Rezept // Erdbeerdessert mit selbstgemachtem Vanillepudding

Erdbeerdessert 1Eeeerdbeeren! Mein Lieblingsobst derzeit. Pur, im Joghurt, mit Milch oder als leckeres Obst im Dessert mag ich die roten Früchte am allerliebsten. Nachdem man nie genug Erdbeer Rezepte haben kann, bin ich neulich eher durch Zufall auf ein besonders leckeres Rezept gekommen. Eine Kombination aus Mamas „Fake“ Biskuitkuchen (fake, weil ohne Eischnee, schneller und total flaumig), Erdbeeren und selbst gemachtem Vanillepudding. Kurzer Einwurf an dieser Stelle: Solltet ihr noch nie selbst gemachten Vanillepudding gekocht haben, bitte, biiiitteee macht das schleunigst. Es ist wirklich nix dabei, man weiß, was drin ist und er schmeckt hundertmal besser als gekaufter oder der im Päckchen. Ganz ehrlich, spätestens jetzt läuft euch das Wasser im Mund zusammen oder?  Mir auch. Also schnell ran ans Rezept!

 

Rezept // Erdbeerdessert mit selbstgemachtem Vanillepudding

Vanillepudding hausgemacht:

  • 600 ml Milch (alternativ die Hälfte durch Sahne ersetzen)
  • 1/2 Stk Vanilleschote
  • 40-60 g Staubzucker (je nachdem, ob ihr es süß oder etwas weniger süß mögt)
  • 2 Stk Dotter (kann man getrost auch weglassen – machen den Pudding gelber und etwas geschnackvoller)
  • 40 g Speisestärke

Zusätzlich:

  • Für die Puddingcreme im Dessert braucht ihr noch 200 ml Schlagsahne
  • Erdbeeren
  1. Erstmal ca. 6 El von der Milch abnehmen und in einer kleinen Schüssel beiseite stellen. Die restliche Milch aufkochen.
  2. Während die Milch aufkocht, die übrige Milch mit dem Zucker und der Stärke gut verrühren. Tipp: Die Dotter separat auch kurz verrühren und erst dann zugeben.
  3. Die gekochte Milch vom Herd nehmen und ein paar Löffel davon zur kalten Mischung geben. Dadurch trmperiert ihr das Ei und es gerinnt später nicht beim Einrühren in die heiße Milch.
  4. Jetzt die Milch-Ei-Stärkemischung in die gekochte Milch einrühren und alles unter Rühren auf kleiner Flamme aufkochen. Weiterrühren bis die Masse andickt.
  5. Vom Herd nehmen, in eine (flache) Schüssel füllen und sofort mit Klarsichtfolie direkt auf dem Pudding aufliegend abdecken. So bekommt ihr keine Haut. Kalt stellen.

 

Schneller Basiskuchen von meiner Mama*:

  • 4 Eier (die sind das Maß für die gleichschwer Zutaten)
  • gleichschwer wie die Eier Mehl
  • gleichschwer Staubzucker
  • 3 El heißes Wasser
  • 1-1 1/2 Tl Backpulver
  • 2 El Pflanzenöl oder geschmolzene abgekühlte Butter
  1. Eier mit dem Zucker cremig rühren, das heiße Wasser zugeben und verrühren.
  2. Das Öl/die Butter unterrühren.
  3. Mehl mit Backpulver vermischen und unter die flüssige Masse ziehen.
  4. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei 180 Grad O-U-Hitze ca. 30-40 min backen bzw. bis die Stäbchenprobe trocken ist. Das kann auch schneller gehen, je nachdem wie groß euer Blech bzw. wie dick der Teig ist.

Das Dessert:

  1. Für die Puddingcreme schlagt ihr die Sahne steif, rührt den abgekühlten Pudding kurz durch und hebt die Sahne unter
  2. Den abgekühlten Kuchen in Stücke brechen und schichtweise mit Puddingcreme und geschnittenen Erdbeeren in eine Auflaufform geben. Ähnlich wie beim Tiramisu. Wer es besonders saftig mag, kann den Kuchen zuvor mit etwas Milch oder Apfelsaft tränken.
  3. Kühl stellen und fertig!

Mein Tipp: Dieses Erdbeerdessert lässt sich richtig gut vorbereiten und schmeckt am besten, wenn es ein paar Stunden durchgezogen hat. Auch in Mason Gläsern oder anderen dekorativen Behältern als Portionsdessert, wenn Gäste kommen perfekt!

Was sind eure Lieblingserdbeerrezepte?

 

*mit diesem Basisrezept habe ich schon Böden  für Geburtstagstorten gebacken, Obstkuchen vom Blech funktionieren auch super!

[:de]S’mores Mini Cupcakes // Rezept[:]

[:de]IMG_7646Marshmallows sind ja eigentlich gar nicht sooo mein Ding. Pampig, süß und die Konsistenz – äh, naja. Aber neulich bin ich über ein amerikanisches Rezept gestolpert, das ich erstens total kreativ fand und das zweitens auch noch sehr lecker aussah. S’mores sind in den USA ja sowas wie ein Camping Nationalgericht. Wer’s nicht kennt:  Ein Marshmallow  wird überm Feuer geschmolzen und dann zwischen zwei Graham Crackern und Schoki eingesandwicht. Yummy! Aber auch verdammt süß. Wir haben das mal im Backofen ausprobiert und uns war es echt einfach zu süß. Aber zurück zum Rezept. Die S’mores Cupcakes sind nämlich dank etwas Salz im Teig nicht zu süß und der Marshmallow Anteil hält sich in Grenzen. Perfekt. Gefunden habe ich das Rezept bei Laura Vitale, ich habe es ausgetestet und leicht abgewandelt. Seid ihr bereit? Alles klar. Die kleinen Schweinereien sind nämlich auch noch ziemlich schnell gezaubert.

