darf aber nicht, weil der Kindergarten ruft. Sonntags aber schafft sie es oft bis 9.00 (!) Uhr zu schlafen. Nasenspitze an Nasenspitze mit mir. Ich liebe es, so aufzuwachen. Sonntag = Lieblingstag. Eindeutig. Denn Sonntag heißt bei uns auch laaaange frühstücken, wie einige von euch ja via Instagram schon mitbekommen haben dürften. Haha! Sonntag ist auch Mal- und Basteltag, Lesetag, slow motion Tag.

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Und ganz wichtig: Sonntag ist Kuchentag! Jawohl. Heute habe ich mal einen ganz gewagten Backversuch gemacht. Kuchen freehand – so ohne Rezept. Ohne Rezept? Boah, denkt ihr wohl, wie mutig. Ne, ne? Ja, ich bin wahnsinnig mutig. Beim Kochen sowieso immer ohne Rezept. Beim Backen aber eher Schisser und normalerweise sehr rezepthörig. Heute aber mal ein Eigenrezept, weil ich grad Joghurt da hatte und neulich auf Pinterest unheimlich leckere Zimtschnecken mit Ahorn-Zimt-Glasur gesehen habe. Ich sage euch, Mut lohnt sich total. Der Kuchen ist der Wahnsinn. Sehr sehr lecker. Und das sage ich höchst objektiv und ohne jedes Selbstlob, versteht sich. Also genug gequatscht. Hier geht’s lang, wenn ihr mein Rezept für den perfekten Sonntagskuchen nachbacken wollt. Aber ich sag’s euch gleich: Das ist hier keine Diätparty. Der Kuchen macht zwar mit Joghurt auf gesund, aber abnehmen wird damit wohl keiner. Wollte es nur mal gesagt haben.

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Joghurt-Vanille-Kuchen mit maple cinamon glaze

180 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)

1 – 1 1/2 TL Backpulver

Etwas Salz

180 g Joghurt (griechisch mit 10 % Fett, harr harr!)

90 g weiche Butter (am besten nach dem laaaangen Sonntagsfrühstück die weich gewordene Butter nicht in den Kühlschrank zurückräumen 😉 )

150 g Zucker (ich habe Birkenzucker verwendet)

3 Eier

Mark einer Vanilleschote

 

Glasur:

1 EL geschmolzene Butter

100 g Staubzucker

Ein paar EL Ahornsirup (je nach Konstistenz)

Etwas Milch

Etwas Abrieb einer Orangenschale (geht aber auch ohne)

Eine Prise Salz (vertraut mir, das Salz macht sich sehr gut in der Glasur)

Etwas gemahlenen Zimt (ca. 2 Messerspitzen)

 

  1. Falls eure Butter noch nicht weich ist, kurz in einem Topf erwärmen und etwas abkühlen lassen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen und beiseite stellen.
  2. Die Butter mit dem Joghurt und dem Zucker gut vermixen. Die Eier unterrühren. Mark einer Vanilleschote auskratzen und ebenfalls unterrühren.
  3. Die Mehlmischung kurz unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
  4. Eine Backform ausbuttern und mit Mehl ausstauben und den Teig einfüllen.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C O-U-Hitze ca. 30 Minuten backen. Die Dauer hängt etwas von der Höhe des Kuchens ab. Am besten nach ca. 30 Minuten mal mit einem Holzstäbchen reinstechen. Wenn das Stäbchen trocken ist, dann ist der Kuchen fertig.
  6. Den fertigen Kuchen gut abkühlen lassen – jetzt im Winter machen wir das in unserem „Außenkühlschrank“.
  7. In der Zwischenzeit könnt ihr die Glasur vorbereiten. Dazu die Butter schmelzen. In einer Schüssel alle Zutaten mit dem Schneebesen gut miteinander verrühren. Die Milch habe ich nach Gefühl bzw. nach Konsistenz dazugegeben. Falls die Glasur zu dick ist, mehr Milch, falls zu dünn, etwas mehr Staubzucker. Die Glasur sollte leicht zähflüssig sein.
  8. Jetzt die Glasur über den ausgekühlten Kuchen geben und am besten sofort alles aufessen! Hihi.

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Gutes Gelingen und noch einen schönen restlichen Sonntag!

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