 

S’mores Mini Cupcakes

Zutaten (ergibt ca. 24 Stück)

smores mini 1

  • 1 cup Mehl*
  • 1 cup Vollkornbutterkekse fein gerieben (das sind 12-15 Kekse)
  • 1/2 Tl Backpulver
  • 1/2 Tl Salz
  • etwas Vanillemark
  • 1 cup brauner Zucker
  • 1 cup Kristallzucker
  • 1/2 cup sehr weiche Butter
  • 1 Ei
  • Mini Marshmallowss
  • Schokolade in kleine Stückchen gebrochen

Zubereitung

  1. Backofen auf 175 Grad Celsius vorheizen und eine Mini-Muffinform ausbuttern.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz, der Vanille und den Keksbröseln vermischen.
  3. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren, dann das Ei dazugeben und unterrühren.
  4. Die Mehlmischung zugeben und kurz durchrühren.
  5. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und in die vorbereitete Minimuffinform geben. Leicht flach drücken. Jetzt kleine Mulden hineindrücken – das klappt super mit einem Kochlöffelstiel oder einem Nudelholzgriff.
  6. Die Minimuffins im vorgeheitzten Backofen ca. 7-9 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und die Mulde nochmals leicht nachdrücken.
  7. Je ein Stückchen Schokolade und darauf ein paar Minimarshmallows in die Muffinmulden geben, leicht andrücken.
  8. Im Backofen nun nur noch kurz übergrillen, bis die Marshmallows leicht geschmolzen sind. Achtung! Das geht ziemlich schnell, also Handy weglegen und dabei bleiben 😉 . Das dauert nicht viel länger als ein zwei Minuten!
  9. Wer mag, kann auf die noch heißen Minimuffins noch ein kleines Stückchen Schoki legen. Die schmilzt nämlich dann und geschmolzene Schokolade, halloooo?! Geht immer, oder?

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Also diese Minidinger schmecken echt gemein gut. Ich finde ja, die sind perfekt für die nächste Faschingsparty oder als kleine Bäckerei für Schul- oder Kindergartengeburtstag. Was meint ihr?

 

*Ich habe vor längerer Zeit schon Cupmeßbecher auf amazon bestellt und würde sie nicht mehr hergeben. Wenn ihr kein Cupmaß zu Hause habt, dann könnt ihr hier In der Umrechnungstabelle nachsehen, wirviel es in Gramm ausmacht.[:]

Apfel-Rhabarber-Blaubeer Crumble

Was muss ein guter Kuchen eigentlich können? Lecker schmecken. Logisch. Schnell gemacht sein? Auch nicht schlecht. Den Kindern schmecken? Bitte, gerne! Ich sag euch was: Den Kuchen gibt’s und er ist streng genommen nicht mal ein Kuchen. Der Crumble nämlich. Einer unserer absoluten Lieblingsblitz – äh – Kuchendingsspeisen. Voll gepackt mit Obst, unten saftig und oben knusprig. Mhhh! Für mich ja am allerliebsten mit Rhabarber (auch wenn der eigentlich ein Gemüse ist) aber auch sonst immer der Knaller. Wer von euch noch kein Crumble-Fan ist, sooofort ran an die Streusel. Geht los! Heute hab ich für euch die Apfel-Rhabarber-Blaubeer-Variante. Süß-sauer und total lecker.

Apfel-Rhabarber-Blaubeer Crumble

3 Stangen Rhabarber (ca. 180 g)

4 Äpfel

Zwei Hände voll Heidelbeeren/Blaubeeren

1 EL Vanillezucker 

140 g Mehl

100 g Butter

100 g Zucker

  1. Obst waschen, Äpfel schälen und klein schneiden. Die Enden des Rhabarbers abschneiden und die Fäden abziehen. Auch in kleine Stücke schneiden.
  2. Äpfel, Rhabarber und Heidelbeeren in eine Auflaufform geben und mit 1 EL Vanillezucker (am besten selbst gemacht) vermischen. Kurz stehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Streusel vorbereiten. Dazu einfach Mehl mit Butter und Zucker am besten mit den Fingern zu Streuseln verkneten.
  4. Die Streusel über dem Obst verteilen und ab in den Ofen. Bei 180 Grad Umluft ca. 20-30 Minuten. Je nachdem wie stark gebräunt ihr euren Crumble gerne esst.
  5. Kleiner Tipp: Ich gebe den Crumble immer für ca 25 Minuten bei Umluft in den Ofen und stell ihn dann nochmal für ca. 2-5 Minuten unter den Grill. Dann werden die Streusel besonders knackig und schön gebräunt.




Perfekt schmeckt der Crumble warm. Passt auch super zu Frozen Yogurt, Eis oder einfach so ganz pur. Ich habe mir sagen lassen, dass Schlagobers sehr lecker dazu schmeckt, aber da ich kein großer Schlagobers Fan bin, kommt für mich keine Sahne an den Crumble. No Sir! 

Seid ihr auch so große Crumble Fans? Was ist eure Lieblingskombination von Obst + Streusel? 

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